Alexander Zverev


Wie viele GS-Titel gewinnt A. Zverev?


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chris☕

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Ich glaube zverevs chance auf einem grand slam ist vorbei. Seine chance wäre das Finale gegen thiem gewesen, das konnte er leider nicht nutzen.

Alcaraz und sinner sind auch einfach zu stark und noch dazu deutlich jünger.

Könnte mir vorstellen das das jetzt wie prime big 3 wird und in den nächsten 3 jahren sinner und alcaraz 11 der nächsten 12 titel unter sich aufteilen.

Für mich ist eher die frage ob sich zverev noch länger in den top10 halten kann oder ob langsam der Abstieg beginnt.

Klar noch ist er da komfortabel, aber wenn er weiterhin öfter mal in Woche 1 der slams fliegt kann das auch schnell kippen zumal ja jüngere von unten nachrücken.

French Open 24 hatte er schon Chancen. In einem 5. Satz kann immer alles passieren. Aber ich schätze, dass es schon extrem eng wird, nochmal so nah dran zu kommen, geschweige denn zu gewinnen. Damals haben sich noch Sinner und Alcaraz gegenseitig eliminiert, das wird so nicht mehr passieren. Außerdem ist der Trend bei Zverev gerade eher schlecht. Und es gibt auch kein Signal nach außen, das Besserung verspricht.

Die Top 10 sehe ich aber mittelfristig noch nicht gefährdet. Potentielle Nachrücker wie Rune, Fils (evtl. Fonseca auch?) verletzt, und Zverev hat schon noch immer noch genug gute Wochen im Köcher, wo er immer mal wieder Semis und Finals spielen wird. Er ist zwar bockig und zeitweise schwierig erträglich, hat aber auf der Pro Seite dann doch eine gewisse Toughness und Zähigkeit.

Allerdings, geht er früh raus bei AO und verliert viele Punkte, wird die Diskussion natürlich eher hochkochen, wohin der Weg geht 2026. Geht er in R1 oder R2 raus, sind auch Platz 8 oder 9 nicht mehr weit weg.
 

shotmaker

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Ich glaube zverevs chance auf einem grand slam ist vorbei.
da kann man nur sagen: abwarten

zverev ist 28, das ende ist noch nicht da. wichtig ist dass er weiter dran bleibt, sein bestes gibt und vllt tut sich dann eine chance auf. er muss da sein wenn sich die chance auftut.

prognosen für das jahr sind jetzt noch sowieso zu verfrüht. man muss die ersten monate des jahres abwarten, dann wissen wir etwas mehr. auf sand ist nur alcaraz wirklich stärker.
 

Francois

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Ich sehe es ähnlich. Ein GS ist mittlerweile extrem unwahrscheinlich. Das hat aber auch damit zutun, dass er nicht fähig ist ehrlich an seiner Entwicklung zu arbeiten. Ihm ist vielleicht wirklich zu früh zu viel Zucker in den Arsch geblasen worden (vgl. Hoeness über Bastian Schweinsteiger)

Top 5 traue ich ihm aber schon zu.

Es gab natürlich in der Vergangenheit auch ältere 1st GS-Gewinner wie Wawrinka. Diese hatten oftmals aber besondere Elemente in ihrem Spiel.

Vielleicht hat er Glück und er geht Sinnacraz mal komplett aus dem Weg, aber selbst dann wird es super schwierig. Sogar ein 1000er würde ich nicht mehr zwingend erwarten.
Da zielst du imo vorbei. Zverev hat selbst nach seinem ATP finals Sieg weiter an sich geraebeitet und Aufschlag sowie Vorhand , Netzspiel über Jahre verbessert . Genau das trennt ihn von jemandem wie Tsitsipas oder Medwedew und darum ist er immer noch top5 ..zverevs Problem ist nicht die Fähigkeit nicht ändern zu wollen sondern Turnierplanung bez Belastungsspitzen und seine mentalen Defizite in langen Spielen die imo massiv mit seiner Diabetes zusammenhängen.

