Borussia Dortmund 2021/22 - Arbeiterfußball mit dem Ex im Rücken


elpres

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Man gibt Sancho ab, hat selbst mit ihm an Bord auf Winger und RV Großbaustellen und das was man liest sind Malen und Halstenberg.
Das geht schon wieder in Richtung mangelhaftes und desaströses Kadermanagement, was unter Zorc eh die Regel ist.
Am Ende schlägt einer der PSG-Boys fürs Zentrum ein und Zorc wird abgefeiert, all die Kaderversäumnisse sind natürlich in Luft aufgelöst. Jährlich grüßt das ****** Murmeltier.
Wird bald alles besser mit Kehl ;)
 

le freaque

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Man gibt Sancho ab, hat selbst mit ihm an Bord auf Winger und RV Großbaustellen und das was man liest sind Malen und Halstenberg.
Das geht schon wieder in Richtung mangelhaftes und desaströses Kadermanagement, was unter Zorc eh die Regel ist.
Am Ende schlägt einer der PSG-Boys fürs Zentrum ein und Zorc wird abgefeiert, all die Kaderversäumnisse sind natürlich in Luft aufgelöst. Jährlich grüßt das ****** Murmeltier.
Die Enttäuschung kann ich schon verstehen. Grundsätzlich kann ich mir schon vorstellen, dass man ein bisschen weg vom Flügelspiel kommen will, weil starke 1vs1 Spieler nicht immer so günstig zu bekommen sind wie Sancho oder Dembelé und eben erfahrungsgemäß als eher Individualisten auch schnell wieder weg zu größerem Fame wollen.
Kann man ja auch machen. Eben weil man letztes Jahr schon unterbesetzt war und jetzt noch einen der drei wichtigsten Spieler des Kaders eben da verliert, kann man natürlich über einen Systemwechsel nachdenken. Man bräuchte ja nicht nur einen Sanchoersatz, sondern eigentlich zwei richtig gute Winger. Mindestens.
Das Problem ist nur - und da bin ich bei @Tony Jaa , dass man für andere Systeme eigentlich genauso schlecht aufgetstellt ist. 4-4-2 mit Wingern fällt weg. 4-4-2 mit Raute: da macht Mane absolut Sinn, nur hat man keine 10 (dafür aber reichlich Auswahl für die 6 und die beiden 8er). Wer soll die 10 geben? Reus oder Reyna? Rosicky ist leider in Rente und Ilkay in Manchester. Das sind Spielertypen, mit denen man eine Raute spielen kann. Mit Reus, Reinier oder Reyna fehlt mir die Phantasie. Zuzdem braucht man dann offensivstarke AV, den man auf rechts in der Form nicht hat.
Dreierkette? Bei 1 1/2 gesunden IV eher gewagt. Auch wenn die maladen alle zurückkommen und man Can zurückzieht, hat man wieder das Problem beim RV. Meunier kann nicht die Bahn alleine beackern und dann noch Assists liefern, Guerreiro schon, meinetwegen macht dann sogar Schulz als zu teurer Backup irgendwo Sinn. Aber rechts geht das gar nicht klar.

Wenn man sich den BVB-Kader anguckt, dann ist das individuell auch schwächer als sonst. Ich sehe drei Feldpieler mit unengeschränkt internationaler Klasse (Mats, Haaland, Guerreiro) und um die 14 Spieler mit ordentlichem bis gutem Niveau, dazu ein paar Talente, dabei mit Moukoko eins mit richtig Potential, dass aber auch 2021/22 noch eher Förderspieler sein wird.
Das würde sicher wieder für Platz 2-4 reichen, die KO Runde in der CL wird damit aber schon eine echte Herausforderung. Näher an die Bayern rückt man mit dem Kader sicher nicht. Kann man über System, Teambuilding etc auffangen, aber dafür muss man eben die Spielertypen für ein klares System haben - was man nicht hat.
Und charakterlich habt ihr sicher keinen A*schlochkader, aber die verschworene Gemeinschaft aus Kloppzeiten ist es nun auch nicht.

