Der offizielle Thread zur Saison 2022


unicum

#68
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Hut ab @ Schachmann (y) Vlasov gewinnt. Evenepoel verliert 2:11 Minuten. Vlasov ist auch der neue Mann in Gelb.

Gesamtwertung


1.
Vlasov (BOH)
2.
Fuglsang (IPT)
+0:06
3.
Thomas (IGD)
+0:07
4.
Kron (LTS)
+0:14
5.
Küng (GFC)
+0:16
6.
Higuita (BOH)
s.t.
7.
Powless (EFE)
+0:28
8.
Großschartner (BOH)
+0:40
9.
Reichenbach (GFC)
+0:43
10.
Leknessund (DSM)
+0:44
 
Zuletzt bearbeitet:

henningoth

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Vlasov (y)

Nach dem frühjahr mit viel pech und verletzungen/krankheiten läuft es jetzt so richtig bei bora
 

unicum

#68
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Ich würde eher sagen Israel-Premier Tech hat das Rennen schnell gemacht und an den nicht wenigen kleinen giftigen Anstiegen ist das Feld quasi immer kleiner geworden. War ja dann auch ein Rundkurs, also immer wieder die gleichen "Anstiege".
 

theGegen

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Hat bora eine teamattacke gefahren oder wie haben die 4 leute in die top 10 bekommen?

Israel PremierTech ist für Fuglsang auf Team-Attacke gefahren, aber Bora hatte immer jede Menge Fahrer an der Spitze, während andere Teams hinten tropfen ließen.

Toll die Leistung von Andreas Kron, der mehrfach abgehängt nochmal alles gab, um anzuschließen.... aber leider dann doch das Führungstrikot nur denkbar knapp verpasste.
 

theGegen

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Ich glaube der ist mehr oder weniger nur zufall bzw pech wenn sich jemand infiziert

Sicher ist das Zufall oder Pech, aber verdeutlicht nochmal, dass alle Teams ihre Kapitäne auch gesund durch die 3 Wochen bekommen müssen.
Die 1. Woche, weil die Strecke so gefährlich ist und auch darüber hinaus in Watte packen, wegen Covid.
Oder Hitze.
 

theGegen

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Corona dezimiert die Fahrerfelder.
In der Tour de Suisse Vlasov raus und 4 x EF Education. Bahrein, UAE und Alpecin ziehen sich ganz zurück.
Morgen sind es dann vielleicht noch 20 Fahrer.
 

theGegen

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Tja, aber was will man machen?
Wenn man die Rundfahrt abbricht, wie sieht das dann mit den Punkten für die World Tour aus? ;)
Für die GW gibt es richtig Punkte. Das könnte einigen Teams richtig weiterhelfen. Und die haben natürlich Interesse daran, die Punkte mitzunehmen. Wenn sie auf einem guten Platz stehen. Oder es wird abgebrochen und die Punkte für die GW zählen trotzdem.
Das wiederum finden vielleicht andere Teams doof, die sich auf den letzten beiden Etappen (mit hügligem EZF zum Abschluss) noch etwas ausgerechnet hatten.
Schwer, da auf einen Nenner zu kommen. Der Orga und der UCI dürfte es natürlich am liebsten sein, wenn die Tour de Suisse komplett zu Ende gefahren wird.
 

theGegen

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Geile Etappe.
Heftiger Berg zum Ende, da dürfte auch @Wurzelsepp wenig zu meckern haben. ;)

Dass es da keine großen Schlachten und Abstände zwischen den Favoriten gab, lag hauptsächlich daran, dass das Peloton über Covid und Hitze extrem geschwächt war.
Obwohl für einige Fahrer "nur" als Vorbereitung für die Tour gedacht, hängen sich alle verbliebenen Fahrer richtig rein.

Nico Denz! :cool1:
Geil, wie er das gewonnen hatte - weil er zäh war und nie aufgab. Masnada versuchte x-mal und mit allen Tricks, ihn über einen Antritt loszuwerden. Oder hielt die Pace so hoch, dass Denz dahinter nur noch klemmen konnte. Nix da. Der blieb immer dran. Das Getrickse von Masnada führte dann lediglich dazu, dass Champoussin, José Herrada und auf der Zielgeraden sogar noch Quinn Simmons aufschließen konnten und im Sprint waren Denz und Champoussin die besten.
 

theGegen

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Ha, am Bahnhof Chiasso war ich schon mal.
Interrail und der Bahnzoll entschied: wir sollten nicht nach Italien einreisen dürfen.
Aber dann sind wir außenherum um den Bahnhof vorne wieder in den Zug rein und waren in Bella Italia.
:clowns:

