Borussia Dortmund 2021/22 - Arbeiterfußball mit dem Ex im Rücken


Mahoney_jr

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Glaube ich nicht. Rose ist ja was die Ausbeute angeht nach wie vor unfassbar gut unterwegs.
Nach Wolfsburg und Bayern wird das Programm auch wieder übersichtlicher.
Bochum, Fürth und Berlin zum Jahresabschluss.
Dann sollten Haaland und Reyna wieder zur Verfügung stehen.
Das wird der Offensive enorm helfen und das wird dann auch wieder gegen die meisten Bundesliga Teams ausreichen.
Ach doch.. das kommt dann automatisch, weil es sich ja gut in die Einkaufspolitik einpflegen lässt. Falscher Kader und dann auch noch die schwierige Entscheidung, nicht mit Terzic weiterzumachen. Das passiert doch normalerweise sowieso, wenn die geschönte Bundesliga-Statistik nachlässt.
 

KOH76

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Ach doch.. das kommt dann automatisch, weil es sich ja gut in die Einkaufspolitik einpflegen lässt. Falscher Kader und dann auch noch die schwierige Entscheidung, nicht mit Terzic weiterzumachen. Das passiert doch normalerweise sowieso, wenn die geschönte Bundesliga-Statistik nachlässt.
Ich bin bei @L-james und erwarte eher Mentalitätsdebatten und Aussagen, dass der Kader einfach zu jung ist.
 

le freaque

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Plus die schwierigen Corona-Zeiten, in denen eine gute und vorausschauende Kaderplanung eben schwierig sei, wenn man keinen Konzern o.ä. im Rücken hätte.
Natürlich wird sowas kommen, zumal eine Demission Roses ja auch klar auf Zorc und Watzke zurückfallen würde. Nach all den suboptimalen Trainernetscheidungen nach Tuchel kann ich mir nicht vorstellen, dass sie sich das leisten wollen. Gerade auch im Hinblick auf den eigenen Nimbus/Status.
Neben den falschen Sachentscheidungen hat der BVB für mich auch durchaus das Problem einer Führung mit zweifellos riesigen Verdiensten, die aber keine ANtworten auf das Heute hat und gleichzeitig einfach nicht loslassen kann. Der Nachfolgeraufbau mit z.B. Kehl ist ja auch eher als Festhalten an der eigenen Macht zu sehen, denn als tatsächlicher Nachfolgeraufbau. Ist nichts BVB-Exklusives (als Bayernfan weiß ich da sehr gut, wovon ich rede), aber trotzdem lähmt es Entwicklung und tatsächliches, internes Hinterfragen der Strategie.

Ich glaube, dass es wirklich an der Zeit für einen Führungswechsel bei euch ist, in dieser Konstellation wird es keine echte Einsicht und keinen echten Umschwung oder Strategiewechsel mehr geben. Natürlich habe ich mitbekommen, dass Zorc bei euch als das dringendere Problem wahrgenommen wird. Mag auch durchaus sein. Ich halte es aber eigentlich rein vom Vorgehen her für sinnvoller, zuerst die Spitze (also hier Watzke) auszutauschen, damit der neue "Chef vons Janze" dann einen Sportvorstand installieren kann, von dem er auch überzeugt ist.
Dass Aki und Zorc gleichzeitig abdanken,halte ich für ausgeschlossen, wäre vielleicht auch wirklich zu viel auf einmal. Aber der Plan scheint ja eher zu sein, dass mit Kehl ein Spieler aus der "goldenen Zeit" mit entsprechender Seilschaft und Dankbarkeit hochgezogen wird (also ein klarer Watzke-Mann), mit dem dann Akis eigener Nachfolger irgendwann einfach leben muss. Aki sichert sich dadurch auch nach einem Wechsel auf seiner Position weiterhin Einfluss.
Also im Prinzip genau wie bei uns mit Brazzo, das Prinzip ist ja schon sehr ähnlich. Und es wird dadurch nicht besser. Ich hielte es für deutlich sinniger, zuerst die Spitze auszuwechseln (keine Ahnung, wer in Dortmund da in Frage kommt oder ob man sich auswärtig orientieren müsste), um dieser dann die Aufgabe zu übertragen, ein neues Team zusammenzustellen, als einem Nachfolger irgendwann ein Team hinzustellen, das eben schon da ist und "den erfolgreichen Weg weiterführt".
 

