Olympia 2021 - Handball


Also da mit Wahrscheinlichkeitsrechnung dran zu gehen, da wĂ€re ich jetzt nicht drauf gekommen 😅
 
Ägypten ist gut im Handball, das war mir auch nicht klar - wieder was dazugelernt. Ich dachte immer, das sei ein quasi rein europĂ€ischer Sport, der außerhalb unseres Kontinents so gut wie keine Sau interessiert.
 
Die Nordafrikaner interessiert es ziemlich, weil sie in Spanien und Frankreich gutes Geld verdienen können. Als 1,90-2,00-MĂ€nner können sie das im Fussball in der Regel nicht, und fĂŒr Basketball ist das ohne herausragendes Talent auch nicht genug.
 
Ägypten ist gut im Handball, das war mir auch nicht klar - wieder was dazugelernt. Ich dachte immer, das sei ein quasi rein europĂ€ischer Sport, der außerhalb unseres Kontinents so gut wie keine Sau interessiert.

Sollte eigentlich bekannt sein, dass die Nordafrikaner absolut konkurrenzfÀhig sind.
Insbesondere Ägypten und Tunesien schlagen auch die top EuropĂ€er nicht im Vorbeigehen.

Argentinien und Brasilien sind mittlerweile auch nicht zu verachten, die scheinen auch jederzeit mal eine top Nation schlagen zu können.

Katar ist ein Sonderfall, das ist mehr eine zusammengekaufte Nati, da sind LeistungstrĂ€ger die zuvor bereits fĂŒr andere Nationen gespielt haben. Völlig absurd, dass sowas ĂŒberhaupt möglich ist, eine Art PSG auf Nati-Ebene.
 
Da zeigen die Ägypter schon mal, wieso die nicht topfitte deutsche Mannschaft kein Bein an die Erde bekommen hat. Der französische TorhĂŒter mit einer herausragenden Leistung gegen freie WĂŒrfe, und trotzdem steht es nur mit viel GlĂŒck unentschieden. Ein Olympiasieger Ägypten wĂ€re jetzt keine Überraschung mehr, auch wenn der Weg noch weit ist. In der 2. Halbzeit muss Ägypten besser den TorhĂŒter auskucken, sonst wird es am Ende eng mit dem Finale.
 
Da zeigen die Ägypter schon mal, wieso die nicht topfitte deutsche Mannschaft kein Bein an die Erde bekommen hat. Der französische TorhĂŒter mit einer herausragenden Leistung gegen freie WĂŒrfe, und trotzdem steht es nur mit viel GlĂŒck unentschieden. Ein Olympiasieger Ägypten wĂ€re jetzt keine Überraschung mehr, auch wenn der Weg noch weit ist. In der 2. Halbzeit muss Ägypten besser den TorhĂŒter auskucken, sonst wird es am Ende eng mit dem Finale.
Das soll doch alles eine Sache der Wahrscheinlichkeitsrechnung sein.
 
Da ist es dann genauso weiter gegangen wie in der 1. Halbzeit. 17 Paraden plus noch diverse technische Fehler und ein paar FehlwĂŒrfe an den Pfosten und vorbei sind dann doch zu viel um eine abgezockte Mannschaft wie Frankreich zu schlagen. Schade fĂŒr Ägypten, die Chance war mehr als vorhanden, wer weiss wann man die das nĂ€chste mal bekommt.
 
Wenn ein TW in einem Spiel viele Baelle haelt und im naechsten wenig, dann soll das die Tagesform sein?
Die Moeglichkeit dass das etwas mit Zufall zu tun hat draengt sich da niemandem ausser mir auf?
Ein Wurf ist schneller im Tor als der TW sich bewegen kann, ist es da nicht offensichtlich dass die Tatsache dass er dann getroffen wird nicht alleine von seinem Koennen beeinflusst wird?
 
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Wieso? Macht es nur dann Sinn zu spielen wenn man das Ergebnis zu 100% kontrolliert?
Ausser Schach faellt mir da jetzt spontan wenig ein wo das so ist.
Im Fussball spielt Zufall ein Rolle und im Handball m.E. auch.
Das heisst ja nicht dass es keine besseren und schlechteren Teamleistungen gibt, aber die Tatsache dass man ein Spiel verlieren kann weil der Zufall nicht auf seiner Seite war kann man aus meiner Sicht nicht ignorieren.
Das meine ich allgemein und gar nicht mehr im Bezug auf das D-Ae Spiel.
 
Zufall ist, was beim WĂŒrfeln rauskommt, oder wenn ein Spieler im GetĂŒmmel beim Fussball angeschossen wird.