Im Moment steht man vor der Kaderliste und denkt sich: joa, alles keine ganz Schlechten, aber was will Rose damit spielen? Corona ist für die Kaderplanung kacke, klar. Der BVB-Kader war in den letzten Jahren nie wirklich ausgewogen, aber dieses mal ist er für mich (wenn nicht noch was passiert) unausgewogen wie nie. Da stehen Bayern und Leipzig momentan einfach besser da (Bayern hat auch Positionsprobleme, aber nicht so grundlegende wie ihr). Wenn man so in die Saison geht, muss man von Titeln nicht reden. Eigentlich auch nicht von der klaren Nr.2, denn wenn Marsch nicht verkackt, ist RB viel homogener besetzt.
 
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Deontay

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Aubameyang als Winger verpflichtet haben
Er war durchaus auch Winger. Zwar hat er unter Galtier auch häufiger in der Doppelspitze agiert, seine Stammposition war dann aber schon eher der Flügel. In der ersten Saison spielte noch Lewandowski, da gab es auch keinen Platz für Auba als MS. In der zweiten Saison funktionierte Immobile nicht wie gewünscht - wodurch in der Rückrunde Aubameyang vermehrt Spielzeit im Zentrum erhielt, das funktionierte dann auch erstaunlich gut.

Und zu Brandt muss man sagen, dass er den Großteil seiner Karriere eben als linker Winger gespielt hat. Imho halt nie besonders gut - aber er spielte es eben dann doch. Erst unter Bosz als ZM hat er dann spielerisch wirklich überzeugen können, deshalb hätte man 2019 schon Brandt als ZM betrachten müssen - gerne aber mit dem Zusatz, dass er als Winger eben auch agieren könnte.
 

nbatibo

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@le freaque Zuletzt wurde ja vielen BVB-Fans unterstellt, alles viel zu pessimistisch zu sehen - aber du kannst da ganz gut mithalten…
:D

Ich bleibe ebenfalls skeptisch, aber zwei deiner großen „Kernfragen“ finde selbst ich zu überspitzt dargestellt.

Man hat keinen „10er“? Gegenfrage: War Stindl ein echter „10er“? Finde da passt ein Reus, den man eh kaum noch auf einer anderen Position einsetzen kann, schon recht treffend ins Profil. Bei Reyna hieß es immer, er ist für die Außen oder Halbpositionen zu langsam und seine Zukunft liegt im Zentrum - also wäre auch hier die Gelegenheit dazu.
Bleibt Brandt, wäre er eine dritte Option für diese Position - je nachdem was Rose da genau sehen will bzw. ob er in eine Position weiter hinten plant.
Insgesamt hätte man aber 3 Spieler, die nominell in Systemen ohne Winger bzw. hinter einer Doppelspitze durchaus ihre Daseinsberechtigung hätten, vielleicht sogar noch eine größere als bei den zuvor gespielten Systemen.

Dann hätte man niemanden der den RAV/RM geben kann? Da sehe ich jemanden, der das für die belgische Nationalmannschaft schon ne ganze Weile recht gut macht, auf beiden Seiten und nein, er heißt nicht Meunier…

Ansonsten kann man die individuelle Klasse des Kaders durchaus hinterfragen, da ist man fast wieder auf ein Breakout von Kamara, Moukoko, Coulibaly oder Bynoe-Gittens angewiesen, um die etwas schräge Prioritätenliste unserer Verantwortlichen mal wieder auszugleichen. Aber auch das ist nichts Neues in den letzten Jahren und es war/ist eigentlich jedem BVB-Anhänger klar, dass mal irgendwann das Jahr kommt, in dem mal keiner aus dem Nichts einschlägt wie eine Rakete und die Nummer in eine ganz andere Richtung gehen kann, da hat Rose so oder so ne anspruchsvolle Aufgabe vor sich…
 

Totto

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@le freaque ... und nicht einmal Reus hat für Dich internationale Klasse ? :skepsis:

Demnach hätten zudem auch einige Nationalmannschaften mit Spielern ohne internationale Klasse gespielt. Merkwürdige Sichtweise :confuse:
 

L-james

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Völlig egal welches System du spielst, du brauchst immer Leute die kreieren können und 1vs1 auflösen, sonst bist du als Team was in 95% der Saisonspiele das Spiel machen muss, völlig aufgeschmissen.
Auch unter Terzic sah der BVB ohne Sancho aus wie ein Team was um Platz 10 kämpft.
 

Blayde

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Er war durchaus auch Winger. Zwar hat er unter Galtier auch häufiger in der Doppelspitze agiert, seine Stammposition war dann aber schon eher der Flügel. In der ersten Saison spielte noch Lewandowski, da gab es auch keinen Platz für Auba als MS. In der zweiten Saison funktionierte Immobile nicht wie gewünscht - wodurch in der Rückrunde Aubameyang vermehrt Spielzeit im Zentrum erhielt, das funktionierte dann auch erstaunlich gut.

