Was betrübt euch?/Was findet ihr traurig?

  • Ersteller Ersteller Gast_481
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Ich habe angemerkt, was die Jungs meiner Meinung nach verdient haben, nämlich ne Lasche (Sachebene).

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Humor hast du immerhin.


Und welchen Freund meinst du eigentlich? :confuse:
 
Seltsam wie schlecht ich alter Knacker mit Abschieden umgehen kann. Eben erst meinen Besuch nach 1 1/2 Monaten verabschiedet, und irgendwie einfach lost. Dasselbe habe ich auch bei div. anderen Freunden und Menschen, welche mir viel bedeuten und natürlich der engsten Familie.

Hatten es so wie oft wirklich gut und bin dankbar dafür.

Aber dass ich da jeweils so traurig bin, ist schon seltsam.

Hat jemand einen guten Tipp, wie man damit besser umgehen kann? Danke.
 
Seltsam wie schlecht ich alter Knacker mit Abschieden umgehen kann. Eben erst meinen Besuch nach 1 1/2 Monaten verabschiedet, und irgendwie einfach lost. Dasselbe habe ich auch bei div. anderen Freunden und Menschen, welche mir viel bedeuten und natürlich der engsten Familie.

Hatten es so wie oft wirklich gut und bin dankbar dafür.

Aber dass ich da jeweils so traurig bin, ist schon seltsam.

Hat jemand einen guten Tipp, wie man damit besser umgehen kann? Danke.

Also "Abschiede" im Sinn von Todesfälle? Oder wörtlich Abschiede?
 
Also "Abschiede" im Sinn von Todesfälle? Oder wörtlich Abschiede?
Vor allem gehts um Abschiede von sehr nahen Personen, mir wichtigen Freunden, Familie, die ich dann meistens für gefühlt längere Zeit auch wegen örtlicher Distanz nicht mehr so schnell wieder persönlich sehe.

Zwar droht leider immer mehr auch ein "wörtlich anderer Abschied", aber da hab ich durch den Tod meines Vaters eine gute Lektion gelernt und das hat sich damals von einer tiefen Traurigkeit schnell in Dankbarkeit verändert und ich bin happy wenn ich an ihn denke, wegen all der positiven Geschichten und zwar vermiss ich seinen Humor und die Gespräche, aber traurig im engen Sinne bin ich nicht mehr.
 
Vor allem gehts um Abschiede von sehr nahen Personen, mir wichtigen Freunden, Familie, die ich dann meistens für gefühlt längere Zeit auch wegen örtlicher Distanz nicht mehr so schnell wieder persönlich sehe.

Zwar droht leider immer mehr auch ein "wörtlich anderer Abschied", aber da hab ich durch den Tod meines Vaters eine gute Lektion gelernt und das hat sich damals von einer tiefen Traurigkeit schnell in Dankbarkeit verändert und ich bin happy wenn ich an ihn denke, wegen all der positiven Geschichten und zwar vermiss ich seinen Humor und die Gespräche, aber traurig im engen Sinne bin ich nicht mehr.

Hmm...ich wünschte, dass ich dir einen Tipp geben könnte, habe aber eher den Eindruck, dass ich von dir was lernen könnte in dem Bereich. Gerade beim "anderen Abschied" bin ich ziemlich schlecht im handlen.

Bei den Abschieden mit örtlicher Distanz: Gibt es da Möglichkeiten, es abzumildern, wie Videocall oder so?
 
Bei den Abschieden mit örtlicher Distanz: Gibt es da Möglichkeiten, es abzumildern, wie Videocall oder so?
ja, das geht schon. Aber wenn man sich vor Ort und persönlich sieht, ist das nochmal was anders.

Bin schon froh, dass es übers net geht, mit Cam zu sehen/zu sprechen oder sonst halt voice calls. Damit isses in der Folge nur halb so schlimm.

Aber geht mir mehr um die physischen Abschiede nach schönen Treffen und die Zeit unmittelbar danach.

Würde bestimmt Tipps geben wie: sei doch froh, haste ne richtig schöne Zeit mit dem Besuch/ der Familie gehabt, aber das tröstet mich im ersten Moment nicht. Kanns mir nicht erklären. Da bin ich wohl anfangs einfach schwermütig und hab den Schlüssel nicht gefunden, das zeitnah in positive Bahnen zu lenken.
 
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Würde bestimmt Tipps geben wie: sei doch froh, haste ne richtig schöne Zeit mit dem Besuch/ der Familie gehabt, aber das tröstet mich im ernsten Moment nicht. Kanns mir nicht erklären. Da bin ich wohl anfangs einfach schwermütig und hab den Schlüssel nicht gefunden, das zeitnah in postive Bahnen zu lenken.
Wenns Dir hilft, das ist vollkommen normal und verständlich. Ich kenn das auch.
"Die Zeit heilt alle Wunden" ist ein oft zitierter Spruch, aber manchmal ist genau das der einzige Weg. Mit anderen Worten, lass den Schmerz zu. Irgendwann wird er weniger. Natürlich kann man sich unzählige Dinge einfallen lassen, um gegen den Schmerz vorzugehen. Manchmal hilft es auch für den Moment. Aber dann auch wieder nicht.

