Andy Ruiz jr vs Anthony Joshua II (WBA-, IBF-, WBO-WM im Schwergewicht) Diriyah, Saudi Arabien 7.12.2019 Live DAZN


Wer gewinnt das Rematch?


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Cosmo.1

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Also, wenn ein Boxer bewusst das Klammern sucht bzw. das Klammern trainiert und als boxerische Technik sieht: dann gute Nacht und lieber Schluss mit der Karriere. :saint::nono: Es gibt zig bessere und boxerische Mittel, die man in solchen Situationen trainieren muss. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Boxer auf diesem Level Trainingspläne fürs Klammern haben. Gut, bei den sog. Profiboxern mag das vielleicht irgendjemand anders sehen oder als geheime Wissenschaft verkaufen, aber das Boxen bietet zig bessere Mittel. Und sowohl Ruiz als auch AJ haben z.B. schon als Amateur im obersten Leistungsbereich gekämpft und trainiert. Dort hat man im Grunde schon alles mal gesehen und trainiert, was es überhaupt gibt, weil man hier verschiedene Trainer und Trainingsmethoden durchlaufen kann. Und klammern tust du eigentlich nur, wenn du Pausen brauchst, angeschlagen bist, den Gegner aus dessen Taktik bringen willst, deine Kondition unzureichend ist, die körperlichen Parameter der Boxer es bedingen, der Boxstil usw. Das brauchst du weder grossartig zu trainieren oder zu erlernen, sondern das Klammern ergibt sich meist schlicht aus dem Kampfverlauf, den Boxern und wenn beide es suchen oder in Kauf nehmen. :wavey:
Das wurde von Wladi und Emanuel erfunden nennt sich wladklammerstyl anerkannt als Hohe Supertechnik von RTL und weil es eine Boxtechnik war gab es auch nie Ermahnungen.👍
 

Roberts

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1. Runde: Von beiden Seiten wenig zählbares. Joshua trifft genau einmal zum Ende der Runde einen Jab klar zum Kopf, sonst drei, vier mal an den Körper. Ruiz mit 3, 4 Gegenflurries die alle auf die Deckung gehen. Kann man Ruiz auf Aktivität geben, aber auch nur dünn, und weil Joshua wenig macht ausser Testen und mal an den Körper hauen.

[...]Da war nicht viel los, die erste kann man Ruiz geben, die zweite eigentlich nicht.
Körpertreffer zählen mehr als Schläge auf die Deckung.
 

Rolls

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Normalerweise müsste AJ in der Lage sein, da eine langweilige UD rauszuboxen. Ich glaube aber weiterhin an einen KO-Sieg von Ruiz. AJ ist mental furchtbar verwundbar, ich finde sein ganzes Verhalten im letzten Kampf und in den Tagen danach wirklich sonderlich. Jetzt hat er sich wieder gefangen - habe ein längeres IV bei der BBC angehört. Schlägt auch auf alle richtigen Tasten - legacy, Rehabilitierung, one-off etc.pp, aber man spürt, dass er den Glauben an sich verloren hat. Falls er Ruiz nicht früh erwischt und finished, geht das ab Runde 3-4 wieder in die bekannte Richtung, wenn Ruiz dann seine Distanz findet. AJ hat auch kein Mittel gegen die unorthodoxen Haken, die wird er sich fangen, wieder aufs Ohr und sie Schädelseite und dann ist das ganz schnell vorbei. 4./5. Ruiz würde ich nicht ausschliessen, vielleicht auch eine Wette wert.
 

LeZ

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Natürlich hat er ein Mittel gegen die unorthodoxen Haken, hat er im ersten Kampf doch gezeigt. Distanz schaffen, und nicht da stehen bleiben wo er das Fadenkreuz auf dem Kopf hat. Er ist voll erwischt worden als er stehen blieb um selbst Serien zu schlagen, da war Ruiz aus dem Stand einfach schneller mit den Händen. Aus der Bewegung heraus ist Ruiz nicht schneller als normal, wenn er erst an den Punkt kommen muss wo er treffen kann. Solange Joshua darauf reagiert hat und rausgegangen ist, kam am Kopf nichts an, nur an den Händen. Ähnlich wie bei Wladimir kamen bei ihm keine guten Instinkte zum Vorschein unter Druck, sondern das gleiche wie bei dem - "nein? was? aber! wieso!", und die falschen Ideen.
 

