Formelsport - IndyCar, Formel E usw.


desl

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Es galt als offenes Geheimnis, jetzt steht es auch offiziell fest: Citroen steigt in die Formel E ein. Mit mit dem Beginn der Gen4-Ära könnte dann auch noch Opel folgen.
Na sowas ... dachte Citroen ist schon seit Ewigkeiten mit der Marke DS in der Formel E vertreten. Hab garnicht mitgekriegt, dass die mit dem Gen 3 Auto quasi ausgestiegen sind.
 

desl

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Nach langer Zeit auf der Aston Martin Ersatzbank läuft der Vertrag von Felipe Drugovich - dem F2-Meister von 2022 - aus. Weil es mit dem F1-Einstieg bei Cadillac auch nicht geklappt hat, wechselt Drugovich zur Formel E, wo er diese Saison bereits Nyck de Vries an einem Wochenende vertreten hat.


Drugovich ersetzt Nick Müller bei Andretti, bei welchem erwartet wird, dass er ins Werksteam von Porsche geholt wird, um den früheren Meister Antonio Felix da Costa zu ersetzen.

Ich hab etwas den Überblick verloren, aber scheinbar will sich Porsche wohl von da Costa trennen, welcher dennoch überzeugt ist, ein Team für die nächste Saison zu finden.

 

desl

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Nachdem Kimi Räikkönen und Valterri Bottas keine F1-Cockpits mehr hatten, hofften die finnischen F1-Fans eine gewisse Weile, dass vielleicht irgendwann ein finnischer Nachwuchsfahrer die Monoposto-Nachwuchsserien empor klettern könnte.

Gewiss, Bottas gibt nächste Saison bei Cadillac sein Comeback, aber nach ihm folgt so schnell wohl kein Finne, schien es.
Der Erfolg von Tuukka Taponen ist nach dem Wechsel von FREC zur F3 (in dieser Saison) noch überschaubar. Und ansonsten fällt mir kein finnischer Nachwuchsfahrer ein, der vielleicht einmal das "Erbe" von immerhin 5 siegreichen finnischen F1-Piloten antreten könnte.
Übrigens, diese Saison ist die erste seit 1990 ohne einen finnischen Piloten im F1-Starterfeld.


Umso überraschender kommt da die Nachricht von Kalle Rovanperä, welcher sein Karriereende in der WRC bekannt gegeben hat.
Rovanperä hat 2022 mit gerademal 22 Jahren den Rekord für den jüngsten Rallye-Weltmeister deutlich unterboten (vorher war es Colin McRea mit 27 Jahren). 2023 wurde er dann folglich auch jüngster Doppel-Weltmeister im Rallyesport.
Letztes Jahr fuhr er nicht die ganze Saison und wurde nur Meisterschafts-Siebter (fuhr ein paar GT-Rennen) ... holte aber dennoch die meisten Saisonsiege. Dieses Jahr ist er noch im Titelrennen.

Nun hat Rovanperä verkündet, dass er nächstes Jahr in der Super Formula starten wird. Ziel ist es, 2027 in der Formel 2 zu starten. Langfristig träumt er von einem Formel-1-Cockpit.

Quasi das Gegenteil von Räikkönen und Kubica, die sich zwischenzeitlich im Rallyesport ausprobierten (Bottas auch ... in kleinerem Rahmen).

Ein ungewöhnlicher Weg, der eher selten gegangen wird. Hannu Mikkola und Walter Röhrl sind z.B. mal Tourenwagenrennen gefahren. Gerard Larrousse feierte Rallye-Erfolge, aber auch Le-Mans-Siege.

Das einzige jüngere "Beispiel" das mir einfällt wäre Sebastien Loeb, der ja ohnehin als einer der vielseitigsten und talentiertesten Motorsportler gilt/galt. Jener holte sich ja abseits von 9 WM-Titeln in der WRC auch mehrere Siege bei den Tourenwagen, bei der FIA GT und wurde zweiter in Le Mans 2006.


Mal schauen, wie Rovanperä sich nächstes Jahr so schlägt...

Ein F1-Auto gefahren ist er übrigens schonmal...

 
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desl

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Vor ein paar Jahren stritten sich mehrere Ferrari-Junioren um die Titel in der F3 Euroserie und in der F2.
Marcus Armstrong, Callum Ilott, Robert Shwartzman, Mick Schumacher.

Armstrong lag in der F3 Euroserie lange vor seinem Teamkollegen Schumacher, verlor aber das Titelrennen. In der F2 erlebte er immer wieder Pleiten Pech und Pannen. Seit drei Jahren fährt er in der IndyCar Series, dieses Jahr liegt er in den Top10, "nur" 8 Punkte hinter seinem Teamkollegen Rosenqvist.

