Alexander Zverev


Wie viele GS-Titel gewinnt A. Zverev?


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Maxx

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Tennis ist auf der einen Seite auch ein Prozentsport, und da ist das Match eindeutiger als das letztendliche Ergebnis:
Abweichung: Zverev hatte beim zweiten Aufschlag eine schlechtere Quote als beim ersten (74% zu 76%). Das kann man jetzt einem möglichen Choken zuschreiben, passiert ihm ansonsten aber eigentlich nie, kann also auch ein statistischer outlier sein. 2nd Serve Points Won mit 43% sieht nicht so dolle aus, wenn man aber nur die 2. Aufschläge nimmt, die er reingespielt hat, steht er da auch bei 58%. Hätte er im 2. Satz beim Break nicht die beiden Doppelfehler gemacht gewinnt er wahrscheinlich in 3 Sätzen.
 

Fathi8

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Da geh ich zum jetzigen Zeitpunkt mit. Wie das in 4-5 Jahren aussieht hat Zverev ja noch in der Hand. Gewinnt er jetzt noch einen HC Slam gegen Sinner oder Alcaraz sollte man ihn mindestens auf die selbe Stufe stellen.
 

Tuco

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Ich persönlich sehe Wawrinka vor Zverev. Ja, Zverev hat deutlich mehr (große) Titel gewonnen. Aber Wawrinka war viel nervenstärker und hat die GS wirklich aus der eigenen Stärke gewonnen, gegen die besten der Welt (jeder Titel über die Nummer 1 der Welt. Er war genau zwischen Federer und Nadal/Djokovic und musste an diese Spieler vorbei um die Titel zu holen, das hat er 3x geschafft. Zverev hätte das nicht geschafft in diesem Zeitraum. Ich finde es blöd nur auf die GS zu gucken, aber in Wawrinka/Zverevs Fall ist es doch so, dass Wawrinka in der Spitze sehr viel besser war bei den GS als Zverev. Auch die beiden schmerzhaften Niederlagen gegen Djokovic 2013 waren nicht aus der eigenen Schwäche geschuldet, wie es am Ende ja bei Zverev meistens war, wie zB dieses Jahr gegen Alcaraz. Er hat Alcaraz reingelassen, er hat gegen Djokovic seine Chancen nicht genutzt, gegen Nadal, Wawrinka war dahingehend sehr viel stärker
Man kann doch nicht sagen "armer" Zverev, der musste gegen die GOATs ran und bei Wawrinka ignorieren, dass dieser älter ist als 2 von denen, von Murray ganz zu schweigen
Wawrinka hat bis 2013 gebraucht um wirklich oben sich festzusetzen, da ist ihm Zverev natürlich voraus

Naja, ist das wirklich so, wenn man genauer hinschaut?

- Nadal war im AO-Finale 2014 laut @Marius (ich habe keine Erinnerung daran und bin auch nicht sicher ob ich es überhaupt gesehen habe) sichtlich angeschlagen und eingeschränkt.
- Djokovic hatte bei RG 2015 die Chance auf seinen ersten Titel in Paris und damit den Karriere-Grand Slam zu schaffen. Bei Federer meintest du neulich 2009 war der Druck für ihn deshalb ähnlich groß wie für Zverev bei diesem Turnier, das muss dann auch für Djokovic 2015 gelten.
- Bei den USO 2016 war die Form von Djokovic auf einem deutlich absteigenden Ast und die Krise 2017 hat sich schon angedeutet, da hat Wawrinka ihn zu einer idealen Gelegenheit erwischt.

Also: Natürlich trotzdem sehr respektabel, aber herausragend genug um den sehr hohen Rückstand bei den großen Titeln (weniger als die Hälfte insgesamt) auszugleichen? Für mich eindeutig nicht.
 
