warum ist ein anfangs verhaltener kampf müll? action hauptsache action...mann das ist ein sport! hier gehts auch um taktik, sich belauern, zwei boxer, die sich neutralisieren etc.
ichb fand den kampf interessant, hinenraus richtig gut. und für mich ist rigondeaux eine augenweide.
Ich bin auch einer der nicht immer volle Action haben muss. Ein sehr taktisch geführtes Gefecht kann auch ganz interessant sein, da gebe ich dir recht.
Aber die erste Hälfte gestern fand ich wirklich sehr sehr sehr mies....
Quigg hat einfach gar nichts getan, überliess die Runden schlaglos an Frampton. Keine Ahnung was da los war. Dies bringt mich besonders zum Kopfschütteln, weil Quigg super Erfolg hatte als er [viel zu spät] all-in ging und Frampton mit schweren Hämmern anschlug. Hätte er dies früher gemacht, wäre Frampton vielleicht eingebrochen.
Und Frampton fand ich in der ersten Hälfte auch nicht gut. Der hat zwar etwas mehr gemacht, aber Kontrolle sieht anders aus. Die Alibi-Jabs auf Quigg's Deckung liessen ihn die Runden gewinnen, aber schöne Treffer zu der Phase? Fehlanzeige. Gibts eigentlich eine Schlagstatistik? Trefferquote zu der Phase lag bei Frampton bei gefühlten 10 %....
Naja, dem Jungen vom Belfast kann man zwar weniger den Vorwurf für den schlechten Kampf in der ersten Hälfte machen (denn er war ja schliesslech am gewinnen), aber beeindruckend ist was anderes.
Rigondeaux vs. Donaire, ein Kampf der auch oft für Langeweile kritisiert wurde, fand ich da im Gegensatz der Hammer. Wenig Action, aber Rigo kontrollierte und
präsentierte die Palette seiner unglaublichen Skills. Lange her, dass ich den Fight zuletzt gesehen habe, aber ich habe direkt wieder geile Bilder/ Schläge vor Augen. Diese
Skillpräsentation fand IMO in der ersten 6-7 Runden gestern überhaupt nicht statt....