Trades/Tradegerüchte (bitte mit Quellenangabe)


Ich sehe erstmal einen großen Gewinner und das sind die Clippers. Ich mag Strus einfach wahnsinnig und den jetzt für nix mitzunehmen, ist top.

Bin mir bei Watson gar nicht mal so sicher, ob er im Mittel besser sein wird. Er hatte jetzt eine gute Saison, aber auch nur 2/3 fit und ist in den Playoffs bisher unproven. Der Floor ist natürlich deutlich höher als bei Strus, aber es ist durchaus ein kleiner Gamble, da Strus auch wichtig für die Cavs war. Und ob jetzt Watson statt Strus die Cavs in die Finals hebt? Da fehlt es doch eher an anderen Stellen. Aber keine Kritik, den Deal kann man machen, glaube aber, dass Strus noch fehlen wird.
Strus hat halt 70, 50, 12 Spiele gemacht, vielt trauen die Cavs ihm nicht mehr zu dauerhaft richtig fit zu bleiben.
 
Strus hat halt 70, 50, 12 Spiele gemacht, vielt trauen die Cavs ihm nicht mehr zu dauerhaft richtig fit zu bleiben.
Wobei seine Verletzungen ja glaube nix chronisches waren. In den Playoffs der letzten 5 Jahre war er immer voll da und hat jedes Spiel gemacht. Genau das, was man als "Contender" auch haben will.

Ich nehme im Zweifel lieber 12 Spiele RS und volle Playoffs als 54 Spiele RS und null Playoffs ;). Wie gesagt, kann den Deal aus Sicht der Cavs schon nachvollziehen, wenn man an die richtige Upside von Watson glaubt als Premium 3&D. Dafür muss er halt auch das Volumen deutlich hochschrauben, er wird auch nicht mehr von Jokic bedient.
 
Der '31er First wird sehr vom Joker profitieren und viele freie Corner 3's bekommen! :rolleyes::rolleyes:

Es ist so ein Jammer wie das Team des besten Spielers des Jahrzehnts gemanagt wird. Ich hasse Tradeforderungen von Superstars, aber hier wünsche ich es mir auch langsam. Owner bei denen der sportliche Erfolg nicht die höchste Priorität hat, gehören mit Fackeln aus der Stadt gejagen.
 
Die Frage ist eben: Wie kannst du die Nuggets mit aus diesem Kader wieder zum Contender traden?
Wie ist der Plan dieses Team durch Trades wieder in Richtung Spitze zu bringen?
Ich denke die Situation ist sehr verfahren und als GM schon schwer das irgendwie zu wuppen!
 
Der Return für Watson hilft den Nuggets kurzfristig nicht weiter und dafür kann und muss man Sie kritisieren. Aber ich finde die Kritik hinsichtlich "Geiz" etwas harsch. Der Abgang Watsons ist das Ergebnis von jahrelangen Missmanagements in gewissen Bereichen, wie z.B. die fetten Extensions von Murray, Braun und Gordon, schlechten Draft Entscheidungen und die beiden Trades mit OKC in denen man die Picks 27 und 29 abgegeben hat - darunter auch das dumpen von Green. Der 2nd Apron wird von jedem Team gemieden und nach dem Matchen von Spencer Jones war der Abgang von Watson eh klar.

Ich denke auch, dass sich der Peak eines Teams hinsichtlich Tiefe, Qualität und guten Verträgen in den ersten beiden Jahren des Max Contracts vom Franchise Player befindet. Ab dann geht es auch los, dass die Co Stars bezahlt werden müssen, günstige Rookie Verträge auslaufen, die Spieler ihren Peak erreichen etc. Und wenn man in dieser Phase nicht auf höchstem Niveau arbeitet und im Draft, als auch in Trades kluge Enrscheidungen trifft geht das Sterben in Raten los. Ich hörte mal das es in der NFL ähnlich ist. Dort gibt es die 2 Jahre bevor der QB bezahlt werden muss, in der die Teams Kapital schlagen müssen.
Bei den Nuggets war die Phase von 2020-23. Sie haben den Titel geholt und hatten leider auch Pech mit Verletzungen. Aber die ersten Konsilidation Trades gingen direkt nach dem Titel los. Seitdem wurden die CF nicht mehr erreicht.