Es ist völlig klar, dass man (seelische) Schmerzen so schnell wie möglich wieder loswerden will. Macht ja auch keinen Spaß. Wie wäre es, wenn man dieses negative Gefühl einfach annimmt wie einen "Freund" der zu einem gehört, und der auch einen Platz in der Gefühlswelt eines Menschen haben darf.
Jedenfalls zeigt er Dir, dass Du ein sehr empathischer, gefühlvoller Mensch mit hoher sozialer Kompetenz bist.

Mein (endgültiger) Abschied von meiner Mutter ist auch noch längst nicht überwunden. Immer wieder kommen Gedanken (insbesondere dann, wenn ich gerad nix zu tun habe), die mich in dem Moment traurig machen. Zum Glück geht das dann aber auch genau so schnell wieder vorbei. Mir hilft es dann, mit Leuten darüber zu reden, ihnen meinen Schmerz mitzuteilen. Das reicht schon. Die Worte, die ich dann bekomme, bringen fast immer etwas Erleichterung. Bis zum nächsten Mal...

Wenn Du einen Gesprächspartner brauchst, egal welches Thema... ich bin immer für Dich da. PN genügt. :knuddel:
 
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ja, das geht schon. Aber wenn man sich vor Ort und persönlich sieht, ist das nochmal was anders.

Bin schon froh, dass es übers net geht, mit Cam zu sehen/zu sprechen oder sonst halt voice calls. Damit isses in der Folge nur halb so schlimm.

Aber geht mir mehr um die physischen Abschiede nach schönen Treffen und die Zeit unmittelbar danch.

Würde bestimmt Tipps geben wie: sei doch froh, haste ne richtig schöne Zeit mit dem Besuch/ der Familie gehabt, aber das tröstet mich im ernsten Moment nicht. Kanns mir nicht erklären. Da bin ich wohl anfangs einfach schwermütig und hab den Schlüssel nicht gefunden, das zeitnah in postive Bahnen zu lenken.

So Glückskeksweisheiten wie "sei doch froh" würde ich dir auch niemals geben. Auf die Idee kommst du ja ohnehin selbst, nur hilft es in dem Moment ja nicht. Ist kein Schalter, den man umlegen kann.

Vielleicht bist du auch zu hart zu dir. Es ist nachvollziehbar, dass man es so schnell wie möglich in positive Bahnen lenken will. Niemand will sich schlecht fühlen. Gleichzeitig ist es auch nur menschlich, dass das nicht immer gelingt.

EDIT: @Brummsel war schneller
 
Heute morgen einen Anruf bekommen von einem Bekannten, dass meine Schwester verstorben sei.

Gerade eben war die Polizei bei uns und hat bestätigt, dass es auf dem Weg in den Urlaub einen medizinischen Notfall gab und sie später in einem Krankenhaus in Singapur verstorben ist.

Das alles nur wenige Jahre nachdem mein Bruder verstorben ist.

Das Leben ist einfach ******e.
 
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Heute morgen einen Anruf bekommen von einem Bekannten bekommen, dass meine Schwester verstorben sei.

Gerade eben war die Polizei bei uns und hat bestätigt, dass es auf dem Weg in den Urlaub einen medizinischen Notfall gab und sie später in einem Krankenhaus in Singapur verstorben ist.

Das alles nur wenige Jahre nachdem mein Bruder verstorben ist.

Das Leben ist einfach ******e.
Mein herzliches Beileid:(
 
Heute morgen einen Anruf bekommen von einem Bekannten bekommen, dass meine Schwester verstorben sei.

Gerade eben war die Polizei bei uns und hat bestätigt, dass es auf dem Weg in den Urlaub einen medizinischen Notfall gab und sie später in einem Krankenhaus in Singapur verstorben ist.

Das alles nur wenige Jahre nachdem mein Bruder verstorben ist.

Das Leben ist einfach ******e.

******e. Mein Beileid 🫂
 
Heute morgen einen Anruf bekommen von einem Bekannten bekommen, dass meine Schwester verstorben sei.

Gerade eben war die Polizei bei uns und hat bestätigt, dass es auf dem Weg in den Urlaub einen medizinischen Notfall gab und sie später in einem Krankenhaus in Singapur verstorben ist.

Das alles nur wenige Jahre nachdem mein Bruder verstorben ist.

Das Leben ist einfach ******e.
Mein herzlichstes Beileid 💐!
 
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