Nik Da Greek 06 schrieb:
Konstanz zählt im Sport schon auch etwas.
Konstanz zählt insofern, dass ein Spieler einmal erbrachte Leistungen bestätigen muss, damit man sie als sein Leistungsniveau ansehen kann. Jerome James zum Beispiel kann nach einer guten Playoff-Serie nicht als ein guter Center gelten, da er normalerweise viel schlechter spielt. Schafft er es aber, diese Playoff-Leistung zu wiederholen und zu bestätigen, muss er als guter Spieler gelten.
Was Konstanz aber nicht tut, ist, einen Spieler über einen anderen zu heben. Die gern genannte Argumentation ist, dass Malone besser als Duncan sei, weil er 20 Jahre lang konstant war. Leider ist Duncan wahrscheinlich in jedem seiner NBA-Jahre besser als Malone gewesen. Selbst wenn er es nur auf 10 NBA-Jahre brächte, wäre Duncan der bessere Spieler. Wenn die Anzahl der konstanten Jahre entscheidend wäre, könnten wir Drew Gooden oder Carlos Boozer nach einer Karriere von 35 NBA-Jahren zum besten Spieler aller Zeiten ausrufen. So läuft das aber nicht. Deshalb ist ja auch Robert Parish nicht der beste Center aller Zeiten, Mark Jackson der beste Point Guard oder Reggie Miller der beste Shooting Guard.
Nik Da Greek 06 schrieb:
Naja vom Verletzungspech verschont geblieben...man kann auch alles pessimistisch hinstellen oder? Glück belohnt den Tüchtigen. Und wenn man in einer so harten Basketballkarriere über so viele Jahre hinweg kaum verletzt war, hat das weniger mit Glück zu tun als mit harter Disziplin und gutem Training.
Sag das mal Grant Hill, Lionel Simmons, Michael Dickerson oder Larry Johnson. Das sind alles Top-Athleten (gewesen), die ihr Bestes zur Verletzungsprävention gegeben haben, ohne ihr Schicksal beeinflussen zu können. 20 Jahre lang verletzungsfrei zu sein, ist reines Glück, das einfach nicht jedem beschieden ist.
Nik Da Greek 06 schrieb:
Also nimm dir nicht immer ein Stück vom Kuchen sondern betrachte mal das Ganze. [...] so wie du es machst denke ich kaum Sinn. [...] das ist schließlich nicht das erste mal - ebenso -nicht zum ersten mal - deine Lücken aufweisende Argumentation
Gottseidank gibt es ja dich, der mir immer wieder ungefragt aus überlegener Position meine Fehler aufzeigt. Du bist für mich wie der dicke, besoffene Fan, der von der Tribüne aus Chris Mullin erzählen will, wie man Freiwürfe schießt. Wo wäre ich nur ohne dich und deine belehrenden Worte? Ich danke dir.