Den Peak haben die Nuggets eh hinter sich und der Watson Abgang ist die Folge, als Ursache der Probleme.
 
Zunächst einmal haben die Nuggets nicht viel falsch gemacht! Sie haben am Peak alles in einen Ring umgemünzt! Genau wie die Bucks, Celtics und die Raps zuvor!
Es ist in der NBA aufgrund der Salary Situation ein Team über mehrere Jahre so aufzustellen, dass es Meister werden kann. Mit OKC und SA hast du zwei, aber aufgrund der gleichen Conference wird das auch nicht in eine Dynastie münden.
1 an 2 Apron sind wirklich gut und bringen der NBA viel mehr Abwechslung und Ausgleich.
Ich feiere das System! Es muss eben wirklich alles passen um Meister zu werden und für ein Repeat ist eine fast unmöglicher Task!
Deswegen sollte man mit Denver vielleicht nicht zu hart zur Sache gehen!
Die Entlassung von Mike Malone scheint mir auch underrated in der Bewertung der Gemengelage in Denver.
 
1 an 2 Apron sind wirklich gut und bringen der NBA viel mehr Abwechslung und Ausgleich.
Ich feiere das System!
Ich denke die Meinung teilen nicht gerade viele (ich auch nicht).
Das Talent in der NBA ist so stark und die Variablen für Erfolg so zahlreich (Verletzungen, Shooting-Luck etc.), dass wir auch ohne Aprons keine langjährigen Dynastien mehr hätten. Die Tendenz zur Parität begann ja auch schon vor die Apron-Regeln eingeführt wurden.
Dass Teams unweigerlich bestraft werden, wenn sie erfolgreich sind und gute Spieler ausbilden, ist jedenfalls nichts was ich für gut befinden kann.
 
Jokic könnte einen neuen 5-Jahres-Rekordvertrag in Höhe von 359,5 Mio Dollar unterschreiben. Bis dahin gibt es wahrscheinlich viele Spekulationen, gerade wenn die RS nicht läuft oder spätestens sich in den POs das diesjährige Szenario wiederholt. Wird eine lange Saison für Denver :devilish:.

Denn dass man die Wette gewinnt, dass Gordon fit bleibt, Cam sich nach dem Eingewöhnungsjahr deutlich steigert, ebenso wie Braun, der letztes Jahr lange verletzt war, Tyus Jones das Rad in Richtung Memphis Zeiten zurückdreht, Strawther, Lonnie und Bagely gute Minuten spielen können, sehe ich nicht wirklich wahrscheinlich.

Cavs tauschen Wade und Strus gegen Watson. Bin gespannt. Der muss zeigen, dass seine guten Leistungen nicht nur damit in Verbindung mit Jokic und den vielen Verletzten in Denver standen. Harden kann dann wohl auch endlich seinen Vertrag unterschreiben. Playmaking ist allerdings auf Kante genäht. Harden und Mitchell dürfen nicht länger ausfallen.
 
Ich denke die Meinung teilen nicht gerade viele (ich auch nicht).
Das Talent in der NBA ist so stark und die Variablen für Erfolg so zahlreich (Verletzungen, Shooting-Luck etc.), dass wir auch ohne Aprons keine langjährigen Dynastien mehr hätten. Die Tendenz zur Parität begann ja auch schon vor die Apron-Regeln eingeführt wurden.
Dass Teams unweigerlich bestraft werden, wenn sie erfolgreich sind und gute Spieler ausbilden, ist jedenfalls nichts was ich für gut befinden kann.

Das Problem sind nicht die Bestrafungen, sondern die Verträge die zu solchen führen. Der Super Max ist eine Katastrophe und GM's die solche vergeben bzw. solche Extensions wie bei Murray & Braun raushauen sind das Problem.

Man muss sich in der heutigen NBA halt überlegen, welche Verträge vergebe ich, welche Spieler sind es wert bzw. welche Spieler kann ich wie ersetzen.