le freaque

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Zum rein Sportlichen:
Auf die aktuelle Saison bezogen muss man halt auch überlegen, was wirklich zu stemmen ist und was ökonomisch wie perspektivisch Sinn macht. Die EL bietet auch tolle Gegner. Da können Barca, Atletico oder Milan reinrutschen. Neapel, Lyon, Monaco, Lazio, Leicester, etc. Das ist sportlich eigentlich immer noch reizvoll, aber eben auch schwierig. Um die EL wirklich zu gewinnen, muss man absolut am obersten Level spielen und viel investieren. So richtig viel Geld gibt es dafür aber nur im absoluten Erfolgsfall und ein EL-VF oder so bringt einem Verein wie dem BVB finanziell nicht sooo viel und vom Renommé her eigentlich gar nichts. Wenn man aber voll auf die EL geht, gefährdet man die Ziele in der BL - und die erneute Quali für die CL hat ja nunmal oberste Priorität. Bei eurer Verletztengeschichte würde ich das eigentlich nicht eingehen.

Ich würde, so unsportlich das auch klingt, die EL einfach sausen lassen. Dann lieber die CL-Quali frühzeitig eintüten und austesten, wen man vom aktuellen Kader wirklich weiterbeschäftigen will und welche jungen Spieler sich für höhere Aufgaben anbieten. Lieber in der Liga sicher auf 1-4 stehen und auch mal den Knauffs, Moukokos, Pherais und Coulibalys Minuten geben, als sich in einem Wettbewerb aufreiben, für dessen Gewinn (wenn überhaupt machbar) man viele Körner aufbringen muss.
Plus: die Leistungen mögen nicht entsprechend sein, aber ihr seid in Schlagdistanz zu Platz 1. Was kann kackiger sein, als im wichtigen Endspurt (viellecht gibt es bei Bayern im Frühjahr wieder Covid-Chaos, wer weiß das schon?) plötzlich auf Mats, Reus und Haaland verzichten zu müssen, weil die im EL-VF gegen Piräus umgetreten wurden? Im dümmsten Fall verliert man dann in der Liga entscheidende Punkte und in der EL scheidet man im HF gegen Lazio oder Sevilla aus.
 

tennisfun

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Fußball - Experte zu Haaland-Verletzung: "Viel zu viel Stress" - Sport - SZ.de (sueddeutsche.de)
Haaland reist mit nach Dortmund. Gesagt wurde das er hoffentlich dieses Jahr nochmal spielt. Nun spielt er 3-4 Wochen früher. Weiß nicht ob der BVB und Haaland wieder den Fehler machen zu schnell zu viel zu wollen. Ich glaube der Physio Aldo Vetere hat recht. Ich kann mir vorstellen das er bei einem größeren Klub weniger Stress hat das er schnell wieder fit werden muss weil er nicht der wichtigste Spieler im Verein ist. Mit 18/19 Jahren spielen die wenigsten eine ganze Saison, werden langsam herangeführt. Bei Haaland geht das alles schneller, vielleicht zu schnell und ich hoffe nicht das er das später bereut das er jetzt zu viel will. Wenn sein Körper immer wieder streikt ist das ein Signal auf das er hören sollte.
Natürlich ist es schade wenn er ausfällt, es ist ein Genuss ihn in der Bundesliga spielen zu sehen.
 

