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DSV-Adler

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Wir müssen uns wohl bald von der Noko verabschieden. Kranke Welt einfach nur noch
 

Lazergirl

EFF #3
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Was ist das denn für eine absurde Begründung....um die Herren für 2030 zuzulassen muss sich bei den Damen was tun. Aber denen erschwert man alles, indem man sie für 2026 nicht zulässt. Merken die noch was?
 

Hakuba

J-Fan
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von der FIS-Seite:

"The reason given was a lack of nations, as well as missing interest outside of Europe."

Haben die nur die Alpencup-Resultate angeguckt oder hat sich Europa nach Nordamerika und Japan ausgedehnt?
Gerade Japanerinnen waren immer vorn mit dabei und Amerikanerinnen haben immer teilgenommen. Da ist so eine Aussage schon recht frech.
Die spinnen doch.

P.S.: Aber Deutschland kann jubeln; es sind weitere Schlitten-Wettbewerbe hinzugekommen!;)
 
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Biathlon-Fan

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Weder im Biathlon noch im Langlauf haben wir eine Mixed Staffel bekommen. Im alpin werden schlimmstenfalls 3 Wettbewerbe gestrichen.
Und diese Sportarten sind nunmal noch wesentlich bekannter als die Kombinationen, auch außerhalb Europa. Wenn es dort schon keine neuen Wettbewerbe gibt bzw. welche gestrichen werden, hat die Damen Kombi nunmal keine Chance.
Und das Niveau ist nunmal noch sehr stark ausbaufähig, groß ist die Dichte ohnehin nicht.
 

Benjamin

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Ich lese das mit einer Mischung aus Erleichterung und Besorgnis. Erleichterung, weil die Kombination für 2026 erstmal gerettet ist - und Besorgnis, weil die weitere Entwicklung danach immer noch unklar ist. Ich finde ja die Kritik des IOC durchaus nicht ganz unberechtigt. Wir hatten ja auch hier schon öfter angemerkt, dass die Nationenbreite bei den Nordischen Kombinierern beunruhigend klein ist. Vor 10 bis 20 Jahren haben neben den vier Nationen, die im Moment in der Kombination die Medaillen unter sich aus machen, zumindest noch Finnen, Franzosen und US-Amerikaner eine gewichtige Rolle gespielt. aber die Franzosen haben stark nachgelassen, bei den Finnen sieht es hinter Ilkka Herola nicht so gut aus, und die US-Amerikaner sind quasi völlig weggebrochen. Vielleicht hat dieser Warnschuss sogar ein Gutes, und die FIS überlegt sich endlich ernsthaft, wie man den kleineren Kombi-Nationen helfen kann, konkurrenzfähiger zu werden.

Für die Kombinierinnen ist die Entscheidung natürlich eine große Enttäuschung. Aber auch hier kann ich die Skepsis des IOCs ein bisschen verstehen. Die Leistungsdichte ist nicht besonders hoch. Ich erinnere mich, dass die Skisprung-Damen einst auch gehofft hatten, dass man sie bereits in Vancouver zulassen würde. Auch sie wurden damals noch vier Jahre vertröstet - erst in Sotschi war es so weit. Entwickelt hat sich das Damenspringen seit damals dennoch ganz gut.
Allerdings ist die Situation bei den Kombinierinnen ein bisschen anders. Die Skispringerinnen hatten damals keine andere Wahl, als die vier Jahre abzuwarten, um bei Olympischen Spielen an den Start zu gehen. Bei den Kombi-Damen könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die ein oder andere die Geduld verliert und zum Skispringen wechselt, um dann dort die Chance auf eine Olympia-Teilnahme zu haben. Und das wäre dann unter Umständen ein gewisser Aderlass für die Kombination und könnte die Entwicklung der Damen-Kombi beeinträchtigen.

Im Biathlon (11) und im Langlauf (12) gibt es doch ohnehin jetzt schon zu viele Entscheidungen - da braucht es nun wirklich nicht noch mehr.
 