Dann dient ein Presti als gutes Vorbild, die Spurs genauso - und auch Spieler wie eben zb: Wemby der für weniger unterschreibt, dass es dem Team hilft.

Genau darauf zielt dieses System ab - Scouten, Anpassungen, gute Verträge vergeben und den Spielern erklären was es für Vorteile bringt usw...

Ich glaube es muss ein Umdenken her seitens der Owner/GM's bei den Verträgen und erklären, was es dem Spieler bringt wenn er zb: auf den Super Max verzichtet.

Und von dem Feier ich dieses System auch absolut, weil gutes Management wird nicht bestraft siehe OKC oder eben Spurs.

Und als Beispiel von heuer kann man die Knicks nehmen: Man hat 1 Jahr lang Zeit wg Robinson (Trades, mit ihm reden usw...) und man muss nicht bis zu FA warten um dann draufzukommen, oh für das was er will das geht nicht wg 2nd Apron.

Dann vorher reagieren, oder wie die Knicks halt gewinnen mit dem Wissen, der kann nicht bleiben und sich um Alternativen zu kümmern, wobei da eher nicht passiert ist siehe Drummond ;)

Whizzy
 
Die Knicks könnten zur Deadline noch locker nachlegen auf Center. Bis dahin kann man schauen und abwarten welche Optionen sich ergeben. Da wird schon noch was brauchbares für nen schmalen Taler zu haben sein. Ich hätte Robinson auch noch chr bezahlt.
 
Und von dem Feier ich dieses System auch absolut, weil gutes Management wird nicht bestraft siehe OKC oder eben Spurs.
Dass die Thunder Dort einfach dumpen mussten, ist dir entgangen?

Außerdem sind die beiden Teams auch absolute Ausnahmen, die sich nicht so leicht wiederholen lassen. Nach den neuen Draftregeln wären die Spurs Picks Wembanyama, Castle, Harper in der Form z.B. gar nicht mehr möglich.
 
Dass die Thunder Dort einfach dumpen mussten, ist dir entgangen?

Außerdem sind die beiden Teams auch absolute Ausnahmen, die sich nicht so leicht wiederholen lassen. Nach den neuen Draftregeln wären die Spurs Picks Wembanyama, Castle, Harper in der Form z.B. gar nicht mehr möglich.

Nein, die Thunder mussten Dort nicht dumpen, sie hätten ihn auch zur Deadline traden können bzw. einfach die Option nicht ziehen müssen ;)
Sie konnten das machen, weil sie genug Spieler haben, die diesen Impact ebenfalls bringen können - darum konnten Sie auch Joe & Wiggins traden.

Ja natürlich, weiß ich das es die jetzigen Spurs so nicht gegeben hätte - aber es ist jetzt wie es ist.

Schau mal was die Thunder aus Ihren Picks gemacht haben ;) Und dann vergleich das mal mit den erwähnten Nuggets mit Ihren gemacht haben ;)

Wenn ich mir die neuen Verträge von Rollenspieler anschaue, kann man gerne auf Boston verweisen, oder auch Ayo (wolves), Gillespie (Suns) oder Tobia Harris (Spurs) --> dann werden hier gute/leistungsfaire Deals vergeben.

Und was macht Denver zb: Tradet Reed mit Pick 26 für lau, hält Spencer und verliert Watson. Anstatt Reed zu behalten, Spencer gehen zu lassen und Watson zu behalten -_> womit man bestimmt besser dran gewesen wäre mMn.

Wie geschrieben es geht nicht mehr um Kohle verpulvern sondern darin gut zu investieren - auch in Trades und das können viele nicht bzw. noch nicht.