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platine

Artificial Nonsense
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Hier und jetzt. Und Hamburg.
Es freut mich für Zverev, dass er meinen Tipp falsifiziert hat. Durch die Konstanz und Beharrlichkeit kommt der späte GS-Erfolg auch verdient, da schließe ich mich den meisten Vorrednern an. Mit ausschlaggebend dürfte insgesamt auch gewesen sein, dass er seinen Stil in diesem Jahr noch einmal etwas umstellen konnte. Für Bo5 gegen Sinner/Alcaraz mag das alles nicht ausreichen, aber die Lorbeeren der Konstanz und Beharrlichkeit ernten zu können, wenn sich eine solche Gelegenheit ergibt, gehört dann eben auch zu einer Karriere dazu.
 

Hans Meyer

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Da geh ich zum jetzigen Zeitpunkt mit. Wie das in 4-5 Jahren aussieht hat Zverev ja noch in der Hand. Gewinnt er jetzt noch einen HC Slam gegen Sinner oder Alcaraz sollte man ihn mindestens auf die selbe Stufe stellen.

Bei Wawrinka vor Zverev?
Ich würde Zverev jetzt als besten der 90er sehen, vor Thiem auf jeden Fall, aber auch vor Medvedev, Medvedev hat natürlich 2 GS Finals mehr erreicht und hat ja seinen GS Titel damals gegen Djokovic geholt, der drauf und dran war alle 4 in einem Jahr zu gewinnen
Und Medvedev war die Nummer 1, was aber auch an Djokovics Impfweigerung lag und Zverev ja quasi schon die 1 war, bevor er sich verletzte

Wo ich Medvedev vorne sehe, er hat mehr gute Siege bei den GS
Medvedev hat eine 12-11 Top 10 Bilanz bei GS, Zverev eine 5-19, das ist für so einen erfolgreichen Spieler wie Zverev vernichtend, Medvedev hat mit 3-4 gegen die Nummer 1 der Welt bei GS eine viel bessere Bilanz als Zverev gegen Top 20 Gegner bei GS (16-25)
Wawrinka hat mit 21-28 auch sehr viel mehr Top 10 Siege als Zverev bei GS. Er hielt ja bei seinen letzten beiden Top 10 Duellen gegen Fritz (2026) und Sinner (2023) sogar sehr gut mit

Wawrinka hat mit 5-4 sogar eine positive GS Bilanz gegen die Nummer 1 der Welt, sprich Wawrinka hat genauso häufig gegen die 1 gewonnen wie Zverev in seiner gesamten Karriere gegen Top 10 Spieler

Zverev hat im Vergleich zu Medvedev viel länger sich oben halten können, da sehe ich ihn im direkten Vergleich deshalb vorne, weil die GS Titel ja mit 1-1 jetzt gleich sind, auch wenn Medvedevs der schwierigere Titel war
 

Hans Meyer

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Naja, ist das wirklich so, wenn man genauer hinschaut?

- Nadal war im Finale AO-Finale 2014 laut @Marius (ich habe keine Erinnerung daran und bin auch nicht sicher ob ich es überhaupt gesehen habe) sichtlich angeschlagen und eingeschränkt.
- Djokovic hatte bei RG 2015 die Chance auf seinen ersten Titel in Paris und damit den Karriere-Grand Slam zu schaffen. Bei Federer meintest du neulich 2009 war der Druck für ihn deshalb ähnlich groß wie für Zverev bei diesem Turnier, das muss dann auch für Djokovic 2015 gelten.
- bei den USO 2016 war die Form von Djokovic auf einem deutlich absteigenden Ast und die Krise 2017 hat sich schon angedeutet, da hat Wawrinka ihn zu einer idealen Gelegenheit erwischt.

Also: Natürlich trotzdem sehr respektabel, aber herausragend genug um den deutlichen Rückstand bei den großen Titeln auszugleichen? Für mich eindeutig nicht.