Ilott lag in seiner zweiten kompletten F2-Saison zeitweilig auf Titelkurs. Er holte die meisten Poles und sammelte nach Tsunoda die zweitmeisten Punkte in den Hauptrennen. Doch sein Ferrari-Kollege Schumacher holte mehr Punkte in den Sprintrennen und fing ihn noch ab.
Im Gegensatz zu Schumacher, Tsunoda und Mazepin fand er im Folgejahr kein F1-Cockpit und verließ die F2 und blieb Ferrari-Ersatzmann.
Nach einer Ersatzfahrer-Rolle fand er ein IndyCar-Cockpit 2022 und fährt dort überschaubar erfolgreich mit.

Robert Shwartzman hatte nach seinem Titelgewinn in der F3 einen starken Start in seine erste F2-Saison. Er verlor die Meisterschaftsführung jedoch an Ilott und fiel später auch hinter Schumacher und Tsunoda zurück. Er ging als klarer Favorit in die 2021-Saison. Anfangs bildete sich zwischen ihm, Zhou und Rookie Piastri ein Dreikampf, der jedoch deutlich entschieden wurde, nachdem Piastri 4 Hauptrennen in Folge gewann. Er verließ die Formel 2 und bekam - im Gegensatz zu Zhou - kein F1-Cockpit. Während Piastri nach einem Jahr Zuschauen in die F1 kam, fand sich Schwartzman nach einem Jahr zusehen nur bei den GT3-Kollegen wieder. Letztes Jahr fuhr er dann mit dem Hypercar von Ferrari. Mit dem Einstieg von Prema bei den IndyCars fand Schwartzman ein Cockpit bei seinem alten Nachwuchs-Formel-Team und holte überraschend die Pole beim Indy500. Dort fährt er an der Seite seines alten Ferrari-Junior-Kollegen Ilott.

Und nun? Lange gab es Vermutungen, warum Mick Schumacher - nachdem Jack Doohan den Vorzug um das Alpine-F1-Cockpit bekam (und nun weit entfernt von einer Rückkehr ist) - die angebotene Vertragsverlängerung mit Alpine in der WEC nicht annimmt. Nach einem (positiven) Test vor einem Monat auf dem Rundkurs in Indianapolis ist nun gewiss, dass Schumacher nächstes Jahr für RLL (Rahal Letterman Lanigan Racing) in der IndyCar Series an den Start geht.

Schumacher ist damit übrigens der erste Deutsche in der IndyCar Series seit Lucas Luhr 2013 (glaube ich).
Der letzte Deutsche, der ein Stammcockpit hatte, mit dem er in den USA Monoposto-Ovalrennen fuhr, war - wenn mich nicht alles täuscht - Timo Glock bei den Champ Cars 2005.
Schumacher ist damit wohl auch der erste Deutsche mit einem Stammcockpit in der IndyCar Series bzw. Indy Racing League (statt CART bzw. Champ Cars ... wie Timo Glock und Arnd Meier).


Das bedeutet, dass 2026 gleich 4 der 5 Ferrari-Junioren - welche 2020 in der Formel 2 unterwegs waren (von denen nur der Meister Schumacher ein F1-Cockpit erreichte) - in der IndyCar-Series gegeneinander antreten werden.
Fehlt eigentlich nurnoch Giuliano Alesi. Aber nachdem dieser aus dem Ferrari-Nachwuchs flog und sich Jean Alesi das F2-Cockpit seines Sohnes nicht mehr leisten konnte, wechselte Sohnemann nach Japan und ist dort mittlerweile in der SuperGT ab und an siegreich.
 

desl

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Die Rosin-Familie hat sich nach 40 Jahren bei Prema zurück gezogen. Angelo Rosin war einer der Gründer des Rennstalls, welcher in Europa in Monoposto-Rennserien zahlreiche Erfolge gefeiert hat.

Die Gründe sind nicht ganz klar, aber zuletzt mehrten sich die Gerüchte, dass der Rennstall finanzielle Probleme habe.

So kommt es auch, dass Prema (samt seiner Fahrer Ilott und Schwartzman) nicht in der Meldeliste für den kommenden IndyCar-Saisonstart steht. Es gilt als wahrscheinlich, dass Prema auch den Rest der Saison nicht über den großen Teich fahren wird.


 

desl

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Ralf Schumacher äußert sich, dass der Formelsport in Deutschland quasi tot sei.


Outdoor-Kartbahnen gibt es durchaus noch - auch wenn Schumacher das etwas anders darstellt - wobei diejenige, auf der wir beim JGA meines Bruders waren wohl dicht gemacht hat.

Wie dem auch sei, Hintergrund ist halt auch, dass sich Tim Tramnitz in die Reihe der deutschen Fahrer einreiht, denen das Geld ausgegangen ist.
Tramnitz sollte eigentlich dieses Jahr bei MP Motorsport in der Formel 2 an den Start gehen, konnte jedoch den Platz nicht finanzieren und ist daraufhin auch aus dem Red-Bull-Junior-Kader rausgeflogen.

