Die morgige Etappe wird ziemlich brutal.
Die Anstiege kennen ja nun schon alle, aber die Länge und vor allem die Berge drum herum sind furchteinflößend und jagen Respekt ein.
Du kennst die Anstiege anscheinend nicht, was man im Verlaufe des Posts ja erkennt. Und was ist denn so furchteinflößend, wenn da ein paar hohe Berge daneben sind. Ist deshalb die Etappe schwerer? Ist deshalb vielleicht ein Ventoux ein Kinderspiel, weil da ringsherum überhaupt kein Berg ist?
Ist zwar keine Königsetappe im eigentlichen Sinne,..
Doch, das ist eine ganz klassische Königsetappe. Drei Anstiege der HC-Kategorie sieht man nicht oft. Und dann mit einem legendären Schlussanstieg. Ich kann mir keine bessere Königsetappe vorstellen.
da gibt es weitaus schwerer Berge, Migels und Co hatten das ja heute angedeutet.
Weitaus schwerere Berge? Bei der Tour, in den Alpen?
Der Galibier ist ewig lange und als erster Berg unglaublich unangenehm, da er immer schwerer wird. Der Croix-de-Fer ist ein ganz fieser Berg, da es ständig Rhytmuswechsel gibt. Und neben der Faszination von Alpe d'Huez ist das auch verdammt hart, vor allem nach dem Programm.
Iseran, Lombarde und noch irgendeiner oder war es der Bonette?
Na ja die Berge morgen sind zwar hoch, aber noch nicht das allerhöchste und allerschwerste.
1. Der Galibier ist fast bei jeder TdF der höchste Punkt, da er der vierthöchste Punkt ist, der bisher befahren wurde. Höher sind der Bonette, der Iseran und der Agnel und diese werden nur ganz selten angefahren. Wie hoch sollen die noch fahren? Der Croix-de-Fer ist ein 2000er und die Alpe immerhin auch 1850m hoch.
Vor allem der Croix de Fer sieht überhaupt nicht furcheinflößend aus, da alles drum herum noch grün ist. Ganz anders, als der Bonette heute (sind die tatsächlich die Schleife gefahren) und der Galibier morgen.
Achso, weil Bäume auf den Pass sind, sieht er nicht schwer aus? Bis auf den Wind ist es doch total wurscht, ob da oben Gestein, Bäume, Kakteen oder Palmen stehen.
In der Nähe vom Croix de Fer soll auch der bereits angefahrene Glandon sein. Habe den Pass aber auf Google Earth ohne Suchhilfe nicht gefunden. Da stand zwar Glandon, da war aber kein Pass, also keine Straße. Und da wo Croix stand, war auch kein Pass. Ich habe die Berge mal gekennzeichnet, damit man sieht, wo man morgen langfährt.
Im Prinzip fast ein Rundkurs.
Der Glandon und der Croix-de-Fer gehören praktisch zusammen, da sie zwei Auffahren gemeinsam haben. Wenn man von Bourg-d'Oisans hochfährt, gibt es kurz vorm Pass zum Glandon eine Rechtsabbiegung, wo es noch ein Stück höher hinaufgeht, eben zum Croix-de-Fer. An der Abbiegung gibt es übrigens ein gutes Lokal.