Cosmo.1

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Ist doch alles Schuppe,schafft er es sich aus diesem Loch zu befreien und Ruis zu besiegen noch besser ko hauen dann ist er ein Großes schafft er es nicht ist er eine Fussnote, So einfach ist es leider.
 

Rolls

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Natürlich hat er ein Mittel gegen die unorthodoxen Haken, hat er im ersten Kampf doch gezeigt. Distanz schaffen, und nicht da stehen bleiben wo er das Fadenkreuz auf dem Kopf hat. Er ist voll erwischt worden als er stehen blieb um selbst Serien zu schlagen, da war Ruiz aus dem Stand einfach schneller mit den Händen. Aus der Bewegung heraus ist Ruiz nicht schneller als normal, wenn er erst an den Punkt kommen muss wo er treffen kann. Solange Joshua darauf reagiert hat und rausgegangen ist, kam am Kopf nichts an, nur an den Händen. Ähnlich wie bei Wladimir kamen bei ihm keine guten Instinkte zum Vorschein unter Druck, sondern das gleiche wie bei dem - "nein? was? aber! wieso!", und die falschen Ideen.
Klar, Schritt zurück, lang bleiben. Aber schau Dir noch einmal die späteren Runden an, Ruiz kalibriert schrittweise, kommt immer genauer in die Distanz. AJ versucht zur Seite wegzugehen, bzw. den Schritt zurück zu machen, aber es gelingt ihm häufig nicht mehr. Das führt dann zu den späteren KDs. Klar, vielleicht war es ja die lang anhaltende Schlagwirkung vom ersten KD, ich kann mir da letztlich kein Urteil erlauben. Aber ich glaube, dass er es nicht über einen ganzen Kampf schafft, sich dem zu entziehen. Wir werden sehen...
 

George Benton

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Ist doch easy
Immer Schritt raus
Immer clinchen
Sich nicht treffen lassen
Distanz halten
Das alles auf dem höchsten neveu
Easy work... :D:cool1:
Deshalb hat es bis auf Floyd ja auch niemand geschafft !
 

Tobi.G

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AJ mag ich als Boxer eigentlich schon lange, insbesondere seit dem KO gegen Wlad, wobei er nach Wlad nicht immer absolut überzeugend war...
Ruiz mag ich aber auch, der ist ein fighter durch und durch auch wenn er nicht so aussieht und kann auch richtig spektakulär sein wenn das Biest in ihm geweckt ist. Möge der bessere gewinnen, wünschen tue ich hier keinem die Niederlage. Ich hoffe nur auf einen sauberen, fairen und spannenden Kampf.
 

Wild Allison

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"When I beat him, I want everyone to bow to my feet." ("Nachdem ich ihn besiegt habe, sollen sich alle bis zum Boden vor mir verneigen.")

Chico, du bist nicht Muhammad Ali, und er ist nicht Sonny Liston.


"If Sonny Liston whoops me, I'll kiss his feet in the ring, crawl out of the ring on my knees, tell him he's the greatest, and catch the next jet out of the country!"

Geklaute Originalität ist keine.
 

DannyS.

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Wollen wir mal hoffen uns nicht verneigen zu müssen.
Verneigen werde ich mich von Joshua nicht mehr. Auch nicht mehr wenn er Ruiz jetzt schlägt und dann 10 Jahre weiter der Wladimir macht. Nach die art und weise wie er aufgegeben hat in der erste Ruiz Kampf, ist er bei mir unten durch.
Vielleicht wenn er Ruiz, Wilder, Fury, Ortiz und Usyk beeindruckend ko schlägt, aber dazu wird es bestimmt nicht kommen.
 