Tramnitz wechselt nun zu den GT3-Boliden ist als BMW-Werkspilot bekannt gegeben worden.


Gewissermaßen ist das ein ähnlicher Weg wie bei Marvin Kirchhöfer, der ja auch in der Formel 4 (damals Formel Masters) sehr erfolgreich war und nach der GP3 immerhin noch in die GP2 aufstieg. Nach einem Jahr ging Kirchhöfer das Geld aus und er wechselte zu den GT-Boliden.

Maximiliam Günther und David Beckmann wechselten in die Formel E. Lirim Zendeli fährt im Porsche Supercup.

Sie alle kamen nach F4- und/oder F3-Erfolgen in der F2 über die Finanzierung einer einzelnen Saison nicht hinaus.


Gab es vor gut 10 Jahren noch reichlich deutsche Nachwuchs-Piloten in der deutschen und italienischen F4, so sind es heute nurnoch eine Hand voll. In der italienischen wohlgemerkt, die deutsche gibt es nicht mehr.
 

desl

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Wie schätzt du Oliver Goethe ein?

Mäßig, es hat schon seinen Grund, warum er in 2 Jahren in der F3 nur drei Mal bei einem Hauptrennen auf dem Podium stand.
F3 und F2 sind halt auch nicht das gleiche wie Euroformula Open. Das hat Noel Leon z.B. auch merken müssen.

Letzte Saison waren seine Qualifyings oft nicht gut genug.
Dass er neben einem recht durchschnittlichen Fahrer wie Richard Verschoor als Teamkollege weit hinterherhing sah dann auch nicht so dolle aus. Klar, Verschoor ist auch recht erfahren ... aber viel mehr auch nicht.

Ich frage mich, ob etwas aus Oli Goethes vorhaben geworden ist, Deutsch zu lernen.
Das hatte er sich vor ein paar Jahren vorgenommen, als er sich entschied fortan mit deutscher Rennlizenz an den Start zu gehen.

Goethe ist Sohn einer Dänin und eines Deutschen. Er ist in London geboren und in Monaco aufgewachsen. Er hat drei Staatsbürgerschaften (britisch, deutsch, dänisch).
Womöglich sieht er sich selbst primär als Däne oder Monegasse ... so wie Romain Grosjean sich selbst primär als Schweizer sieht, aber immer unter französischer Flagge fährt, weil von der Seite seine Karriere mehr gefördert wurde (z.B. durch seinen Sponsor Total)

Is ein bisserl wie bei Nico Rosberg, der ja auch in Monaco aufwuchs und so manche Sprachen fließend spricht ... außer die vom Heimatland seines Vaters.


Gibt ja so manche Fahrer mit mehreren Nationalitäten. Bevor Hadjar letztes Jahr in die Formel 1 kam, war glaube ich nach britisch die am meisten verbreitete Nationalität im Fahrerfeld belgisch (Verstappen, Norris, Stroll).


Wie dem auch sei, im Gegensatz zu Tramnitz hat Goethe nunmal einen sehr wohlhabenden Vater. Da kann er es sich durchaus leisten noch ein weiteres Jahr in der F2 zu fahren, auch wenn er mit Gabriele Mini dieses Jahr einen Teamkollegen bekommt, der ihm möglicherweise überlegen sein wird.

Nur wenige Piloten im aktuellen Fahrerfeld kommen aus vergleichsweise bescheidenen Verhältnissen, wie z.B. Ocon und Hamilton.

Wie das Geld wegflutschen kann sah man z.B. auch bei Jean Alesi, der seinen geliebten Ferrari F40 verkaufte, um die Karriere seines Sohnes Giuliano am laufen zu halten.

Naja, im Monoposto-Rennsport ist es nunmal irgendwo auch ein Problem, dass man für das Cockpit bezahlen muss. F2 und F3 bekommen nicht ansatzweise die gleiche Aufmerksamkeit, wie es bei der Motorrad-WM die Moto3- und Moto2-Rennen erfahren. In der Moto2 werden die Piloten von den Teams ja teilweise dafür bezahlt, dass sie ein Bike steuern.
In der Formel 2 bislang undenkbar.
 

Domen4Fan

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Tja das Tramnitz raus ist, ist wirklich der Grabstein auf die letzte deutsche Hoffnung die noch existierte. In F2 und 3 ist damit quasi niemand mehr vorhanden, jegliches Talent in den unteren Klassen wird noch viele Jahre brauchen. In der F4 schaue ich schon lange nicht mehr rein, das liegt aber auch daran das diese in Deutschland nicht mehr existiert. Man möchte eigentlich einfach nur noch schreien...
 