Nadal war angeschlagen ja, man muss aber sagen, dass man dennoch einen solchen Gegner besiegen muss, Zverev ist ja dafür prädestiniert das nicht getan zu haben
Außerdem war der große Sieg 2014 der über Djokovic, das Duell war episch zwischen den beiden

2015 hatte Djokovic natürlich den Druck, dennoch willst du jetzt doch bisschen auch pieksen. Djokovic hat sehr gut gespielt und Wawrinka war unbespielbar an dem Tag, Federer hat da übrigens gegen ihn kein Break geschafft im Viertelfinale vs Wawrinka, etwas was ihm bei einem GS quasi nie untergekommen war
Einzig bei Djokovic 2016 würde ich sagen, dass er nicht so gut drauf war, wobei ich das Finale noch seine beste Leistung fand in der Zeit
Nishikori war 2016 auch ziemlich stark finde ich. Der USO Titel 2016 fiel aber im Vergleich zu 2014 und 2015 auf jeden Fall ab

Wawrinka hat bei den AO 2014, bei den FO 2015 und bei den FO 2017 übrigens gegen 4 Top 20 Gegner in Serie spielen müssen. Da kann doch Zverev beim besten Willen nicht mithalten

Glaubst du wirklich, der Zverev den wir seit 9 Jahre beobachten, auch gestern, hätte zwischen 2006 und 2016 gegen diese Gegner einen GS Titel geholt? ich sehe nicht wie er das hätte schaffen sollen, wenn man schaut wie er kaum seine beste Leistung bei den GS gezeigt hat
Wawrinka hat natürlich auch auf 2 Belägen GS geholt

Ich glaube bei Wawrinka stört dich einfach diese Diskrepanz zwischen "Beast"-Wawrinka und dem inkonstanten
 

Hans Meyer

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- Djokovic hatte bei RG 2015 die Chance auf seinen ersten Titel in Paris und damit den Karriere-Grand Slam zu schaffen. Bei Federer meintest du neulich 2009 war der Druck für ihn deshalb ähnlich groß wie für Zverev bei diesem Turnier, das muss dann auch für Djokovic 2015 gelten.

Nochmal dazu, wenn wir 2009 Federer vs del Potro oder Söderling nehmen, vor allem gegen del Potro, da waren beide sehr stark, da hätte ich del Potros Sieg nicht kleingeredet.
 

Francois

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Ich spreche vom 91er Stich, das Material ist natürlich ein großer Faktor, aber es gibt genügend andere wie Fitness, Ernährung, Regeneration usw. wo das Wissen heute weiter ist
Zudem entwickelt sich der Sport auch generell weiter

Wäre Stich 30 Jahre jünger, würde er von all dem profitieren
Da überschätzt du recht massiv die Verbesserungen die es da gegeben hat. Die wussten auch damals schon wie man Ernährung bez Kohlenhydrate und vermeidung von Dehydration gestalten muss. Technisch war das anspruchsvoller als heute. Du kannst einen Stich , Becker, Graf easy auf modernes Material umstellen aber keinen modernen Spieler auf deren Material. Schau dir mal das VIdeo an wo eine Rentnerin Graf eine aktive top15 Petkovic mit modernem Material herspielt. Stich hatte das Grundlinienspiel, das Serve und Volley, das Ballgefühl, die Kondition, die mentale Stärke (nicht wie Becker) . Die mit Abstand größte Neuerung ist das Material welches weit mehr power und Kontrolle ermöglicht.

Ein prime Stich heute mit einem Jahr Eingewöhnung ans neue Material würde ich auf allen Belägen sofort konkurrenzfähig mit Alcaraz/SInner sehen. Er wäre wohl heute genauso inkonstant wie früher aber peak leistung brutal gut-
 

