Alexander Zverev


Wie viele GS-Titel gewinnt A. Zverev?


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Hans Meyer

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Ich finde es völlig legitim das zu erwähnen. Nur wäre es halt schön, wenn man nicht vorher einen noch nicht gewonnenen Titel ständig relativieren muss.

Zverev hatte diesmal sicher Glück, wie sich das Draw aufgelöst hat für ihn. Aber er hatte sicher auch genauso oft kein Glück.
Und ehrlicherweise wissen fast alle Sympathisanten von Zverev, dass er auch ein wenig Glück braucht. Seine Optimalform wird nur selten gegen die Optimalform von Big3/Sincaraz reichen.
Wahrscheinlich erst Recht nicht, wenn er es mehrfach in einem Slam braucht.

Aber lassen wir ihn erstmal spielen und beurteilen ihn danach.
Ich würde sagen sein Turnier bis hierhin war stark. Eine Niederlage gegen Mensik ist nicht unmöglich. Wenn das dann an Mensik liegt, kann man ihm auch wenig vorwerfen. Wirft er es selbst mit einer schlechten Leistung weg, sieht es anders aus. Wobei die Medien so oder so draufhauen werden in dem Fall.

Das Draw hier ist natürlich für ein GS Turnier wirklich gut.
Beim Duell gegen Mensik stellt sich die Frage, kann dieser ein wirklich hohes Niveau zeigen? Spieler der Marke Mensik haben in den früheren Jahren dann gegen Spieler wie Djokovic und Nadal ihre HFs klar verloren. Nehmen wir die AO 2019, da gewann Tsitsipas im AF gegen Federer und verlor im HF gegen Nadal mit 2-6, 4-6, 0-6
Da ist der Gegner Zverev für Mensik einfacher.
Wenn Zverev es schafft Mensik kleinzuhalten, dann ist der potentiell schwierigste Gegner geschafft. Das Finale würde dann letztlich von Zverev abhängen

Wenn du so häufig im VF und HF stehst, dann steigen natürlich auch die Chancen mal einen leichteren Weg zu bekommen

Bublik hat es vorhergesehen, dementsprechend am Boden zerstört war auch FAA, da wäre für Zverev auch wirklich ein heftiger Nackenschlag
 
Zuletzt bearbeitet:

Paulie Walnuts

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@zick

Wir wissen doch nun, dass Zverev häufig (und häufiger als andere) Draw-Glück hat und im Gegensatz zu anderen Spielern durch glückliche Fügungen häufiger bevorzugt wird.

Dass Sinner, Ruud und Djokovic hier bei den French Open nicht im Halbfinale stehen, ist natürlich tendenziell auch die Schuld von Zverev. Die 7 Masters-Titel (u.a. Siege gegen Federer und Djokovic in Topform), Olympia-Gold (u.a. gegen einen hochmotivierten und topfitten Djokovic), die 2 Finals-Titel gegen die Besten der Welt und die 8 500er-Titel sind auch eher nur durch glückliche Umstände zu erklären.

Ja, das wissen wir nun alles. Wie oft willst du uns das noch unter die Nase reiben?
 

Big d

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Ich schätze Mensik auch höher ein als Cobolli, vom Potential auch deutlich
Aber mit die beste Leistung neben Nadal finde ich schon sehr übertrieben
Mit Spielern wie Thiem oder Wawrinka, von Federer oder Djokovic ganz zu schweigen

Jemand wie Fonseca war die letzten 3 Sätze gegen Djokovic auch sehr stark, so eine Leistung dann mehrmals hintereinander zu zeigen ist nicht leicht
Mensik war die ersten beiden Sätze schon absolut brutal, das erinnerte an söderling 2009, jeder Schlag voll drauf und dennoch keinerlei Fehler.

Wobei mensik auch nicht jedes Spiel auf dem level spielt, er musste ja gegen navone und rublev 5 Sätze gehen und neigt auch schon mal zu Verletzungen und Krämpfen.

Dennoch halte ich ihn für zverev für gefährlich, selbst wenn die ersten beiden Sätze gegen fonseca sicher 10% über seinem normalen Level lagen.

Cobolli sehe ich aber auch als gefährlich, er konnte zverev bereits schlagen und seine Energie ist schon enorm.
 

