Alexander Zverev


Wie viele GS-Titel gewinnt A. Zverev?


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amoog

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Zverev war wirklich sehr nah dran, mit ein bischen Spielglück gelingt ihm vielleicht das Break im Zweiten, an dem er gefühlt sehr viel näher als sein Kontrahent war. Aber Sinner wäre nicht Sinner, wenn er nicht schnellstens in die Dominator-Rolle zurück wächst. Und genau so ist es für Zverev leider auch gekommen, und danach war an sich empty für ihn, super schade. Für Sinner wars mit Sicherheit nicht der letzte GS, für Sascha sollte hoffentlich mit den neu dazugewonnenen Fähigkeiten, der Ruhe nach dem endlich ersten großen Titel und seiner physischen Stärke, die er auch ausstrahlt (trotz Diabts Typ 1) zumindest die Option auf vielleicht weitere großen Titel vorhanden sein. Bei entsprechender körperliche Pflege, weniger Turnierveranstaltungen mit Konzentration auf die großen Dinger sollte er durchaus in den nächsten 3-4 Jahren noch konkurrenzfähig bleiben (siehe Federer, Nadal, Djokovic in höheren Semestern bei den GS-Turnieren...)
 

tennisfun

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Zwei Meinungen. Gut die von Stich ist einen Tag älter. Der Kicker lobt Zverev jetzt. Ich frage mich was Stich dazu treibt das er das "emotionslos hinnehmen wird", wenn Zverev Wimbledon gewinnt. War denn Stich selbst ein Spieler der alle mitgerissen hat?
Ich verstehe den Zeitpunkt der Aussage nicht. Richtig schlecht von Stich aktuell all das schlechte von Zverev auszugraben.
 

Tuco

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Rein von den Erfolgen wäre Zverev vorne. Ich finde unabhängig von diesen beiden Spieler aber Generationenvergleiche schwierig.
Wawrinka hat ja unabhängig von heute eine schwierigere Konkurrenz gehabt und ich würde Wawrinkas ersten beiden GS höher einschätzen von der Schwierigkeit, sind aber Diskussionen die man vielleicht morgen führen sollte ;)

Das hat sich jetzt erledigt. Ich meinte es weil ein GS-Finalerfolg gegen einen der beiden besten Spieler der aktuellen Generation etwas ist was Zverev bisher noch nie geschafft hat und Wawrinka mehrfach, das hätte den Rückstand in genau dem (einzigen) Bereich wo Zverev da im Vergleich deutliche Defizite hat schon stark reduziert.

Zverev ist so jetzt nach Medvedev (1/6) zusammen mit Roddick (1/5) der GS-Sieger mit der schlechtesten Final-Siegquote, mal sehen ob er das durch einen zweiten Titel noch aufbessern kann. Immerhin hat er in zwei der drei Finals gegen Sinner und Alcaraz (bis auf Melbourne letzte Saison) über weite Strecken auf Augenhöhe gespielt, aber das reicht eben nicht.
 

Steigerwald

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Ich denke, bei den USO könnte etwas gehen. Hoffen wir, dass Carlos und Jannik in der gleichen Hälfte landen.
 

chris☕

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Zverev war wirklich sehr nah dran, mit ein bischen Spielglück gelingt ihm vielleicht das Break im Zweiten, an dem er gefühlt sehr viel näher als sein Kontrahent war. Aber Sinner wäre nicht Sinner, wenn er nicht schnellstens in die Dominator-Rolle zurück wächst. Und genau so ist es für Zverev leider auch gekommen, und danach war an sich empty für ihn, super schade. Für Sinner wars mit Sicherheit nicht der letzte GS, für Sascha sollte hoffentlich mit den neu dazugewonnenen Fähigkeiten, der Ruhe nach dem endlich ersten großen Titel und seiner physischen Stärke, die er auch ausstrahlt (trotz Diabts Typ 1) zumindest die Option auf vielleicht weitere großen Titel vorhanden sein. Bei entsprechender körperliche Pflege, weniger Turnierveranstaltungen mit Konzentration auf die großen Dinger sollte er durchaus in den nächsten 3-4 Jahren noch konkurrenzfähig bleiben (siehe Federer, Nadal, Djokovic in höheren Semestern bei den GS-Turnieren...)

