Murat Gassiev vs. Peter Kadiru | WBA-Weltmeisterschaft im Schwergewicht | 11. Juli in Moskau | YouTube


MGM-GRAND

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Keine Ahnung welchen Fight du gesehen hast, aber ich hab den hier gesehen. Gassiev ist ein notorischer Slowstarter. Pulev konnte zu Beginn den Jab etablieren. Aber auch nur weil Gassiev das zugelassen hat.
Wenn ein 45 Jahre alter Pulev den Jab etablieren konnte. Sollte es auch einem Kadiru gelingen.

Aber wie schon paar Mal gesagt. Gassiev ist natürlich Favorit. Aber ein fitter und gut vorbereiteter Kadiru würde durchaus einige Runden mit dem Jab gewinnen. Wenn Gassiev dann den Kampf verpennt. Wer weiß.
 

Deontay

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Ich habe mich zurückgehalten, bis die Nummer offiziell ist.

Kadiru hat nen soliden Jab. Gibt über die Punkte durchaus Chancen. Gassiev hat gegen Opa Pulev Runden abgegeben. Und Wallin hat ihn auch ausgeboxt. Bei neutralen Punktrichtern durchaus kein Ding der Unmöglichkeit über die Runden knapp zu gewinnen wenn Gassiev nicht gut durchkommt und das Kinn auch halbwegs hält.

Doch, es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Peter steht nicht im Training, der hat seit seinem letzten Kampf vielleicht mal eine Joggingeinheit eingeschoben, da ist praktisch nichts erfolgt mehr.

Das ist ähnlich wie Parker vs. Bakole, als der Kongolese kalt in den Flieger einstieg und dort unterging. Bakole war durch seine Luckypunchchance untrainiert aber viel interessanter - Kadiru wird niemals Gassiev KO schlagen können.

Grundsätzlich hätte Kadiru das Rüstzeug um über die Punkte sehr gefährlich zu werden, aber dies setzt voraus, dass er perfekt vorbereitet ist mit einem intensiven Trainingscamp.

Ich persönlich glaube, dass Kadiru es gut machen und dann aber der Mitte des Kampfes langsamer wird. Dann wird er gestoppt. 12 Runden als Schwergewicht wird er dort nicht aus dem Stand flitzen können.

Aus deutscher Perspektive gönnt man es Kadiru natürlich, aber ich würde ihm halt eine gute Vorbereitung viel mehr gönnen. So wird er halt ohne Training am Samstag gestoppt und die unwissenden Teilzeitzuschauer sagen sich "Ja, habe ich gleich gewusst, der kann nichts"

Ein Joyce oder Suslekov wären die viel besseren Gegner für Gassiev gewesen, weil sie eben im Training für Samstag stehen.
 

HamburgBuam

Adalaide Byrd
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Ganz ehrlich? Gassiev ist doch dermaßen Past-Prime, dass nur noch der Punch übrig ist. Gegen Pulev war das ein sehr müdes Trauerspiel. Da trifft man sich auf Augenhöhe, wobei Kadirus schwaches Kinn vermutlich den Ausschlag geben wird. Das Tempo wird überschaubar sein, somit wohl eher kein Problem.
 

Roberts

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Ich persönlich glaube, dass Kadiru es gut machen und dann aber der Mitte des Kampfes langsamer wird. Dann wird er gestoppt. 12 Runden als Schwergewicht wird er dort nicht aus dem Stand flitzen können.

Aus deutscher Perspektive gönnt man es Kadiru natürlich, aber ich würde ihm halt eine gute Vorbereitung viel mehr gönnen. So wird er halt ohne Training am Samstag gestoppt und die unwissenden Teilzeitzuschauer sagen sich "Ja, habe ich gleich gewusst, der kann nichts"

Ein Joyce oder Suslekov wären die viel besseren Gegner für Gassiev gewesen, weil sie eben im Training für Samstag stehen.
Sicherlich richtig, wobei man auch sagen muss, dass zusätzlich auch noch Kadirus Schwächen zum Tragen kommen. Außer seinem Jab hat er offensiv wenig, was er regelmäßig in die Waagschale wirft. Sein Kinn ist bestenfalls durchschnittlich, seine Bewegungen eher statisch und seine Deckung ist sehr löchrig. Gassiev ist gut darin, Deckungslücken und Unaufmerksamkeit auszunutzen. Dafür dürfte ihm ein richtiger Treffer genügen. Es ist Kadiru alles Glück zu wünschen, er wird es brauchen.
 

