Anthony Joshua vs. Oleksandr Usyk Weltmeisterschaft im Schwergewicht nach WBA, IBF, WBO, IBO... 25.09.21


Wer gewinnt?

  • Anthony Joshua via PTS

    Abstimmungen: 14 16,9%
  • Anthony Joshua via TKO

    Abstimmungen: 34 41,0%
  • DRAW

    Abstimmungen: 2 2,4%
  • Oleksandr Usyk WPTS

    Abstimmungen: 15 18,1%
  • Oleksandr Usyk WKO

    Abstimmungen: 18 21,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    83

Franz

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Aha, wieso? Nur weil Whyte ein Pressure-Fighter ist?
Whyte ist für mich ein sehr interessanter Boxer kampftaktisch, über den gesamten Kampf ist er nicht einer der hellsten, wie etwa Hagler oder Leonhard, aber situationsbedingt boxt er zum Teil instinktiv superklug effektiv. Usyk ist sehr schwer zu treffen, aber genau getimt auch wieder leicht, nämlich in dem Moment wo er abhaut, aber noch nicht geschlagen hat. Ich bin mir sicher das Whyte das binnen kurzem gegen Usyk mit bekommen würde. Und mit wirklichem Druck den ein Schwerer ausüben kann, geht Usyk wie man in den ersten Runden gegen Cisora sah auch nicht unbedingt meisterhaft um, wäre da ein Whyte und nicht Cisora gestanden, wär unter Umständen für Usyk Feierabend gewesen.
 

Franz

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Ibeabuchi und Tua waren auch nicht gerade untermuskelt.
Wer öfter am Sandsack arbeitet kennt denn Unterschied gut. Ist einfach ein riesiger Unterschied, ob man 50%, 75% oder 100% in seine Schläge legt.
Einen Boxer der 100% reinhaut kann keinen hohen Output über 12 Runden bringen. Wäre als müsste Usain Bolt einen Marathon laufen...
Gut beobachtet, denn schlägst du am schweren Sandsack mit 100%, wir hatten so ein mindestens hundert Kilo Ungetüm von fast einem Meter Durchmesser, so steigst du dir nach drei Runden auf die eigene Zunge ;) Selbst wüste Schläger wie Foreman, Tyson oder Frazier legten nicht in jeden Schlag den ganzen Dampf.
 

Roberts

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Usyk ist sehr schwer zu treffen, aber genau getimt auch wieder leicht, nämlich in dem Moment wo er abhaut, aber noch nicht geschlagen hat. Ich bin mir sicher das Whyte das binnen kurzem gegen Usyk mit bekommen würde. Und mit wirklichem Druck den ein Schwerer ausüben kann, geht Usyk wie man in den ersten Runden gegen Cisora sah auch nicht unbedingt meisterhaft um, wäre da ein Whyte und nicht Cisora gestanden, wär unter Umständen für Usyk Feierabend gewesen.
Das ist mir dann doch etwas zu schlicht. Richtig ist, dass Usyk gegen Witherspoon und Chisora nicht überragend aussah. Wahrscheinlich wird der Joshua-Kampf zeigen, ob es wirklich so ist, dass Usyk ein Stück weit nur so hoch springt, wie er muss. Ich erwarte allerdings nicht, dass Usyk taktisch eindimensional unterwegs ist. Dafür halte ich Usyk für zu (box-)intelligent. Darüber hinaus bin ich zugegebenermaßen weit weniger von Whyte beindruckt. Auch sehe ich Usyk nicht als Flüchter im Ottkeschen Sinne an. Er kann sich im Rückwärtsgang boxend aus dem Gegner lösen und er lässt einen Gegner gerne einmal kommen, um ihn dann auszukontern, ein Hasenfuß ist er ganz sicher nicht.
 

Cosmo.1

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Die Konditionsfrage entscheidet sich nicht alleine unter dem Druck, den Treffer bei einem Boxer unzweifelhaft auslösen (können). Auffällig bei Joshua und W. Klitschko (und nebenbei bemerkt auch bei Wilder) ist, dass sie über mehrere Runden keinen hohen Output produzieren können, ohne vorzeitig zu pumpen. Aufgrund ihrer ausgeprägten Muskulatur war diese immer wieder als Grund in den Fokus geraten. Richtig ist aber auch, dass ein Tyson Fury ebenfalls kein Konditionswunder ist.

Berühmt ist bekanntlich das Duell Tua vs. Ibeabuchi - zwei Boxer, die alles im Ring gelassen haben, einen über längere Zeit gültigen Schlagrekord aufgestellt haben und anschließend nie mehr zu solchen Leistungen fähig waren. Andererseits sind Boxer wie Usyk, Joyce und V. Klitschko in ihren Kämpfen mühelos in der Lage über 12 Runden den Duracell-Hasen zu geben. Allen Dreien gemein ist, dass sie nicht gerade als aufgemuskelt gelten können/konnten.