Womöglich wird er in Wimbledon sogar am Längsten konkurrenzfähig bleiben, bzw. auf einen Titel hoffen können. Sein Stil, seine Stärken, der schnelle Belag, da geht sicherlich noch länger was für Zverev, selbst wenn er vielleicht in einigen Jahren auf den langsameren Belägen vielleicht mehr ganz so gut ist.

Zverev war 2 einhalb Sätze auf Augenhöhe. Leider dann Breakball nicht nutzen können und Break kassiert. Das war dann letztendlich doch der Moment, der das Momentum in eine Richtung verschoben hat. Umgekehrt hätte ich Sinner trotzdem noch ein comeback zugetraut, selbst wenn Zverev ihn zuerst ge-breakt hätte. Energielevel, Entschlossenheit, da war Sinner ab Ende Satz 2 wirklich extrem gut unterwegs.

Ich würde fast sagen, die ersten 2 einhalb Sätze war mit das beste was Zverev bisher gespielt hat. Auf Rasen sowieso. Das war Elite Level und hat Sinner auch ein wenig frustriert gehabt. Wenn er weiter spielerische in die Richtung geht, dann ja, nicht unmöglich, dass er noch einen GS Titel gewinnt.
 

elpres

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Womöglich wird er in Wimbledon sogar am Längsten konkurrenzfähig bleiben, bzw. auf einen Titel hoffen können. Sein Stil, seine Stärken, der schnelle Belag, da geht sicherlich noch länger was für Zverev, selbst wenn er vielleicht in einigen Jahren auf den langsameren Belägen vielleicht mehr ganz so gut ist.

Zverev war 2 einhalb Sätze auf Augenhöhe. Leider dann Breakball nicht nutzen können und Break kassiert. Das war dann letztendlich doch der Moment, der das Momentum in eine Richtung verschoben hat. Umgekehrt hätte ich Sinner trotzdem noch ein comeback zugetraut, selbst wenn Zverev ihn zuerst ge-breakt hätte. Energielevel, Entschlossenheit, da war Sinner ab Ende Satz 2 wirklich extrem gut unterwegs.

Ich würde fast sagen, die ersten 2 einhalb Sätze war mit das beste was Zverev bisher gespielt hat. Auf Rasen sowieso. Das war Elite Level und hat Sinner auch ein wenig frustriert gehabt. Wenn er weiter spielerische in die Richtung geht, dann ja, nicht unmöglich, dass er noch einen GS Titel gewinnt.

So richtig erholt hat er sich von dem TB im zweiten Satz aber nicht mehr. Danach kamen noch starke Punkte usw., aber ich hatte nie mehr das Gefühl, dass Zverev an einen Sieg glaubt.
 

chris☕

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So richtig erholt hat er sich von dem TB im zweiten Satz aber nicht mehr. Danach kamen noch starke Punkte usw., aber ich hatte nie mehr das Gefühl, dass Zverev an einen Sieg glaubt.

Ich habe Zverev eigentlich nicht so in der Art wahrgenommen, dass er nicht mehr an einen Sieg geglaubt hat. Ich finde, so wie er drauf war von Mimik und Körperhaltung ist er relativ häufig drauf, auch wenn er gewinnt. Meine Vermutung ist, dass er großen Druck verspürt hat nach Satz 2. Bei 2:0 wäre die vermeintliche Ziellinie schon etwas näher. Aber bei 1:1 Sätzen war es eher so nach dem Motto "ich muss hier 4, 5 Sätze ununterbrochen mein bestes Tennis spielen, sonst bin ich tot". Und natürlich hat er auch wahrgenommen, dass Sinner sein Niveau noch ein Stück angehoben hat und richtig starke, positive Körpersignale ausgesandt hat.

Noch ein Wort zur Pressekonferenz: Zverev hat bekräftigt, dass auf die Vorhand draufgehen auch weiterhin sein Ziel sein wird. Er will weiterhin offensives Tennis spielen und er hat den Eindruck, dass die Vorhand jeden Monat in 2026 besser geworden ist.

Denke auch, dass das die einzige Chance ist, um gegen Sinner überhaupt wettbewerbsfähig zu sein. Er braucht Möglichkeiten, die Punkte effektiv zu verkürzen - auch neben dem Aufschlag. In "normalen" Grundlinien cross und longline Duell wird er nie mehr als 4 aus 10 Punkten gewinnen können. Daneben noch allg. variabel spielen und guten Angriffsbällen hinterhergehen. So wie er das im Endeffekt gestern auch gemacht hat. Ich denke, dass Zverev es einfach nicht hinbekommen hat, die notwendige Intensität lange genug hochzuhalten. Und das ist natürlich unfassbar schwer. Das Level dass du durchgehnd gegen Sinner in Form bringen musst, um zu gewinnen, ist brutal! Vor allem weil er halt auch die pressure points so unfassbar gut gespielt.
 