Und zu Brandt muss man sagen, dass er den Großteil seiner Karriere eben als linker Winger gespielt hat. Imho halt nie besonders gut - aber er spielte es eben dann doch. Erst unter Bosz als ZM hat er dann spielerisch wirklich überzeugen können, deshalb hätte man 2019 schon Brandt als ZM betrachten müssen - gerne aber mit dem Zusatz, dass er als Winger eben auch agieren könnte.
Was halt bestätigt, was für ein dummer Transfer auch Aubameyang war und wie Zufälle ihn im Nachhinein als Glücksgriff für die Stürmerposition gemacht haben. Zorcs Plan war das nicht...
 

Plissken

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Bin ich hier bei den drittbesten Kaderplanern in Deutschland? :saint:
Sorry, kleine Polemik, so wie ich das lese, versaut der BVB Vorstand wieder vieles.
 

Solomo

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Naja, als Fan ist man doch immer Kaderplaner ;) Man muss zum Glück die Gehälter nicht zahlen, die Gespräche nicht führen und das wirtschaftliche Ergebnis nicht verantworten, deswegen redet man sich einfach generell sehr leicht. Aber es ist schon oft so, dass Personalien, wo 90% der Fans Bauchweh haben, am Ende tatsächlich problematisch sind.
 

Deontay

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Was halt bestätigt, was für ein dummer Transfer auch Aubameyang war und wie Zufälle ihn im Nachhinein als Glücksgriff für die Stürmerposition gemacht haben. Zorcs Plan war das nicht...
Der Transfer war keineswegs dumm. Wenn beispielsweise Thuram als Flügelspieler verpflichtet wird in Tottenham - und irgendwann plötzlich als Stoßstürmer explodiert... und Kane damit kompensiert, dann ist dieser Transfer auch nicht dumm oder glücklich. Aubameyang galt als Flügelspieler der flexibel einsetzbar ist, Zorc zur Verpflichtung damals:
Wir sind sehr froh, in Pierre-Emerick Aubameyang unseren Wunschspieler verpflichtet zu haben. Er ist im Offensivbereich sehr flexibel einsetzbar, hat enormes Tempo in seinen Aktionen, strahlt Torgefahr aus.
Inludiert ja wohl auch die Mittelstürmerposition - demnach hat sich alles bewahrheitet. Zudem braucht man bei Aubameyang natürlich nicht so zu tun, als ob das eine Glanzleistung des Scoutings gewesen wäre. Der gute Mann hat in den vorherigen beiden Ligasaisons 58 Scorer in 73 Spielen vorzuweisen. Er sorgte schon länger für Furore in Frankreich und stand bei vielen größeren Vereinen auf dem Zettel.
Übrigens war ein gewisser Herr Klopp damals Trainer, dieser sollte ja die Idealposition eines Spieler erkennen. Stattdessen lässt er Auba im Pokalfinale gegen die Bayern 83 Minuten auf der Bank, spielt lieber mit Miki+Großkreutz auf den Außen. Man stelle sich vor, ein BVB-Trainer würde das heutzutage so machen. Jedenfalls lieferte Aubameyang in seiner ersten Saison als Winger ziemlich solide, 13 Bundesligatore auf Anhieb sind schon stark imho.
 

KOH76

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Der Transfer war keineswegs dumm. Wenn beispielsweise Thuram als Flügelspieler verpflichtet wird in Tottenham - und irgendwann plötzlich als Stoßstürmer explodiert... und Kane damit kompensiert, dann ist dieser Transfer auch nicht dumm oder glücklich. Aubameyang galt als Flügelspieler der flexibel einsetzbar ist, Zorc zur Verpflichtung damals:


Inludiert ja wohl auch die Mittelstürmerposition - demnach hat sich alles bewahrheitet. Zudem braucht man bei Aubameyang natürlich nicht so zu tun, als ob das eine Glanzleistung des Scoutings gewesen wäre. Der gute Mann hat in den vorherigen beiden Ligasaisons 58 Scorer in 73 Spielen vorzuweisen. Er sorgte schon länger für Furore in Frankreich und stand bei vielen größeren Vereinen auf dem Zettel.
Aubameyang wurde als Winger verpflichtet. Das zeigt sich u.a. daran, dass man in der Sommerpause 2014 keinen Gedanken daran verschwendet hat ihn als MS einzusetzen, sondern mit Immobile und Ramos gleich zwei für damalige Verhältnisse recht teure MS als Ersatz für Lewandowski verpflichtet hat. Das hätte man nicht getan, wenn man Auba entsprechend eingeplant hätte.