Tobi.G

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Verneigen werde ich mich von Joshua nicht mehr. Auch nicht mehr wenn er Ruiz jetzt schlägt und dann 10 Jahre weiter der Wladimir macht. Nach die art und weise wie er aufgegeben hat in der erste Ruiz Kampf, ist er bei mir unten durch.
Vielleicht wenn er Ruiz, Wilder, Fury, Ortiz und Usyk beeindruckend ko schlägt, aber dazu wird es bestimmt nicht kommen.
Hääääääää?????:confuse:
 

DerDude1977

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Joshua hat kaum überzeugt als WM nach dem Klitschko-Kampf. Gegen Takam hat man es durchgewunken mit der Begründung: "Unangenehm zu boxen, später eingesprungen." Gegen Parker: "Titelvereinigung, Riskominimierung." Nach Povetkin hieß es: "Ein gutes Pferd usw., tolle Schlagserie, die zum KO führte...". - Alles wahr, aber das alles zeigte für mich auch auf, dass Joshua kein neuer Wladimir ist (...ich bin auch froh dass Joshua nicht so klammert/klammern kann) . Davon ab kam mir Wladimir nach Stewards Tod eh hilfloser vor. Gegen Pulev hat er nochmal offensiv gezaubert, aber schon gegen Jennings offenbarte er Schwächen, gegen Fury war das schon nix mehr. Dass er dann entgegen seiner Gewohnheiten recht früh "All-In" gegangen ist gegen Joshua für seine Verhältnisse: Da konnte man Wladimir zwar nochmal endlich Kämpferherz attestieren, aber ich denke seine Siegeschancen wären mit Steward in der Ecke weitaus höher gewesen. Wladimir mit besserem Kinn und vor allem besseren Nerven, - sprich mehr Übersicht unter Druck und dadurch dann bessere Finisher-Qualitäten; - war eben nie. Klappte noch gegen nen Axel Schulz. Aber Wladimir boxte/ringte unter Steward ja nicht umsonst jahrelang seinen Stiefel runter. Einen härteren Jab und ein effektiveres Zermürben der Gegner durch Drauflehnen hatte wohl kaum einer. Gegen Fury machte er nix mehr, gegen Joshua war er offensiv, wie 20 Jahre zuvor nicht mehr, und es ging in die Hose. Zu Joshua: Gegen Klitschko hat er sich durchgebissen, aber dieser ließ in auch mehrere Runden nach dem Niederschlag von der Leine, obwohl da von AJ nix mehr kam.
Mittlerweile würde ich, wenn ich wetten müßte, in einem direkten Duell mein Geld eher auf Wilder als auf Joshua setzen. Joshua ist stark, keine Frage. Aber Gegner, die dagegenhalten, mag er nicht, wie es ausschaut. Und seine Defensive ist nicht die Beste. Es wurde ja zwischenzeitlich gegen Whyte damals schon eng. Mein Gefühl sagt mir, dass Joshua Ruiz auch im Rückkampf nicht einfach aus dem Weg räumen wird, eher im Gegenteil. Er scheint unter Druck arge Probleme zu bekommen, ähnlich wie es bei Wladimir der Fall war. Dazu kam der Jab, der gegen Wladimir noch gut kam, danach kaum noch wirklich effektiv existent. Für mich unverständlich, gerade nachdem er ausgerechnet gegen Klitschko das Jabduell knapp für sich entscheiden konnte.
Er war selbst Schuld, dass er den Ruiz-Kampf per tko verloren hatte. Scheinbar war da auch ein mentales Problem. Vielleicht hat er auch die Hosen voll gehabt, weil Ruiz dort unbeeindruckt genommen hat, aber jedesmal hart zurückschlug und so unbeeindruckt war. Nach außen wurde Joshua quasi als "DIE Kampfmaschine" vermarktet, mit markigem, knüppelhartem Training. Aber zuletzt im Ring war es dann ganz schnell vorbei mit der Coolness.
Ich kann mir nicht vorstellen, so wie ich Joshua einschätze, dass er komplett selbstbewußt und angstfrei in den Rückkampf geht. Da wirkt Ruiz auf mich entspannter, der auch im Grunde keinen Druck von Außen hat.
 

Cosmo.1

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Was für eine Erkenntnis, natürlich wird er in den Ring steigen und von Zweifel geprägt sein und wenn er die Angst überwindet und auch gewinnen sollte ist doch alles gut. Wenn nicht gehört er nicht zur Spitze.
 
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