Man wird sehen, wie es sich weiterentwickelt aber es würde mich nicht wundern wenn das jetzige Philly bald zerbrechen wird (Brown weg zb:), solche Superteams wie früher es nicht mehr geben wird und auch die Spurs in 2/3 Jahren Entscheidungen treffen werden müssen wo einige wichtige Spieler gehen werden (Fox, Johnson) und die Frage ist wie man das kompensiert bzw. was man aus den Trades machen wird ;)

Die jetzige NBA macht viel Spaß, weil es eben ausgeglichener ist mMn. Früher hatten die Big Markets immer Vorteile, jetzt haben sie zwar die Standortvorteil aber nicht mehr den Luxus zu überzahlten und somit gehen gewisse Leute nicht mehr zu den Top 5 sondern zu den Top 6-10 was die Liga ausgeglichener macht ;)

Whizzy
 
Vielleicht kann Denver den Pick nutzen um Johnson oder Braun wegzubringen?
Da gilt es Teams ausfindig zu machen die Verträge schlucken wollen und eigene bessere Spieler mit langen Verträgen zu dumpen! Wird nicht einfach, aber jeden Tag steht irgendwie ein Dummer auf.
Kings und Pelicans würden mir spontan einfallen.
 
Nein, die Thunder mussten Dort nicht dumpen, sie hätten ihn auch zur Deadline traden können bzw. einfach die Option nicht ziehen müssen ;)
Das ist ein bisschen Erbsenzählerei, findest du nicht? Fakt ist: sie können sich Dort nicht mehr leisten, bzw. ist es unter den aktuellen Regeln einfach nicht denkbar ihn im Kader zu halten.

Nachdem du die Draftpicks ansprichst: Natürlich haben die Thunder einen Top-Job gemacht, das wäre auch absurd ihnen das abzusprechen. Aber sie hatten mit dem George-Deal halt auch den besten Trade der NBA-Geschichte, der z.T. natürlich auch glücklich ist. Niemand konnte ernsthaft diese Entwicklung bei SGA voraussagen.
Die Spurs hatten absurdes Lottery-Glück, das so, wie bereits erwähnt, gar nicht mehr möglich ist.

Von daher ist mir das sinngemäße "macht es doch einfach wie die Thunder oder die Spurs" viel zu billig, sorry.

Die Wolves hätten sicher gerne nochmal mit Edwards und Towns angegriffen - es war in Anbetracht des 2nd Apron einfach nicht möglich bzw. rentabel. Da geht es wohlgemerkt um das halten der eigenen Spieler, nicht um die Gründung irgendwelcher Superteams.
Mir ist das Ganze viel zu restriktiv, und das sehen viele Experten genauso. Bill Simmons bezeichnet die Aprons als riesigen Fehler, Zach Lowe hatte z.B. die mMn sehr gute Idee, dass (Super-)Max-Verträge nicht 100%ig gegen den Cap zählen. Das würde auch schon Abhilfe schaffen und die Teams nicht bestrafen, wenn die eigens gedrafteten Spieler erfolgreich sind.
Findest du es gar nicht absurd, wenn die Spurs jetzt eigentlich hoffen müssen, dass Castle und Harper ja keine All-NBA-Teams schaffen? :crazy:
 
In der "neuen" NBA unterschreibt Jokic nächstes Jahr einfach für die MLE bei den Lakers, sein Pferd bekommt zufällig zeitgleich einen 500 Mio. Sponsoring Vertrag von einem Saudi der einem der neuen Lakers Eigentümer noch einen Gefallen schuldet! :belehr:
 
Das neue Gehalt von Peyton Watson ist mit "nur" 22 Mio. Sicherlich nicht so hoch wie erhofft - und auch gar nicht so weit vom Nuggetsangebot entfernt (von bis zu 18 Mio. war gerüchteweise die Rede). Mehr hat halt die Salarysituation der Teams nicht mehr hergegeben. Schade für die Nuggets, dass sie es trotzdem nicht geschafft haben, ihn zu halten. Denver wollte wohl auch nicht das Risiko eingehen, einen weiteren möglicherweise überbezahlten Vertrag abzuschließen.

Zumindest ist jetzt Klarheit (für mich war es aktuell eine der noch spannendsten offenen Personalien). Wir werden nächste Saison sehen, wie sich Peyton (hoffentlich fit) entwickeln wird.
 
Randnotiz in diesem Trade-Paket: Julian Reese ist von den Wizards zu den Nuggets gewechselt, um dort gleich gewaived zu werden.
Was ist das für eine Aktion?

Reese hat interessante Statistiken zum Ende der letzten Saison aufgelegt (als die Wizards die Saison allerdings schon abgeschenkt hatten).
 
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