DSV-Adler

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Ist doch schön, dass das IOC eine Sportart aufgenommen hat, die vlt noch 20 Jahre existieren wird. Ebenso wie Ski Alpin wird es dann das Skibergsteigen nicht mehr oder nur mit viel zu hohem Aufwand geben und darin sehe ich dann noch die Chance der Noko und des Skispringens sowieso, denn diese Sportarten kann man problemlos ohne Schnee betreiben und darauf wird es einfach in Zukunft hinauslaufen. Aber ich denke mal, dass sich das IOC damit erst gar nicht beschäftigt und schon längst mit den Scheichs in Saudi-Arabien verhandelt wann dort Olympia stattfindet 🤑
 

Hakuba

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Und das wäre dann unter Umständen ein gewisser Aderlass für die Kombination und könnte die Entwicklung der Damen-Kombi beeinträchtigen.

Genau das wird diese Entscheidung auch. Ein wichtiger Anreiz für junge Mädchen, sich in diese schwierige Sportart hineinzuknien, wird ihnen genommen. Und wenn man sie für 2026 als Demonstrationswettbewerb zugelassen hätte, irgendeinen Anreiz hätte man ihnen schaffen MÜSSEN!
 

Biathlon-Fan

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Genau das wird diese Entscheidung auch. Ein wichtiger Anreiz für junge Mädchen, sich in diese schwierige Sportart hineinzuknien, wird ihnen genommen. Und wenn man sie für 2026 als Demonstrationswettbewerb zugelassen hätte, irgendeinen Anreiz hätte man ihnen schaffen MÜSSEN!
Was soll ein olympischer Wettbewerb wenn nur 5 Damen Konkurrenzfähig sind? Und so sehr ist die FIS ja auch nicht überzeugt gewesen von den Damen, immerhin hat man ihren Jahre lang einen Weltcup verwehrt. Würde es schon 4-5 Jahr länger die Kombination auf Weltniveau geben würde es heutzutage sicher schon ganz anders aussehen. Da kann sich die FIS auch mal an die eigene Nase fassen.
 

gerrard08LFC

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ja also ich glaube dass das ganze so als eine Art Denkzettel an FIS bzw die Sportart zu sehen ist, das sie sich einfach entwickeln und verbessern muss/soll, weil das so aktuell zu wenig ist. Merkt man ja ein wenig an den Argumenten/Begründungen, die dann doch ein wenig künstlich herbeigezogen werden, weil das meiste auch auf andere Sportarten zutrifft die nicht zur Debatte stehen. So zwingt man nun eben die NoKo dinge zu verbessern, eben unter der Androhung das sonst 2030 schluss ist. Wenn man da jetzt gesagt hätte bleibt drin und Frauen kommen dazu, aber das und das muss verbessert werden, ja dann fehlt halt das müssen. Ob das so funktioniert, hab ich ja meine Zweifel. Wurde ja schon angesprochen, die Entscheidung jetzt schadet ja der Sportart und ihren Entwicklungschancen enorm. Das ist halt auch immer eine Henne oder Ei Frage in so einer Sportart. Sie ist auf Frauenseite noch nicht bereit für Olympia, aber werden tut sie es eig auch erst dann wenn sie ins Programm aufgenommen wird. Weil dann die Anreize da sind für Sportler diese Sportart zu betreiben, Verbände mehr Gelder investieren bzw auch mehr Förderung für bekommen usw. Die Chance ist jetzt vertan worden, konsequent wäre es aus meiner sicht gewesen zu sagen ok jetzt reichts noch nicht und 3,5 Jahre ist zu wenig, wir sagen ab 2030 ists dabei, dann ist genug Zeit das ganze bis dahin zu entwickeln und der Anreiz bzw das Ziel ist vorhanden. Bin mir eig sicher dann würde es auch im möglichen Rahmen funktionieren.
Allerdings bin ich irgendwie wenig zuversichtlich, dass man da wirklich große Fortschritte erzielen kann, grad was Nationenbreite angeht. Grad weil dem ja diese Entscheidung auch auf Männerseite noch entgegenwirkt. Warum sollte gerade jetzt kleinere Nationen Geld investieren, Sportler diese Sportart betreiben wollen, wo sie doch für 2030 nun arg wackelt. Ehrlich gesagt sehe ich da ziemlich schwarz, und es klingt halt auch so das man es eig am liebsten schon für 2026 abgeschafft hätte, das geht aber noch nicht weil eben die Athleten schon in der Vorbereitung sind usw, das wäre dann zu hart.

