Nordische Kombination bei den Olympischen Winterspielen 2026 🇼đŸ‡č


Lord Krachah

Bankspieler
BeitrÀge
13.000
Punkte
113
ZusĂ€tzlich wurde auch einfach gebummelt heute, das liegt dann in der Verantwortung der Athleten und heißt nicht, dass das Springen hier nichts wert ist.

Lauflastig war es im Vergleich zu den meisten Weltcuprennen definitiv, aber das darf ja auch mal sein bei dieser schweren Strecke. Es haben auch die meisten Nationen laufstarke Athleten fĂŒr die Spiele nominiert, wenn die dann auch noch gut springen hat man eben solche Ergebnisse mit 3 Medaillen fĂŒr Finnland.

Die Abwertung des Skispringens ist schon der Modus und nicht die Bedingungen. In den Einzeln gab es bei 10km auf einen Punkt ca. 4 Sekunden und in der Staffel bei 15km auf einen Punkt ca. 1,25 Punkte, wenn ich das richtig gerechnet habe. Ist einfach schrÀg, aber wohl, wenn ich die letzten Spiele so sehe, in der Staffel schon immer so. Und damals waren es sogar 20km.
 

johnny

Bankspieler
BeitrÀge
1.384
Punkte
113
Ja sowohl Team-Sprint und die 4x5 km Staffel waren immer lauflastig. Und das hatte auch einen Grund - ohne das wÀren vor allem die 4x5 km noch langweiliger gewesen. Die schwÀcheren Nationen sind einfach viel zu schwach auf der Schanze. Das hat man auch heute gesehen. Italiener sind hervorragend gelaufen, auf der Schanze sind sie nirgendwo...
 

Lord Krachah

Bankspieler
BeitrÀge
13.000
Punkte
113
Ja sowohl Team-Sprint und die 4x5 km Staffel waren immer lauflastig. Und das hatte auch einen Grund - ohne das wÀren vor allem die 4x5 km noch langweiliger gewesen. Die schwÀcheren Nationen sind einfach viel zu schwach auf der Schanze. Das hat man auch heute gesehen. Italiener sind hervorragend gelaufen, auf der Schanze sind sie nirgendwo...
Danke fĂŒr die ErklĂ€rung. Aber wahrscheinlich macht das dann bei 4 Startern angesichts der geringen Leistungsdichte ein bisschen mehr Sinn als bei 2. Oder man hĂ€tte die Punkte so lassen und den Team Sprint nach den gleichen Regeln wie im Skilanglauf stattfinden lassen können; also nur auf 7,5 km.
 

gentleman

Administrator
Teammitglied
BeitrÀge
54.252
Punkte
113
Ort
Austria
Danke fĂŒr die ErklĂ€rung. Aber wahrscheinlich macht das dann bei 4 Startern angesichts der geringen Leistungsdichte ein bisschen mehr Sinn als bei 2. Oder man hĂ€tte die Punkte so lassen und den Team Sprint nach den gleichen Regeln wie im Skilanglauf stattfinden lassen können; also nur auf 7,5 km.
Oder wie @Benjamin schon sagte, wĂ€ren zumindest zwei DurchgĂ€nge beim Springen eine Idee gewesen. HĂ€tte heute bei dem Schnee aber auch zu Problemen mit dem Zeitplan fĂŒhren können
 

Fathi8

Bankspieler
BeitrÀge
4.049
Punkte
113
Am Wettkampfformat Teamsprint gibt es meines Erachtens nicht auszusetzen. Auch wenn die Bedingungen grauenvoll waren, da war richtig Spannung drin. Es ist definitiv enger, als es bei der klassischen Staffel gewesen wÀre. Das Rennen in Trondheim letztes Jahr war ziemlich langweilig.
Wenn sollte man eher ĂŒber die RĂŒckstĂ€nde nach dem Springen nachdenken. Wobei gerade dies es spannend gemacht hat, dass es nicht mehr als 30 Sekunden RĂŒckstand waren.
Ja find ich auch. Aber ich finde 3 mal 1,5 wĂŒrde das Rennen noch spannender machen, da dann Teams bei diesen VorsprĂŒngen evtl. auch vorne all-in gehen.

