Shapovalov ist in diesem Jahr komplett zahnlos. Im Live-Ranking auf Platz 70 und jetzt geht es auf seinen schwächsten Belag.Shapovalov ist mittlerweile in solchen Matches wohl genauso klarer Außenseiter wie die anderen - in der WR ist er auch im einen ähnlichen Bereich wie Fokina, Kecmanovic und Schwartzman.
Und das sollte ihm zu denken geben. Wie @L-james auch schreibt, es ist bei ihm einfach keine Entwicklung zu sehen. Er hat teilweise Phasen drin, in denen er über mehrere Wochen hinweg quasi gar nichts gewinnt und dann gibt es die besseren Phasen, in denen die Highlights aber trotzdem rar gesäht sind. Da kommt in der Summe viel zu wenig bei rum. Ich habe heute mal kurz reingeschalten und es war meist das alte Lied: Zu hektisch, keine gute Shotselection, keine Konstanz. Es gab dann z.B. auch eine richtig starke 22-Shot-Rally, die er am Ende mit einem krachenden VH Winner für sich entschied. Da denkt man "Mensch es geht doch!", aber das bringt dir halt nichts, wenn die Konstanz nicht da ist. Fritz war schon nicht schlecht, solide halt, aber das ist zu wenig vom Kanadier. Bei Shapovalov muss man bei jedem Schlag befürchten, dass der Ball ins Netz oder ins Aus geht.Shapovalov ist mittlerweile in solchen Matches wohl genauso klarer Außenseiter wie die anderen - in der WR ist er auch im einen ähnlichen Bereich wie Fokina, Kecmanovic und Schwartzman.
@L-james : Nochmal zu der Sache mit den 10-Tage 1000ern. Ich finde es für die Spieler, vor allem für die Topspieler, gut. Die körperliche Belastung ist nicht so stark, wie wenn alles in eine Woche gedrückt wird. Man kann beispielsweise als Topspieler Monte Carlo, Barcelona, Madrid und Rom spielen und weit kommen, ohne zu stark mit den Kräften haushalten zu müssen oder gar wo rauszuziehen, was gut ist. Aus Fansicht finde ich es allerdings nicht so gut, weil in der 1. Woche praktisch nichts passiert. Es geht erst mittwochs los und die Topspieler steigen erst ab Freitag ein. Irgendwie wirkt die 1. Woche da verschenkt und andere Turniere könnten dort stattfinden. Es wirkt irgendwie aufgebläht, aber ich kann die Entscheidung schon nachvollziehen. Wenn ich das richtig gelesen habe, dann wird es außer beim Sunshine Double noch in Madrid, Rom und Shanghai so gemacht. Gut, das sind dann immerhin nicht alle Masters.
Shapovalov ist in diesem Jahr komplett zahnlos. Im Live-Ranking auf Platz 70 und jetzt geht es auf seinen schwächsten Belag.
Es gibt bei ihm einfach keinerlei Entwicklung. Er wird in einigen Wochen 24 Jahre alt und es geht nicht vorwärts.
Sehr schade, einhändige Rückhänder sind rar, Thiem, Shapovalov und Musetti dürften Tsitsipas da oben gerne mehr Gesellschaft leisten.
Ruuds maues 2023 geht weiter…
Laut eigenen Aussagen hofft er darauf, in Miami ohne Schmerzen spielen zu können. Klingt ehrlich gesagt nicht so toll. Ich hoffe nicht, dass sich das mit der Schulter noch bis tief in die Sandsaison reinzieht. Es ist bitter, weil er ja zu Jahresbeginn so stark in Form war. Er selbst ist übrigens der Meinung, dass die auf der Tour neu verwendeten Bälle ihren Teil zur Verletzung beigetragen hätten. Ist natürlich schwierig das zu beurteilen, aber es könnte was dran sein, denn bei den AO gab es ja einige Spieler, die die Bälle kritisiert haben, u.a. auch Medvedev und Nadal. Medvedev meinte, dass er bei den AO durch die Bälle Probleme mit den Handgelenken bekommen habe. Auch andere Spieler äußerten sich kritisch.
