Tour de France 2023


Da wird Vingegaard am letzten Anstieg nochmal stehen gelassen, 10 Sekunden auf Bilbao gefressen :D
 
Vingegaard könnte der Erste sein, seit Laurent Fignon 1984, der über 10 Min. auf den Zweiten rausfährt.
 
Ab morgen braucht er das Ding doch nur noch verwalten und in Watte gepackt ins Ziel fahren.
 
Ich bin immer überrascht wie locker Zimmermann kurz nach dem Zieleinlauf seine Interviews gibt. Ich läg da nur blau im Graben. :D

Und fairer Sportsmann ist er auch und gratuliert Felix.
 
Landis hat damals 2006 mehr als 10 Minuten kassiert, ehe er am nächsten Tage seine Wiederauferstehung (oder auch letztes Stelldichein) zelebriert hat
 
Die Ausreißer herausgerechnet ist Vingegaard 1:51 min vor A. Yates, 2:33 min vor Hindley und 3:02 min vor Rodriguez.
 
Laut ARD Homepage ist Zimmermann "unter die Top 10 gefahren"... Muss schon schwierig sein, Ergebnislisten richtig zu lesen.
 
Neben Pogacar hat aber auch Rodriguez ziemlich einen kassiert, kann seinen Platz geradeso vor SYates, Bilbao und Konsorten verteidigen... bisher schien er eher mit AYates ums Podest zu kämpfen, nun kann er froh sein, wenn er Platz 4 halten kann.
 
Ach ja: Montgomery vom SRF hat drei Thesen aufgestellt, warum Pogacar geplatzt ist, natürlich alles Spekulation:

1. Der Sturz zu Beginn der Etappe
2. Krankheit
3. Der Sturz bei LBL, dadurch sei die Vorbereitung nicht gut gewesen und am Schluss habe ihm schlicht die Rennhärte gefehlt.

Was es war? Keine Ahnung und wird man evtl. erst in einem Jahr bei der Netflix-Doku ein bisschen erfahren ;)
 
Und zum Dritten:

Gestern war im TSR (französischsprachiges TV der Schweiz) in einer Talkrunde ein absoluter Dopingspezialist dabei. Ich habe die Runde nicht gesehen, aber Montgomery hat ein paar Sachen erwähnt, die er gesagt haben soll: Er habe erklärt, wie genau die Fahrer überwacht werden, was momentan die grosse Unbekannte und Lücke (Gendoping) sei und vA dass alle Proben 10 Jahre aufbewahrt werden und bei neuen Verfahren erneut getestet werden.
Er sei ausserdem sicher, dass die Fahrer deutlich sauberer seien als in den 90ern und 0ern... das sagen auch ein bisschen die Zeiten. Man erreicht die Zeiten von damals, trotz deutlich besseren Rahmenbedingungen (Ernährung, Trainingslehre und ein bisschen Material) immer noch nicht ganz.
 
Der Etappenerfolg von Felix Gall (auf der Königsetappe) ist irgendwie folgerichtig, nachdem er während der Tour schon den Eindruck hinterlassen hat, dass er der beste Bergfahrer der diesjährigen Rundfahrt ist.
 
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