GlĂŒckwunsch an die siegreichen Teams. Die haben alle die Medaillen verdient.
Pech fĂŒr D, dass sie kein einziges Mal eine Komplexleistung zusammen gebracht haben. Meistens war der Sprung mies, Laufzeiten auch nicht geeignet um aufzuholen und das Material bei tiefen Bedingungen passt wohl auch nicht. Heute dann der kurze Euphorie Sprung nach dem Sprungwettbewerb hat auch nicht gereicht. Da heißt es Mund abputzen und wieder angreifen. Außer Rydzek steht die Mannschaft ja noch fĂŒr ein paar Jahre. Ist also weiter alles drin fĂŒr die deutschen Kombinierer. Diese Spiele waren halt zum Vergessen.
 

Marti

Bankspieler
BeitrÀge
3.656
Punkte
113
Ja find ich auch. Aber ich finde 3 mal 1,5 wĂŒrde das Rennen noch spannender machen, da dann Teams bei diesen VorsprĂŒngen evtl. auch vorne all-in gehen.

GlĂŒckwunsch an die siegreichen Teams. Die haben alle die Medaillen verdient.
Pech fĂŒr D, dass sie kein einziges Mal eine Komplexleistung zusammen gebracht haben. Meistens war der Sprung mies, Laufzeiten auch nicht geeignet um aufzuholen und das Material bei tiefen Bedingungen passt wohl auch nicht. Heute dann der kurze Euphorie Sprung nach dem Sprungwettbewerb hat auch nicht gereicht. Da heißt es Mund abputzen und wieder angreifen. Außer Rydzek steht die Mannschaft ja noch fĂŒr ein paar Jahre. Ist also weiter alles drin fĂŒr die deutschen Kombinierer. Diese Spiele waren halt zum Vergessen.
Ich dachte Geiger hat auch ĂŒber ein Karriereende nachgedacht?
 

johnny

Bankspieler
BeitrÀge
1.384
Punkte
113
BezĂŒglich Nachwuchs wĂŒrde ich mir in Deutschland keine grossen Sorgen machen, da gibt es genug Athleten die noch genug Potenzial und Luft nach oben haben. Eigentlich fast mehr als genug, da werden einige wieder fĂŒr ewig im COC bleiben...
 
BeitrÀge
60.356
Punkte
113
Geiger tatsĂ€chlich zweimal direkt vor meiner Nase gestĂŒrzt
klar ist das auch Pech, aber mir ist schon auf der Abfahrt aufgefallen, dass er im Vergleich zu den anderen unsicher auf dem Ski stand.

Insgesamt sehr enttĂ€uschender Lauf. Der Vorsprung war direkt weg und auch dann konnten wir nie Akzente setzen. Weiß jetzt auch nicht, ob es ohne Sturz ne Medaille gewesen wĂ€re.

Letztlich ist das Ergebnis verdient, wenngleich ich auch finde, dass das Format zu lauflastig ist. Man muss aber auch honorieren, dass die Norweger fast alles von vorne gelaufen sind und am Ende das bessere NĂ€schen hatten. Wie eigentlich immer halt. Hab noch nie gesehen, dass die sich taktisch dumm anstellen.
 

