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News und Neuigkeiten

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Die WM Strecke wurde diese Woche vorgestellt. Anders als in diesem Jahr wird sie nicht über den kleinen Mördarbakken gehen, sondern nur den Dalahusstugan und anschließend die beiden Sprintanstiege beinhalten. Somit wird die Laufstrecke nicht so anspruchsvoll wie jene in Val di Fiemme sein.
Die Teamsprintbewerbe werden auf der gewohnten Sprintstrecke, mit einer zusätzlichen Schlaufe um auf die 1,5km zu kommen, ausgetragen.

 
Da kommt jetzt echt viel zusammen, wobei man natürlich jetzt die ohnehin schon existenten Probleme der Noko mit dem Olympia Aus gut kaschieren kann.
Und klar, der/die eine oder andere kann vielleicht zum Springen wechseln, aber das sehe ich höchstens bei den Damen als relaiv sichere Option. Bei den Langläufern dürfte aufgrund der Entwicklung der Noko hin zur Sprintlastigkeit auch eher die Tür zu sein, bzw sind auf den kurzen (Sprint) Distanzen ganz andere Sportlertypen gefragt.

Mir ist die Tage noch ein wilder Gedanke gekommen, was ggf auch zur Problematik in der Noko beiträgt. Da ist mir beim Ansehen der Ergebnisliste der Österreichischen Meisterschaft so aufgefallen. Durch die Windpunkte ist weitestgehend sichergestellt, dass gute Springer auch bei schlechten Bedingungen "hochgehoben" werden und dass schlechtere Springer bei guten Bedingungen entsprechend abgewertet werden. Sprich, wenn der sehr gute Langläufer und schlechte Springer mal "Windglück" hat, bring es ihm im Regelfall nichts. Somit entsteht dann immer eine relativ öde Entscheidung im Langlauf, bei der es nur noch zu größeren Veränderungen kommen kann, wenn ein wirklich langsamer Läufer gleichzeitig ein guter Springer ist.
 
In Lake Placid wurden gestern bzw. heute Nacht die nationalen Meisterschaften ausgetragen (Grossschanze + Kompaktlauf). Bei den Frauen gewann Tara Geraghty-Moats vor Alexa Brabec und Annika Malacinski, bei den Männern war Niklas Malacinski der beste.

Alexa Brabec hat zudem den nationalen Titel im Skispringen bei den Frauen gewonnen, A. Malacinski war zweite.

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Aber Langlauf? Von den Top-Läufern unter den Kombinierern hätte meiner Meinung nach niemand die geringsten Chancen, sich kurz- oder mittelfristig im Weltcup zu etablieren. Und gerade diejenigen, die besten sind (Norweger), haben eine derartige interne Konkurrenz in ihrem Land, dass das sowieso keinen Sinn macht
Ja das stimmt leider, der Leistungsunterschied zwischen NoKo Langlauf und Spezial Langlauf ist viele größer als der zwischen Noko Springen und Spezialspringen. Das verbaut natürlich den starken Läufern in der NoKo die aber gewisse Probleme auf der Schanze haben, so ziemlich jede Perspektive auf einen Wechsel zu den Spezialisten. Klar könnte es jemand wie Volavsek innerhalb Sloweniens probieren, nur wird sie im Weltcup wohl eben ziemlich zu kämpfen haben um überhaupt Punkte zu sehen...
Und wie du schon sagtest ausgerechnet die stärksten aus Norwegen, werden da aufgrund der enormen Konkurrenz im eigenen Land schon im Norgescup (sprich der dritten Liga in Norwegen) kaum ne Chance haben.
 
Und heute in Hinterzarten gab es den Team Sprint um die deutsche Meisterschaft. Bei den Damen war die Mannschaft von Baden-Württemberg vorn (Steiner / Armbruster), bei den Herren gewann Bayern I (Schmid / Geiger).

Übrigens, was mir noch aufgefallen ist. Noch vor 2 Jahren wurden bei den deutschen Meisterschaften bei den Frauen 20 Athletinnen klassifiziert (alle Deutsche) - mehr als im Spezialspringen! Gestern in Hinterzarten waren es nur noch 13, davon 2 Tschechinnen und 1 Schweizerin. Das zeigt leider auch einen Trend...
 
Ja das stimmt leider, der Leistungsunterschied zwischen NoKo Langlauf und Spezial Langlauf ist viele größer als der zwischen Noko Springen und Spezialspringen.
Das beste Beispiel davon hatten wir in der Saison 2018/19, als Rydzek und Riessle (die ja absolute Top-Läufer unter der NoKos waren) einen Exkurs nach Davos zum Sprint-Weltcup gemacht haben und dort in der Qualifikation gnadenlos durchgereicht wurden. Riessle war 76. und Rydzek 88.

Früher war das aber noch anders. Es reicht solche Namen wie Trond Einar Elden zu nennen, der nach seiner NoKo-Karriere noch viele Erfolge im Langlauf feiern konnte. Und auch Hannu Manninen war 8. im Langlauf-Sprint in den olympischen Spielen in Salt Lake City 2002.

Und last but not least - ein gewisser Mika Vermeulen konnte sich in der breiten Langlauf-Spitze nach harter Arbeit und nach einer Auswanderung nach Norwegen einigermassen etablieren.

Es wäre also vielleicht mit viel Arbeit und Durchaltewillen möglich, ist aber verdammt schwer.
 
Das beste Beispiel davon hatten wir in der Saison 2018/19, als Rydzek und Riessle (die ja absolute Top-Läufer unter der NoKos waren) einen Exkurs nach Davos zum Sprint-Weltcup gemacht haben und dort in der Qualifikation gnadenlos durchgereicht wurden. Riessle war 76. und Rydzek 88.
Ja auch Ida Marie Hagen hat die bei ihren Ausflügen zu den Spezialistinnen in Norwegen keine Chance gehabt und das war bei Wettkämpfen auf nationaler Ebene.
Und wir wissen wie sehr die den Langlauf in der NoKo dominiert.
 
Nuja, bei den Damen ist es ja auch eher ein Sprint - da ist ne standard 10 KM Strecke ja doppelt so lang wie das was sie in ihrem Wettbewerb leisten müssen.
 
Die Spezialisten - insbesondere mit Finisherqualitäten - haben natürlich auch muskulär ein ganz anderes Level, dass bei den Kombinieren durch das Skispringen einfach nicht möglich ist.
 
Ja letztendlich werden in der NoKo eben zwei Sportarten kombiniert, die rein was die muskulären Anforderungen betrifft eigentlich nicht gut kombinierbar sind. Das verlangt einem natürlich Respekt ab, sorgt aber auch gleichzeitig dafür das Kombinierer:innen eben um einiges weiter weg sind von Speziallangläufer:innen im Vergleich zu Biathlet:innen.
Klar die Schanze kommen dafür die wiederum net unversehrt runter, geschweige denn weit.
 
Übrigens, was mir noch aufgefallen ist. Noch vor 2 Jahren wurden bei den deutschen Meisterschaften bei den Frauen 20 Athletinnen klassifiziert (alle Deutsche) - mehr als im Spezialspringen! Gestern in Hinterzarten waren es nur noch 13, davon 2 Tschechinnen und 1 Schweizerin. Das zeigt leider auch einen Trend...
Aber man muss auch sagen, dass vermutlich nicht 20 Noko Damen plötzlich mit dem Sport aufgehört haben seit der Verkündung bzgl Olympischer Spiele. Ich sagte ja schon, dass man jetzt viel auf den Ausschluss aus dem Programm schieben kann, aber bei weitem nicht alles.
 
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