Übrigens war ein gewisser Herr Klopp damals Trainer, dieser sollte ja die Idealposition eines Spieler erkennen. Stattdessen lässt er Auba im Pokalfinale gegen die Bayern 83 Minuten auf der Bank, spielt lieber mit Miki+Großkreutz auf den Außen. Man stelle sich vor, ein BVB-Trainer würde das heutzutage so machen. Jedenfalls lieferte Aubameyang in seiner ersten Saison als Winger ziemlich solide, 13 Bundesligatore auf Anhieb sind schon stark imho.
Die Quote ist gut, wobei drei Tore aus dem ersten Saisonspiel stammen. Allerdings täuscht sie, Aubameyang war als Winger absolut grauenhaft. Wer die Spiele damals verfolgt hat würde immer genauso handeln wie Klopp damals im Finale. Dass er Aubameyang offensichtlich selbst nicht als MS gesehen hat kann man natürlich kritisieren, im ersten Jahr war die Stelle aber noch mit Lewandowski besetzt.
 

Deontay

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Die Quote ist gut, wobei drei Tore aus dem ersten Saisonspiel stammen. Allerdings täuscht sie, Aubameyang war als Winger absolut grauenhaft. Wer die Spiele damals verfolgt hat würde immer genauso handeln wie Klopp damals im Finale.
Kann durchaus möglich sein, vielleicht hat man sich noch eine Verbesserung im Spiel erhofft und sah die ersten 13 Tore als soliden Auftakt für Größeres an.

Aubameyang wurde als Winger verpflichtet. Das zeigt sich u.a. daran, dass man in der Sommerpause 2014 keinen Gedanken daran verschwendet hat ihn als MS einzusetzen, sondern mit Immobile und Ramos gleich zwei für damalige Verhältnisse recht teure MS als Ersatz für Lewandowski verpflichtet hat. Das hätte man nicht getan, wenn man Auba entsprechend eingeplant hätte.
Das liegt dann eben an Klopp, tut mir leid. Er hätte im Sommer ja neue Außenstürmer einfordern können wenn er Auba dort als untauglich einsortiert hätte - stattdessen die 2 weiteren Mittelstürmer. Für mich ein klares Indiz dafür, dass Klopp eben Aubameyang als Flügelspieler ansah.

Zusätzlich war Aubameyang auch nicht zwingend als Stammspieler einzuordnen. Es gab lediglich den Götze-Abgang der mit Miki kompensiert wurde. Man hatte also die nominelle Besetzung mit Reus,Kuba und Großkreutz. Insbesondere Kuba hat in der Saison zuvor die beste Saison seines Lebens wohl gespielt. Hofmann hatte auch einige Spielanteile als Talent.
In der Saison 14/15 hat man zwar keinen Flügelspieler weiter verpflichtet, durch Kagawa ist Miki auf den Außen gezogen wo er später unter Tuchel groß aufspielte.
 

KOH76

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Kann durchaus möglich sein, vielleicht hat man sich noch eine Verbesserung im Spiel erhofft und sah die ersten 13 Tore als soliden Auftakt für Größeres an.
Verstehe ich nicht.

Das liegt dann eben an Klopp, tut mir leid. Er hätte im Sommer ja neue Außenstürmer einfordern können wenn er Auba dort als untauglich einsortiert hätte - stattdessen die 2 weiteren Mittelstürmer. Für mich ein klares Indiz dafür, dass Klopp eben Aubameyang als Flügelspieler ansah.
Ja, das lag sicher auch an Klopp. Du bestätigst gerade genau das was du in Zweifel gezogen hast, nämlich dass Aubameyang als Winger verpflichtet und eingeplant worden ist.