gentleman

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Austria
Naja, vermisse dann aber auch diesen Post zum Frauen Finale, weil wenn man diese Maßstäbe anlegt, war das Finale bei den Damen ja eine absolute Farce.
Man kann das Spiel durchaus kritisch beleuchten, dass ist absolut legitim, der Tenor der von einigen (meine nicht dich) nach einem GS Sieg von Zverev kommt, war aber sehr vorhersehbar und erwartbar.
Dass das Spiel ein Nervenspiel wird, bei dieser Ausgangslage war doch völlig klar, man könnte aber auch sagen, dass Zverev nach dem verlorenen vierten Satz und seiner körperlichen Lage, es krass gemacht hat aus dieser Situation herauszukommen. Es ist auch völlig normal das in den unterschiedlichsten Sportarten die Finals mehr von der Spannung als der ultimativen Qualität leben, da war das Finale gestern kein Ausreißer nach unten.
Wie mehrmals erwähnt, die Fitness gehört zum Sport dazu und wenn Sinner und Alcaraz das nicht immer auf die Kette bekommen, haben sie halt in einem Teil der zu ihren Profisport gehört ,nicht gut genug gearbeitet.
Stimme dir gerne zu, natürlich war auch das Niveau des Damenfinals kein Vergleich zu Sabalenka - Gauff letztes Jahr. Und ja ich hab ja selbst nach Sinners out oder nach Alcaraz' Verletzung mehrfach geschrieben, dass Faktoren wie Fitness oder Hitzeresistenz etc. genauso dazugehören. Mein Posting bezog sich ja rein aufs spielerische Niveau und natürlich ist es auch ein sehr hoher Maßstab wenn man (wie in RG letztes Jahr) eines der besten Spiele ever oder zumindest der letzten Dekade als Vergleichsmaßstab heranzieht. Daher meinte ich ja dass wir uns grundsätzlich darüber wohl einig sind und das dann auch gar nicht weiter im Detail vertiefen müssen, das Match gestern hatte - wie du auch schreibst - genügend anderen Stoff den ein spannendes Spiel ausmacht.

Dass Alcaraz und Sinner nicht gut genug gearbeitet haben würde ich so nicht sagen, die Handgelenksverletzung ist halt ein Stück weit auch einfach Pech wenn dir sowas passiert. Sinners Hitzeanfälligkeit wurde ja auch schon zur Genüge debattiert und er und sein Team werden sicher alles unternehmen dass er da weniger anfällig ist, aber ich denke auch dass er das nie so gut handeln wird können wie andere Spitzensportler weil es einfach auch ein Stück weit seine Veranlagung ist bei der Hitze und auf Bo5 noch dazu, selbst wenn man das öffentlich ungern zugibt.
 

Tuco

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Glaubst du wirklich, der Zverev den wir seit 9 Jahre beobachten, auch gestern, hätte zwischen 2006 und 2016 gegen diese Gegner einen GS Titel geholt? ich sehe nicht wie er das hätte schaffen sollen, wenn man schaut wie er kaum seine beste Leistung bei den GS gezeigt hat
Wawrinka hat natürlich auch auf 2 Belägen GS geholt

Ich glaube bei Wawrinka stört dich einfach diese Diskrepanz zwischen "Beast"-Wawrinka und dem inkonstanten

Zverev hat immerhin bei seinen bis gestern größten Titeln (2x ATP-Finals und Olympia) immer noch sehr starke "Versionen" von Djokovic und Federer geschlagen, das sollte man schon berücksichtigen.

Ich will auch nichts "kleinreden", ich finde nur man sollte drei Turniere mit jeweils durchaus günstigen Umständen nicht derart hoch bewerten dass man alles andere ignoriert. Wenn Wawrinka statt nur eines großen Turniers außerhalb der GS vielleicht vier oder fünf gewonnen hätte wäre es doch gar kein Thema dass er hinter Vilas auf #2 liegt - hat er nun mal nicht geschafft.

Wenn man Wawrinka vor Zverev sieht ist es auch so ähnlich als würde man sagen Zverev hätte bisher eine bessere Saison 2026 als Sinner gespielt weil er eben ein GS gewonnen hat und Sinner noch keines. Fände ich auch absurd, fünf 1000er sind sportlich natürlich höher zu bewerten als ein GS-Titel - sieht die ATP genauso wenn man die WR Punkte nimmt.
 

Micha38

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Oder Becker mit der mentalen Stärke von Stich?
Dann wäre im vielleicht der Knast erspart geblieben.
Ich habe es ja nur auf das sportliche bezogen. Mentale Stärke, Fokussierung, Erfolgshunger. Da hätte sich Stich von Boris was abschneiden können. Vom Talent her sehe ich Stich vor Becker.

Das Becker sich im Privatleben eher an Stich orientieren hätte sollen, nun da gibt es wohl keine zwei Meinungen.
 