Hans Meyer

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Mensik war die ersten beiden Sätze schon absolut brutal, das erinnerte an söderling 2009, jeder Schlag voll drauf und dennoch keinerlei Fehler.

Wobei mensik auch nicht jedes Spiel auf dem level spielt, er musste ja gegen navone und rublev 5 Sätze gehen und neigt auch schon mal zu Verletzungen und Krämpfen.

Dennoch halte ich ihn für zverev für gefährlich, selbst wenn die ersten beiden Sätze gegen fonseca sicher 10% über seinem normalen Level lagen.

Cobolli sehe ich aber auch als gefährlich, er konnte zverev bereits schlagen und seine Energie ist schon enorm.

Mit Nadal die beste Leistung hieße besser als Alcaraz/Sinner letztes Jahr, besser als Djokovic und Co, Mensik war sehr stark

Die 7 Masters-Titel (u.a. Siege gegen Federer und Djokovic in Topform),

Djokovic war 2017 sicherlich nicht in Topform, in Rom aber dennoch immer eine hohe Hürde, dementsprechend schoss Djokovic im HF Thiem mit 6-1, 6-0 ab, was aber auch an Thiems mentalen Schwächen lag
 

gentleman

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Mensik war die ersten beiden Sätze schon absolut brutal, das erinnerte an söderling 2009, jeder Schlag voll drauf und dennoch keinerlei Fehler.

Wobei mensik auch nicht jedes Spiel auf dem level spielt, er musste ja gegen navone und rublev 5 Sätze gehen und neigt auch schon mal zu Verletzungen und Krämpfen.

Dennoch halte ich ihn für zverev für gefährlich, selbst wenn die ersten beiden Sätze gegen fonseca sicher 10% über seinem normalen Level lagen.

Cobolli sehe ich aber auch als gefährlich, er konnte zverev bereits schlagen und seine Energie ist schon enorm.
Söderling spielte gegen einen (leicht angeschlagenen) Nadal, Mensik bei allem Lob (und habe sein Spiel selbst sehr beeindruckend gefunden) gegen einen 19 jährigen Fonseca der nicht mehr so agierte wie in den Matches zuvor. Man sollte schon bisschen vorsichtiger mit solchen Superlativen und Vergleichen sein… Hans hat es eh schon erklärt.

Mensik war gut bis sehr gut, aber während des 3. Satzes körperlich ziemlich am struggeln und die Bilder aus der 2. Runde haben wir alle noch im Kopf als er mit der Trage und Rollstuhl abtransportiert wurde. Der war heilfroh das Match in 3 beendet zu haben.

Ich halte Mensik auch für die größere verbleibende Hürde für Zverev, aber da wartet nun auch kein Sinner oder Alcaraz auf Zverev.
 

Tuco

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Sollte Zverev die FO wirklich gewinnen, traue ich ihm durchaus auch noch weitere zu. Ich denke drei bis vier sind dann schon realistisch.

Also das ist schon sehr optimistisch: Zverev wird nächstes Jahr 30, und Alcaraz wird nicht ewig verletzt sein und Sinner nicht bei jedem GS solche Probleme mit der Hitze bekommen, dazu dürften junge Spieler wie Mensik, Fonseca und Jodar immer stärker werden (... sofern sie nicht auch ständige Verletzungsprobleme bekommen wie Draper & Co.). Zverev müsste dafür so lange es noch einigermaßen realistisch ist (ca. die nächsten drei Jahre) entweder plötzlich auf Augenhöhe mit dem Topduo spielen oder quasi in Wawrinka-Manier sich zum Gegenteil dessen entwickeln, was er bisher war (also ein Spieler der regelmäßig bei GS seine besten Leistungen abruft bzw. dort "über sich hinauswächst"), sehr wahrscheinlich ist das nicht gerade.
 

Steigerwald

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Also das ist schon sehr optimistisch: Zverev wird nächstes Jahr 30, und Alcaraz wird nicht ewig verletzt sein und Sinner nicht bei jedem GS solche Probleme mit der Hitze bekommen, dazu dürften junge Spieler wie Mensik, Fonseca und Jodar immer stärker werden (... sofern sie nicht auch ständige Verletzungsprobleme bekommen wie Draper & Co.). Zverev müsste dafür so lange es noch einigermaßen realistisch ist (ca. die nächsten drei Jahre) entweder plötzlich auf Augenhöhe mit dem Topduo spielen oder quasi in Wawrinka-Manier sich zum Gegenteil dessen entwickeln, was er bisher war (also ein Spieler der regelmäßig bei GS seine besten Leistungen abruft bzw. dort "über sich hinauswächst"), sehr wahrscheinlich ist das nicht gerade.
Alcarez und Sinner können auch einfach mal einen miesen Tag haben und Ausscheiden.
 