Francois

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Zwei Meinungen. Gut die von Stich ist einen Tag älter. Der Kicker lobt Zverev jetzt. Ich frage mich was Stich dazu treibt das er das "emotionslos hinnehmen wird", wenn Zverev Wimbledon gewinnt. War denn Stich selbst ein Spieler der alle mitgerissen hat?
Ich verstehe den Zeitpunkt der Aussage nicht. Richtig schlecht von Stich aktuell all das schlechte von Zverev auszugraben.
Stich mag ich ja als Co Kommentator aber was er da beim Finale so abgegeben hat waren zum Teil haarsträubende Analysen wenn er Psychologe gespielt hat. Zverev spielt absolutes Elitetennis mit über 80% Quote erster Aufschlag und macht mehr Punkte als Sinner und Stich faselt dabei was von "zu wenig Spannung" und nicht fokussiert genug weil Zverev keine Faust macht wie Sinner.

Der Artikel ist in seinen Aussagen tatsächlich recht unglücklich. Vielleicht auch etwas aus Zusammenhang gerissen im Gesamtkontext da es wohl ne lange Sendung zusammenfasst. Ich hab mir das nie angeschaut da ich die "Babsi" und den einen mod recht anstrengend fand mit ihren Fragen. Das mit "emotionslos" wirkt auf mich wie jemand der immer noch dieses kompetitive Verhalten in sich hat und da . Zverev nicht vor ihm sehen will. Merkwürdig. Hat mich überrascht.

Kann aber auch echt sein das hier medial zugespitzt wird um Aufmerksamkeit zu generieren.
 

Hans Meyer

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Womöglich wird er in Wimbledon sogar am Längsten konkurrenzfähig bleiben, bzw. auf einen Titel hoffen können. Sein Stil, seine Stärken, der schnelle Belag, da geht sicherlich noch länger was für Zverev, selbst wenn er vielleicht in einigen Jahren auf den langsameren Belägen vielleicht mehr ganz so gut ist.

Zverev war 2 einhalb Sätze auf Augenhöhe. Leider dann Breakball nicht nutzen können und Break kassiert. Das war dann letztendlich doch der Moment, der das Momentum in eine Richtung verschoben hat. Umgekehrt hätte ich Sinner trotzdem noch ein comeback zugetraut, selbst wenn Zverev ihn zuerst ge-breakt hätte. Energielevel, Entschlossenheit, da war Sinner ab Ende Satz 2 wirklich extrem gut unterwegs.

Ich würde fast sagen, die ersten 2 einhalb Sätze war mit das beste was Zverev bisher gespielt hat. Auf Rasen sowieso. Das war Elite Level und hat Sinner auch ein wenig frustriert gehabt. Wenn er weiter spielerische in die Richtung geht, dann ja, nicht unmöglich, dass er noch einen GS Titel gewinnt.

Der 1. Tiebreak war von Zverev wirklich sehr sehr stark, er hat den Tiebreak wirklich gespielt um ihn zu gewinnen, er war offensiv und wollte den Ausgang selbst bestimmen. Im 2. Satz fand ich Zverev bis zum Tiebreak besser, man hatte das Gefühl, dass er näher am Break(ball) ist als Sinner, aber Sinner konnte sich mit guten Aufschlägen retten
Im Tiebreak war das dann ganz anders. Sinner war dann am Drücker und Zverev ließ es etwas mit sich geschehen, das erinnerte an die Duelle der letzten Monate. Zum Beispiel in Miami. Zverev hielt gut mit, im Tiebreak macht er einen blöden Fehler und das Ding war dann durch. Zverev war im 2. Tiebreak nicht mehr so überzeugend wie er gespielt hat, da hing es nur von Sinner ab.
Im 3. Satz fand ich Sinner deutlich am Drücker, er hat es aber nicht geschafft diesen Vorteil in ein Break umzumünzen. Zverev hat dann im 3. Satz als erster einen Breakball, seinen einzigen im Match. In dem Moment hab ich auch gedacht, dass ich Sinner trotzdem das Rebreak zutrauen würde.
Im 3. und 4. Satz war Zverev insgesamt auf jeden Fall unterlegen, Zverev ging teilweise hohes Risiko und hielt sich gut in der Partie, aber ein gutes Gefühl hatte ich aus seiner Sicht nicht.
Sinner hat es am Ende geschafft nach 5 schwächeren Runden in den beiden wichtigen Runden sein bestes Spiel zu zeigen, gegen Zverev hat er es geschafft die stärksten Zverev-Phasen gut zu überstehen. Mischa meinte ja auch, dass Sinners Zahlen bis einschließlich des Viertelfinals nicht so überzeugend waren, also Statistiken wie er wo den Ball spielt/trifft.
Zverev hat in diesem Finale vielleicht das höchste Niveau der beiden gezeigt, aber Sinner hatte ein hohes Standardniveau, wobei der 2. Tiebreak von Sinner auch wirklich stark war, da war nur Zverevs Niveau nicht so gut, dann sieht das ganze weniger spektakulär aus
 