Was ich allerdings nicht verstehe, ist eine Aussage von Tsitsipas zu seinem Auftritt in IW:
"It was a tournament where I suffered a lot, it was not easy to be on the court and somehow I was forced to do it.
Actually, I didn’t want to do it. There are certain ATP rules that force you to play these big events and I’m not a player who likes to retire or give up after a few games. Hopefully I can get on the court here and enjoy it a little more, have a little fun and not think too much about my hand."
Was meint er damit? Geht es um diese Regel (ich kenne sie gar nicht genau), dass man als Top-20 Spieler verpflichtet ist die 1000er zu spielen, weil es ansonsten eine 0-Punkte-Wertung gibt? Ich halte ja nicht viel von Pflichtturnieren, aber falls er nur deswegen dort angetreten ist, dann war es auch einfach nicht gerade klug von ihm. Offensichtlich hatte er da immer noch Probleme mit der Schulter. Er ist direkt im Auftaktmatch rausgeflogen. Was hat ihm das gebracht?
Dass es diese Pflichtturniere gibt finde ich grundsätzlich sinnvoll im Hinblick darauf, möglichst viele Turniere zu haben, bei denen fast alle Topspieler dabei sind. Man kann aber die Frage stellen ob es wirklich nötig ist das so zu gestalten - alleine durch die Punkte und das Preisgeld wäre für die Topspieler doch auch ohne die Pflicht so oder so ein großer Anreiz vorhanden, dort teilzunehmen. Zumindest sollte man verletzten Spielern die Möglichkeit geben stattdessen andere Turniere einbringen zu können, so werden sie für eine Verletzung doppelt bestraft.
Ich halte wenig davon den Topspielern einen Plan aufzuzwingen. Es kann doch trotzdem gewisse Regeln geben, z.B. dass man eine gewisse Anzahl an Masters spielen muss, dass man 2 der 3 Sandmasters spielen muss usw... Wie @Tuco auch geschrieben hat, die Punkte und das Preisgeld sind Anreiz genug. Die Topspieler peilen die 1000er doch sowieso an. Wenn z.B. mal 3 Top-10 Spieler fehlen, hast du doch immer noch ein super Feld.Eine Verletzung als Absage-Grund anzugeben kann jeder und wäre zu einfach, von daher passt das schon, man muss nicht alles verkomplizieren und in seine Einzelteile zerlegen.
Wenn Tsitsipas nicht spielfit ist, dann soll er halt absagen, sehe das Problem nicht? Dann hast du halt 0 Punkte drin, na und, als ob der in jedem Turnier wo er teilnimmt fett punkten würde, der hat genügend Stinker drin.
Anreisen und früh rausgehen bringt dir im Endeffekt genauso viel wie gar nicht antreten.
Es kann doch trotzdem gewisse Regeln geben, z.B. dass man eine gewisse Anzahl an Masters spielen muss, dass man 2 der 3 Sandmasters spielen muss usw
Muss man doch eh bereits nur.
Ich finde die mandatory Regeln derzeit ganz gut, den Topspielern wird da doch eh in vielen Fällen entgegen gekommen (z.B. durch Byes in Runde 1). Die globale Attraktivät der Masters hängt im Vergleich zu den GSs eh genug hinterher, das würde sich durch Aufweichen der Pflichtveranstaltungen eher verstärken. Bei vielen Topspielern fällt auf, dass trotz des oft zitierten toughes schedules Zeit für Teamwettbewerbe, Exhibitions oder kleinere 250er (mit entsprechender Antrittsprämie) gefunden wird.
Ok Tsitsipas scheint die Regeln selber nicht zu kennen. Unter der Annahme kein Wunder, dass er IW gespielt hat...
Schwer vorstellbar dass Tsitsipas das wirklich so meint, das wäre schon ziemlich dämlich. Wenn es tatsächlich so wäre wie beschrieben müsste man Djokovic derzeit etwa auch seine 1.000 Punkte aus Rom abziehen, das muss ihm doch klar sein?![]()
Hier ab 1:50 das passende Interview dazu:
Er meint es ernst, ich denke aber auch, dass er in dem Moment einfach etwas durcheinander gebracht hat.