Mein Gott, gegen ein abgezockteres Team hätte man auch dieses Spiel noch abgegeben. Da kann man nur von Glück sprechen, dass die Knicks ähnlich dämlich in der Schlussphase waren.
Sonst war das wieder ein eher zerfahrenes Spiel. Redick sei Dank hat man auch einen Spieler gehabt, der die Perimeter Würfe versenkt. Das war nicht schön anzusehen, wie bspw ein Saric einen Wurf nach den anderen brickt. Ihm kann man das aber am ehesten verzeihen, da er mit dem meisten Biss spielt. Covington leider wieder unbeständig, hat auch den Abschluss dementsprechend weniger gesucht. McConnell sensationell gut, vorne als auch hinten. Der deflection steal mit dem anschließenden Breakaway Dunk von Simmons war der backbreaker für die Knicks. Simmons befindet sich momentan eindeutig in einem rookie slump. Man wird aber nicht wirklich schlauer, ob sein geringerer impact am verbesserten gameplan des gegnerischen Teams liegt oder an seiner teils völlig unbegründeten Passivität. Von Simmons muss eindeutig mehr kommen, wenn man an die Leistungen am Anfang der Saison anknüpfen möchte.
Embiid und Redick mit +25 bei einem engen Spielausgang. Vom Rest MUSS mehr kommen.
Was auch heute wieder eindeutig erkennbar war, dass ein Spieler wie Fultz ordentlich abgeht. Keiner aus Redick, Covington oder Bayless kann off the dribble oder via pick and roll kreieren. Simmons ist dazu noch nicht Willens bzw in der Lage. Diese Dimension geht im Spiel der Sixers ab, deren Erfolg oft vom Wurferfolg abhängig gemacht wird. Auch sollte man Embiid mehr aus dem Spielfluss in Szene setzen. Seine Post-ups aus dem Highpost sind bei seiner sloppiness mit dem Ball oftmals nicht erfolgsversprechend. Da ist aber auch der Coach gefragt, bei dem langsam auch der honey moon vorüber ist, wenn man nicht möglichst bald zurück auf der Erfolgsspur ist.
Alles in allem hat man also den Negativtrend beenden können. Weihnachten sind vorüber, damit auch the season of giving. Geschenke werden damit die Sixers hoffentlich nicht mehr verteilen.
