Lanisek sprang bei 0,8 m/s Rückenwind, Tande unmittelbar nach ihm bei 0,8 m/s Gegenwind, Zyla und Deschwanden im gleichen Durchgang sogar 1,6 m/s und 1,7 m/s Gegenwind. Wenn man bei solchen Bedingungen einen Wettkampf durchzieht, ist offensichtlich, dass die Show im Vordergrund steht und nicht der Sport.
das ist ja kein neues Phänomen, es fällt auf der Flugschanze nur mehr auf. Die Wind- (und mit Abstrichen auch die Gateregel) ist per se keine schlechte Sache um geringe Unterschiede bei den Verhältnissen anzugleichen und das Springen damit fairer zu machen, da aber leider auf vergleichbare Bedingungen keinerlei Augenmerk mehr gelegt wird, ist genau das Gegenteil der Fall. Für mich persönlich ist Skispringen als Sportart dadurch in den letzten Jahren zunehmend unattraktiver geworden