Deontay

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Sicherlich richtig, wobei man auch sagen muss, dass zusätzlich auch noch Kadirus Schwächen zum Tragen kommen. Außer seinem Jab hat er offensiv wenig, was er regelmäßig in die Waagschale wirft. Sein Kinn ist bestenfalls durchschnittlich, seine Bewegungen eher statisch und seine Deckung ist sehr löchrig. Gassiev ist gut darin, Deckungslücken und Unaufmerksamkeit auszunutzen. Dafür dürfte ihm ein richtiger Treffer genügen. Es ist Kadiru alles Glück zu wünschen, er wird es brauchen.

Gegen einen Gassiev reicht es schon mit dem Jab im Rückwärtsgang zu agieren, mehr benötigt man da nicht.
Selbst ein Michael Wallisch lag nach Punkten gegen Gassiev vorne. Ein alter Pulev boxte ihn aus, ein Otto Wallin tänzelte sich zum Sieg.

Gassiev erinnert in der statischen Doppeldeckung an den alten Arthur Abraham. Da kann jeder Schlag enorm gefährlich werden, aber gegen gute Techniker hat er was von einem Sack Kartoffeln.
Ich glaube lediglich nicht, dass Kadiru wirklich als Schwergewicht 10 oder 12 Runden ohne spezielles Training gehen kann, das ist zu viel.
Dazu kommt natürlich jederzeit die direkte KO-Gefahr, wenn Gassiev mal landet. Er wird aber der Hälfte des Kampfes auch vermehrt landen, das kommt zwangsläufig so.
 

Gladio

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Mit dem Jab oder anderen Schlägen in der Rückwärtbewegung agieren, bedeutet keine Power in die Schläge zu bekommen und sich angreifbar zu machen für kraftvolle Schläge im Vorwärtsgang. Und das gegen einen Boxer der nur auf Unaufmerksamkeit in den Bewegungsabläufen aus ist. Kadiru hat für einen HW eh kaum Bums in den Schlägen, weil er einen dürftigen Stand hat. Wie soll der mit weggeworfen Händen Gassiev entkommen und das mit seiner schlechten Bein- und Hüftarbeit.

Kadirus Deckungsarbeit ist zudem richtig richtig schlecht. Der steht generell löchrig wie ein Sieb. Keine Ahnung wie man selbst einen past prime aber erfahrenen Techniker wie Pulev, der zu seiner Prime ein weltklasse Techniker, mit Kreisklassen Kinn war, mit einem Boxer auf nationalem Niveau, wie Kadiru vergleichen kann. Das ist völlig überzogen.

Bestenfalls wird das Gefecht so aussehen wie Bivol gegen Eifert. Natürlich ist Gassiev kein Edeltechniker. Eher ein Bagger. Wenn Gassiev das zeigt war er gegen Pulev gezeigt hat, reicht das mehr als aus.
 

timeout4u

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Kurzfristig als Ersatz irgendwo boxen zu müssen ist natürlich immer riskant und mit einigen Nachteilen verbunden, keine Frage. Allerdings ist Kadiru ein Boxer, der bereits seit jungen Jahren nichts anderes macht als Leistungssport. Soviel ich weiß, ist er Vollzeitprofi und muss nichts anderes tun als zu boxen. Er wurde viel gefördert, war regelmässig Sparringspartner von Weltklasseboxern wie AJ, Usyk ua. und sollte inzwischen zumindest aufgrund seines Alters, seiner Erfahrung, seiner Position auch die nötige Reife besitzen, dass er sich in Wettkampfpausen zumindest auf ein gewisses Trainings/Leistungspensum bewegt, um jederzeit boxfit für 10/12 Runden zu sein.
Klar, er muss jetzt natürlich einen Rückstand gegenüber Gassiev kompensieren in Sachen spezielle Trainingsvorbereitung, Intensität, taktisches Verhalten, Kondition uä., allerdings kann ich mir bei Kadiru sogar vorstellen, dass ausgerechnet das vielleicht positiv wirkt auf seine "Psyche". Er kann hier unbeschwert auftreten, hat nichts zu verlieren, keinen Erwartungsdruck, ist Aussenseiter. Und manchmal braucht es gerade das und ein vermeintlicher Nachteil kann sich so plötzlich zum Vorteil entwickeln. Denn wenn man ehrlich ist: bislang hat der behütete, vorsichtige, übliche Aufbau und Karriereverlauf bei Kadiru im Ring zumindest nicht den durchschlagenden, spektakulären Erfolg gebracht. Vielleicht klappts auf diese Weise sogar besser, auch wenn Gassiev natürlich der Favorit ist und bleibt.
 