Michel der Trabant

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Mäßig, es hat schon seinen Grund, warum er in 2 Jahren in der F3 nur drei Mal bei einem Hauptrennen auf dem Podium stand.
F3 und F2 sind halt auch nicht das gleiche wie Euroformula Open. Das hat Noel Leon z.B. auch merken müssen.

Letzte Saison waren seine Qualifyings oft nicht gut genug.
Dass er neben einem recht durchschnittlichen Fahrer wie Richard Verschoor als Teamkollege weit hinterherhing sah dann auch nicht so dolle aus. Klar, Verschoor ist auch recht erfahren ... aber viel mehr auch nicht.

Ich frage mich, ob etwas aus Oli Goethes vorhaben geworden ist, Deutsch zu lernen.
Das hatte er sich vor ein paar Jahren vorgenommen, als er sich entschied fortan mit deutscher Rennlizenz an den Start zu gehen.

Goethe ist Sohn einer Dänin und eines Deutschen. Er ist in London geboren und in Monaco aufgewachsen. Er hat drei Staatsbürgerschaften (britisch, deutsch, dänisch).
Womöglich sieht er sich selbst primär als Däne oder Monegasse ... so wie Romain Grosjean sich selbst primär als Schweizer sieht, aber immer unter französischer Flagge fährt, weil von der Seite seine Karriere mehr gefördert wurde (z.B. durch seinen Sponsor Total)

Is ein bisserl wie bei Nico Rosberg, der ja auch in Monaco aufwuchs und so manche Sprachen fließend spricht ... außer die vom Heimatland seines Vaters.


Gibt ja so manche Fahrer mit mehreren Nationalitäten. Bevor Hadjar letztes Jahr in die Formel 1 kam, war glaube ich nach britisch die am meisten verbreitete Nationalität im Fahrerfeld belgisch (Verstappen, Norris, Stroll).


Wie dem auch sei, im Gegensatz zu Tramnitz hat Goethe nunmal einen sehr wohlhabenden Vater. Da kann er es sich durchaus leisten noch ein weiteres Jahr in der F2 zu fahren, auch wenn er mit Gabriele Mini dieses Jahr einen Teamkollegen bekommt, der ihm möglicherweise überlegen sein wird.

Nur wenige Piloten im aktuellen Fahrerfeld kommen aus vergleichsweise bescheidenen Verhältnissen, wie z.B. Ocon und Hamilton.

Wie das Geld wegflutschen kann sah man z.B. auch bei Jean Alesi, der seinen geliebten Ferrari F40 verkaufte, um die Karriere seines Sohnes Giuliano am laufen zu halten.

Naja, im Monoposto-Rennsport ist es nunmal irgendwo auch ein Problem, dass man für das Cockpit bezahlen muss. F2 und F3 bekommen nicht ansatzweise die gleiche Aufmerksamkeit, wie es bei der Motorrad-WM die Moto3- und Moto2-Rennen erfahren. In der Moto2 werden die Piloten von den Teams ja teilweise dafür bezahlt, dass sie ein Bike steuern.
In der Formel 2 bislang undenkbar.
Puh.
Die Frage war nicht, für wie "deutsch" du Goethe hältst und die Einschätzung der Serien ... Finds etwas drüber.
Wenn du so im Flow bist, wie könnte man das besser/finanzierbar gestalten? Wer bezahlt die Schäden?
 

Domen4Fan

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Die Indy-Car Saison hat begonnen. Die erste Pole holt Scott Mclaughlin vor Marcus Ericcson. Einen sehr starken Eindruck macht Neuzugang Denis Hauger (Norwegen) der in seinem ersten Quali direkt auf Platz 3 fährt. Auf Platz 4 folgt mit Alex Palou der Champ der letzten 3 Jahre, ob ihm dieses Jahr jemand das Wasser reichen kann?

Einen anderen Neuzugang hätten wir aus deutscher Sicht auch gerne vorne gesehen, allerdings startet Mick Schumacher bei seinem ersten Rennen erst mal von Platz 20. Intressanterweise ist der damit trotzdem vor Fahrern wie Rossi und Newgarden, die von ganz hinten starten.

Das Rennen beginnt heute um 18 Uhr.
 

Domen4Fan

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Tja alles wie immer beim Indy Car. Palou gewinnt den Saisonauftakt überlegen vor McLaughlin und Lundgard. Starkes Rennen von Newgarden der von 23 auf 7 nach vorne fährt, Dennis Hauger wird nach dem starken Quali guter 10.

Sehr ärgerlich ist es für Mick Schumacher gelaufen, der schon in der ersten Runde unverschuldet ausschied. Unabhängig davon wie gut oder schlecht er gefahren wäre, hätte ich es ihm zumindist gegönnt das er zu Ende fährt. Als Neueinsteiger wäre es wichtig gewesen Erfahrung zu sammeln :(
 

desl

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Wenn du so im Flow bist, wie könnte man das besser/finanzierbar gestalten?