Big d

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Stich mag ich ja als Co Kommentator aber was er da beim Finale so abgegeben hat waren zum Teil haarsträubende Analysen wenn er Psychologe gespielt hat. Zverev spielt absolutes Elitetennis mit über 80% Quote erster Aufschlag und macht mehr Punkte als Sinner und Stich faselt dabei was von "zu wenig Spannung" und nicht fokussiert genug weil Zverev keine Faust macht wie Sinner.

Der Artikel ist in seinen Aussagen tatsächlich recht unglücklich. Vielleicht auch etwas aus Zusammenhang gerissen im Gesamtkontext da es wohl ne lange Sendung zusammenfasst. Ich hab mir das nie angeschaut da ich die "Babsi" und den einen mod recht anstrengend fand mit ihren Fragen. Das mit "emotionslos" wirkt auf mich wie jemand der immer noch dieses kompetitive Verhalten in sich hat und da . Zverev nicht vor ihm sehen will. Merkwürdig. Hat mich überrascht.

Kann aber auch echt sein das hier medial zugespitzt wird um Aufmerksamkeit zu generieren.
Eigentlich finde ich das bei Stich ganz angenehm, er ist halt hamburger und sieht das ziemlich nüchtern und unemotional, so war er ja als spieler auch schon.

Klar, ein wenig positiver hätte er das schon kommentieren können, aber lieber so als dieser Handball zdf Kommentator der bei jedem Spiel super patriotisch ist und eine Verschwörung der schiris sieht:).
 

Tuco

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Ich denke, bei den USO könnte etwas gehen. Hoffen wir, dass Carlos und Jannik in der gleichen Hälfte landen.

Wenn man die letzten Entwicklungen bei Alcaraz sieht, kann man wohl davon ausgehen, dass er bei den USO jedenfalls im Einzel nicht am Start sein wird. Es dürfte also eine dritte Chance in Folge für Zverev bei einem GS mit nur einem der beiden als Gegner geben - bisher hat er das im Gegensatz zum letzten Jahr (Chance auf #1 der WR während der Sinner-Sperre) wirklich gut genutzt, mal sehen ob sogar ein drittes GS-Finale in Folge gelingt.
 

Hans Meyer

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Wenn man die letzten Entwicklungen bei Alcaraz sieht, kann man wohl davon ausgehen, dass er bei den USO jedenfalls im Einzel nicht am Start sein wird. Es dürfte also eine dritte Chance in Folge für Zverev bei einem GS mit nur einem der beiden als Gegner geben - bisher hat er das im Gegensatz zum letzten Jahr (Chance auf #1 der WR während der Sinner-Sperre) wirklich gut genutzt, mal sehen ob sogar ein drittes GS-Finale in Folge gelingt.

