Dass er sein zweites Comeback gestartet hat, ist ja auch schon mittlerweile fĂŒnf Jahre her. Allerdings war es immer sein Ziel, wieder ganz vorne mitzuspringen und daher waren die letzten fĂŒnf Jahre wohl eher frustrierend fĂŒr ihn. Begonnen hat er bei beiden Comebacks durchaus vielversprechend (auch beim zweiten), aber bald spielte sein Körper nicht mehr mit und machte ihm mit Erkrankungen und Verletzungen zu schaffen. Ihn dĂŒrfte das Beispiel Kasais den langen Atem gegeben haben, da er sich dachte: was der kann, schaffe ich (vielleicht) auch. Aber wenn fast fĂŒnf Jahre nix weitergeht, ist dann der Frust doch zu groĂ.
Zu seiner Aussage: Die Maulerei der Leute, die ihn an frĂŒheren Erfolgen gemessen haben, wird nicht unĂŒberhörbar gewesen sein. Ist von hier aus schwer zu beurteilen, aber man bedenke, wie manche Ăsterreicher ĂŒber Schlierenzauer reden bzw. was sich ein Martin Schmitt ĂŒber die Jahre anhören musste.
Das mit dem "SchĂ€men" ist ein etwas eigenartiger Ausdruck, denn wie komme ich dazu, mich fĂŒr die Leistungen eines Springers schĂ€men zu mĂŒssen? Das ist doch nix anderes als eine unzulĂ€ssige moralische Selbsterhöhung, die in Wirklichkeit nur dazu dient, von eigenen UnzulĂ€nglichkeiten abzulenken.
Zu seiner Aussage: Die Maulerei der Leute, die ihn an frĂŒheren Erfolgen gemessen haben, wird nicht unĂŒberhörbar gewesen sein. Ist von hier aus schwer zu beurteilen, aber man bedenke, wie manche Ăsterreicher ĂŒber Schlierenzauer reden bzw. was sich ein Martin Schmitt ĂŒber die Jahre anhören musste.
Das mit dem "SchĂ€men" ist ein etwas eigenartiger Ausdruck, denn wie komme ich dazu, mich fĂŒr die Leistungen eines Springers schĂ€men zu mĂŒssen? Das ist doch nix anderes als eine unzulĂ€ssige moralische Selbsterhöhung, die in Wirklichkeit nur dazu dient, von eigenen UnzulĂ€nglichkeiten abzulenken.