Na ich denke mal die Finanzierung der Cockpits durch die Piloten wäre "einfacher", wenn die Einnahmen der F2 (und F3) höher ausfallen würden.

Gleichzeitig kann man Vergleiche zur Popularität z.B. bei der Moto2 ziehen.


Wenn ich früher (kommt mittlerweile nurnoch selten vor) Rennen der MotoGP angeschaut habe, dann liefen im FreeTV (DSF/Sport1, Eurosport) auch die Moto3- und Moto2-Rennen. Diese locken auch schon Zuschauer an die Strecke, während es verglichen dazu bei den F2- und F3-Rennen im Rahmen der F1 auf den Rängen relativ ruhig ist (obgleich durchaus gutes Racing geboten wird ... je nach Strecke auch mal deutlich besser als in der F1).

Eine Berichterstattung über Monoposto-Nachwuchsserien im deutschen FreeTV fand eigentlich kaum statt. RTL hatte von der GP2 mal Zusammenfassungen und teilweise auch mal Sonntags-Rennen gezeigt. An Übertragungen der Formel 3000 auf Eurosport kann ich mich heute nicht mehr erinnern (damals, als Anfang der 90ger noch mit dem paneuropäische Signal von Eurosport F1-Rennen in Deutschland auf verschiedenen Sendern zu sehen waren).

Ich schätze mal in vielen anderen Ländern ist die Übertragungs-Situation nicht groß anders.
Die Aufmerksamkeit, welche die F2 und F3 außerhalb der "Motorsport-Freaks" bekommt, hält sich doch ziemlich in Grenzen.


Hinzu kommt natürlich auch, dass der Weg in die MotoGP klarer vorgezeichnet ist. Der Großteil der Piloten kommt aus der Moto2 und teilweise vielleicht noch aus der Superbike-WM. Seltenst aus anderen Motorrad-Meisterschaften (z.B. Endurance, Offroad, etc.).
Zudem sind Moto2 und Moto3 nunmal bei allen MotoGP-Wochenenden dabei und dass sich ihr jeweiliger Erstplatzierter am Ende auch als "Weltmeister" feiern lassen darf, spielt natürlich auch eine Rolle für die Akzeptanz und Reputation dieser Klassen. Die F2- und F3-Teams könnten einen Kalender mit mehr als 20 Rennwochenenden bei weitem nicht stemmen.

Manch Piloten können auch auf eine respektable Moto2-Karriere zurückblicken, wenn sie von der Statur evntl. nicht so gut zur MotoGP passten. Ich denke da z.B. an Mika Kallio.
Wer in der Formel 2 zum Titel fährt, der ist von zukünftigen Teilnahmen ausgeschlossen.
Wer in der Formel 2 nicht nach drei Jahren zum Titel fährt, der ist ohne zahlkräftige Sponsoren (siehe Maldonado) kaum im Begriff in die Nähe eines F1-Cockpits zu kommen.


Freilich hat die FIA sich bemüht, den Weg in die F1 wieder klarer vorzuzeichnen, als es früher zeitweise der Fall war. Die F3 European Championship und die GP3 sind fusioniert. Nach dem Scheitern der Formel 2 (2009-2012) kam es zur Umbenennung der GP2. Die Formel Renault 3.5 ist Geschichte. Die Formel Renault 2.0 ist mit der FREC fusioniert.

Es gibt kaum mehr Piloten welche von F3 oder GP3 den direkten Weg in die F1 finden (wie einst Bottas, Ocon, Stroll, Verstappen), obgleich sie ggf. die Superlizenz-Punkte hierfür gehabt hätten (Hauger, Pourchaire). Es gibt - anders als vor manch Jahrzehnten - kaum Piloten welche sich in der Super Formula (oder ihren Vorgänger-Serien) ihre Meriten verdienten und - ohne Formel 2 davor oder dazwischen - in die F1 kommen (siehe Ralf Schumacher, Pedro de la Rosa, Toranosuke Takagi).

Die "Relevanz" der Formel 2 (als "Feeder" der Formel 1) ist eigentlich deutlich besser als es früher der Fall war. Die Formel 1 gilt nach wie vor als die Spitze des Motorsports auf 4 Rädern auf Rundkursen und kaum ein Pilot kommt mehr an der Formel 2 vorbei, wenn er in diese möchte (auch dank des Superlizenz-Punkte-Systems) ... siehe Colton Herta.
Allerdings ist manch Pilot lieber in anderen Rennserien auf 4 Rädern unterwegs, als dass er Interesse an einem "Midfield-Team" oder "Backmarker" in der Formel 1 hätte. Ein Alex Palou wird sich nie mehr für die F1 begeistern, denke ich. Buemi und Vergne hatten damals Helmut Marko einen Korb für ein Comeback-Angebot bei Toro Rosso gegeben und blieben lieber in Formel E bzw. WEC.