Ob es daran liegt? Gute Frage. Joshua hat im zweiten Kampf Ruiz Jr.-Kampf auffällig mit weniger Druck geschlagen und sich trotzdem immer wieder Auszeitrunden genommen - zugebenermaßen gegen einen ebenfalls konditionsschwachen Gegner.



Aha, wieso? Nur weil Whyte ein Pressure-Fighter ist?
VK und Joyce nicht aufgemuskelt ok das kann ich nicht nachvollziehen.
 

Franz

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Das ist mir dann doch etwas zu schlicht. Richtig ist, dass Usyk gegen Witherspoon und Chisora nicht überragend aussah. Wahrscheinlich wird der Joshua-Kampf zeigen, ob es wirklich so ist, dass Usyk ein Stück weit nur so hoch springt, wie er muss. Ich erwarte allerdings nicht, dass Usyk taktisch eindimensional unterwegs ist. Dafür halte ich Usyk für zu (box-)intelligent. Darüber hinaus bin ich zugegebenermaßen weit weniger von Whyte beindruckt. Auch sehe ich Usyk nicht als Flüchter im Ottkeschen Sinne an. Er kann sich im Rückwärtsgang boxend aus dem Gegner lösen und er lässt einen Gegner gerne einmal kommen, um ihn dann auszukontern, ein Hasenfuß ist er ganz sicher nicht.
Hasenfuß ist Usyk ganz gewiss nicht, wie er unter wirklichem schweren Feuer, wie es Joshua oder Whyte entfachen können agiert wird die Realität zeigen, da zu bestehen setzt sich aus vielen Eigenschaften nicht nur great Balls und Mannesmut zusammen.

Ich denke rundum Feiglinge gibt es im Boxsport gar nicht, denn ein solcher fängt erst gar nicht zu boxen an. Die Größe der Balls ist allerdings wie sonst auch bei Männern unterschiedlich, von Ali Frazier usw. welche Tennisbälle hatten, bis zu Waldi welcher wahrscheinlich Kirschenkerne hat ;)
 

KRAFT&HERZ

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Auch sehe ich Usyk nicht als Flüchter im Ottkeschen Sinne an. Er kann sich im Rückwärtsgang boxend aus dem Gegner lösen und er lässt einen Gegner gerne einmal kommen, um ihn dann auszukontern, ein Hasenfuß ist er ganz sicher nicht.
ich hab usyk schon von beginn an mit VK verglichen, boxt im rückwärtsgang hervorragend und konnte die CW´ler erdrücken.

ob er die masse "m" von AJ erdrücken kann ist fraglich, aber auch bisschen unwahrscheinlich.
 

timeout4u

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Kondition setzt sich zusammen aus Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer. Ergo muss man versuchen hier die richtige Mischung zu finden. Zuviel Krafteinsatz z.B. kann sich negativ auf die Kondition auswirken usw. Und dann eben noch Dinge wie Psyche, eingesteckte Treffer etc. Das sollte man immer im Hintergrund haben. Klar, AJ kann versuchen auf Druck zu setzen, in dem er die körperlichen Vorteile ausspielt, ist aber gegen Usyk ein Risiko. Der kann mit Gegnerdruck umgehen, auch wenn er dabei Treffer hin und wieder einstecken muss. Bei so einer Taktik muss AJ dann schon wirklich den ein oder anderen guten Treffer setzen, damit es sich nicht rächt. Ich würde eher drauf spekulieren, dass AJ es über die Distanz versucht, in dem er sich u.a. dank Heimvorteil und weil Usyk eher ein langsamer Starter ist, ein Punktepolster aufbaut und eben auf eine gute Schlagaktion wartet bzw. den Sieg damit über die Runden schaukelt.
Eine andere Taktik von AJ wäre für mich eine Überraschung, denn im Verhältnis gesehen, weiss er, dass Usyk schon gegen viele hart schlagende Boxer im Ring stand, vor allem im Olympischen Boxen, und da durchaus zurückschlägt. Zumal Usyk kg draufgepackt hat und damit in der Regel auch seine Schlagkraft und Widerstandsfähigkeit erhöht. Wobei ich AJ zutraue, dass er Usyk boxeriscb mit seinen Poweraktionen durchaus ins Wackeln bringen kann wie z.B. früher Beterbiev. Umgekehrt denke ich bei Usyk, dass er es schaft AJ über sein Boxen zu kontrollieren. Allerdings muss er dazu für einen PS auf alle Fälle noch eine Schippe drauflegen und vielleicht mehr Risiko als sonst gehen. Wenns bei dem einen oder anderen früh im Kampf richtig einschlägt, kann sich der Kampfverlauf natürlich schnell ändern, aber wem sag ich das? :D :saint:
 

Roberts

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VK und Joyce nicht aufgemuskelt ok das kann ich nicht nachvollziehen.
Wladimir Klitschko betrieb ein gezieltes Muskelmanagement. Er passt seine Muskelmasse und damit auch sein Gewicht in einem gewissen Rahmen seinen Gegnern an. Joshua handhabt das sehr ähnlich. Für Usyk hat er Muskelmasse abgebaut, für Fury würde er wohl wieder draufpacken.