Man muss da nun schon einiges bewegen von Seiten der FIS. Glaube um eine Abschaffung des Teamwettkampfes kommen wir nicht mehr drum herum. Der Teamsprint ist zwar eher ungeliebt, aber grad da haben wir halt in den letzten Jahren vor allem erlebt das da auch mal kleinere Nationen mitmischen können, weil eben nur zwei Athleten von Nöten sind und da dann auch kein überragender dabei sein muss (während im einzel halt die überragenden Athleten meist auch die Podestplätze holen, und wenn dann Tschechien zwei gute Athleten hat reichts trotzdem fast nie für ganz vorne), und es zudem halt ein recht enger Wettkampf ist wo bisschen was möglich ist. Auch wenn man eng dann auch schnell als Synonym für unfair sehen kann, aber am Ende läuft es genau auf das hinauf. Du brauchst eig Wettkämpfe, die eben nicht mehr ganz fair sind, wo eben nicht unbedingt immer der beste gewinnt, nur so gewinnen halt auch mal andere. Ist am Ende letztlich in jeder Sportart das Problem, widerspricht zwar eig dem Grundgedanken des Sports, aber macht ihn letztlich attraktiv.
Was ich mir auch vorstellen könnte wäre eine von der FIS initierte und bezahlte Traininsgruppe für kleinere Nationen. Allein können die das halt nicht mehr stemmen da qualitatives Training zu organisieren, deshalb ist ja mittlerweile Ilves bei den Norwegern, Kupczak ist/war bei den Tschechen, aber da ist dann eben doch auch garnich immer so leicht dass das funktioniert. Wenn man da was zentralisiertes hätte wo alle kleineren Nationen ihre Athleten hinschicken können und von profitieren können, wäre vllt eine möglichkeitn, wenngleich sicher nicht einfach in der Umsetzung. Beispiel könnte da der Radsport sein, wo der Weltverband UCI in der Schweiz sowas ähnliches für afrikanische Talente anbietet, um eben den Kontinent zu stärken und mehr und mehr in die Sportart reinzubringen, was jene Nationen einfach allein nicht schaffen können.

Naja viel gerede, man merkt ist kein so leichtes Thema. Problem halt auch was da zugrunde liegt, dass das IOC zwar versucht sich zu verändern und zu verbessern, aber da die Ansätze aus meiner Sicht aber mal sowas von komplett falsch versteht. Am olympischen Gigantismus hat wohl eig noch nie jmd die Teilnehmerzahl kritisiert, die Kritik geht da eig in eine ganz andere Richtung (Baukosten, Nachnutzung von Sportstätten). Was die Sportlerzahl angeht ist da ja eig nur die Größe des olympischen Dorfs von betroffen, und das ist ja meist tatsächlich das einzige an den ganzen Bauten, dass ne vernünftige Nachnutzung hat. In einer Sportart wie Noko kommt dann ja auch noch dazu das die Sportstätten ohnehin durch andere Sportarten eh vorhanden sind. Wenn man schon Spotlerzahl reduzieren will, also wenn das wirklich das Ziel wäre, dann könnte man vllt mal beim Eishockey ansetzen, das Turnier würde wohl mit 8 mannschaften genauso gut funktionieren wie mit 12. Aber klar, weniger Spiele, weniger TV, weniger Geld, da ist Noko streichen "billiger".
Und dann haben wir da natürlich diese völlig fehlverstande Gleichberechtingsthematik. Wobei man sagen muss das ist ja kein IOC-Problem oder so, sondern ist ja überall so. Da auf Teufel komm raus und ohne jegliche andere Kritieren einfach nur stupide auf ne gleiche Teilnehmerzahl und Disziplinenzahl der Geschlechter zu pochen, ist einfach komplett sinnbefreit und hat mit eigentlicher Gleichberechtigung nix zu tun. Gleichberechtigung wäre es, wenn man unabhänhig vom Geschlecht nach Kritieren schauen würde, ob eine Sportart/Disziplin diese erfüllt oder nicht. Und wenns halt nur die Männer erfüllen, die Frauen aber nicht, dann ists halt so. So wie es jetzt läuft kommen Männerdisziplinen rein weil sie attraktiv sind, Frauendisziplinen rein weils Frauen sind und man ja Pseudo-Gleichberechitgung braucht.
 

johnny

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Tja, leider kann man nicht sprechen, dass die Männer-Kombination "gerettet" wurde. Geschrumpft auf 36 Athleten und mit einer grossen "Gnade" gerade noch zugelassen. Ist doch lächerlich. Wie soll der Team-Wettkampf dann aussehen? Umsoweniger ist dann auch die Vielfalt und die Leistungsdichte. Die Kombination ist damit quasi zum Aussterben verdammt und die Spiele in Cortina werden - so wie es leider sich abzeichnet - deren Schwanengesang sein.

