Tennisquiz (ohne googlen)


jeanyfan

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Soweit mal alle bisher korrekten Antworten ergänzt und noch ein paar Hinweise dazu:

1. Welche beiden Spieler haben alle ihre Viertelfinals in Wimbledon gewonnen (7 von 7)?
Nadal und __________________ (gesuchter Spieler hat zwar alle 7/7 VF gewonnen, dann aber auch 5/7 SF verloren)
2. Welche beiden Spieler haben keines ihrer Wimbledon-Finals verloren?
Sampras und _______________ (vor der Open Era wie gesagt zwei Finals gewonnen und zwei verloren, danach 2/2 gewonnen)
fehlend noch die drei "Einmalsieger" aus den 70ern und 80ern: ______________________________
(neben Stich, Krajicek, Hewitt danach)

3. Federer hat bei 13 gespielten Halbfinals bisher 12 Mal das Finale erreicht. Gegen wen verlor er das einzige Halbfinale?
Raonic (2016)
4. Keiner der Spieler mit drei Titeln oder mehr verlor jemals nach einer 2:0-Satzführung noch ein Match - außer Federer, der jedoch gleich zwei. Gegen welche beiden Spieler?
Tsonga (2011) und Anderson (2018)
5. Welchen drei Spielern gelang es, Federer glatt in drei Sätzen zu besiegen?
Kafelnikow (2000); Ancic (2002); Hurkacz (2021)
6. Federer hat absolut gesehen die meisten Matches in Wimbledon gewonnen. Aber wer hat die meisten verloren?
Feliciano López
7. Er hat auch die meisten Tie-Breaks gespielt und gewonnen. Aber wer hat die meisten Tie-Breaks in Wimbledon verloren (seine Siegquote liegt bei knapp über 50%)?
Ivo Karlovic (26 von 53 verloren)
8. Gegen wen verlor Djokovic das einzige seiner zehn Fünfsatzmatches in Wimbledon?
_________________________ (Haas' Sieg 2009 war in 4 Sätzen; gesuchter Spieler kommt bei den Antworten zu einer anderen Frage auch vor)
9. Sampras hat in seiner Karriere in Wimbledon nur zwei Sätze 6:0 gewonnen - gegen den Qualifikanten Scott Davis und ...
Ivanisevic (Finale 1994)
10. Wer konnte nach verlorenem ersten Satz trotzdem noch 11 seiner 13 Matches gewinnen und hat damit die beste Quote aller Spieler (Minimum 3 gespielte Matches)?
Björn Borg
11. Welcher Spieler hat nach gewonnenem ersten Satz alle diese 32 Matches auch gewonnen?
_________________________ (wie gesagt von 57 gespielten Matches insgesamt in 32 den ersten Satz gewonnen und davon dann keines mehr verloren)
12. Welchen Negativrekord hält Philipp Kohlschreiber - gemeinsam mit dem Briten Richard Lewis?
Meiste Erstrundenniederlagen (10)
 

Tuco

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Was meinst du mit "auffallend wenige"? Waren ja nicht 32 Matches insgesamt, die der gesuchte Spieler gespielt hat, falls du das so aufgefasst hast. Sondern in 32 seiner (insgesamt 57) Wimbledon-Matches hat er eben den ersten Satz gewonnen und dann keine einzige dieser Partien (nach Gewinn des ersten Satzes) mehr verloren. Ist jetzt aber keiner der absoluten Top-Spieler dort gewesen, das stimmt. Borg hat jedoch auch "nur" in 10 Partien mehr den ersten Satz gewonnen, davon dann aber zwei verloren (VF gegen Ashe 1975 und Finale gegen McEnroe 1981).

Habe ich schon richtig verstanden, ich bin nur davon ausgegangen, dass es ein mehrfacher Wimbledonsieger gewesen sein muss. Wenn nicht, ist es aber auch schwer zu erraten, dann ist die Statistik doch eher eine Kuriosität als ein Indiz für eine herausragende Stärke in Wimbledon. Wobei 57 Matches bei einem GS einiges sind, da werden nicht soo viele mehr haben, das ist dann zumindest mal ein Spieler der eine lange Karriere hatte. Ich rate dann einfach mal auf Andre Agassi.
 
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jeanyfan

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Naja, mehrfacher Wimbledonsieger ist aus dem Grund eher schwierig, weil die Halbfinals und Finals häufig doch umkämpft sind in vier oder fünf Sätzen und da oftmals dann auch jemand den ersten Satz gewinnt und dann trotzdem das Match noch verliert, der das häufiger gespielt hat. Agassi zum Beispiel im Halbfinale gegen Becker 1995, das er nach 6:2 im ersten Satz dann in 4 noch verloren hat.

Als Hinweis geb ich noch, dass der gesuchte Spieler einmal im Finale und zweimal im Halbfinale stand und nach 2000 aktiv war.
 

