Es wird normalerweise keinen groĂen Unterschied machen, ob man Curry wieder so verteidigt, wie Games 1 bis 4 oder wie in Spiel 5 - die Warriors scoren einfach immer zwischen 100 und 110 Punkten bislang . FĂŒr die Spiel 5 Variante spricht, dass der Support der Warriors einige toughe WĂŒrfe getroffen hat (Wiggins) und man vielleicht noch etwas bessere Ergebnisse so erzielen kann. Auf der anderen Seite war Steph auch einfach off und jetzt hatte man 3 Tage Zeit, sich etwas einfallen zu lassen.
Unter dem Druck, sich etwas einfallen zu lassen stehen natĂŒrlich viel mehr die Celtics. Das war schon spĂ€testens vor Spiel 5 zu erkennen, dass sie das gröĂere Problem haben, denn die Dubs haben sie einfach geknackt mit ihrer D. Jetzt stehen sie mit dem RĂŒcken zur Wand, ich hoffe, sie können weiterhin beweisen, dass sie da am besten reagieren. Denn es sieht bislang leider stark danach aus, dass die Vorhersage meines Verstandes, das 4:2 der Dubs, siegt ĂŒber die meines Herzens.
Ich bin gespannt, ob die Celtics es geschafft haben, eine Lösung zu finden, wie man vor allem Brown erlauben kann, rechts zu ziehen. Ich finde in motion nach downscreens oder handoffs sieht es meist am besten aus, allerdings attackieren die Jays dann nicht schnell genug, sondern nehmen Tempo raus, nur um dann hektisch zu agieren, wenn sie in der Zone sind; zieht man eher ist die D unsortierter und man kann sich mehr Geduld beim kick-out usw. erlauben. Der pick up / gather muss auch einfach oft eher kommen, dann gibt es mehr Fouls bei den reaches und bumps und die PÀsse sind sicherer. Im Sommer sollte Jaylen dann unbedingt am Zug nach links arbeiten.
Kann mir vorstellen, ohne jetzt eine Ausrede fĂŒr die schlechten 2er% Stats zu suchen, denn da machen die Warriors auch einfach extrem gute Arbeit, dass Tatums Schulter ihn ordentlich behindert in traffic bzw. bei Kontakt / bestimmten Bewegungen schmerzt und er evtl. sogar auf Vermeidungsbewegungen dadurch ausweicht.
Jedenfalls mit erneuten unter 100 Punkten wird es sehr unwahrscheinlich, dass man am Leben bleiben kann. Die Serien zuvor hatte man meist ein Spiel die TO im Griff und danach wurde es wieder vogelwild, jetzt hat man zwei komplette Spiele sehr fahrig gewirkt und kam ĂŒber die 12 TO, die das Maximum zu sein scheinen, was man sich erlauben können, um gleichzeitig die 110 Punkte zu knacken. Die Celtics wirken auch einfach komplett mĂŒde körperlich: Zun contesten springen selbst Al und Rob kaum noch ab, die Jays kommen nicht gut zum Korb und verdribbeln sich dabei hĂ€ufig, WĂŒrfe sind entweder drin oder zu kurze Airballs

Die physische Linie der Refs kommt ironischerweise so eher den Dubs zugute, so fĂŒhlt sich das an. Entsprechend ist meine Hoffnung auf dem Tiefpunkt