Zusätzlich war Aubameyang auch nicht zwingend als Stammspieler einzuordnen. Es gab lediglich den Götze-Abgang der mit Miki kompensiert wurde. Man hatte also die nominelle Besetzung mit Reus,Kuba und Großkreutz. Insbesondere Kuba hat in der Saison zuvor die beste Saison seines Lebens wohl gespielt. Hofmann hatte auch einige Spielanteile als Talent.
Aubameyang war selbstverständlich als Stammspieler eingeplant. Er hat 13 Millionen gekostet, das war für den BVB damals sehr viel Geld.

In der Saison 14/15 hat man zwar keinen Flügelspieler weiter verpflichtet, durch Kagawa ist Miki auf den Außen gezogen wo er später unter Tuchel groß aufspielte.
Weil man Auba als Flügelspieler eingeplant hat. Kagawa kam erst zum 3. Spieltag.

Ich verstehe nicht so ganz, warum du versuchst das Management besser dastehen zu lassen. Aubameyang war ein guter Transfer aus den völlig falschen Gründen. So wie er geplant war kann man den Transfer schon als dumm bezeichnen, dass er sich im Nachhinein zufällig als goldrichtig herausgestellt hat ändert das doch nicht.
 

frusciante15

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Die Frage ist aber, ob wir wirklich die angenommene Zufälligkeit belegen können? Seinerzeit wurde Lewandowski auch auf der 10 eingesetzt und da wurde sicherlich ähnlich geraunt, was so ein Transfer soll, wenn der Stürmer gar nicht im Sturm sondern im Mittelfeld spielt. Klopp hat das dann damit erklärt, dass das die richtige Maßnahme war, um Lewandowksi zu dem Spieler zu entwickeln, den wir dann bekommen haben. Ich kann mir prinzipiell schon vorstellen. dass da bei Aubameyang ähnliche Gedanken im Spiel waren. Akklimatisieren auf Außen, schauen, ob es passt und ansonsten ausloten, ob was im Sturm möglich ist.

Könnte ich mir zumindest vorstellen. Ich mein, Ramos musste auch ständig auf den Außen spielen. Diese schwarz/weiss Positionstreue gibt es nur bei den wenigstens Spielern. Haaland wäre mMn zB. ein Gegenbeispiel. Der kann wirklich nur den Mittelstürmer geben und ansonsten ist der auf jeder anderen Position unbrauchbar.

Ansonsten ist die Zeit aber vorallem Ressourcenverschwendung gewesen und ein krasser try & error Luxus, dem wir finanziell Tribut zollen mussten.

PS: Um mal etwas Positivität zu versprühen. Ich finde, Marco Rose kommt bisher echt gut rüber. Sehr, sehr aktiv und kommunikativ. Immer mittendrin. Dazu auch ein schöner Zug mit den ganzen mitgefahrenen Jugendspielern Fussballtennis zu spielen. Sehr integrierend alles. Und viel Fokus auf Spass und wenig Druck.

Edit: Big Zag braucht laut eigener Aussage noch mindestens 2 bis 3 Monate. Einer Verlängerung wäre er nicht abgeneigt. Und möchte bei der Integration von Kamara und Coulibaly helfen (y)
 
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KOH76

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Die Frage ist aber, ob wir wirklich die angenommene Zufälligkeit belegen können? Seinerzeit wurde Lewandowski auch auf der 10 eingesetzt und da wurde sicherlich ähnlich geraunt, was so ein Transfer soll, wenn der Stürmer gar nicht im Sturm sondern im Mittelfeld spielt. Klopp hat das dann damit erklärt, dass das die richtige Maßnahme war, um Lewandowksi zu dem Spieler zu entwickeln, den wir dann bekommen haben. Ich kann mir prinzipiell schon vorstellen. dass da bei Aubameyang ähnliche Gedanken im Spiel waren. Akklimatisieren auf Außen, schauen, ob es passt und ansonsten ausloten, ob was im Sturm möglich ist.
Das ist doch absurd, sorry. Lewandowski wurde als Stürmer verpflichtet und hat in seiner ersten Saison ein paar Spiele als HS/10er gemacht, weil Kagawa in der Rückrunde ausgefallen ist und der Kader sehr dünn war. Das war absolut aus der Not geboren und sicher keine von langer Hand geplante Vorgehensweise. Aubameyang wurde offensichtlich als Winger verpflichtet und nicht als möglicher MS, was völlig klar ist, weil es ansonsten sinnlos gewesen wäre mit Immobile und Ramos zwei Spieler für diese Position zu verpflichten, obwohl man nicht viel Geld zur Verfügung hatte.