L-james

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Zur Frage 1 fällt mir dann Lendl ein. Kein Plan ob der mal ein VF verloren hat, ich weiß aber dass er 2 Titel in Wimbledon hat und wenn ich mich nicht täusche, kein weiteres Finale, weshalb viele Niederlagen im HF hinkommen könnten.

Frage 2 müsste dann auch Lendl sein?

Frage 8 nenne ich dank dem Zusatzhinweis dann mal Tsonga.

Frage 11 ist echt schwer, denn die Statistik mit den Siegen liest sich für jemanden mit nur einer Final- und Halbfinalteilnahme zu gut.

Nach 2000, wie wärs mit Berdych? Dem traue ich aber irgendwie diese Statistik nicht wirklich zu.
 

John Lennon

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Zur Frage 1 fällt mir dann Lendl ein. Kein Plan ob der mal ein VF verloren hat, ich weiß aber dass er 2 Titel in Wimbledon hat und wenn ich mich nicht täusche, kein weiteres Finale, weshalb viele Niederlagen im HF hinkommen könnten.
Meinst sicherlich zwei Finalteilnahmen. Vom Titel in Wimbledon träumt Ivan wahrscheinlich noch heute ;)
 

Tuco

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Frage 2 müsste dann auch Lendl sein?
Bei 2 steht doch jetzt als Tipp

2. Welche beiden Spieler haben keines ihrer Wimbledon-Finals verloren?
Sampras und _______________ (vor der Open Era wie gesagt zwei Finals gewonnen und zwei verloren, danach 2/2 gewonnen)
Es muss also jemand sein, der schon vor der Open Era aktiv war. Dann tippe ich jetzt hier noch mal auf Laver... ;)
 

jeanyfan

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Genau, Lendl bei 1. stimmt, aber genauso natürlich der Hinweis, dass er zwei Finals verloren und nicht gewonnen hat. Bei 2. wäre es ja auch gar nicht gegangen vom Alter. Wahrscheinlich den später von mir dazugemachten Hinweis nicht gesehen. Laver bei 2. ist richtig.

Tsonga ist falsch bei 8., gegen den hat Djokovic beide Duelle gewonnen, einmal in 4, einmal in 3. Federer hatte ja gegen ihn in 5 verloren. @Marius hatte da bei meinem letzten Quiz im Grunde aber schon fast die Antwort dazu gegeben.

Berdych bei 11. stimmt tatsächlich. Waren aber in vielem halt Matches der ersten paar Runden. Da er ja auch an insgesamt 15 Turnieren teilgenommen hat und nur bei 3 davon in der ersten Runde ausgeschieden ist, kommt das schon auch ohne die großen Erfolge hin. Finde ich an sich aber trotzdem ne erstaunliche Statistik, nach 1:0-Satzführung in 32 Matches keines mehr verloren zu haben. Nach verlorenem ersten Satz konnte er dann aber auch nur noch Matches bis einschließlich dem Achtelfinale umbiegen. Was übrigens in etwa genauso erstaunlich ist, ist dass tatsächlich alle seine 15 Niederlagen dann glatte Dreisatzniederlagen waren und er da keinen einzigen Satz gewonnen hatte dabei.
 
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jeanyfan

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Ich hoffe übrigens mal, ich geh mit den etwas ausführlicheren Erklärungen hier dann niemandem auf die Nerven. Das soll wie gesagt keine Besserwisserei oder irgendwas sein, ich muss das ja auch nachschauen. Aber ich find das ein oder andere Interessante kommt da doch immer wieder zutage damit, das man so vielleicht noch nicht wusste. Deshalb schreib ich da als gern bisschen was dazu statt einfach nur die Antworten hinzuklatschen.
 

Tuco

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fehlend noch die drei "Einmalsieger" aus den 70ern und 80ern: ______________________________
(neben Stich, Krajicek, Hewitt danach)

Das ist das einzige, was jetzt noch fehlt, oder? Schwierig, das war ja zu einer Zeit, wo das hier fast noch niemand gesehen hat, ich auch nicht. Ich meine Pat Cash hat mal Wimbledon gewonnen, aber keine Ahnung, ob das sein einziges Finale war.
 

jeanyfan

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Das ist das einzige, was jetzt noch fehlt, oder? Schwierig, das war ja zu einer Zeit, wo das hier fast noch niemand gesehen hat, ich auch nicht. Ich meine Pat Cash hat mal Wimbledon gewonnen, aber keine Ahnung, ob das sein einziges Finale war.
Das und die Fünfsatzniederlage von Djokovic. War zugegebenermaßen aber auch noch in seiner Anfangszeit, 2006 mit grade mal etwas mehr als 19 Jahren.

Pat Cash ist richtig, 1987 gegen Lendl im einzigen Finale zwischen 1985 und 1991 ohne Beteiligung von Boris Becker.
Fehlen noch zwei von 1973 (einziger tschechischer Wimbledon-Sieger überhaupt) und 1975 (starb mit 49).
 