Zudem ist das F1-Starterfeld recht klein (ja, der MotoGP ging es in der Hinsicht auch schonmal besser). Liberty Media gestaltet das Concorde Agreement so, dass ein Platz im Grid wie ein Juwel behandelt wird ... und nur Juwelen der Zugang erlaubt wird (geradezu anstößig, dass der neue Cadillac-Bolide den Namen "Andretti" in der Chassis-Bezeichnung trägt). Teilweise wirkt das ähnlich wie in einem Franchise-System in einer US-Meisterschaft (z.B. NFL). Dadurch bleiben so manch Formel-2-Piloten auf der Strecke (Felipe Drugovich, Robert Schwarzman, Callum Ilott), wenn sie nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren ... auch wenn ihre Erfolge in manch anderen Nachwuchs-Rennserien für sie sprechen (Theo Pourchaire, Frederik Vesti).

Die hohen Kosten für F3- und F2-Cockpits haben ein System gebildet bei dem sich weniger wohlhabende Piloten nur über die Junior-Teams von F1-Teams sich in den Nachwuchs-Serien halten können. Die Piloten brauchen dann auch etwas Glück, auf das richtige Pferd gesetzt zu haben, sonst kann es durchaus sein, dass sie nie ein F1-Cockpit während eines Rennens von innen sehen (Drugovich, Pourchaire), oder sie rutschen mehr oder weniger glücklich nach, weil ein anderer Junior patzt und sich etwas unerwartet ein Platz ergibt (Sargeant statt Ticktum). In seltenen Fällen "sprengt" ein Nachwuchs-Fahrer die "Ketten" mit welchem Junior-Team er verbunden ist (Piastri) oder hat vielleicht mit mehreren Teams eine Kooperation (Vettel: Red Bull, BMW; Ocon: Mercedes, Renault).


Naja, ich hole zuweit aus. Deine Frage war ja, wie man es "besser" machen könnte ... und diese ist nunmal schwer zu beantworten.

Die FIA-Bemühungen den Weg in die F1 klarer zu skizzieren (als es z.B. vor 10-20 Jahren der Fall war), haben die Kosten für ein Formel-2-Cockpit nicht gerade gesenkt und führen gleichzeitig kaum an diesem vorbei. Das zieht sich runter bis in die Formel 4, welche der ADAC (Hinsichtlich Kosten und Größe des Starterfeldes) irgendwann nicht mehr als wirtschaftlich erachtet hatte.
Vielleicht ist das einer der Gründe, warum man in der F1Academy (nach dem finanziellen Scheitern der W Series) ein Sponsoring der Cockpits zwischen den F1-Teams oder anderen Marken quasi forciert.

Ich bezweifle, dass es irgendwann gelingen wird eine direktere Verknüpfung zwischen den F1-Teams und den F2-Teams herzustellen. Frühere F1-Bewerbungen von Durango und DAMS wurden z.B. abgelehnt. Litespeed F3 verkaufte quasi sein F1-Project (es wurde zum 1Malaysian Racing Team), nachdem der von Mosley geplante Budget-Deckel nicht zustande kam.

Dementsprechend gibt es keine Synergien zwischen F1- und F2/F3-Teams ... ob nun finanziell oder technisch.


F2 und F3 agieren finanziell eigenständig. Sie zahlen keine Miete für das Nutzen der Strecke im F1-Rahmenprogramm, sie erhalten visuelle Präsenz durch Übertragungen oder durch Beachtung durch Fans, was ggf. Sponsoren anzieht. Zum Teil können sie ihre Logistik mit jener des F1-Zirkus bündeln.
Dennoch reicht dies zuweilen nicht aus, während manche F1-Teams mehr vom FOM-Preisgeld-Topf abbekommen, als sie gemäß der Budget-Obergrenze ausgeben dürfen.

Würde man 2% der FOM-Einnahmen in Richtung der F2- und F3-Teams reichen, so würde dies Talente stärken und ein "Paydrivertum" senken. Zudem tritt - wie auch in manch anderen Sportarten - eine gewisse Wettbewerbsverzerrung auf, je nach dem inwiefern man von gewissen Förderstrukturen profitiert (deutsche Fahrer hatten früher gewissermaßen einen "ADAC-Bonus" gegenüber manch anderen Ländern/Piloten).
Würde die FOM z.B. aus ihren Einnahmen heraus sowas wie Stipendien oder ähnliches vergeben, so könnte man gezielt erfolgreiche Fahrer und Fahrerinnen im Kartsport oder der Formel 4 fördern, ohne dass diese quasi hoffen müssen, dass ihr Budget auch in den Folgejahren reicht oder sie rechtzeitig Sponsoren oder F1-Gönner finden.

Während Moto3/Moto2/MotoGP ein Gesamtprodukt sind, bei dem ein Teil der Dorna-Einnahmen an den Unterbau fließt, so existiert diese Struktur in der FOM-Welt nicht.