Könnte ich mir zumindest vorstellen. Ich mein, Ramos musste auch ständig auf den Außen spielen. Diese schwarz/weiss Positionstreue gibt es nur bei den wenigstens Spielern. Haaland wäre mMn zB. ein Gegenbeispiel. Der kann wirklich nur den Mittelstürmer geben und ansonsten ist der auf jeder anderen Position unbrauchbar.
Ramos musste auf Außen spielen, weil die Kaderzusammenstellung damals schon eine absolute Katastrophe war und man zu wenige Winger im Kader hatte. Ramos war auf Außen ebenfalls unbrauchbar.

Ansonsten ist die Zeit aber vorallem Ressourcenverschwendung gewesen und ein krasser try & error Luxus, dem wir finanziell Tribut zollen mussten.
Eigentlich nicht. Ramos war völliger Unsinn mit Ansage und Immobile offensichtlich nicht gut für das System gescouted, zudem hat es da einfach menschlich nicht gepasst. Aubameyang hatten wir schon und sonst kamen zu der Zeit als teurere Transfers Reus (braucht man nichts zu sagen), Sokratis (damals ein sehr guter Transfer) und Mkhitaryan (der insgesamt bis auf die letzte Saison enttäuscht hat, aber ein absolut nachvollziehbarer Transfer war).
 

Blayde

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Ich fand Ramos als Backup-Stürmer eigentlich richtig gut. Hat sich leider später als Luxus herausgestellt, den wir uns nicht leisten konnten, da er sich mit dieser schlechtbezahlten Backup-Rolle nicht lange zufrieden gegeben hat. Später hatten wir mit Isak als Talent eine geniale Backup-Rolle, die der Trainer leider ignoriert hat. Und jetzt mal schauen... Die Situation ist perfekt für Talent Moukoko als Monsterjoker und -Backup.
 

frusciante15

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Das ist doch absurd, sorry. Lewandowski wurde als Stürmer verpflichtet und hat in seiner ersten Saison ein paar Spiele als HS/10er gemacht, weil Kagawa in der Rückrunde ausgefallen ist und der Kader sehr dünn war. Das war absolut aus der Not geboren und sicher keine von langer Hand geplante Vorgehensweise. Aubameyang wurde offensichtlich als Winger verpflichtet und nicht als möglicher MS, was völlig klar ist, weil es ansonsten sinnlos gewesen wäre mit Immobile und Ramos zwei Spieler für diese Position zu verpflichten, obwohl man nicht viel Geld zur Verfügung hatte.
Stimmt so nicht. Waren nicht nur ein paar Spiele, sondern +10 und er hat dort schon gespielt, als Kagawa noch fit war. Klopp hat dies auf Nachfrage auch definitiv mal geäußert, dass diese Position für Lewandowskis Entwicklung als Stürmer wichtig war. Ob dahinter ein big plan war, keine Ahnung, aber das Klopp oftmals einen anderen Blick auf Spieler hatte, der nicht für jeden direkt erkennbar ist, ist denke ich nicht abzustreiten. Und das dann kategorisch auszuschliessen, weil es deine Meinung ist, ist zwar okay, aber ich sehe das anders. Gerade das Zitat von Zorc "Offensiv flexibel einsetzbar" lässt genug Interpretationsraum, um deine Sichtweise anzuzweifeln.

Mir geht es nicht um mal die grundsätzliche Verteidigung unserer Verantwortlichen, aber bei Aubameyang glaube ich schon an eine gewisse Weitsicht und nicht nur an die zufällige Fügung des Schicksals. Bei anderen Transfers sieht das definitiv anders aus. Die waren nicht durchdacht und einfach nur schlecht.

Eigentlich nicht. Ramos war völliger Unsinn mit Ansage und Immobile offensichtlich nicht gut für das System gescouted, zudem hat es da einfach menschlich nicht gepasst. Aubameyang hatten wir schon und sonst kamen zu der Zeit als teurere Transfers Reus (braucht man nichts zu sagen), Sokratis (damals ein sehr guter Transfer) und Mkhitaryan (der insgesamt bis auf die letzte Saison enttäuscht hat, aber ein absolut nachvollziehbarer Transfer war).
Ramos musste auf Außen spielen, weil die Kaderzusammenstellung damals schon eine absolute Katastrophe war und man zu wenige Winger im Kader hatte. Ramos war auf Außen ebenfalls unbrauchbar.
Nimmt man Aubameyang in die Stürmergleichung mit rein, trifft es schon zu. Das wären dann 3 Optionen gewesen, um eine Position kurz- und mittelfristig abzudecken.