Traditionsverein#1

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Das Ausscheiden aus der CL kommt leider nicht überraschend. Auch unter dem neuen Trainer Rose hat diese Mannschaft in Sachen Stabilität nicht im Ansatz zugelegt. Wie ein roter Faden zieht sich das durch die letzten Jahre. Was eines zeigt: Ein Trainerproblem gab es nicht, auch nicht unter Favre. Die Zusammensetzung der Mannschaft in das Problem. Watzke und Zorc müssen sich mal dringend hinterfragen, wie viel Schaden sie diesem Verein noch zufügen wollen, bevor sie in Rente gehen!! Ihre Zeit ist vorbei! Die erkennen nicht mal, wo die Ursache des Problems liegt. Normalerweise wachsen Mannschaften mit der Zeit zusammen und lernen aus Misserfolg. Beim BVB ist aber kein Lerneffekt zu sehen. Sobald ein wichtiges Spiel ansteht, steht allen die Angst im Gesicht und kaum ein Spieler kann sein Potenzial abrufen. Hinzu kommen noch Spieler wie Schulz, die nicht mal welches haben.
 

nbatibo

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Irgendwie würde es aber passen, wenn man jetzt im Duell gegen die „Corona-Bayern“ plötzlich was mitnimmt…
:LOL:

Ich wünsche mir für die Zukunft einfach nur, dass Irgendwann mal dieser verdammte Kader ausgemistet wird - ich kann diese Millionengräber und Maskottchen einfach nicht mehr ertragen…
 

Evander

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Was man mit einem Schulz, Pongracic, Reinier etc. will, bleibt das Geheimnis des Managements.Malen muss leider auch dazu
gezählt werden.Viel Geld in den Sand gesetzt.
 

Tijuana Tornado

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Favre war punktemäßig auch "unfasstbar gut" unterwegs und trotzdem assoziiert jeder die Favreära mit Stagnation. Der BVB overachieved in dieser Saison eher. Stand jetzt hat Rose die Mannschaft nicht wirklich weiterentwickelt. Leider, weil Rose ein guter Typ zu sein scheint.
 

frusciante15

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Favre war punktemäßig auch "unfasstbar gut" unterwegs und trotzdem assoziiert jeder die Favreära mit Stagnation. Der BVB overachieved in dieser Saison eher. Stand jetzt hat Rose die Mannschaft nicht wirklich weiterentwickelt. Leider, weil Rose ein guter Typ zu sein scheint.
Wann hätte Rose wie was entwickeln sollen?
 

Epsilon

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Favre war punktemäßig auch "unfasstbar gut" unterwegs und trotzdem assoziiert jeder die Favreära mit Stagnation. Der BVB overachieved in dieser Saison eher. Stand jetzt hat Rose die Mannschaft nicht wirklich weiterentwickelt. Leider, weil Rose ein guter Typ zu sein scheint.
Hör auf Favre zu loben das ist hier nicht gern gesehen, eigentlich ein absolutes No Go. Favre hatte im Gegensatz zu Rose einen Meisterschaftskader, eigentlich hätte man mit diesem das Triple holen müssen. Seine Punkteausbeute spielt überhaupt keine Rolle. :belehr:
 

Solomo

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Ach Leute... :rolleyes: Müssen denn diese Spitzen echt immer sein? Ja, beim BVB läuft seit Jahren einiges schief im Kadermanagement. Ja, manche Kritik an Favre war überzogen. Nein, Favre ist nicht per se ein schlechter Coach. Aber ist nicht ziemlich klar, dass Favre mit seiner Herangehensweise der falsche Coach für den BVB war und das eigentlich von Anfang an? Ich sehe das ähnlich wie mit Ancelotti bei Bayern. Auch ein guter Coach kann mal zur falschen Zeit beim falschen Verein sein.
Ich verstehe z.B., dass man als Gladbach-Fan eine sehr hohe Meinung von Favre hat. Ich fand den Gladbach-Fußball unter ihm auch bei weitem nicht so unansehnlich, wie der eine oder andere BVB-Fan jetzt tut. Aber die beiden Vereine sind halt unterschiedlich und die Ausgangsbasis eine ganz andere. Weder muss man Favres Zeit bei Gladbach jetzt kaputt reden, noch muss man Favres Zeit beim BVB besser machen, als sie war. So schwer ist das doch nicht.
 