Wäre dies möglich? Kurz gesagt: wohl eher nein.
Denn der Grund ist einfach: Die F1-Teams hätten daran kein Interesse.


Die F1 hat keinen Mangel an Talenten und die Teams stören sich gleichzeitig relativ wenig daran, wenn der Vorwurf aufkommt, dass Fahrer ihren Weg in das Grid finden, welche nicht zu den Besten der Nachwuchsserien zählen (Zhou, Maldonado...).

Dass einige vielversprechende Talente auf der Strecke bleiben, während manch Paydriver sich über mehrere Jahre in der F2 hält, das juckt in der F1 relativ niemanden.

Die F1-Teams vertrauen darauf die Talent-Förderung lieber direkt in der eigenen Hand zu behalten (Junior Teams bei Mercedes, Ferrari, Red Bull, McLaren, Aston Martin, Sauber, Williams, Alpine), wobei ihnen die Interessenten auch nicht ausgehen werden.

Würde man einen Teil vom FOM-Kuchen an die F2 und F3 abgeben, so müssten die F1-Teams etwas von ihren Stücken abgeben ... und das machen sie nunmal nicht gerne.
Schon das veränderte Concorde Agreement und welche Unsummen Cadillac zahlen muss, weil die zukünftigen FOM-Einnahmen an 11 statt 10 Teams verteilt werden, machen deutlich dass die F1 höchstwahrscheinlich nicht willig wäre, aktiv zur Senkung der nötigen Fahrer-Budgets in den Nachwuchs-Klassen beizutragen.
 

desl

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Nicht nur die Formel 1 startet nächstes Wochenende in die neue Saison, auch die Formel 2 ist dabei und (ich glaube) erneut ist auch die Formel 3 beim F1-Saisonstart mit im Rahmenprogramm vertreten.

Hier das Starterfeld für die kommende F3-Saison:

5evokd96epjg1.png


Quelle: https://www.reddit.com/r/formula1/comments/1r5mmo5/the_2026_formula_3_grid_is_complete_i_made_a/



Gemessen an den Nationalitäten ein sehr bunt gemischtes Fahrerfeld ... aber wer sind die (vermeintlichen) Favoriten?

- Freddie Slater: Hat nach manch Titeln im Kart vorletztes Jahr in der italienischen F4 nur ab und an jemand anders gewinnen lassen. Kam letztes Jahr in der FRECA nur einmal außerhalb der Top5 ins Ziel. Erster Neuzugang beim Audi-Nachwuchs-Team seit der Übernahme von Sauber.

- Ugo Ugochukwu: War ne Weile McLaren-Junior. In New York gebohren, Sohn eines italienischen Mode-Designers (sein eigentlicher Familienname ist Orlandi) und eines nigerianischen Models. Gewann als erster in Macau, als man dort nach F3 und F4 zur Formula Regional wechselte. In den letzten Jahren öfter mal Konkurrent von Slater in diesen und jenen FR-Rennserien. Seine Einstiegs-Saison in die F3 letztes Jahr blieb aber wohl (mit 2 Sprintrennen-Podien) hinter den Erwartungen zurück ... wie zuvor in der F2 tat sich Prema auch in der F3 mit der Aero der neuen Boliden schwer.

- Tuuka Taponen: Einer der nurmehr wenigen Finnen im Formel-Rennsport. Nach mehreren Siegen in F4 und Formula Regional letztes Jahr in der F3 auch etwas hinter den Erwartungen. Hat mit Beganovic und Camara zwei Leute im Ferrari-Junior-Kader vor sich, die vielleicht vor ihm in die F1 drängen.

- Mattia Colnaghi: Tritt erstmals unter argentinischer Flagge (vorher italienisch) an. Setzte sich letztes Jahr in der Eurocup-3-Saison (Rennserie mit Formula Regional Boliden ... aber ohne FIA) u.A. gegen Kacper Sztuka durch. Einer von 3 RB-Junioren in dieser Saison in der F3 (in der F2 ist es "nur" Tsolov)

- Noah Stromsted: Den höchstplatzierten des Vorjahres - der in der Rennserie verbleibt - sollte man gewiss im Auge behalten (Camara, Tsolov, Boya, Tramnitz und Stenshorne sind gegangen)

- Théophile Nael: Nach dem spanischen F4-Titel liefs in der Formula Regional 2024 noch nicht so ganz, aber dafür gabs letztes Jahr den Macau-Sieg. Neben Stromsted, Taponen und Giusti einer der Top10-Leute vom letzten Jahr, die noch ne F3-Saison dran hängen.

nicht unterschätzen: Giusti, De Palo, Deligny, Wharton
 
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desl

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Und hier auch das Grid in der F2:

dudv0piunwjg1.png


https://www.reddit.com/r/formula1/comments/1r6iqr0/this_years_formula_2_grid_has_been_finalised_i/


Auf wen ist mit zu achten?