Das war ohnehin alles ziemlich verrückt, gemessen an jetzigen Zuständen. In den 1980ern als Jugendlicher quer durch Europa. Da gab es noch Zoll zwischen allen Ländern auf der geplanten Reiseroute.
Schon zwischen Luxembourg und Frankreich gab es den 1. Stress mit Zöllnern, denen nicht passte, wie wir aussahen (langhaarige Freaks).
An jedem verdammten Zoll wurden unsere ordentlich gepackten Rucksäcke zerpflückt, teilweise aus reiner Schikane.
Meistens doppelt. Erst die Beamten aus Luxembourg, dann die aus Frankreich, wieder die aus Frankreich raus, gefolgt vom Schweizer Zoll für den Schwenk nach Norditalien.
Die Krönung dessen war Chiasso. Der italienische Zoll entschied: Wir durften nicht nach Italien einreisen.
Die Begründung komplett irrwitzig und weil wir eh schon einen Hals auf diese Bullenstaat-Scheiße hatten, haben wir unser Glück dann beim Schweizer Zoll gesucht. Durften problemlos nach Italien einreisen und sind (in Italien) wieder in denselben Zug gestiegen. :crazy:

Rätselfrage: Mit welcher Begründung verweigerte uns der italienische Zoll die Einreise?
  • Von Interpol gesucht
  • Besoffene Krawallmacher
  • Devisenvergehen
  • Langhaarige potentielle Revoluzzer
  • Die Laune ist sowieso schon schlecht
  • Haben Drogen im Gepäck, obwohl keine gefunden wurden
  • Reisepass oder Ticket könnten ungültig sein
Der oder die Gewinner erhalten bis zu 500 UCI Worldtourpunkte für die Gesamtwertung der Tour de Suisse. ;)
 

unicum

#68
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Nun auch Marco Haller positiv auf Covid19 getestet. Somit ist Bora nur noch durch das Trio Schachmann, Großschartner und Higuita vertreten.
 

Wurzelsepp

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Geile Etappe.
Heftiger Berg zum Ende, da dürfte auch @Wurzelsepp wenig zu meckern haben. ;)

Dass es da keine großen Schlachten und Abstände zwischen den Favoriten gab, lag hauptsächlich daran, dass das Peloton über Covid und Hitze extrem geschwächt war.
Obwohl für einige Fahrer "nur" als Vorbereitung für die Tour gedacht, hängen sich alle verbliebenen Fahrer richtig rein.

Nico Denz! :cool1:
Geil, wie er das gewonnen hatte - weil er zäh war und nie aufgab. Masnada versuchte x-mal und mit allen Tricks, ihn über einen Antritt loszuwerden. Oder hielt die Pace so hoch, dass Denz dahinter nur noch klemmen konnte. Nix da. Der blieb immer dran. Das Getrickse von Masnada führte dann lediglich dazu, dass Champoussin, José Herrada und auf der Zielgeraden sogar noch Quinn Simmons aufschließen konnten und im Sprint waren Denz und Champoussin die besten.
Klar, sehr coole Etappe, auch wenn es durch die vielen Ausfälle kaum Angriffe am Schlussanstieg gab, es war aber auch brütend heiss (über 30 Grad, dazu ein Südhang). Was ich bei der Rundfahrt als ganzes etwas schade finde: Die absolute Konzentration auf die drei letzten Etappen. Bei 8 Etappen hätte man auch schon früher die erste Bergetappe machen können, zB So-Di hügelig, Mi erste Bergetappe, dann wieder zwei "normale" Etappen und am Schluss EZF und zweite Bergetappe.
So bleibt zwar das Rennen bis am Schluss offen, aber auch irgendwie beliebig: Bis (vor-) gestern hatte man eigentlich keine Ahnung, wer für den Gesamtsieg in Frage kommt, wer der Favorit ist und so... von vergangenen Rennen konnte man auf Vlasov oder Thomas oder Evenepoel oder so tippen, aber so richtig Anhaltspunkte gab es dafür absolut keine.
 

Wurzelsepp

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Schöne Etappe auch heute, aber halt sehr ähnlich wie gestern: Erst ein langer Anstieg (gestern Nufenen, heute Lukmanier), dann sehr lange Abfahrt bzw. flach bzw. heute mit zwei harmlosen Anstiegen, dann ein sehr sehr harter und langer Schlussanstieg... auch mit einem ähnlichen Ergebnis: Grosse Fluchtgruppe für die Trikots und den Etappensieg, im Feld passiert bis zum Schlussanstieg quasi nichts. Dort übernimmt INEOS das Kommando und es gibt ein Ausscheidungsrennen, richtige Angriffe gibt es erst ganz kurz vor Schluss. Es waren zwei coole Etappen, aber ein bisschen Abwechslung hätte nicht geschadet.
Morgen das EZF, dürfte auf einen Gesamtsieg von Thomas hinauslaufen, zweiter Fuglsang. Higuita sollte eigentlich das Podest sichern können. Es sind 25 praktisch flache und technisch anspruchslose Kilometer, sein Vorsprung auf Powless ist 1.16, auf den ZF-Spezialist 2.19. Ich denke, dass es am Schluss
1. Thomas
2. Fuglsang
3. Higuita
4. Küng
5. Powless
aussehen wird... die ersten 3 relativ sicher, dann kann es auch anders aussehen. Die Etappe wird Küng gewinnen wollen, aber ob er nach den beiden harten Tagen noch seine volle Leistung bringen kann, wird man sehen, Thomas wäre Kandidat Nummer 2.
 