L-james

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Das und die Fünfsatzniederlage von Djokovic. War zugegebenermaßen aber auch noch in seiner Anfangszeit, 2006 mit grade mal etwas mehr als 19 Jahren.
Mit der Info und das der gesuchte Spieler auch bei einer anderen Antwort vorkommt, begrenzt sich der gesuchte Kreis.
Tsonga ist es ja nicht, bleiben Nadal, Lopez, Ancic, Anderson und Karlovic.
Nadal wüsste man, die trafen sich da nicht.
Anderson war da noch nicht auf dem Schirm.
Bleiben noch 3. Karlovic glaube ich einfach nicht, irgendwie hätte ich das auf dem Schirm bekommen wenn das vorgefallen wäre.
Bleiben Lopez und Ancic. Letzterer ist der unscheinbarste für mich, kein Plan ob der überhaupt mal gegen Djokovic gespielt hat, aber ich tippe Ancic und hoffe für Novak es ist doch nicht derjenige mit den meisten Niederlagen in Wimbledon.
Bei Ivo bin ich mir aber auch nicht zu 100% sicher, wobei wenn ich so nachdenke, irgendwie dann doch. :saint:

ps: sehe gerade Berdych wäre auch noch möglich. Bleibe trotzdem dabei, der Tscheche war 2006 auch noch sehr jung.
 

jeanyfan

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Zu Frage 4: Könnte einer davon vielleicht Mario Ancic sein? Ich weiß, dass er mal in Wimbledon Djokovic schlug, aber ob er auch Federer und Nadal mal schlug? Keine Ahnung.
Ancic stimmt. Deshalb meinte ich, @Marius hat da ja bei dem vorherigen Quiz zumindest den Ansatz schon geliefert.

* Gegen Nadal war das erste Duell ein Jahr später (verletzungsbedingte Aufgabe Djokovic)
* Erstes Duell gegen Berdych war 2010, gegen Anderson 2011
* Gegen Feliciano López hat er nie gespielt in Wimbledon, sein zweites Wimbledon-Match überhaupt 2005 war aber ein Fünfsatzsieg gegen Guillermo Garcia Lopez :D
* Gegen Karlovic gab es auch nie ein Wimbledon-Duell

Fehlt also noch der einzige tschechische bzw. zu dem Zeitpunkt tschechoslowakische Wimbledon-Sieger, dann ist alles gelöst :)
Hat übrigens auch zweimal die French Open gewonnen und stand zweimal bei den US Open im Finale.
 

jeanyfan

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Übrigens auch noch ne interessante Frage bzgl. Wimbledon, falls die in der Vergangenheit hier nicht schon mal von jemandem gestellt wurde:
Wer ist nach Boris Becker der Deutsche mit der zweithöchsten Siegquote in Wimbledon?
 

vangerwin

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Würde auf Gottfried von Cramm tippen,
der Spieler Stich hat am Anfang nicht so gut gespielt in Wimbledon und seine Karriere dauerte auch nicht so lang.
 

jeanyfan

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Würde auf Gottfried von Cramm tippen,
der Spieler Stich hat am Anfang nicht so gut gespielt in Wimbledon und seine Karriere dauerte auch nicht so lang.
Ich hätte vielleicht auch hier "Open Era" dazusagen sollen, darauf war es eigentlich gemeint.

Auf alle Zeiten bezogen hast du Recht. Hab deshalb die Siegquote von Gottfried von Cramm extra selbst nochmal ausgerechnet. Es sind 79,41% (27 Siege bei 7 Niederlagen, davon drei Finals). Becker hat 85,54%. Der von mir gesuchte Spieler liegt bei 76,47%, Stich hätte 75,76%.

Als Hinweis aber noch, weil du "seine Karriere dauerte auch nicht so lang" geschrieben hattest. Das ist für die reine Siegquote (also Verhältnis Siege zu Gesamtspiele) ja völlig unerheblich. Da kommt es am ehesten drauf an, bei den gespielten Turnieren (egal wie viele) möglichst keine ganz schlechten Ergebnisse drin zu haben, sondern die etwaigen Niederlagen erst so spät wie möglich zu haben. Zugegebenermaßen auch natürlich jetzt kein Spieler, auf den man direkt kommt. Aber rein auf die Siegquote bezogen fand ich es schon erstaunlich, dass er (auf alle Zeiten bezogen) dann auf Platz 3 bzw. die Open Era bezogen auf Platz 2 liegt.
 

jeanyfan

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Genau, Alexander Popp stimmt. Er hatte halt den Vorteil, mit 2x VF, 1x AF und 1x R3 keine Erst- oder Zweitrunden-Niederlagen drin zu haben, die den Schnitt runterzieht, weshalb seine reine Siegquote an sich recht hoch ist damit. Stich liegt aber wie oben geschrieben nur minimal dahinter.
 
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