- Rafael Camara: Gäbe es keine Sprint-Rennen, bei welchen die Top12 des Qualifyings umgedreht wurden, dann wäre Camaras Titel in der F3 letztes Jahr (Rookie-Jahr) noch deutlicher ausgefallen. Würde sicherlich davon träumen, wie Piastri sowohl F3 als auch F2 im Rookie-Jahr zu gewinnen. In der FRECA brauchte er 2 Jahre. Ist, glaube ich, der erste der in der GP3/F3 den Meistertitel vor dem letzten Rennwochenende holte.

- Joshua Dürksen: Hat einen deutschen mennonitischen Urgroßvater, der vor dem zweiten Weltkrieg nach Paraguay auswanderte. Er zog 2019 für seine Formel-Karriere nach Berlin. Sorgte die letzten 2 Jahre beim Hinterbänkler-Team AIX (früher Charouz) für manch Achtungs-Ergebnisse und wurde daher in den Mercedes-Kader aufgenommen.

- Colton Herta: Kam schonmal nahe an ein F1-Cockpit, als es bei Alpha Tauri darum ging, Gasly zu ersetzen. Es mangelte ihm aber an Superlizenz-Punkten ... welche er genügend gehabt hätte, wenn damals schon der gleiche Punkteschlüssel gegolten hätte, wie es jetzt der Fall ist. Träumt nach 7 IndyCar-Saison (3 Mal in den Top5) weiterhin von der Formel 1. Setzt quasi eine ordentlich laufende IndyCar-Karriere aufs Spiel. Cadillac würde ihn wohl nehmen, wenn es für die Superlizenz irgendwann reicht. Die FIA bevorzugt halt FIA-Rennserien.

- Nikola Tsolov: Einziger RB-Junior in der F2 (Goethe wurde gekündigt). In der spanischen F4 einst dominant, brauchte er in der F3 drei Saisons bis es lief (der Teamwechsel brachte den Durchbruch). Ist immernoch einer der jüngsten Fahrer im Feld.

- Dino Beganovic: Nicht mehr so oft am Siegen wie einst (2022 FREC-Champion), dennoch Hauptkonkurrenz von Camara um die Ferrari-Gunst

- Ritomo Miyata: Dominanz in Japan in der F4, in der F3, in der Super Formula Lights und mit Titeln 2023 in Super GT500 und Super Formula ging es nach Europa ... und dann kamen ernüchterne Ergebnisse. Wurde jeweils von seinen Teamkollegen (Maloney, Martins) klar geschlagen. Nun das dritte Team in 3 Jahren. Platzt der Knoten? Kam nach etwas Unterbrechung zurück in den Kader von Toyota Gazoo Racing und durfte daher im Haas F1-Luft schnuppern.

- Gabriele Mini: Mit Titeln in italienischer F4, sowie Vize-Titeln in FREC und F3 durchaus dekoriert, blieb letztes Jahr aber ab und an hinter Teamkollege Montoya (der beim strauchelnden Prema-Team geblieben ist). Hat den Platz bei Campos eingenommen, der für Tramnitz mal in Planung war.

- Alex Dunne: Gerne im Fokus der britischen Kommentatoren auf F1TV. Einziger Top5-Fahrer der letzten Saison, welcher auch dieses Jahr in der F2 an den Start geht. Kann schnell fahren, neigt aber auch sehr leicht dazu aggresiv zu fahren und wenig nachzugeben (Martins in Monaco lässt grüßen). Zeitweise letztes Jahr im Titelkampf, in der zweiten Hälfte dann etwas zurück gefallen.

- Emerson Fittipaldi jr.: Ja, er ist der Sohn des F1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi. Damit ist er auch der Onkel von Enzo und Pietro Fittipaldi. Enzo war vorletztes Jahr in der F2 unterwegs, Pietro ersetzte Grosjean nach dessen Feuerunfall im Haas. Dass sein Neffe Pietro 10 Jahre älter ist als er selbst ... nunja, das kann vorkommen, wenn der eigene Vater 60 Jahre auf dem Buckel hat, wenn man auf die Welt kommt. ;-)
Das wollte ich noch mitteilen, seine Eurocup-3-Ergebnisse lassen nicht unbedingt erwarten, dass er vorne mitfahren wird.

nicht unterschätzen: Martinius Stenshorne, Oliver Goethe, Mari Boya, Sebastian Montoya
 
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Domen4Fan

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Bin ja mal gespannt wie sich Colton Herta schlägt, einfach auch um zu schauen wie ein Indy-Care Fahrer sich in diesem Feld schlägt.

Aus deutscher Sicht mal wieder eine absolute Katastrophe, aber man gewöhnt sich dran das der Formel Sport tot ist. :rolleyes:
 
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