Da muss ich dir recht geben. Im Tennis spielt der Krieg Russlands keine Rolle, was ich absolut nicht verstehe. Sicher gibt es noch mehr Sportarten, die den Krieg ähnlich ignorieren.Nun, das ist aber alles sehr vereinfacht...
Man hatte (bis jetzt) fuer Russland andere Kriterien als fuer manche andere Laender mit gleichbaren furchtbaren politischen und militaerischen Kriegsverbrechungen.
Naja. Irgendwann wird man die auch wieder zulassen im internationalen Sport. Auch im Skispringen. Und im Moment haben die Springer alle Möglichkeiten, sich intensiv dem Material zu widmen. Weil die FIS nicht drauf schaut. Das Skispringen ist da nicht erledigt, es werden regelmäßig Wettbewerbe ausgetragen.Bleiben wir doch beim Material. Bietet ohnehin genug Gesprächsstoff. Und die Russen sind die allerletzten, für die man sich einsetzen sollte.
Leider vertieft und verfolgt der allgemeine Zuschauer diese Entwicklung nicht so genau wie wir. Aber die Schlagzeilen im Netz, in Zeitungen usw. kriegt eigentlich jeder mit und bildet sich eine Meinung. Und die lautet:"da sind lauter Betrüger zugange, das brauch ich mir nicht anschauen"Naja. Irgendwann wird man die auch wieder zulassen im internationalen Sport. Auch im Skispringen. Und im Moment haben die Springer alle Möglichkeiten, sich intensiv dem Material zu widmen. Weil die FIS nicht drauf schaut. Das Skispringen ist da nicht erledigt, es werden regelmäßig Wettbewerbe ausgetragen.
@Elysa Das Problem der Polen sind eher die big 3, die sportlich nichts mehr auf die Kette kriegen. Das lässt das Interesse bei den sehr erfolgsverwöhnten Fans schwinden. In jedem Land hängt das Zuschauerinteresse vor Ort und am TV in erster Linie davon ab, ob die eigenen Athleten gerade erfolgreich sind oder nicht. Und nicht von Aussagen irgendwelcher Ex Springer. Willingen, Garmisch oder Oberstdorf werden deswegen nicht weniger Zuschauer haben. So genau will das Eventvolk das doch gar nicht wissen. Es vertieft sich nicht in sämtliche ausländische Artikel wie wir das gerade tun.
Und damit können wir doch froh sein, sonst wäre das ganze weiterhin unter Radar geflogen und würden ja weiter mit der „rosaroten Brille“ wie du sagst durch die Welt laufen.Ja, und.
Norwegen wären mit den Anzügen problemlos durch die Kontrollen gekommen, wenn da nicht ein zufälliges Video gewesen wäre.
Seit der WM wissen wir spätestens, das kann kein Argument sein, ob jemand betrogen hat oder nicht.Durch die Kontrolle sind die Anzüge gekommen. Holzleim sollte eigentlich festzustellen sein, der klebt doch. Das verfliegt so schnell nicht.
Der Fall liegt doch anders, das hat man ja durch das Aufschneiden der Anzüge direkt nach dem letzten Wettbewerb gefunden. Außerdem wurde diese Manipulation (unter dem Druck, dass es eh schon heraus gekommen war, aber trotzdem....) von ihnen zugegeben! Es ist also erwiesen. Und bei der Untersuchung aller WM Anzüge wurde zusätzlich noch etwas anderes gefunden. Obwohl bei der Herausgabe noch getönt wurde es sei ja nichts mehr zu finden gab es offensichtlich Spuren. Robin kam auf der GS gar nicht zum Einsatz. Also hat es ein anderes WM Springen betroffen, wo er betrogen hat. Die FIS hat die Beweise dafür.Seit der WM wissen wir spätestens, das kann kein Argument sein, ob jemand betrogen hat oder nicht.
Du forderst doch auch, dass man den Norges alle Medaillen der WM aberkennt. Aber die sind ja auch durch die Kontrollen gekommen, dann muss da nach deiner Logik ja auch alles gestimmt haben.
Warum wird es nicht immer geprüft? Ist das zu zeitaufwändig? Dann müssen zusätzliche Kontrolleure eingesetzt werden. Wenn man die Anzüge bis zum Wettbewerb unter Verschluss hält könnte die FIS gründlichere Kontrollen durchführen. Vielleicht sollte man auch gleich das gesamte Material erst zum Training /Probe - DG / Quali herausgeben. Stand jetzt fallen bei den Kontrollen ja nur die offensichtlichsten Dinge auf. Haarspray oder andere Substanzen hinterlassen doch sicher Rückstände auf der Oberfläche, die sich bei genauem Hinschauen feststellen lassen. Normales Deospray riecht man doch auch noch länger auf Klamotten.Es ist eher, wie @Hakuba sagt, die Luftdurchlässigkeit wird nicht immer geprüft. Generell wird bei der Vielzahl an Regeln immer nur stichprobenartig irgendwas geprüft. Sie messen ja auch nur an einigen Stellen den Anzug nach und nicht immer. Einzig das Gewicht ist jedes Mal dran.
Nein. Absolut nein.Dann müssen zusätzliche Kontrolleure eingesetzt werden.