Hans Meyer

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Ich will auch nichts "kleinreden", ich finde nur man sollte drei Turniere mit jeweils durchaus günstigen Umständen nicht derart hoch bewerten dass man alles andere ignoriert. Wenn Wawrinka statt nur eines großen Turniers außerhalb der GS vielleicht vier oder fünf gewonnen hätte wäre es doch gar kein Thema dass er hinter Vilas auf #2 liegt - hat er nun mal nicht geschafft.

Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn du die GS Duelle zwischen Djokovic und Wawrinka von 2013 bis Anfang 2015 nimmst und dann sagst, dass es ein günstiger Umstand ist, dass er bei den AO 2013 bis 2015 und den US Open 2013 in 4 Duellen wirklich famos war und dabei nur einen GS Titel abgreifen konnte, dass das ein glücklicher Umstand gewesen sein soll. Die FO 2015 waren auch ein wirklich starker Titel von den Leistungen her, einzig in 2016 würde ich den Begriff glücklicher Umstand teilen, aber verglichen mit Zverev 2026 war der auch schwieriger von den Gegner
 

Big d

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das finale war sicher nicht top gespielt von zverev (würde sogar sagen teilweise von beiden weil beide sehr nervös waren), aber insgesamt war das Turnier war schon sehr gut gespielt, bis zum Finale nur 2 sätze abgegeben. Klar, waren auch schwache leute dabei, aber in der Vergangenheit hat zverev ja auch gegen schwache Spieler durch zu passives spiel teilweise unnötig Sätze abgegeben, das ist ihm hier kaum passiert.

Würde sagen bis zum Finale war das bisher sein konstantestes turnier.
 

Finn-Lady

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Gibt es am Ende wirklich Titel erster und zweiter Klasse? Leute, ehrlich... ich habe gewusst, dass diese Diskussionen kommen. Und ich finde sie den Athleten gegenüber nicht ganz gerecht.
Nein, Andreeva kann nichts dafür, dass Spielerinnen wie Gauff, Świątek und erst recht Sabalenka nicht ihre Form abrufen können. Wer sich aber mit dem Tennis der letzten Wochen beschäftigt hat, weiß, dass das Finale für Andreeva sicher nicht überraschend kam, ebenso wie das Halbfinale für Kostyuk.
Nein, Zverev kann auch nichts dafür, dass Alcaraz verletzt ist, dass Sinner einen Off-Day hatte. Er hat sich diesen Titel über die Jahre verdient. Naja, war so klar, dass bei Zverev jetzt wieder neue (Be-)-Wertungen geschaffen werden. Erst war er der ohne, jetzt mit dem geschenkten Titel. Ich bin noch nicht einmal Zverev-Fan, aber ich gönne es ihm und muss den Titel nicht hinterfragen. Für mich hätte es auch Cobolli werden können (oh wei, oh wei 🤣)
Aber just my two Cents 😇
 

Tajiri

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Gibt es am Ende wirklich Titel erster und zweiter Klasse? Leute, ehrlich... ich habe gewusst, dass diese Diskussionen kommen. Und ich finde sie den Athleten gegenüber nicht ganz gerecht.
Nein, Andreeva kann nichts dafür, dass Spielerinnen wie Gauff, Świątek und erst recht Sabalenka nicht ihre Form abrufen können. Wer sich aber mit dem Tennis der letzten Wochen beschäftigt hat, weiß, dass das Finale für Andreeva sicher nicht überraschend kam, ebenso wie das Halbfinale für Kostyuk.
Nein, Zverev kann auch nichts dafür, dass Alcaraz verletzt ist, dass Sinner einen Off-Day hatte. Er hat sich diesen Titel über die Jahre verdient. Naja, war so klar, dass bei Zverev jetzt wieder neue (Be-)-Wertungen geschaffen werden. Erst war er der ohne, jetzt mit dem geschenkten Titel. Ich bin noch nicht einmal Zverev-Fan, aber ich gönne es ihm und muss den Titel nicht hinterfragen. Für mich hätte es auch Cobolli werden können (oh wei, oh wei 🤣)
Aber just my two Cents 😇

Genau so ist es doch am Ende. Der Titel ist da und er ist verdient gewonnen. Sowohl vom Karriereverlauf, wie auch der Leistung gestern. Ich hätte nach dem Tie Break des 4. Satzes nicht mehr viel auf Zverev gesetzt. Ich fand es tief beeindruckend wie er körperlich und mental zurück gekommen ist.