Und noch was: Ja, die FIS ist nicht ideal, aber es ist schon eine enorme Heuchelei seitens IOC, dass sie eine Entwicklung der Damen-NoKo bemängeln und gleichzeitig ohne mit dem Wimper zu zucken die eigentlich beste Entwicklungsgrundlage, die es gibt - nämlich die Olympia-Perspektive - den Damen verwehrt.
 

Big d

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Ich lese das mit einer Mischung aus Erleichterung und Besorgnis. Erleichterung, weil die Kombination für 2026 erstmal gerettet ist - und Besorgnis, weil die weitere Entwicklung danach immer noch unklar ist. Ich finde ja die Kritik des IOC durchaus nicht ganz unberechtigt. Wir hatten ja auch hier schon öfter angemerkt, dass die Nationenbreite bei den Nordischen Kombinierern beunruhigend klein ist. Vor 10 bis 20 Jahren haben neben den vier Nationen, die im Moment in der Kombination die Medaillen unter sich aus machen, zumindest noch Finnen, Franzosen und US-Amerikaner eine gewichtige Rolle gespielt. aber die Franzosen haben stark nachgelassen, bei den Finnen sieht es hinter Ilkka Herola nicht so gut aus, und die US-Amerikaner sind quasi völlig weggebrochen. Vielleicht hat dieser Warnschuss sogar ein Gutes, und die FIS überlegt sich endlich ernsthaft, wie man den kleineren Kombi-Nationen helfen kann, konkurrenzfähiger zu werden.

Für die Kombinierinnen ist die Entscheidung natürlich eine große Enttäuschung. Aber auch hier kann ich die Skepsis des IOCs ein bisschen verstehen. Die Leistungsdichte ist nicht besonders hoch. Ich erinnere mich, dass die Skisprung-Damen einst auch gehofft hatten, dass man sie bereits in Vancouver zulassen würde. Auch sie wurden damals noch vier Jahre vertröstet - erst in Sotschi war es so weit. Entwickelt hat sich das Damenspringen seit damals dennoch ganz gut.
Allerdings ist die Situation bei den Kombinierinnen ein bisschen anders. Die Skispringerinnen hatten damals keine andere Wahl, als die vier Jahre abzuwarten, um bei Olympischen Spielen an den Start zu gehen. Bei den Kombi-Damen könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die ein oder andere die Geduld verliert und zum Skispringen wechselt, um dann dort die Chance auf eine Olympia-Teilnahme zu haben. Und das wäre dann unter Umständen ein gewisser Aderlass für die Kombination und könnte die Entwicklung der Damen-Kombi beeinträchtigen.

Im Biathlon (11) und im Langlauf (12) gibt es doch ohnehin jetzt schon zu viele Entscheidungen - da braucht es nun wirklich nicht noch mehr.

Gewisser aderlass ist gut, das ist das Ende der damen noko, welche dame macht denn jetzt noch weiter?

Die damen noko hätte olympia als anreiz gebraucht um sich zu entwickeln. Andererseits hat sich ja auch die Männer noko negativ entwickelt.

Das große Problem ist halt das skispringen teuer, materialintensiv und nur an wenigen Orten in der welt durchführbar ist und es daher nie eine breite basis an skispringern geben wird und von denen auch nur ein teil kombinierer wird.
 

gerrard08LFC

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Das große Problem ist halt das skispringen teuer, materialintensiv und nur an wenigen Orten in der welt durchführbar ist und es daher nie eine breite basis an skispringern geben wird und von denen auch nur ein teil kombinierer wird.

das sind halt einfach die punkte, die zwar stimmen, aber für das IOC einfach nicht das Kernproblem sein können, weil zb das 1 zu 1 genau das gleiche in den Schlittensportarten ist, und da scheint das auch alles niemand zu stören, das es eig nur 10-15 bahnen auf der welt gibt wo man den sport betreiben, entsprechend auch nur 5-6 länder wo es überhaupt richtig möglich ist, dementsprechend auch nich viel mehr nationen vorne hinfahren könnne, und der bau der anlage jeweils für olympia meist einer der größten Kostenpunkte überhaupt ist. Und das sich das bei Olympia im TV mehr Leute anschauen als Noko kann ich mir auch schwer vorstellen
 
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