Hans Meyer

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Alcarez und Sinner können auch einfach mal einen miesen Tag haben und Ausscheiden.

Ist Sinner quasi 3 Jahre lang nicht passiert und Alcaraz nur einmal.
Nicht umsonst haben sie 9 GS in Serie gewonnen.

Man darf gespannt sein was ein GS Titel mit Zverev machen würde, wenn läuft diesem ja schon so lange hinterher

Thiem hat es ja schlecht verkraftet, da dürfte es Zverev besser machen, dennoch müsste er damit erstmal klar kommen
 

Tuco

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Siehst Thiems Abfall echt mit dem GS in Zusammenhang?

Thiem hat das selbst so gesagt, wie überzeugend bzw. schlüssig man das findet ist eine andere Frage. Man kann sich als "Normalsterblicher" aber wohl auch nur schwer in Weltklasse-Einzelsportler hineinversetzen.
 

Hans Meyer

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Thiem hat das selbst so gesagt, wie überzeugend bzw. schlüssig man das findet ist eine andere Frage. Man kann sich als "Normalsterblicher" aber wohl auch nur schwer in Weltklasse-Einzelsportler hineinversetzen.

Ohne ein Profi gewesen zu sein finde ich das aber auch nachvollziehbar
Es ist ja nicht nur Thiem, auch Sportler wie Federer sagen ja, dass diese Erfolge zu wiederholen schwieriger ist

Thiem hatte den GS Titel solange gejagt
 

Tuco

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Ohne ein Profi gewesen zu sein finde ich das aber auch nachvollziehbar
Es ist ja nicht nur Thiem, auch Sportler wie Federer sagen ja, dass diese Erfolge zu wiederholen schwieriger ist

Thiem hatte den GS Titel solange gejagt

Naja, Thiem war 27 Jahre und hatte erst seinen zweiten großen Titel gewonnen. Ich finde es schon schwer nachvollziehbar dass so ein Erfolg nicht eher Motivation ist mehr große Titel zu gewinnen und es so schwer zu "verarbeiten" gewesen sein soll. Das finde ich eher logisch bei Sensationen als Teenager wie bei Raducanu, das war da doch das Gegenteil.
 

Big d

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Mehrere titel traue ich ihm nicht zu, vielleicht mit viel Glück einen zweiten (wofür er aber erst mal diesen Schaffen muss was alles andere als sicher ist).

Ich sehe zverev vom skill her als typischen 1-2 slam Gewinner in einer durchschnittlichen Ära. Also etwa das level kafelnikov, safin (der hatte mehr peak level aber weniger Konstanz), moya, stich. Er hat natürlich mit seiner Ära schon pech gehabt, aber auf einem level mit Boris sehe ich ihn auch in einer schwächeren Ära nicht.
 

Eric

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Bei so Leuten Raducanu muss man halt einfach sagen, dass sie einfach nicht so stark sind, wie man wegen dem Titel denken könnte. Bei jungen Spielern denkt man dann halt, dass da bestimmt noch was kommt und schätzt sie zu stark ein. Bei Thomas Johansson zB hat keiner erwartet, dass er jetzt so weiter macht, nachdem er die Australian Open gewann. Aber er war halt auch schon älter und es war klar, dass das ein sehr ungewöhnlicher Ausreißer nach oben war.

Auf niedrigerem Niveau gab es sowas doch auch mit Marc Goellner. Er gewann ein Turnier mit Siegen über Lendl und Edberg und alle dachten, dass er jetzt so richtig durchstartet. Tatsächlich war das jedoch schon der Höhepunkt der Karriere. Er war ein Top 40 Mann, der eine Woche lang über sich hinaus gewachsen ist, aber wegen dieser einen Woche wurde mehr erhofft.

Thiem war schon ein sehr guter Spieler, aber nie der Beste. Er ist immer wieder an etwas stärkeren Spielern gescheitert. Dann gab es eine Gelegenheit abzustauben und die hat er genutzt.