Diese ganzen hoch eloquenten und vermeintlich neutralen Einschätzungen hier, vor oder hinter wem er steht ,haben doch im Endeffekt auch nur das Ziel den Titel zu relativieren, weniger plump wie das auf Social Media geschieht, dafür gewählter ausgedrückt und eleganter verpackt. Aber Zverev hat es ja gestern gesagt auf der PK. Ihn interessiert das nicht und das auch zu Recht. Er hat den Pokal und es wird ihm komplett egal sein ob das jetzt ein Titel erster, zweiter oder dritter Klasse ist (welche Kriterien da auch immer angelegt werden). Vllt sollten wir noch eine vermeintlich unabhängige Forumskommission gründen die dann die Wertigkeit der Titel einordnet.

Ob das Finale jetzt gutes oder schlechtes Niveau hatte liegt halt auch immer im Auge des Betrachters und nicht immer bei den Winner/UE Zahlen. Ich bin mir sicher das diese Dramatik ob er es noch schafft den Grand Slam Titel zu holen oder nicht bei einigen Zusehern wesentlich mehr Emotionen frei gesetzt hat,(gerade bei dem dramatischen Matchverlauf) als ob einer der beiden hoch besungen zukünftigen GOATs den Titel Nr. 7 oder 8 eintütet.
 
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Big d

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Auch federer hat leichte titel gehabt.

Am Ende ist titel titel, die Qualitätsunterschiede sieht man am Ende in der Zahl der titel, jemand der 10 titel hat kann nicht nur leichte Runs gehabt haben.

Am Ende braucht jeder 1-2 slam Gewinner halt auch ein wenig glück um diesen zu gewinnen, dennoch gibt es in so gut wie jedem jahrzehnt einige die nur einen slam gewinnen und am ende ist das auch verdient.

Das bedeutet nicht das so jemand das gleiche Niveau hat wie jemand der 10 slams hat, aber dennoch ist der titel verdient.
 

chris☕

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Ich habe ja schon extrem viele GS Finals gesehen und ich fand das Spiel gestern sehr unterhaltsam. Das Niveau war auf dem Level, das man bei einem Zverev - Cobolli Match erwarten kann. Die beiden haben weder schlechter noch besser gespielt, ziemliche Normalform im Gesamten, und somit eigentlich Ihr Soll bzgl. Niveau erfüllt. Da fand ich Zverev - Thiem vor 6 Jahren WEITAUS schlimmer. Dort haben Beide deutlich unter ihrem normalen Niveau gespielt, das habe ich gestern überhaupt nicht so gesehen.

Ich verstehe daher "das war jetzt aber nicht so toll" Kommentare nicht wirklich.

Ich nehme jederzeit wieder ein Zverev -Cobolli Finale bevor ich mir ein Sinner - Ruud Finale gebe. Dort wird der Eine vermutlich ein höheres Niveau spielen als Zverev oder Cobolli, dafür ist ein stinklangweiliges Match erwartbar.
 

Hans Meyer

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Da fand ich Zverev - Thiem vor 6 Jahren WEITAUS schlimmer.

Zverev war gegen Thiem 2 Sätze lang wirklich gut, und wenn ich mich richtig erinnere, dann hat sich Thiem in Satz 3 und 4 wirklich gesteigert. Ich meine, dass erst im 5. Satz beide wirklich Angst vor dem Gewinnen hatten. Thiem War "zu Beginn" 2,5 Sätze lang echt bescheiden

Genau so ist es doch am Ende. Der Titel ist da und er ist verdient gewonnen. Sowohl vom Karriereverlauf, wie auch der Leistung gestern. Ich hätte nach dem Tie Break des 4. Satzes nicht mehr viel auf Zverev gesetzt. Ich fand es tief beeindruckend wie er körperlich und mental zurück gekommen ist.

