„Es ist schwierig, Worte zu finden. Es war vielleicht spielerisch nicht das beste Spiel, aber unglaublich schön", meinte Melzer in einer ersten Stellungnahme im ORF. „Ich habe von Anfang gemerkt: ‚Außer aufschlagen tut der heute nicht viel‘, und ich habe gewusst, wenn ich meinen Aufschlag halten kann, dann kann er mir nichts tun“, meinte Melzer über sein Duell mit dem Aufschlagsspezialisten Raonic.
An eine Feier nach seinem Überraschungserfolg wollte Melzer nicht denken: „Solange ich noch im Turnier bin, passt eine Party nicht rein." Auch eine mögliche Fortsetzung seiner Einzelkarriere aufgrund der glanzvollen Vorstellung war für den 37-Jährigen kein Thema: „Ich glaube, dass es der richtige Moment ist, aufzuhören. Wer weiß, ob ich nächstes Jahr noch auf diesem Niveau spielen kann. Und ich wollte immer mein letztes Spiel in Wien bestreiten."