Beim Handball sieht der TorhĂŒter den Spieler in seiner Vorbereitungsbewegung, und der Spieler den TorhĂŒter. Je nachdem wer wen besser liest, macht der TorhĂŒter im richtigen Moment eben die Bewegung dahin wo der Spieler werfen will. Reagieren aus der Distanz geht nicht, ausser halt darauf reagieren was der Spieler signalisiert. Sehr gute Spieler signalisieren Bullsh*t um den TorhĂŒter fehlagieren zu lassen, sehr gute TorhĂŒter im Tunnel merken das.

In diesem Fall hier haben die Ägypter 3/4 der Spielzeit immer ihre "LieblingswĂŒrfe" gemacht, und nicht darauf reagiert was Girard tut. Der hat aber immer hĂ€ufiger gewusst wie die werfen, und diese WĂŒrfe die dann auch so kamen sicher weggefischt. Zufall waren die PfostenwĂŒrfe und FehlschĂŒsse, due 17 Paraden waren sein Antizipieren. Das ist auch eine QualitĂ€t die ein Spieler hat oder auch nicht, die Franzosen haben den Ägypter ja auch diverse Male angeschossen. Aber halt etwas weniger, was dann den Ausschlag gab.
 
Wenn Antizipation ein abrufbares Koennen ist das nichts mit Zufall zu tun hat, wie erklaeren sich dann die Schwankungen bei den gehaltenen Baellen von Spiel zu Spiel?
 
Du musst im Tunnel sein damit das klappt. Wenn ein Spieler nicht immer rein kommt, wie z.B. insbesondere Wolf, kann er das nicht regelmĂ€ssig abrufen. Wolf inzwischen seltener als andere, aber manchmal kann er es halt doch noch (Norwegen). Omeyer war jemand dem das ĂŒber eine gewisse Zeit durchgĂ€ngig gelungen ist, Henning Fritz oder dem Hexer phasenweise auch.

Hier sieht man bei Wolf in seiner guten Phase, dass er seine Bewegungen dahin abwandelt wo der Wurf hinkommt, dass ist nicht wie frĂŒher meist einfach nur ein klassischer Hampelmann der angeworfen wird:
Best of Andreas Wolff - YouTube
 
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Das Video belegt fuer mich eher wie gross der Zufall bei den Paraden ist.
Wolff geht mit dem linken Bein hoch und wird dann am regungslosen waagrecht ausgestreckten Arm getroffen.
Er geht mit dem Oberkoerper nach rechts und wird links am Standbein angeworfen.
Was ausser Zufall soll das sein?
Natuerlich sind da auch gute Aktionen dabei, die etwas mit Koennen zu tun haben.
Aber aus meiner Sicht gibt es diesen Tunnel nicht, es ist schlichtweg eine Phase wo der Zufall auf der Seite des Torwarts ist.
Oder hat ein TW schon einmal beschrieben dass seine Sinne sich aendern und er dann auf einmal lesen kann (in den wenigen Zehntelsekunden die er dafuer Zeit hat) wohin der naechste Wurf geht?
 
Sagen wir einfach, dir erschliessen sich die Bewegungen nicht. Ein TorhĂŒter der aus 8-10 möglichen Hampelmann-Varianten ĂŒberwiegend die richtige auswĂ€hlt um "angeschossen" zu werden, macht das nicht zufĂ€llig. Und das kann man auch sehen, wenn der TorhĂŒter unten gar nichts macht, aber mit den Armen auf die richtige Seite geht. Oder nur das eine Bein rausstreckt wo der Ball hingeht, wie Gerard heute zig mal. GlĂŒck ist da nur noch, ob der Ball nicht noch ĂŒber die Finger durchrutscht.
 
NatĂŒrlich reagiert der TW aus dem Nahwurfbereich nicht auf den angebrachten Wurf. Aber dieses ganze Spiel im 1gegen1 ist doch ein geplanter Vorgang. Was biete ich an, was lasse ich zu, was sagen die Wurfbilderetc.
Bleibt das Bein stehen geschieht das doch auch bewusst um den entsprechenden Bereich abzudecken.
Klar gibt es auch zufĂ€llige Paraden, beispielsweise wenn der SchĂŒtze den Kopf trifft, anstatt daran vorbei. WurfqualitĂ€t eben.
 
DĂ€nen extrem abgezockt.. aber dennoch vorne ziemlich ineffektiv!

Nehme alles zurĂŒck die DĂ€nen mĂŒssten lĂ€ngst mit 7-8 Toren vorne liegen.
Vergebn ohne ende klare WĂŒrfe. Spanischer Keeper aber auch krass.
Unnötig eng und jetzt kommen die Spanier wieder mit Ihren Psychospielchen und Diskutierereien.
Aber jetzt haben sie es! 3 Tore Vosrsprung auch dank eines klasse Keepers.
Haben sich das Leben selber unnötig schwer gemacht die DÀnen abe am ende dann doch relativ deutlich.
 
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Ich drĂŒcke den Spaniern die Daumen, dass die vielen Ă€lteren Spieler ihre Bronzemedialle holen werden im wohl letzten Spiel fĂŒr Spanien...
 
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