Dazu hab' ich noch 'ne nette Anekdote, die mir unser damaliger Band-Gitarrist (ein Eddie van Halen - Anhänger) mal erzählte.
Für das "Beat it"-Solo hat der gute Eddie (der das im Prinzip komponiert hat) mehrere Takes aneinandergehängt, weil das so eigentlich unspielbar war, und diese Irrwitz-Gitarristen-Frau
Jennifer Batten wurde dann vom "King-of-Pop" ( :laugh2: ) deswegen für die Michael-Jackson-Band engagiert, weil sie das nachspielen konnte.
Die wusste das aber ursprünglich nicht, dass der Gitarrengott Eddie van Halen einfach ein paar komplizierte Fingerübungen aneineindergeschnippelt hatte und war dann so beharrlich und verbissen, bis sie das irgendwann trotz allem rausgeknobelt hatte.
Und somit Michael Jackson so beim Vorspielen beeindruckte, dass er sie vom Fleck weg für siene Band engagiert hatte.
MJ- Beat it (live)
Da bringt sie das, zum Bleistift.
Und abgesehen davon zeigt das Live-Gedöns auch den überbordernden Popanz, den ein Michael Jackson benötigte, um zu funktionieren.
Die auch damals schon annähernd gleichberechtigte Konkiurrenz
Prince war nicht nur talentierter, musikalischer (welches Instrument spielt MJ, wieviele beherrscht Prince?) und nicht zuletzt nachhaltiger und einflussreicher.
Und deswegen ist Prince auch heute noch eine annähermd relevante Person, ist es im Nachinein, was seinen Einfluss auf heutige Musik angeht, und hat insofern weit mehr beigetragen, als es die kommerzielle Megaphase von MJ glauben macht. Selbst beim Tanzen war Prince mindestens ebenbürtig.