Unabhängig davon dass er jetzt den langersehnten GS Titel geholt hat, kann er mit seiner 2026er Konstanz jetzt schon sehr zufrieden sein

Nur 20 Spieler haben bisher 3 HFs in einer Saison geschafft
Djokovic schaffte es sensationellerweise ein 12. Mal in 2025
Zverev ist der 1. Spieler der nie Weltranglistenerster war, alle 4 GS HFs haben in den letzten 50 Jahren nur die Big 4, Lendl und Sinner (2025) erreicht
Zverevs Ziel ist der US Open Titel, ich würde die Frage ob er das Jahr gut genutzt hat aber nicht mehr von den US Open abhängig

Mindestens 3 GS HFs
SpielerSaisons mit 3 HFsSaison
1.Novak Djokovic122007, 2008, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2019, 2021, 2023, 2025
2.Roger Federer92004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2012, 2014
3.Ivan Lendl71983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989
3.Rafael Nadal72008, 2010, 2011, 2017, 2018, 2019, 2022
5.Jimmy Connors61974, 1975, 1979, 1980, 1984, 1985
6.Andy Murray42011, 2012, 2015, 2016
7.Björn Borg31978, 1980, 1981
7.Pete Sampras31993, 1995, 2000
9.Andre Agassi21995, 1999
9.Boris Becker21989, 1991
9.Carlos Alcaraz22023, 2025
9.Jannik Sinner22024, 2025
9.Jim Courier21992, 1993
9.Mats Wilander21985, 1988
9.Stefan Edberg21987, 1991
16.Alexander Zverev12026
16.Andy Roddick12003
16.Guillermo Vilas11977
16.John McEnroe11984
16.Lleyton Hewitt12005

Ich hab jetzt die Konkurrenzsituation 2026 ausgeklammert
 

Marius

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Stich mag ich ja als Co Kommentator aber was er da beim Finale so abgegeben hat waren zum Teil haarsträubende Analysen wenn er Psychologe gespielt hat. Zverev spielt absolutes Elitetennis mit über 80% Quote erster Aufschlag und macht mehr Punkte als Sinner und Stich faselt dabei was von "zu wenig Spannung" und nicht fokussiert genug weil Zverev keine Faust macht wie Sinner.

Der Artikel ist in seinen Aussagen tatsächlich recht unglücklich. Vielleicht auch etwas aus Zusammenhang gerissen im Gesamtkontext da es wohl ne lange Sendung zusammenfasst. Ich hab mir das nie angeschaut da ich die "Babsi" und den einen mod recht anstrengend fand mit ihren Fragen. Das mit "emotionslos" wirkt auf mich wie jemand der immer noch dieses kompetitive Verhalten in sich hat und da . Zverev nicht vor ihm sehen will. Merkwürdig. Hat mich überrascht.

Kann aber auch echt sein das hier medial zugespitzt wird um Aufmerksamkeit zu generieren.
Zverev und Stich hatten früher mal Stress als es um seine Teilnahme in Hamburg ging. Es gab damals wohl eine vertragliche Vereinbarung, dass Zverev in Hamburg bis zu irgendeinem Jahr X hätte spielen sollen, aber Zverev sagte schließlich ab und spielte stattdessen in Washington. Stich erfuhr das glaub erst als er die Meldeliste sah und nicht vom Team Zverev selbst. Kann mich noch erinnern, dass er damals sehr enttäuscht war.

Ob ihm Stich das vielleicht immer noch ein bisschen nachträgt, weiß ich nicht.
 

Matt

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So richtig erholt hat er sich von dem TB im zweiten Satz aber nicht mehr. Danach kamen noch starke Punkte usw., aber ich hatte nie mehr das Gefühl, dass Zverev an einen Sieg glaubt.

Der zweite Tiebreak hätte der Gamechanger werden können, aber er hat schwach gespielt und Sinner stark. Danach nahm erwartungsgemäß alles seinen Lauf.

Am Ende reicht es nicht gegen Sinnacraz, wenn diese einigermaßen in Form sind. Kein Zufall, dass Zverev in Paris in genau diese Lücke gestoßen ist und genutzt hat.

Er sollte mit sich im Reinen sein jetzt. Im Normalfall zieht er noch an Michael Stich vorbei, wenn nicht bereits geschehen.

Er ist ein Unsympath, aber ein deutscher ATG.
 

Fathi8

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Der zweite Tiebreak hätte der Gamechanger werden können, aber er hat schwach gespielt und Sinner stark. Danach nahm erwartungsgemäß alles seinen Lauf.

Am Ende reicht es nicht gegen Sinnacraz, wenn diese einigermaßen in Form sind. Kein Zufall, dass Zverev in Paris in genau diese Lücke gestoßen ist und genutzt hat.

Er sollte mit sich im Reinen sein jetzt. Im Normalfall zieht er noch an Michael Stich vorbei, wenn nicht bereits geschehen.