Paracelsus

Nachwuchsspieler
BeitrÀge
388
Punkte
63
Ort
Österreich
Die Abwertung des Skispringens ist schon der Modus und nicht die Bedingungen. In den Einzeln gab es bei 10km auf einen Punkt ca. 4 Sekunden und in der Staffel bei 15km auf einen Punkt ca. 1,25 Punkte, wenn ich das richtig gerechnet habe. Ist einfach schrÀg, aber wohl, wenn ich die letzten Spiele so sehe, in der Staffel schon immer so. Und damals waren es sogar 20km.
Ich verstehe schon was du meinst und teile auch die EinschĂ€tzung, dass die Diszpilin insgesamt lauflastiger ist. Aber ich finde nicht, dass man Einzel und Team auf diese Weise sinnvoll vergleichen kann. Du hast im Einzel pro Athlet 1 Sprung und 10 km Langlauf. Im Teamsprint sind es pro Athlet 1 Sprung und 7,5km Laufen, in Summe also 2 SprĂŒnge bei 15 km Laufen. Wenn man die Gewichtung genau gleich wie im Einzel-Gundersen haben möchte, dĂŒrfte man also ohnehin nicht denselben Umrechnungsfaktor verwenden.

Dass die Gewichtung hier etwas zum Laufen geschoben wird macht aus GrĂŒnden der AttraktivitĂ€t schon Sinn, wie @johnny erlĂ€utert hat. Es wĂŒrde sich niemand anschauen, wenn (zurĂŒckblickend auf die große Viererstaffel) nach vier Sprunggruppen jeweils eine Minute zwischen den Podestkandidaten liegt. Aus heutiger Sicht wĂŒrde man da vllt das Compact-Format mit fixen AbstĂ€nden verwenden, das es damals noch nicht gab.

Nachdem ich deinen einleitenden Satz allgemein verstanden hab (also nicht nur auf heute bezogen), war meine Antwort bzgl. Lauflastigkeit btw auch allgemein gemeint. Die Topergebnisse der drei Bewerbe hier in Val die Fiemme haben insgesamt laufstarke Athleten erzielt, das liegt aber jedenfalls im Einzel definitiv nicht am Modus. Es ist derselbe Modus, in dem Riiber die restliche Weltklasse komplett distanziert hat.
 
BeitrÀge
60.356
Punkte
113
. Die Topergebnisse der drei Bewerbe hier in Val die Fiemme haben insgesamt laufstarke Athleten erzielt, das liegt aber jedenfalls im Einzel definitiv nicht am Modus. Es ist derselbe Modus, in dem Riiber die restliche Weltklasse komplett distanziert hat.
Zum einen gibt es halt aktuell keinen absoluten Super-Springer und zum anderen sind die Top-LĂ€ufer meist auch auf der Schanze gut dabei.
Die Strecken sind noch dazu anspruchsvoll
 

Biathlon-Fan

Bankspieler
BeitrÀge
22.469
Punkte
113
BezĂŒglich Nachwuchs wĂŒrde ich mir in Deutschland keine grossen Sorgen machen, da gibt es genug Athleten die noch genug Potenzial und Luft nach oben haben. Eigentlich fast mehr als genug, da werden einige wieder fĂŒr ewig im COC bleiben...
Es wurden auch immerhin 12 PodestplĂ€tze durch vier Sportler diese Saison erzielt. Klar, werden es wohl nicht die 23 wie in der Vorsaison und hier war man nicht gut in Form, aber da haben andere Sportarten in Deutschland viel grĂ¶ĂŸere Probleme.
 

Benjamin

Zahlenfreund
BeitrÀge
41.573
Punkte
113
Ich verstehe schon was du meinst und teile auch die EinschĂ€tzung, dass die Diszpilin insgesamt lauflastiger ist. Aber ich finde nicht, dass man Einzel und Team auf diese Weise sinnvoll vergleichen kann. Du hast im Einzel pro Athlet 1 Sprung und 10 km Langlauf. Im Teamsprint sind es pro Athlet 1 Sprung und 7,5km Laufen, in Summe also 2 SprĂŒnge bei 15 km Laufen. Wenn man die Gewichtung genau gleich wie im Einzel-Gundersen haben möchte, dĂŒrfte man also ohnehin nicht denselben Umrechnungsfaktor verwenden.