Schau dir mal alte Spiele von Zverev an der hat sehr viel umgestellt.
 

amoog

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Mit Diabetes Typ 1 eine derartige Karriere bisher hingelegt zu haben ist an sich totaler Wahnsinn... Er könnte ja längst auch sagen, ok, Leute das wars, mehr tu ich mir nicht mehr an mit solchen Defiziten. Um dann lieber vielleicht als Coach, TV-Experte oder was auch immer weiterhin auf einer Erfolgsspur in der Branche zu bleiben... Was ihn dann letztlich wohl auszeichnet ist, dass er dieses innere Feuer hat, weiter Tennis auf "High Level" zu versuchen, trotz aller Widrigkeiten gegenüber Sincaraz und Co. Und das finde ich sehr bemerkenswert! Wer weiß, was da noch gehen könnte, wenn er nicht derart beratungsresistent wäre, was seine Coaches und effizienten Tourplanungen angeht, oft für jeden potentiellen Gegner sichtbar in seine eigene, teilweise manisch passive Spielweise bis hin zur "psychologischen" Selbstaufgabe hinein zu stürzen. Warum nicht alles noch mal auf den Prüfstand stellen und mit neuen Beratern, wie aktuell auch sein "Lieblingsgegner Medvedev" - schnell erfolgreich praktizierend - ebenso neu angehen?!? Er muss und wird es letztlich selber wissen, vielleicht wird es aber noch künftig überraschende Wendungen geben, oder aber eben nicht. Bleibt spannend!
 

Matt

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Natürlich hat es einzelne Entwicklungen gegeben, bspw. ist das Service jetzt stabil und er hat das Doppelfehler- Thema überwunden.

Insgesamt, so finde ich, zeigt er sich aber was eine viel offensivere Auslegung seines Spiels betrifft, weiterhin uneinsichtig. Aus Sicht vieler Experten wäre das der notwendige Schritt um näher an das Niveau der Topspieler heranzukommen.

Mittlerweile glaube ich nicht, dass er noch einen Sprung macht. Für Platz 3-10 ist sein Tennis ja auch ausreichend. Er ist halt auch keiner mentaler Killer wie Sinnacraz und wird es nicht mehr werden.

Für ihn sollte es jetzt nicht mehr um Grand Slam Siege gehen, sondern darum möglichst weit zu kommen und vielleicht mal ein Masters oder ein Finals abzugreifen, was schwer genug wird.

Das ist einfach die Realität. Sollte es anders kommen, habe ich mich gerne geirrt.
 

gentleman

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Zverev kündigt eine Anpassung seines Turnierkalenders an, nachdem er seinem Körper die letzten Jahre (wie hier schon oft zurecht angemerkt) sicherlich teilweise zu viel zugemutet hat:

90 Matches im Jahr 2024, 80 in der vergangenen Saison - kein Profi auf der ATP Tour hat mehr Partien bestritten als Alexander Zverev. Der Hamburger ist ein Vielspieler. Bislang.
Denn: "Man lernt, dass der Körper etwas älter wird, vielleicht durch die Spiele etwas müder", bilanzierte der Hamburger nach dem 6:3, 6:7 (5:7), 6:1, 7:6 (7:3) gegen Learner Tien.
"Vergangenes Jahr war mein Zeitplan verrückt, besonders zu Beginn. Ich liebe Südamerika, die Erfahrung, dort zu sein. Aber es war wahrscheinlich keine kluge Entscheidung, nach Buenos Aires zu fahren", räumte Zverev ein.
Die Erkenntnis: "Da fingen meine Probleme an, weil ich mental müde war, und wenn man mental müde ist, fangen auch die Verletzungen an", so Zverev.
 

Francois

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Zverev kündigt eine Anpassung seines Turnierkalenders an, nachdem er seinem Körper die letzten Jahre (wie hier schon oft zurecht angemerkt) sicherlich teilweise zu viel zugemutet hat:



Extrem wertvolle Einsicht die er auch vor 5 Jahren schon hätte haben können da es mit dem Alter bei ihm nichts zu tun hat. Aber gut lieber spät als nie. Das Jahr beginnt dadurch wirklcih gut. Das war mit DER Kritikpunkt von mir. Jetzt noch n gutes HF hinlegen und der perfekte Start.
 

Big d

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Ich fand es im Interview interessant das zverev im Interview gesagt hat die größte stärke von sinner und alcaraz gegenüber dem Feld wäre das sie den ersten Schlag nach dem aufschlag extrem aggressiv und mit Qualität spielen würden und dadurch den gegner nicht in die rally lassen und er hätte auch an dieser Sache gearbeitet.

Das ist auf jeden fall ein gutes Zeichen auch wenn Wille etwas zu machen und die Fähigkeit es technisch, körperlich und mental umzusetzen 2 verschiedene Dinge sind und die beiden top leute das ja nicht nur wegen ihrer Einstellung umsetzen können sondern auch weil sie die Technik und das ballgefühl haben das druckvoll und trotzdem sehr konstant umzusetzen.

Aber versuchen muss es zverev auf jeden fall, vielleicht geht es schief, aber ohne hat er auf jeden fall keine chance gegen die big 2.
 
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