Er ist ein Unsympath, aber ein deutscher ATG.
Zum sportlichen Teil:

Ich glaube der Tiebreak war mit dem ersten Punkt schon weg..insbesondere weil Sinner beim folgenden Punkt den super Return von Zverev mit einem super Halbvolley neutralisieren konnte. Stich und auch ich haben den Ball schon im Netz gesehen.
Die "Chance".auf den Satz war eher in den Aufschlagspielen Sinners davor..insbesondere bei 5:6. Da hat er im ersten Punkt etwas Glück, dass Sinner nicht den Volley tot wegspielt, aber eine Wahnsinnsvorhand gespielt. Und dann zwei Punkte die Pech waren. Erst die Rückhand ins Eck, die minimal seitlich im Aus auf der Linie war. Sinner konnte nicht reagieren, weil der Ball wegrutscht. Wenige mm weiter links und es steht 0:30. Beim nächsten Punkt, dominiert Zverev die Rallye mit Druck. Ein Reaktionsschlag von Sinner springt direkt vor bzw. auf die Linie. Da hätte es gut 0:40 und 3 Satzbälle stehen können.
Ab da wirkte Zverev ein paar Minuten konsterniert.
Gefühlt ab dem TB war Sinner auch erstmals gut in den Aufschlägen von Zverev drin. Da zu dem Zeitpunkt der Schatten immer mehr wurde hat die Temperatur da sicher geholfen.

Ich finde Sinner war gestern gut in Form. Er hat den ersten Satz verloren, obwohl er 18/7 Winner/UFE hatte. Diesen ersten Satz hat nicht Sinner verloren, sondern Zverev gewonnen. Denke diese Niederlage ist daher für Zverev deutlich einfacher zu verkraften, da er gemerkt hat, dass es mit seinem besten Tennis reicht mitzuhalten.
Verstetigt sich sein neuer Ansatz und er kann das Niveau länger halten, sollte er weitere Chancen bekommen.

Er ist natürlich nicht auf dem selben Niveau wie Sinner und Alcaraz. Aber an einem guten Tag wird er mit dem neuen Ansatz immer eine Chance haben.

Ich finde es gut, wenn es noch Spieler gibt, die einem solchen Finale ohne Alcaraz noch etwas Spannung und Klasse verleihen. Das hat Zverev gestern geschafft und war näher an einem Sieg als in den allermeisten Duellen zuletzt.
 

Tuco

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Zverevs Ziel ist der US Open Titel, ich würde die Frage ob er das Jahr gut genutzt hat aber nicht mehr von den US Open abhängig

Das nicht, ein zweiter GS-Titel würde Zverev historisch aber schon in eine andere Sphäre bringen - einen GS-Titel haben etliche gewonnen, bei zwei wird es schon deutlich weniger, und bei seinen restlichen Erfolgen wäre das dann schon wirklich sehr viel, was er vorzuweisen hätte. Gemessen an Wimbledon muss man ihm das auch zutrauen, der Auftritt dort deutet jedenfalls darauf hin dass der Titel aus Paris einiges in Sachen Selbstvertrauen bewirkt hat, und er könnte noch einige Jahre Gelegenheiten bekommen. Die US Open 2026 sind eben absehbar ein Turnier mit noch mal relativ schwacher Konkurrenz und insofern wieder eine Chance, aber sowas könnte es natürlich in den nächsten Jahren durch andere Verletzungen (... oder Sperren) wieder geben.
 

Francois

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Zverev und Stich hatten früher mal Stress als es um seine Teilnahme in Hamburg ging. Es gab damals wohl eine vertragliche Vereinbarung, dass Zverev in Hamburg bis zu irgendeinem Jahr X hätte spielen sollen, aber Zverev sagte schließlich ab und spielte stattdessen in Washington. Stich erfuhr das glaub erst als er die Meldeliste sah und nicht vom Team Zverev selbst. Kann mich noch erinnern, dass er damals sehr enttäuscht war.