Diese ganzen hoch eloquenten und vermeintlich neutralen Einschätzungen hier, vor oder hinter wem er steht ,haben doch im Endeffekt auch nur das Ziel den Titel zu relativieren, weniger plump wie das auf Social Media geschieht, dafür gewählter ausgedrückt und eleganter verpackt. Aber Zverev hat es ja gestern gesagt auf der PK. Ihn interessiert das nicht und das auch zu Recht. Er hat den Pokal und es wird ihm komplett egal sein ob das jetzt ein Titel erster, zweiter oder dritter Klasse ist (welche Kriterien da auch immer angelegt werden). Vllt sollten wir noch eine vermeintlich unabhängige Forumskommission gründen die dann die Wertigkeit der Titel einordnet.

Ob das Finale jetzt gutes oder schlechtes Niveau hatte liegt halt auch immer im Auge des Betrachters und nicht immer bei den Winner/UE Zahlen. Ich bin mir sicher das diese Dramatik ob er es noch schafft den Grand Slam Titel zu holen oder nicht bei einigen Zusehern wesentlich mehr Emotionen frei gesetzt hat,(gerade bei dem dramatischen Matchverlauf) als ob einer der beiden hoch besungen zukünftigen GOATs den Titel Nr. 7 oder 8 eintütet.

Es kommt doch auf die Art und Weise der Kommentare an. Es sollte doch in einem Forum erlaubt sein über sowas diskutieren können ohne da eine "böse" Absicht zu vermuten.
Zverev selbst hätte natürlich lieber gegen Alcaraz oder Sinner im Finale gewonnen, das ist doch klar. Aber es hätte ihm wenig gebracht im HF Alcaraz zu besiegen und im Finale mit 6-7, 7-6, 6-7, 7-6, 6-7(18) gegen Sinner zu verlieren. Am Ende zählt der Titel und er kann nichts dafür, dass er einen wirklich angenehmen Weg zum Titel hatte. @thedoctor46 hat natürlich Recht, es kann gut sein, dass Fonseca/Mensik/Jodar als untere Viertelfinalisten in 2, 3 Jahre wirklich namhaft wirken, es ändert dennoch nichts daran, dass man hier gesehen hat, dass sie sich noch weiterentwickeln müssen. Für de Jong war es das 1. GS AF, für Jodar das 1. GS VF, für Mensik das 1. GS HF, für Cobolli das 1. GS Finale, das ist einfach eine Ausnahmesituation. Aber nochmal, du musst das auch nutzen, Jodar und Mensik haben wirklich viel Potential.

Und ja, man kann bei jedem diskutieren, mal ist ein Titel einfacher, mal schwerer, am Ende kann man aber immer nur den Gegner schlagen, der auf der anderen Seite steht. Nadals US Open Titel war recht angenehm von den Gegnern, bei den AO 2012 musste er viel besser spielen und war dennoch nur 2. Sieger. Thiems Titel 2020 war auch eher dankbar von den Gegnern, er hatte aber auch schon 3 Finals vorher gespielt und bei den AO 2020 war er wirklich stark. Am Ende hilft dranbleiben doch meist
 

zick

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Ich habe es ja nur auf das sportliche bezogen. Mentale Stärke, Fokussierung, Erfolgshunger. Da hätte sich Stich von Boris was abschneiden können. Vom Talent her sehe ich Stich vor Becker.

Das Becker sich im Privatleben eher an Stich orientieren hätte sollen, nun da gibt es wohl keine zwei Meinungen.
Becker mit der mentalen Stärke von Stich hätte eventuell garnicht soviel verdient, dass es zu einer Insolvenzverschleppung und Verschleierung von Vermögenswerten gekommen wäre, weswegen er in den Knast musste, weil er weniger verdient hätte und eventuell einen anderen Umgang mit Geld gehabt hätte. Es war eher so im Halbspaß gemeint.
 
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