Alexander Zverev


Wie viele GS-Titel gewinnt A. Zverev?


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Scheint so, als spielt der beim Paris-Finale gut beschriebene medizinische Effekt auch eine Rolle, dass Zverev unter bestimmten Bedingungen anfängt extrem zu schwitzen:

Zverev und die Umstände - Schuhe komplett durchnässt

Lustige Bemerkung am Rand: der Profanity-Filter hat die URL zuerst nicht genommen, weil sie das Wort "sch*sse" enthält. Ich habe den mittleren Teil durch hexadezimale Kodierung ersetzt. :)
 
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Das ist recht einfach zu erklären. Zverev ist körperlich erschöpft. Sein altes Problem der Wettkampfplanung. Er spielt mehr als jeder andere top10 Spieler und das nicht in geringem Ausmaß und wenn man mal in Belastungssteuerung geht, die ist bei ihm schlecht. Wimbledon hat ihn enorm viel gekostet (logisch GS bis Finale ) und anstatt dem Körper die notwendige Erholung zu geben hat er sofort weitergespielt. Das kann kein Athlet seinem Körper auf Dauer ohne einen Preis antun.

Warum sollte Zverev so dermaßen ausgepowert und erschöpft sein, so wie du es beschreibst?

Nach dem 12. Juli (Finale Wimbledon) hat er bis zu seiner 1. Runde bei den US Open (02. September) ganze 4 Matches im Einzel bestritten innerhalb von über 7 Wochen.

Wenn er stark erschöpft sein sollte, so wie du es beschreibst, dann liegt das definitiv nicht an den 4 Matches, die er in fast 2 Monaten bestritten hat. Da müsste es dann andere Gründe geben. Washington hat er auch ausgelassen, um sich seinem Sommerurlaub zu widmen.

Aus meiner Sicht liegt seine Form weit unter 100 Prozent. Vielleicht tat ihm der Urlaub und die Pause tatsächlich nicht so gut, weil er von seinem Rhythmus lebt, den er nur durch regelmäßiges Spielen aufrechterhalten kann.

Wenn er stark erschöpft wäre, dann hätte er aus meiner Sicht die zwei 5-Satz-Matches zu Beginn der diesjährigen US Open nicht überstanden. Der Deutsche hat meiner Meinung nach seine Topform verloren nach der Pause seit dem Wimbledon-Finale. Oder anders ausgedrückt: die Luft is a bissl raus.

Zudem könnten natürlich gesundheitliche Aspekte (bspw. durch seine Grunderkrankung) auch eine Rolle spielen.
 
ich glaube die müdigkeit ist es bei sascha nicht. seine form ist nicht so toll und die bälle sind "******e". das hat er im interview nach seiner 2. runde selbst so gesagt.
 
Man muss durchaus ein Lob an Alexander Zverev aussprechen. Sowohl in Montreal als auch in Cincinnati war er nicht gut in Form. Es lief nicht richtig. Die nordamerikanische Hartplatzsaison sah - insbesondere nach den ersten beiden Runden hier in New York - nach einem Misserfolg aus. Viele sagten: die US Open sind nahezu gelaufen für ihn. Das war zu viel. Und nun steht er plötzlich doch im Viertelfinale mit guten Chancen, das Halbfinale zu erreichen.

Genau das unterscheidet ihn von Topspielern wie FAA, de Minaur oder Fritz (u.a.). Zverev kann noch einen Gang hochschalten, wenn er seinen Rhythmus findet. Der hat auf hohem Niveau ein paar entscheidende Körner mehr und - close but clear - noch spielerische Reserven, die die Genannten häufig nicht abrufen können.

Einzig Sinner und Alcaraz sind - wie er in Interviews selber zugegeben hat - oftmals die besseren Spieler. Vom Gesamtniveau her drittbester Spieler in der Welt zu sein, ist aber wahrlich keine Schande. Sein Fleiß und sein unbändiger Wille, trotz medizinischer Handicaps, alles aus sich rauszuholen und immer wieder dranzubleiben nötigt mir Respekt ab.

Man schaue sich an, wie bspw. ein Kyrgios nach den ersten Millioneneinnahmen mit seinem Talent umgegangen ist. Zverev dagegen macht immer weiter und weiter und bleibt einfach dran, trotz Krankheit, schwerer Verletzungen und trotz (gefühlt) unendlich viel Geld. Er bewahrt seinen Hunger auf Erfolg und gibt nicht auf. Das hat schon was.
 
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