One-Hit-Wonder des Boxens!


Oh ja bei Guinn hatte ich auch wesentlich mehr erwartet, obwohl er schon sehr schmal fürs HW ist.

Gegen Guinn hab ich zum ersten Mal das Monster Dokiwari gesehen. Den hätte ich damals verdammt gerne gegen Wladimir gesehen. :teufel:
 
gibts den eigentlich noch? nie mehr was von ihm gehört. und gegen Wladi, das wär was gewesen. allerdings war er schon ein bisschen arg limitiert.
 
thumbs-up schrieb:
gibts den eigentlich noch? nie mehr was von ihm gehört. und gegen Wladi, das wär was gewesen. allerdings war er schon ein bisschen arg limitiert.
Bei Boxrec steht , er hat danach noch einmal geboxt und durch TKO gegen Stacy Frazier verloren , war 2004 .
 
Och.. wenn Guinn den guten James besiegen würde, dann hätte er seinen One-Hit..;)
 
His Royness schrieb:
JO lol, das Monster hätte Wladi ganz schön weggepustet... panik: :D

lach net, ich war mir damals felsenfest sicher, dass wir Herrn Dokiwari mal in Deutschland verlieren sehen würden. hätte man doch prima vermarkten können, groß, dunkelschwarz, guckt böse.... und absolut harmlos. :D
 
Mir fällt da auch noch Jim Braddock ein.

@Devil:

Buster Douglas gehört für mich schon dazu. Er ist sogar einer von denen, die am Besten reinpassen. Jemanden der nur gegen den "Big King" gewonnen hat, aber sonst gegen alle etwas besseren Gegner verloren hat, (so einen wie du suchst) wirst du im wahren Leben, wenn überhaupt, nur schwer finden.
 
pound4pound schrieb:
Mir fällt da auch noch Jim Braddock ein.

@Devil:

Buster Douglas gehört für mich schon dazu. Er ist sogar einer von denen, die am Besten reinpassen. Jemanden der nur gegen den "Big King" gewonnen hat, aber sonst gegen alle etwas besseren Gegner verloren hat, (so einen wie du suchst) wirst du im wahren Leben, wenn überhaupt, nur schwer finden.

für mich ist douglas auch das klassische 1-hit-wonder , wenn man bedenkt , daß seine Quote 42 (!!) war.
Aber das makelloseste ist das von LEON Spinks gegen Ali
 
Guinn boxt am 1. Oktober gegen Toney. Auf secondsout.com ist ein langer Artikel über ihn.

Ich frage mich, ob nicht Floyd Patterson zu den One-hit-wonders gehört.
 
Wenn Douglas eins ist, wie hier viele, trotz seiner Siege gegen Topleute in den besten Jahren (Page, Berbick, McCall) meinen, dann trifft das für Frank Bruno und Bruce Seldon aber auch zu. Letzlich sind aber so ziemlich alle genannten Namen in diesem Thread ziemlicher Quatsch. Selbst ein Leon Spinks hat mit Evangelista und Mercado auch noch gute Namen im Rekord. Michael Bentt könnte man gelten lassen, da er aber nach dem Hidekamopf das Boxen aufgeben musste, ist er da auch nur bedingt geeignet.
Dagegen hat ein David Jaco (http://www.boxrec.com/boxer_display.php?boxer_id=001534) einen Sieg gegen den damals aufstrebenden Donovan "Razor" Ruddock vorzuweisen. Gegen jeden anderen namhaften Gegner hat er aber verloren.
 
Bodycount schrieb:
McCall hat neben Lewis noch einige gute Leute geschlagen .

Finde ich nicht. Boxer wie Eisenkinn Maskaev, Akinwande (overrated), Holmes (damals 46), Fields und jetzt Saleta muss man sicher erstmal schlagen, aber der ganz große Wurf ist das nicht. Wenn das sein claim to fame ist, sieht es verdammt mager aus. Dagegen stehen dann noch Niederlagen gegen One-hit-wonder Douglas, Norris, Tucker, Bruno und Williamson. Die beiden Lewis-Kämpfe lasse ich jetzt mal außen vor, denn die sind ergebnisneutral.

Da bleibt der Sieg gegen Lewis die einzig große Tat und deshalb passt der Olli hier prima rein.
 
@D.Crosby
Wenn du Williamson bei McCall heranziehst, müsstest du auch Toney oder Larry Donald bei Holy einbeziehen. Ein Sieg gegen Damiani war auch nicht schlecht, fällt aber bei dir wohl in die Maskaevkategorie.
 
Den Einwurf verstehe ich nicht. Ich habe nicht über Holyfield geschrieben. Donald und Toney stehen nunmal in seinem Rekord, warum sie nicht reinrechnen? IMO war Holy schon gegen Byrd nicht mehr viel wert. Warum also der Schnitt bei Toney? So hat McCall halt auch Williamson in seinem Rekord. Nur was hat das jetzt mit McCalls Nennung in diesem Thread zu tun?

Auch ohne die Niederlage gegen Williamson werden die großen Leistungen McCalls nicht mehr, sondern es bleibt bei einer.
 
McCall war bei seiner letzen Niederlage knapp 40. Das ist der Punkt. Auch jedes Denkmal des Sports könnte seinen eigenen Ruf demontieren, wenn er zu lange boxt. Man kann natürlich sagen, dass McCall kein überragender Weltmeister war, da kann er sich aber locker bei Tate, Weaver, Dokes und wie sie alle heißen einordnen.
 
Er war auch beim Sieg gegen Saleta über 40. Dann nehmen wir den halt auch raus. :D

Von mir aus kannst Du ihn gern mit Weaver, Tate und Dokes in eine Reihe packen, denn ein überragender WM war er wirklich nicht. Mir fallen da noch mehr Namen ein, z.B. Buster Douglas. Ein weiteres one-hit-wonder.

Wie gesagt, das alles ergibt keine weiteren großen Erfolge für McCall. Man könnte natürlich darüber spekulieren, was er alles hätte erreichen können, wenn er die Finger von den Drogen gelassen hätte, aber das ist nunmal hypothetisch.
 
O.K., dann besteht Profiboxen aber nur aus Flaschen, One-Hit-Wondern und einigen ganz wenigen Lichtgestalten. Oder hab ich da was falsch verstanden? :rolleyes:
 
Oben