Zverev ist jetzt auch wieder in dieser Position. Er sollte sie dieses Mal besser nutzen.
 

Micha38

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Man darf auch einmal Glück haben............

Mal ehrlich, gerade bei den FO, als er sich damals gegen Nadal verletzte....................während des Spiels war für mich klar, Zverev gewinnt heute das Ding und wahrscheinlich hätte er dann auch den Titel gewonnen. Selten hatte er eine bessere Form.

Da darf er dieses Jahr einfach auch mal Glück haben und den Titel hoffentlich holen den er vermutlich vor einigen Jahren gewonnen hätte.

Ob dann noch ein zweiter Titel kommt?
Erstens muss man sehen wie er klar kommt damit sollte er jetzt den ersehnten GS-Titel wirklich holen, also vom Kopf/Einstellung her und dann was bringt die "Spielumstellung" wo er ja seit einiger Zeit dran arbeitet um sich noch zu verbessern.

Einen zweiten Titel oder evtl. mehr halte ich durchaus für möglich wenn beide Punkte positiv eintreffen. Zumindest die nächsten 3-4 Jahre hat er noch ein Top Level drauf wenn er Gesund bleibt. Aber Gesundheit ist sowieso die Mutter allen Erfolgs. Gilt ja nicht nur für Zverev. Ich weiß auch nicht, wie sehr ihn sein Diabetes an manchen Tagen "behindert". Kenn das selbst aus der Familie, selbst wenn du alles richtig machst mit Zuckerwert usw, bist du an manchen Tagen anfälliger für "sich nicht gut fühlen" als unter normalen Umständen z. B. Wetterfühligkeit und Unwohlsein.

Der Zweitpunkt der Karriere war bei Zverev halt nicht gut. Anfang die Big3 mit einer langen Karriere, dann kamen jetzt Ausnahmetalente wie Sinner und Alcaraz.

Verdient hätte er einen GS-Titel aber schon und ich hoffe er packt ihn diese Woche. Vielleicht führt das auch zu einer mentalen Befreiung für die kommende Karrierezeit.
 

gentleman

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Bei so Leuten Raducanu muss man halt einfach sagen, dass sie einfach nicht so stark sind, wie man wegen dem Titel denken könnte. Bei jungen Spielern denkt man dann halt, dass da bestimmt noch was kommt und schätzt sie zu stark ein. Bei Thomas Johansson zB hat keiner erwartet, dass er jetzt so weiter macht, nachdem er die Australian Open gewann. Aber er war halt auch schon älter und es war klar, dass das ein sehr ungewöhnlicher Ausreißer nach oben war.

Auf niedrigerem Niveau gab es sowas doch auch mit Marc Goellner. Er gewann ein Turnier mit Siegen über Lendl und Edberg und alle dachten, dass er jetzt so richtig durchstartet. Tatsächlich war das jedoch schon der Höhepunkt der Karriere. Er war ein Top 40 Mann, der eine Woche lang über sich hinaus gewachsen ist, aber wegen dieser einen Woche wurde mehr erhofft.

Thiem war schon ein sehr guter Spieler, aber nie der Beste. Er ist immer wieder an etwas stärkeren Spielern gescheitert. Dann gab es eine Gelegenheit abzustauben und die hat er genutzt.

Zverev ist jetzt auch wieder in dieser Position. Er sollte sie dieses Mal besser nutzen.
Ich weiß was du meinst und widerspreche nicht zur Gänze, aber zur Wahrheit bei Thiem gehört auch dass er während seiner (leider zu kurzen) absoluten Peak Jahre klar auf Augenhöhe mit den Big 3 war. Sein Problem war dass er mindestens zwei der Big 3 schlagen musste für GS Titel, das ist ne Challenge die nur ganz wenige Spieler überhaupt geschafft haben. In Australien 2020 war er mMn auf dem Höhepunkt, schlug Nadal und einen guten Zverev und war im Endspiel gegen einen Djokovic nahe an seiner Bestform hauchdünn am Sieg im Endspiel in dessen Wohnzimmer dran. In Roland Garros zuvor dasselbe wo nach Sieg gegen Djokovic ein gewisser Nadal wartete im immer noch sehr fitten Zustand

Ihn jetzt rein als „Abstauber“ für den GS Titel zu bezeichnen wird ihm mMn nicht gerecht, dazu ist seine Bilanz gegen die Big 3 auch zu gut.
Thiem is one of just two players, alongside Andy Murray, to have registered at least five Lexus ATP Head2Head victories against each of the ‘Big Three’. He finished his career with records of 5-2 against Roger Federer, 6-10 against Rafael Nadal, and 5-7 against Novak Djokovic.
 