theGegen

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Oha, das gibt bestimmt noch böses Blut zwischen den belgischen Rivalen Quick-Step und Lotto Soudal. Stand Spitz auf Knopf zwischen Mauro Schmid (QuickStep) und Tim Wellens (Lotto Soudal) bei der Belgien-Tour vor der letzten Etappe mit erwartetem Massensprint.
Beide zeitgleich, die Abstände bei dieser Tour ergaben sich durch ein ITT und Zeitgutschriften im Ziel, sowie dem Belgien und Holland Sonderfeature "goldener Kilometer".
Da werden vor dem Finale (mal 20 km vor dem Ziel oder auch erst auf den letzten 7 bis 5 km) über einen Kilometer hinweg 3 Zwischensprints gefahren für je 3, 2 oder 1 Bonussekunden.

Hier ging es also um den Rundfahrtsieg zwischen Schmid und Wellens. Lotto überaschte die Kontrahenten mit einem Zug für Wellens für den ersten Sprint für 3 Sekunden, Schmid ging leer aus, dann lancierte Quickstep einen Konter für Schmid und in Folge wurde Wellens von Yves Lampaert zweimal blockiert, Schmid holte 2 mal 2 Sekunden. Wellens gar nix, Rundfahrtsieg an Quickstep dank Teamfoul. :skepsis:
Auch wenn Tim Wellens nicht immer ein Sympath auf dem Rad ist (es gab auch noch ein Kopfduell mit Lampaert im Anschluss an dessen Blockfoul), nahm er das Ergebnis erstmal sportlich.

 
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theGegen

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Für das Team Lotto Soudal sind 50 Punkte Differenz zwischen Platz 1 und 2 in der GW und in der UCI-World-Tour 3 Jahreswertung allerdings ein ggf. bedeutsamer und wichtiger Unterschied.
Dafür haben sie extra das A-Team geschickt und die Konkurrenz schläft nicht.

Ich finde die Regelung übrigens gut, auch wenn die Teams und Fahrer das anders sehen. ;)

Inzwischen sind halt wieder mehr als 18 Teams an dieser Lizenz interessiert, während man mangels Sponsoren über Jahre Mühe hatte, überhaupt genügend Teams für die Weltrennen zu gewinnen.

Also müssen die kleineren Teams sich entsprechend reinhängen, anstatt ihre Stars für Wildcard-Rundfahrten zu schonen.
 

Aldis

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Oha, das gibt bestimmt noch böses Blut zwischen den belgischen Rivalen Quick-Step und Lotto Soudal. Stand Spitz auf Knopf zwischen Mauro Schmid (QuickStep) und Tim Wellens (Lotto Soudal) bei der Belgien-Tour vor der letzten Etappe mit erwartetem Massensprint.
Beide zeitgleich, die Abstände bei dieser Tour ergaben sich durch ein ITT und Zeitgutschriften im Ziel, sowie dem Belgien und Holland Sonderfeature "goldener Kilometer".
Da werden vor dem Finale (mal 20 km vor dem Ziel oder auch erst auf den letzten 7 bis 5 km) über einen Kilometer hinweg 3 Zwischensprints gefahren für je 3, 2 oder 1 Bonussekunden.

Hier ging es also um den Rundfahrtsieg zwischen Schmid und Wellens. Lotto überaschte die Kontrahenten mit einem Zug für Wellens für den ersten Sprint für 3 Sekunden, Schmid ging leer aus, dann lancierte Quickstep einen Konter für Schmid und in Folge wurde Wellens von Yves Lampaert zweimal blockiert, Schmid holte 2 mal 2 Sekunden. Wellens gar nix, Rundfahrtsieg an Quickstep dank Teamfoul. :skepsis:
Auch wenn Tim Wellens nicht immer ein Sympath auf dem Rad ist (es gab auch noch ein Kopfduell mit Lampaert im Anschluss an dessen Blockfoul), nahm er das Ergebnis erstmal sportlich.
Lampaert wurde am Ende noch disqualifiziert und mit 200 Franken Geldstrafe belegt. Ändert im Ranking am Ende aber nichts, also wird man sich bei Quick-Step trotzdem ins Fäustchen lachen.

Ich tippe bei der verhinderten Einreise übrigens auf "Haben Drogen im Gepäck, obwohl keine gefunden wurden". Lange Haare, Interrail....da müssen doch Drogen im Spiel sein! :LOL:
 
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