Ob ihm Stich das vielleicht immer noch ein bisschen nachträgt, weiß ich nicht.
Interessant das wußte ich nicht. sonst klang Stich da für mich auch immer ganz entspannt und unterstützend. Der Artikel war ja auch ne Zusammenfassung von ner langen Sendung ich geh da auch einfach mal davon aus das man es bewusst maximal negativ formuliert .
Ich glaube der Tiebreak war mit dem ersten Punkt schon weg..insbesondere weil Sinner beim folgenden Punkt den super Return von Zverev mit einem super Halbvolley neutralisieren konnte. Stich und auch ich haben den Ball schon im Netz gesehen.
sowas kann man im Nachhinein nat. schreiben aber hat imo mit der Realität wie beide den TieBreak angegangen sind nichts zu tun. Sinner und Zverev (bei ihm echt überraschend) sind mentale Monster im TieBreak die es schaffen wirklcih nur von Punkt zu Punkt zu arbeiten und bei jedem Punkt 100% geben.. Der Tiebreak war erst weg als er verloren war.

Das ist die Entwicklung die ich Zverev am wenigsten zugetraut hab. Das er Aufschlag so verbessert krass aber machbar. Aber mental so ne Schippe draufzulegen is beeindruckend. Mich würde es nicht wundern wenn er Sinner auch mal knackt kommendes Jahr.

Wie du schreibst beim 5:6 muss minimalst mehr gutgehen und er hat ne 2 Satz Führung. Viel hat nicht gefehlt. Gegen Djokovic hat Sinner imo merklich nicht am Anschlag gespielt und immer dann hochgegangen wenn es notwendig war. Gegen Zverev war das am Limit.

Glaub Gras (jetzt neu) und Sand sind die beiden Hauptbeläge wo er beide schlagen kann. Hartplatz muss er mich noch überzeugen.
 

Fathi8

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Glaub Gras (jetzt neu) und Sand sind die beiden Hauptbeläge wo er beide schlagen kann. Hartplatz muss er mich noch überzeugen.
Historisch hat er auf Hardcourt am besten ausgehen gegen Alcaraz. Sinner ist in den letzten 2 Jahren ein anderes Biest auf dem Belag.
sowas kann man im Nachhinein nat. schreiben aber hat imo mit der Realität wie beide den TieBreak angegangen sind nichts zu tun. Sinner und Zverev (bei ihm echt überraschend) sind mentale Monster im TieBreak die es schaffen wirklcih nur von Punkt zu Punkt zu arbeiten und bei jedem Punkt 100% geben.. Der Tiebreak war erst weg als er verloren war.
Ich sehe das anders. Mimik und Gestik bei den Punkten bei 5:6 bis 0:4 im TB waren eindeutig. Nach dem 0:15 war Zverev emotional und Sinner hatte einen kurzen minimalen Schrecken im Auge, weil er wusste, das kann knapp werden jetzt. Nach dem 15:15 und 30:15 fängt Zverev an zu lamentieren weil er der liegen gelassenen Chance nachtrauerte. Das konnte er im TB nur schwer abschütteln.
Ein unforced Error zum 0:1. Nach dem nächsten Punkt wieder das Schulter zucken nach dem Motto: was muss ich noch tun. Beim 0:4 wieder ein Mörder Return von Sinner.

Ich finde Sinner hat zwei sehr gute TB gespielt. Im ersten hat er die minimalen Chancen nicht genutzt und Zverevs Aufschlag war in der Hitze nicht returnierbar. Im zweiten hat er gefühlt jeden Ersten zurückgebracht und mit mindestens 2 Returns auch den Punkt schon vorbereitet.
Klar hat Zverev weiter gekämpft, aber gegen einen fokussierten Sinner bekommst du nicht viele Chancen ein Minibreak zurück zu holen.
 

thedoctor46

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Ich habs nicht live gesehen von Stich und jetzt auch keine Lust den Artikel nochmal rauszusuchen, aber ich hab irgendwo den Kontext so gelesen, dass es bei der Stich-Aussage mit "emotionslos zur Kenntnis" darum ging, dass er bei einem Zverev-Sieg nicht mehr der letzte deutsche Wimbledon-Gewinner wäre. Das würde er halt einfach zur Kenntnis nehmen.
 

Hans Meyer

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Das ist die Entwicklung die ich Zverev am wenigsten zugetraut hab. Das er Aufschlag so verbessert krass aber machbar. Aber mental so ne Schippe draufzulegen is beeindruckend. Mich würde es nicht wundern wenn er Sinner auch mal knackt kommendes Jahr.

Es wäre auch historisch wirklich einmalig wenn ein Top 3 Spieler IMMER gegen einen anderen verliert, wir sind ja schon bei 10 Niederlagen in Serie
 
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