Hans Meyer

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Bei so Leuten Raducanu muss man halt einfach sagen, dass sie einfach nicht so stark sind, wie man wegen dem Titel denken könnte. Bei jungen Spielern denkt man dann halt, dass da bestimmt noch was kommt und schätzt sie zu stark ein. Bei Thomas Johansson zB hat keiner erwartet, dass er jetzt so weiter macht, nachdem er die Australian Open gewann. Aber er war halt auch schon älter und es war klar, dass das ein sehr ungewöhnlicher Ausreißer nach oben war.

Auf niedrigerem Niveau gab es sowas doch auch mit Marc Goellner. Er gewann ein Turnier mit Siegen über Lendl und Edberg und alle dachten, dass er jetzt so richtig durchstartet. Tatsächlich war das jedoch schon der Höhepunkt der Karriere. Er war ein Top 40 Mann, der eine Woche lang über sich hinaus gewachsen ist, aber wegen dieser einen Woche wurde mehr erhofft.

Thiem war schon ein sehr guter Spieler, aber nie der Beste. Er ist immer wieder an etwas stärkeren Spielern gescheitert. Dann gab es eine Gelegenheit abzustauben und die hat er genutzt.

Zverev ist jetzt auch wieder in dieser Position. Er sollte sie dieses Mal besser nutzen.

Thiem war jemand der wenn er den Ball gut getroffen hat jeden schlagen konnte. Er war aber auch nicht so nervenstark, vor allem gegen Ende eines Turniers.
Er ist nach dem USO Titel auf jeden Fall in ein Loch gefallen. Zum einen hat er das sehr offen selbst gesagt, zum anderen muss man sich die Ergebnisse anschauen. Direkt danach hat er bei den FO und in Wien enttäuscht, in London war das dann noch sehr stark. Aber das war schon das letzte Hurra. 2021 gab es sehr viele enttäuschende Niederlagen, vor seiner Verletzung und Aufgabe war er bei einer 9-8 Jahresbilanz
2018, 2019 und 2020 hatte er durchgehend eine 70+ % Siegquote
 

Hans Meyer

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er während seiner (leider zu kurzen) absoluten Peak Jahre klar auf Augenhöhe mit den Big 3 war. Sein Problem war dass er mindestens zwei der Big 3 schlagen musste für GS Titel,

Das stimmt nicht, er war ein Spieler für Matches aber nicht für ganze Turniere, wenn man das herunterbricht
So hat er nach den Siegen über Nadal beide Male nicht den Masterstitel geholt, sondern in Rom 2017 sich gegen Djokovic blamiert (der verglichen mit Djokovic außer Form war) und 2018 gegen Zverev verloren.
Die beiden ATP Finals verlor er auch nicht gegen Djokovic sondern Medvedev und Tsitsipas.

Über best of 5 war er aber schwieriger zu besiegen
 

Tuco

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Das stimmt nicht, er war ein Spieler für Matches aber nicht für ganze Turniere, wenn man das herunterbricht
So hat er nach den Siegen über Nadal beide Male nicht den Masterstitel geholt, sondern in Rom 2017 sich gegen Djokovic blamiert (der verglichen mit Djokovic außer Form war) und 2018 gegen Zverev verloren.
Die beiden ATP Finals verlor er auch nicht gegen Djokovic sondern Medvedev und Tsitsipas.

Über best of 5 war er aber schwieriger zu besiegen

Letztlich alles doch sehr ähnlich wie bei Wawrinka, nur dass dieser nach dem ersten GS-Titel nicht plötzlich in ein "Loch" gefallen ist?

Für dich und @gentleman als Hardcore Federer-Fans war es bei Thiem auch doppelt bitter, dass der Österreicher als Konkurrent weggefallen ist hat es für Djokovic und Nadal schon leichter gemacht Federer bei den GS-Titeln so klar zu überholen.
 
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