Du hast also SEHR gut beschrieben, was am aktuellen System falsch ist: Misstrauen und Wohlwollen sollten bei der Kontrolle und Punktwertung KEINE Rolle spielen.Nach der Nummer wird die Skisprungfamilie sie nicht wieder in die Arme schließen, als ob nichts war. Bei Kontrollen wird immer ein Misstrauen sein und mit dem Wohlwollen der Punktrichter ist da auch nicht mehr zu rechnen.
Aber ein Betrug ist auch ein Betrug, wenn er nicht entdeckt wird. Eine Manipulation ist es dann, wenn ich unerlaubt am Material rumpfusche.Der Fall liegt doch anders, das hat man ja durch das Aufschneiden der Anzüge direkt nach dem letzten Wettbewerb gefunden. Außerdem wurde diese Manipulation (unter dem Druck, dass es eh schon heraus gekommen war, aber trotzdem....) von ihnen zugegeben! Es ist also erwiesen. Und bei der Untersuchung aller WM Anzüge wurde zusätzlich noch etwas anderes gefunden. Obwohl bei der Herausgabe noch getönt wurde es sei ja nichts mehr zu finden gab es offensichtlich Spuren. Robin kam auf der GS gar nicht zum Einsatz. Also hat es ein anderes WM Springen betroffen, wo er betrogen hat. Die FIS hat die Beweise dafür.
Warum wird es nicht immer geprüft? Ist das zu zeitaufwändig? Dann müssen zusätzliche Kontrolleure eingesetzt werden. Wenn man die Anzüge bis zum Wettbewerb unter Verschluss hält könnte die FIS gründlichere Kontrollen durchführen. Vielleicht sollte man auch gleich das gesamte Material erst zum Training /Probe - DG / Quali herausgeben. Stand jetzt fallen bei den Kontrollen ja nur die offensichtlichsten Dinge auf. Haarspray oder andere Substanzen hinterlassen doch sicher Rückstände auf der Oberfläche, die sich bei genauem Hinschauen feststellen lassen. Normales Deospray riecht man doch auch noch länger auf Klamotten.
Holzleim klebt, Haarspray auch. Das könnte man auf der Oberfläche fühlen, indem man über den Anzug streicht. Hat bislang natürlich kein Kontrolleur gemacht, weil er damit nicht rechnet.Holzleim sieht man doch auf den ersten Blick? Haarspray wahrscheinlich nicht, mit einer Lupe und viel Licht vermutlich schon.
Die Verbände haben doch selbst Verträge mit den Anzugherstellern. Genauso wie für die restliche Ausrüstung. Der Anzug kann nicht einfach "von der FIS genäht" werden.Ich frage mich immer noch. Warum vermisst man die Springer nicht mit einem 3D-Scanner mit Rücken bzw. der Brust und Kopf an die Wand gelehnt (oder im Liegen), danach wird der Anzug von der FIS genäht und eine Wettkampfversion unter Verschluss gehalten. Case closed. Und der Sport gewinnt wieder. Soll er gar nicht?
Weiß nicht, falls es verboten ist und genau so nen vorteil bietet.Kirsten, für mich fällt das Draufsprühen noch unter "Trickserei".
Haarspray, Holzleim etc. sind also definitiv verboten.No additional chemical (gaseous, liquid or solid) or mechanical treatment of the material or suits is allowed
Dazu müsste der Sportler aber eben immer genau die selber Statur haben , wer hat das schon. Mein Ranzen hat im Jahr 100 verschiedene Umfänge. An Weihnachten voluminös , im Sommer WaschbrettHolzleim sieht man doch auf den ersten Blick? Haarspray wahrscheinlich nicht, mit einer Lupe und viel Licht vermutlich schon.
Ich frage mich immer noch. Warum vermisst man die Springer nicht mit einem 3D-Scanner mit Rücken bzw. der Brust und Kopf an die Wand gelehnt (oder im Liegen), danach wird der Anzug von der FIS genäht und eine Wettkampfversion unter Verschluss gehalten. Case closed. Und der Sport gewinnt wieder. Soll er gar nicht?
Die Frage ist halt seit wann die Regelung mit den Anzugs Beschichtungen schon besteht.btw. ein Auszug aus den Regeln zu den Anzügen
Haarspray, Holzleim etc. sind also definitiv verboten.
Und weil die Frage aufkam, wie man mit Unterwäsche schummeln kann, die Regeln zu der Unterwäsche sind 1,5 Seiten langDa geht es ebenfalls um Luftdurchlässigkeit, um Dicke, um Arm/Beinlänge, die Unterwäsche darf nicht fixiert werden, es darf z.B. kein Silikon angebracht werden, nur bestimmte Nähte sind zugelassen und und und
Das sind übrigens alle Materialregeln:
Selbst wenn es so explizit nicht in den Regeln stand, so gab es die bestimmte Luftdurchlässigkeit ja schon immer. Und wenn ich die durch Beschichtungen verändere, passt sie nicht...Die Frage ist halt seit wann die Regelung mit den Anzugs Beschichtungen schon besteht.
War es damals eine GrauZone oder schon verboten ?! Selbiges gilt für die weltberühmte Perforation Maschine