frusciante15

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Gegenüber Rose hatte Favre wirklich den reinen Luxus gehabt. Einen Top-Winger, nicht ansatzweise solche Verletzungen zu händeln, dadurch vernünftige Vorbereitungen und Geld zum investieren, wobei hier natürlich die Frage ist, wieviel er bei Transfers entscheiden durfte.
 

KOH76

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Gegenüber Rose hatte Favre wirklich den reinen Luxus gehabt. Einen Top-Winger, nicht ansatzweise solche Verletzungen zu händeln, dadurch vernünftige Vorbereitungen und Geld zum investieren, wobei hier natürlich die Frage ist, wieviel er bei Transfers entscheiden durfte.
+ 2 Jahre Hakimi. @Solomo Das ist eine übliche dümmliche Provokation, die komplett an der Realität vorbei geht, da neben Favre immer auch das Management kritisiert wurde, u.a. für die damalige Situation im Sturmzentrum. Einfach nicht darauf eingehen. Von dem User kommt im Fußballbereich seit Jahren überhaupt nichts anderes.
 

Deontay

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Hakimi hatte in der ersten Saison bei Weitem nicht das Niveau wie heute. Das war in der Defensive teilweise vogelwild und er hat viele Punkte gekostet. Später erfolgte dann auch noch ein Mittelfußbruch. Wenn man also Hakimi heranziehen möchte, dann sollte man sich auch bewusst machen, dass es keinen Haaland damals gab. Es musste Götze ständig im Sturm spielen weil Paco nur Tank für die letzten 5 Minuten hatte. Anstatt Jude war Delaney im Mittelfeld.
Wenn man also schreibt, wie toll der Kader unter Favre war, dann ist das imho schon etwas tendenziös.
 

Braja

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Hakimi hatte in der ersten Saison bei Weitem nicht das Niveau wie heute. Das war in der Defensive teilweise vogelwild und er hat viele Punkte gekostet. Später erfolgte dann auch noch ein Mittelfußbruch. Wenn man also Hakimi heranziehen möchte, dann sollte man sich auch bewusst machen, dass es keinen Haaland damals gab. Es musste Götze ständig im Sturm spielen weil Paco nur Tank für die letzten 5 Minuten hatte. Anstatt Jude war Delaney im Mittelfeld.
Wenn man also schreibt, wie toll der Kader unter Favre war, dann ist das imho schon etwas tendenziös.
Billiger als dieser relativierungsversuch geht ja kaum mehr. Und klar das sowas zu Hakimi kam. Der Typ hat 2018 zwar einige Fehler gemacht, nach vorne aber deutlich mehr Impact gehabt als hinten eingebüst. Vor allem wenn man das mit dem jetzigen Personal vergleicht. Genauso Götze und Paco. Billiger gehts wirklich nicht mehr.

Reus war 3 Jahre Jünger und im Saft mit 29. Witsel genauso. Also hör auf mit der Trollerei. Die Meisterschaft wäre in diesem Jahr Pflicht gewesen, wenn man sie denn jemals wieder hätte gewinnen wollen. Mit deinem Favre war das allerdings nicht möglich.
 

Mahoney_jr

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Hakimi war großartig in der ersten Saison, wenn er neben Guerreiro und Delaney spielte. Man muss für solche Talente einen guten Rahmen finden. Wir haben ihn extrem vermisst, als er ausfiel.

Die große Harmonie mit Sancho war dann in der zweiten Saison. Beide etwas älter und dann hatten wir plötzlich die beste rechte Seite seit Kuba-Pische.
 
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