Richtig ist, dass nahezu alle Boxer im Schwergewicht von den Amateurzeiten und der frühen Phase als Profis zur Hochphase ihrer Karriere Muskelmasse (manche auch Fettmasse - Solis, Ruiz Jr.) draufpacken. So auch VK und Joyce und nunmehr wohl auch Usyk. Das steht bei VK und Joyce zu keiner Zeit im Vordergrund. Dementsprechend sind sie zwar gut trainiert, aber nicht ripped.

Hasenfuß ist Usyk ganz gewiss nicht, wie er unter wirklichem schweren Feuer, wie es Joshua oder Whyte entfachen können agiert wird die Realität zeigen, da zu bestehen setzt sich aus vielen Eigenschaften nicht nur great Balls und Mannesmut zusammen.
Ich bezog meine Aussage nicht auf den Mut, sondern die Art zu boxen.

Ich denke rundum Feiglinge gibt es im Boxsport gar nicht, denn ein solcher fängt erst gar nicht zu boxen an. Die Größe der Balls ist allerdings wie sonst auch bei Männern unterschiedlich, von Ali Frazier usw. welche Tennisbälle hatten, bis zu Waldi welcher wahrscheinlich Kirschenkerne hat ;)
Diese Mutmaßung ist der Tatsache geschuldet, dass Du Herrn W. K. nicht leiden kannst. Inhaltlich nachzuvollziehen, allerdings vermute ich, dass W. K. in bestimmte Situationen nicht mehr kommen wollte, da er sie nicht beherrschte. Das hat weniger was mit Mut, sondern etwas mit Möglichkeiten zu einer boxerischen Lösung zu tun. Insofern würde ich das mit den Kirschkernen eher zurückweisen. Wären die vorhanden gewesen, dann hätte er gegen Corrie Sanders nicht voller Wut und mit wenig Hirn zurückgefightet und wäre gegen Peter in deren ersten Kampf liegen geblieben.
 

Cosmo.1

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Nun ja AJ macht nichts anderes er hat Muskelmasse abgebaut weil ihm klar ist das er wenn er den Bulldozer macht zu schnell seine Körner verschießt das wird eine spannende Nummer.
 

Brummsel

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Erst mal abwarten, ob AJ wirklich so viel Muskelmasse abgebaut hat, wie einige hier vermuten.
Ich glaub das nämlich nicht.. nach dem Weigh-In sind wir schlauer. :)
Gegen Ruiz im Rückkampf hatte er 237 lbs. und ich schätze, er wird diesmal nicht viel darunter liegen.
 

Roberts

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Nun ja AJ macht nichts anderes er hat Muskelmasse abgebaut weil ihm klar ist das er wenn er den Bulldozer macht zu schnell seine Körner verschießt das wird eine spannende Nummer.
Zu Joshua habe ich Entsprechendes geschrieben, wobei es bei der gemutmaßten Abmuskelung eher um das Thema Beweglichkeit gehen dürfte. Ich vermute bei Joshua eine ähnliche Taktik wie gegen Ruiz Jr. im zweiten Kampf. Ich nehme an, das Joshua den Kampf über den Jab aufbauen will und zusätzlich immer wieder mit Geraden und Cross Usyk zu treffen suchen wird, bis der Punktevorsprung groß genug ist und er Usyk mit Treffern verlangsamt hat. Auf den KO dürfte er bis dahin eher nicht gehen, es sei denn, er erzielt aus der Distanz Wirkung. Usyk wird viel pendeln, mit Sidesteps arbeiten und wie Ruiz Jr., nur beweglicher und explosiver, sein Konterchance suchen und er weiß, dass Joshua da verwundbar ist. Beide Boxer sind auf die volle Distanz eingestellt.

Noch ein Hinweis:
M. E. geht es bei der Abmuskelung nicht um den Vergleich zum 2. Ruiz Jr.-Kampf sondern um den Vergleich zur Vorbereitung auf den Fury-Kampf, im Rahmen dessen er Muskelmasse im Vergleich zum 2. Ruiz Jr.-Kampf draufgepackt haben dürfte.
 