Ansonsten kann ich deine Meinung zu Ramos wenig verstehen. Wenn ein Transfer grundsolide war, dann der. Der hat jegliche Rolle, die ihm gegeben wurde, mindestens ordentlich ausgefüllt. Hier und da Pech gehabt und nicht genügend Vertrauen bekommen, aber das war insgesamt okay. Den haben wir ja sogar mit + verkaufen können :D
 
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NcsHawk

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Rose geht mit dem schwächsten Kader seit der ersten Bosz Saison in die Hinrunde.
Ich denke so viel kann man sagen ohne hier den Teufel an die Wand malen zu wollen.
Heißt auch man wird an diesem Kader sehr gut die Handschrift des Trainers sehen können.
Die Testspiele waren bis dahin ziemlich ernüchternd.

Jetzt gibt es Freitag noch Bologna und dann geht es im DFB Pokal los.
 

KOH76

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Stimmt so nicht. Waren nicht nur ein paar Spiele, sondern +10 und er hat dort schon gespielt, als Kagawa noch fit war.
Im Pokal gegen Offenbach und einmal 19 Minuten gegen Freiburg. Ist das dein Ernst?

Klopp hat dies auf Nachfrage auch definitiv mal geäußert, dass diese Position für Lewandowskis Entwicklung als Stürmer wichtig war. Ob dahinter ein big plan war, keine Ahnung, aber das Klopp oftmals einen anderen Blick auf Spieler hatte, der nicht für jeden direkt erkennbar ist, ist denke ich nicht abzustreiten.
Klopp hat m.W. nie gesagt, dass es von Anfang an geplant war Lewandowski so einzusetzen. Dass es für Lewandowskis Entwicklung förderlich war mag sein, hat aber überhaupt nichts mit dem Thema zu tun.

Und das dann kategorisch auszuschliessen, weil es deine Meinung ist, ist zwar okay, aber ich sehe das anders. Gerade das Zitat von Zorc "Offensiv flexibel einsetzbar" lässt genug Interpretationsraum, um deine Sichtweise anzuzweifeln.

Mir geht es nicht um mal die grundsätzliche Verteidigung unserer Verantwortlichen, aber bei Aubameyang glaube ich schon an eine gewisse Weitsicht und nicht nur an die zufällige Fügung des Schicksals.
Du kannst glauben was du möchtest, außer einer beliebig interpretierbaren Aussage von Zorc gibt es nur überhaupt nichts was dafür sprechen würde.

Ansonsten kann ich deine Meinung zu Ramos wenig verstehen. Wenn ein Transfer grundsolide, dann der. Der hat jegliche Rolle, die ihm gegeben wurde, mindestens ordentlich ausgefüllt. Hier und da Pech gehabt und nicht genügend Vertrauen bekommen, aber das war insgesamt okay. Den haben wir ja sogar mit + verkaufen können :D
Ramos hat knapp 10 Millionen gekostet und wurde verpflichtet, um zusammen mit Immobile den besten Stürmer der Liga zu ersetzen, der in der Saison davor mit Reus die komplette Offensive getragen hatte. Für eine solche Mini-Rolle, wie er sie letztlich ausgefüllt hat, war er offensichtlich nicht vorgesehen. Der Transfer war nicht gut, mit Ansage.
 

Blayde

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Ramos hat knapp 10 Millionen gekostet und wurde verpflichtet, um zusammen mit Immobile den besten Stürmer der Liga zu ersetzen, der in der Saison davor mit Reus die komplette Offensive getragen hatte. Für eine solche Mini-Rolle, wie er sie letztlich ausgefüllt hat, war er offensichtlich nicht vorgesehen. Der Transfer war nicht gut, mit Ansage.
Was zur Hölle das in der Praxis bedeuten sollte, ist mir eh nie klar gewesen? Wie ersetze ich einen Spieler durch zwei Spieler, von denen nur einer spielen kann?

Ich fand Ramos als Backup wie gesagt gut, aber die Millionen hätte man sicher woanders besser investieren können - yes. Er war entweder ein zu teurer Backup oder eine zu teure vermeintliche Versicherung für den Fall, dass Immobile floppt. So oder so komisch.
 
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