Metro5827

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Auch wenn ich es etwas unfair finde, dass ein Agit 1 1/2 jahre um seine chance warten musste und kadiru wiederum nur journeyman geboxt hat, hoffe ich auf ein kadiru sieg. Gassiev ist definitiv past prime, hat aber power. Kadiru jedoch ohne vorbereitung puhhh weiß ich nicht. Ich hoffe er gewinnt, dann hätte man gleichzeitig 2 wm, man könnte dann kadiru vs agit machen und die titel bleiben zhs. Mal schauen
 

Deontay

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Er wurde viel gefördert, war regelmässig Sparringspartner von Weltklasseboxern wie AJ, Usyk ua. und sollte inzwischen zumindest aufgrund seines Alters, seiner Erfahrung, seiner Position auch die nötige Reife besitzen, dass er sich in Wettkampfpausen zumindest auf ein gewisses Trainings/Leistungspensum bewegt, um jederzeit boxfit für 10/12 Runden zu sein.

Jederzeit fit für 12 Runden ist schon sehr sportlich im Schwergewicht. Bei einem Leichtgewicht könnte man das viel eher erwarten.

Peter scheint immerhin körperlich immer gut in Schuss zu sein und hatte zumindest im Mai eben den Kampf noch gehabt.
Es wäre zumindest gut gewesen, wenn er zumindest wenige Wochen Vorbereitung hätte aufnehmen können, so ist nun wirklich nichts mehr möglich.
 

Gladio

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Die Leistungseffezienz ist realtiv leicht nachvollziehbar. Gehen wir von einem durschnittlichen HW, mit ca. 110 kg Kampfgewicht und 1,90 m Körpergröße, verteilt auf 12 Runden Kampfdauer aus. Kommen wir auf folgendes Ergebnis.

Ein durschnittlicher HW verbraucht dabei ca. 830 kcal. Wichtig hierbei ist die Ausdauer eines Boxers. Ausdauer beschreibt die Fähigkeit, eine bestimmte Leistung über einen gewissen Zeitraum aufrechtzuerhalten. Man könnte es auch so formulieren. Ausdauer ist die Widerstandskraft des menschlichen Körpers gegen Belastung bzw. Ermüdung. Dies beinhaltet auch die schnelle Regeneration des Körpers. Häufig wird die Ausdauer mit der Kondition verwechselt. Aber streng genommen sind Ausdauer und Kondition nicht das selbe.

Die Ausdauer ist vielmehr ein Teil der Kondition des Menschen, die sich aus den Grundeigenschaften Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination zusammensetzt. Wer also eine gute Kondition als Boxer hat, hat auch an seiner Ausdauer gearbeiten. Das Ausdauertraining beim Boxen/Combatsport, setzt sich aus mehreren Trainings Faktoren zusammen.

Moderates Training:
•Joggen
•Schwimmen
•Radfahren
•Schattenboxen
•Heavybag Training
•Seilspringen

High Intensity Trainig:
•Krafttrainiging
•Sprints mit und ohne Gewichte
•HIT Zirkel Training

Wichtig ist jedesmal im Nachgang ausgiebige Dehnübungen und eine Physio Behandlung, falls dieses Möglichkeit gegeben ist.

Wie lange braucht der Körper eines Kampfsportprofis um seinen Leistungspeak zu erreichen? Das ist bei Sportler zu Sportler unterschiedlich und hängt von den Faktoren gesunder Lebensstil, bewusste Ernährung, Schlaf Rythmus, sportliche Betätigung in der off Ringtime und gentischen körperlichen Eigenschaften ab. Im Durchschnitt benötigen Profisportler in ihrer Prime, fünf Wochen Vorbereitungszeit um auf die Höhe ihrer Leistungsfähigkeit zu gelangen.

Im Umkehrschluss kann Peter Kadiru, der generell dafür bekannt ist eine durschnittliche Ausdauer zu besitzen, ohne eine spezielle Vorbereitung, selbst wenn er sich Dauerhaft im Training befindet, nicht genug Ausdauer besitze, um für 12 Runden Profiboxen auf internationalem Niveau geveit zu sein.

Persönlich würde ich von vier bis maximal fünf Runden Leistungsumfang ausgehen. Vorausgesetzt Peter befindet sich auch in der off Ring Time, im Ausdauertraining. Ansonsten dürfte eher nach zwei bis drei Runden Schluss mit Lustig sein.
 
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