Franz

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Zu Joshua habe ich Entsprechendes geschrieben, wobei es bei der gemutmaßten Abmuskelung eher um das Thema Beweglichkeit gehen dürfte. Ich vermute bei Joshua eine ähnliche Taktik wie gegen Ruiz Jr. im zweiten Kampf. Ich nehme an, das Joshua den Kampf über den Jab aufbauen will und zusätzlich immer wieder mit Geraden und Cross Usyk zu treffen suchen wird, bis der Punktevorsprung groß genug ist und er Usyk mit Treffern verlangsamt hat. Auf den KO dürfte er bis dahin eher nicht gehen, es sei denn, er erzielt aus der Distanz Wirkung. Usyk wird viel pendeln, mit Sidesteps arbeiten und wie Ruiz Jr., nur beweglicher und explosiver, sein Konterchance suchen und er weiß, dass Joshua da verwundbar ist. Beide Boxer sind auf die volle Distanz eingestellt.

Noch ein Hinweis:
M. E. geht es bei der Abmuskelung nicht um den Vergleich zum 2. Ruiz Jr.-Kampf sondern um den Vergleich zur Vorbereitung auf den Fury-Kampf, im Rahmen dessen er Muskelmasse draufgepackt haben dürfte.
Von Haus aus auf ein KO ausgehen, hieße ja das Joshua Usyk eher gering einschätzt, und so dumm ist er sicher nicht, ja ich glaube das selbst wenn er Usyk anklingeln sollte, kein KO um jeden Preis erzwingen wird/wollen sollte, macht er das, und Usyk legt sich nicht nieder, so entspannt er sich ein zwei Runden später unter Umständen selber. Es gibt da ein probates Mittel für Leute wie Usyk, ist aber nur mit äußerster Präzision und Timing ausführbar und wenn Rechtsausleger ist, oder man eine harte Führungshand hat, nämlich im letzten Moment wenn der Gegner zum Schlag ansetzt, einen Schlag über seine Hakenhand legen, geht es allerdings schief, bist du hin.
 

Snipes

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Whyte ist für mich ein sehr interessanter Boxer kampftaktisch, über den gesamten Kampf ist er nicht einer der hellsten, wie etwa Hagler oder Leonhard, aber situationsbedingt boxt er zum Teil instinktiv superklug effektiv. Usyk ist sehr schwer zu treffen, aber genau getimt auch wieder leicht, nämlich in dem Moment wo er abhaut, aber noch nicht geschlagen hat. Ich bin mir sicher das Whyte das binnen kurzem gegen Usyk mit bekommen würde. Und mit wirklichem Druck den ein Schwerer ausüben kann, geht Usyk wie man in den ersten Runden gegen Cisora sah auch nicht unbedingt meisterhaft um, wäre da ein Whyte und nicht Cisora gestanden, wär unter Umständen für Usyk Feierabend gewesen.
Usyk ist schwer zu treffen? Das finde ich gerade nicht und meines Erachtens wird er deswegen auch keine großen Schnitte im HW machen.
 

Drago

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Heinz Becker Land
Langsam steigt die Spannung...bin auf diesen Fight mehr gespannt als Fury-Wilder 3.

Würde schätzen es liegt einzig und allein an Usyk bzw. was er kann und nicht kann. Bei AJ weiss man mittlerweile was er kann und was nicht, das ist bei Usyk noch offen. Ich spreche da gerade von Kinn, Erholungsfähigkeit, Herz und ob er gegen Chisora und Whiterspoon wirklich alles gezeugt hat, was er im HW drauf hat.

Hat Usyk für HW Verhältnisse ein schlechtes Kinn wird s nicht reichen. Ich tippe aber er hat eine besseres als manche meinen. Holyfield was physisch im Cruiser noch schmächtiger, und auch er konnte Punches von Bowe, Tyson und Lewis nehmen, zumindest die meisten.

Kann daneben liegen, aber ich denke grundsätzlich die Leute, die quasi 100% überzeugt sind Usyk ging gehen Chisora und Whiterspoon bereits an seine Grenzen und zeigte alles was er hat, könnten am Samstag eines besseren belehrt werden.

Wie war das noch als vor m Wladi-Fury Fight fast alle sicher waren Fury geht KO, und der Grund war sein schwerer Niederschlag vom Nicht-Puncher Cruiser Cunningham?
Das war der O-Ton von allen, inklusive den Sky Leuten und denen von HBO.

Wie es ausgeht ist schwer zu sagen, aber ich tendiere dazu, dass Usyk gegen die anderen beiden nicht an sein Limit ging vlt auch um Hearn in Sicherheit zu wiegen. Zudem ist Chisora eine Dampfwalze, eine Beta oder Ceta Version von Frazier, einer der immer nach vorne geht und drückt. So was macht AJ nicht.

Auf jeden Fall ist eines sicher:
- Usyk hatte noch nie einen Gegner mit AJs Schlagkraft
- AJ hatte noch nie einen Gegner mit Usyks Boxingskills und Beinarbeit

Wird sehr interessant!
 
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