Dass die Gewichtung hier etwas zum Laufen geschoben wird macht aus GrĂŒnden der AttraktivitĂ€t schon Sinn, wie @johnny erlĂ€utert hat. Es wĂŒrde sich niemand anschauen, wenn (zurĂŒckblickend auf die große Viererstaffel) nach vier Sprunggruppen jeweils eine Minute zwischen den Podestkandidaten liegt. Aus heutiger Sicht wĂŒrde man da vllt das Compact-Format mit fixen AbstĂ€nden verwenden, das es damals noch nicht gab.
Genau gleich dĂŒrfte er dann nicht sein - aber dass man gerade mal ein Drittel der Zeit fĂŒr dieselbe Punktedifferenz gutgeschrieben bekommt, finde ich weiterhin etwas zu wenig.

Ich wĂŒrde auch nicht sagen, dass der Wettkampf durch grĂ¶ĂŸere ZeitabstĂ€nde unattraktiv geworden wĂ€re. Wenn man jetzt 2 Sekunden pro Punkt gegeben hĂ€tte statt 1,33 Sekunden pro Punkt, dann hĂ€tten die Deutschen halt ca. 20 Sekunden Vorsprung auf Norwegen gehabt, ca. 30 s auf Japan, 40 s auf Finnland und knapp 45 s auf Österreich.

Schwer zu sagen, wie das dann ausgegangen wĂ€re; es hĂ€tte mindestens lĂ€nger gedauert, bis sich alles zusammengeschoben hĂ€tte; vielleicht hĂ€tte Norwegen dann Deutschland auch abgehĂ€ngt, bevor Finnland und Österreich dran gewesen wĂ€ren.
Je nach Konstellation könnte es dadurch auch mal interessanter werden; falls zum Beispiel Japan seine beste Sprungform mal wieder findet und die Japaner dann mal mit einem grĂ¶ĂŸeren Vorsprung auf die Loipe gingen, gĂ€be es ein ganz anderes Spannungsmoment: Werden sie ĂŒberhaupt eingeholt?

Ich ticke da aber vielleicht auch ein bisschen anders: FĂŒr mich ist ein Rennen, bei dem sich nach kurzer Zeit eine Gruppe bildet, die dann die ganze Zeit gemeinsam lĂ€uft, nicht unbedingt spannender als eines, bei dem es am Anfang gewisse AbstĂ€nde gibt, die dann aber im Lauf der Zeit schrumpfen.

Und ich meine: Von solchen AbstÀnden, wie es sie 1994 in Lillehammer gab, als noch die 3 x 10 km-Staffel bei den Kombis (mit zwei SprungdurchgÀngen) gelaufen wurde, sind wir ja weit weg.


Damals gewann Japan mit fast 5 Minuten Vorsprung auf Norwegen; die Schweiz auf Platz 3 hatte bereits fast 8 Minuten RĂŒckstand (und Deutschland auf Platz 10 ĂŒber eine Viertelstunde).

edit: Nicht vom Einleitungstext tÀuschen lassen; da ist sogar von einer 3 x 15 km-Staffel die Rede; am Anfang des Artikels steht aber 3 x 10 km, und das passt von den Zeiten auch besser.
 

Biathlon-Fan

Bankspieler
BeitrÀge
22.469
Punkte
113
Und ich meine: Von solchen AbstÀnden, wie es sie 1994 in Lillehammer gab, als noch die 3 x 10 km-Staffel bei den Kombis (mit zwei SprungdurchgÀngen) gelaufen wurde, sind wir ja weit weg.


Damals gewann Japan mit fast 5 Minuten Vorsprung auf Norwegen; die Schweiz auf Platz 3 hatte bereits fast 8 Minuten RĂŒckstand (und Deutschland auf Platz 10 ĂŒber eine Viertelstunde).

edit: Nicht vom Einleitungstext tÀuschen lassen; da ist sogar von einer 3 x 15 km-Staffel die Rede; am Anfang des Artikels steht aber 3 x 10 km, und das passt von den Zeiten auch besser.
Das ist ja lustig. Japan hatte ĂŒber 5 Minuten Vorsprung nach dem Springen. Da waren die zweitplatzierten noch beim warmlaufen, da ist Japan schon losgelaufen xD
 
Oben