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Der Wahnsinn von Katar - WM 2022


Werdet ihr die Partien der WM im TV Verfolgen?


  • Umfrageteilnehmer
    202
  • Umfrage geschlossen .

Teddy Horn

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Wer sich die KWM am TV ansieht, macht sich mitschuldig am Leid dieser armen Menschen. Die FIFA versteht nur eine Sprache und die heißt Geld. Sinken die Einschaltquoten in Europa, bekommt die organisierte Struktur insgesamt weniger.
Ich plädiere für den kompletten Blackout.
 

chalao

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Wer sich die KWM am TV ansieht, macht sich mitschuldig am Leid dieser armen Menschen. Die FIFA versteht nur eine Sprache und die heißt Geld. Sinken die Einschaltquoten in Europa, bekommt die organisierte Struktur insgesamt weniger.
Ich plädiere für den kompletten Blackout.

Schön wärs, aber ist natürlich nahezu unmöglich, dass eine solche Masse an Fans so ein Event boykottiert. Aus meiner Sicht sind auch eher die nationalen europäischen Verbände gefordert etwas dagegen zu unternehmen. Es kann nicht sein, dass Spanien, England, Deutschland, Italien, Frankreich usw. diese Sachen großteils stillschweigend hinnehmen. Diese Verbände hätten genug Macht gemeinsam gegen die FIFA vorzugehen. Aber anstatt Druck auf die FIFA aufzubauen, unterstüzt man teilweise noch Infantino, sodass die FIFA gar keine Notwendigkeit hat von ihrem Kurs abzuweichen. Ist für mich mindestens ein genauso großer Skandal wie die FIFA selbst und sollte auch von den Medien deutlich mehr thematisiert werden.
 

Tuco

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das verurteile ich auch, da gibt es nichts schön zu reden, genauso das die Airline sie sponsort, die WM und FIFA ist aber eine ganz andere Dimension


OK - es ist aber halt schon recht willkürlich, da jetzt plötzlich die Grenze zu ziehen, wenn man ehrlich ist. Wenn es bei der WM-Vergabe nach Deutschland Korruption gibt, wird das weitgehend ignoriert oder toleriert, denn das kann man ja als ansonsten sinnvolle Entscheidung rechtfertigen. Wenn bei der Vergabe nach Russland Korruption im Spiel ist, stört man sich zwar an dem autoritären Regime, aber man sagt sich gleichzeitig, dass das ja ansonsten als Land eine verständliche Wahl ist, also was soll's. Wenn der "eigene Verein" sich aus reiner Geldgier mit mehr als fragwürdigen Sponsoren einlässt, wird auch vielleicht mal ab und an ein kritisches Wort oder Posting losgelassen, aber das war's dann auch - man will ja weiterhin seinem Fantum nachgehen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Insofern muss man aus zynischer Perspektive feststellen: Das einzige, was die FIFA bei der WM-Vergabe nach Katar falsch gemacht hat, ist letztlich, dass es eine viel zu offensichtlich schwachsinnige Entscheidung ist, bei der die Korruption mehr zu verdrängen ist. Schon Saudi-Arabien statt Katar hätte wohl (bei ansonsten identischen Umständen) einen wesentlich geringeren Aufschrei geben, da es immerhin ein Land von einer Größe ist, wo die WM nicht schon von daher als absurd erscheint. Von anderen wie China ganz zu schweigen, das wäre dann halt genau wie bei Russland gewesen.
 

Hans Meyer

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OK - es ist aber halt schon recht willkürlich, da jetzt plötzlich die Grenze zu ziehen, wenn man ehrlich ist. Wenn es bei der WM-Vergabe nach Deutschland Korruption gibt, wird das weitgehend ignoriert oder toleriert, denn das kann man ja als ansonsten sinnvolle Entscheidung rechtfertigen. Wenn bei der Vergabe nach Russland Korruption im Spiel ist, stört man sich zwar an dem autoritären Regime, aber man sagt sich gleichzeitig, dass das ja ansonsten als Land eine verständliche Wahl ist, also was soll's. Wenn der "eigene Verein" sich aus reiner Geldgier mit mehr als fragwürdigen Sponsoren einlässt, wird auch vielleicht mal ab und an ein kritisches Wort oder Posting losgelassen, aber das war's dann auch - man will ja weiterhin seinem Fantum nachgehen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Insofern muss man aus zynischer Perspektive feststellen: Das einzige, was die FIFA bei der WM-Vergabe nach Katar falsch gemacht hat, ist letztlich, dass es eine viel zu offensichtlich schwachsinnige Entscheidung ist, bei der die Korruption mehr zu verdrängen ist. Schon Saudi-Arabien statt Katar hätte wohl (bei ansonsten identischen Umständen) einen wesentlich geringeren Aufschrei geben, da es immerhin ein Land von einer Größe ist, wo die WM nicht schon von daher als absurd erscheint. Von anderen wie China ganz zu schweigen, das wäre dann halt genau wie bei Russland gewesen.

Ob man ein Trainingslager da abhält oder eine WM ist nun mal ein Unterschied

Das Deutschland die WM gekauft hat ist auch klar
Generell kotzt mich der Laden so an, das ich mir nur noch ganz wenige Spiele bei den großen Turniere angucke, früher nahm ich fast jedes Spiel mit
 

Sofakartoffel

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Wer sich die KWM am TV ansieht, macht sich mitschuldig am Leid dieser armen Menschen. Die FIFA versteht nur eine Sprache und die heißt Geld. Sinken die Einschaltquoten in Europa, bekommt die organisierte Struktur insgesamt weniger.
Ich plädiere für den kompletten Blackout.
Wenn das bzw. die Welt mal so einfach wäre. Wie werden denn Einschaltquoten ermittelt?
Einfach nicht einschalten mag dem guten Gewissen dienen, darüber hinaus bedeutet es aber erstmal nichts.

Ich stimme Dir aber zu, Geld ist der Schlüssel der Einflussnahme. Ein "Boykott" könnte bspw. so aussehen, dass man keine Produkte kauft, die mit der WM beworben werden, dass man nicht in Gastronomie die Spiele verfolgt oder dass man Sponsoren der WM boykottiert. Zudem kann man jegliche Online-Berichterstattung ignorieren. Also alles Dinge, die tatsächlich einen direkten messbaren Einfluss haben.
Dazu kann man ja auch sagen, dass man die Spiele nicht schaut und warum man das nicht macht und so in seinem eigenen Umfeld die Aufmerksamkeit auf die Problematik lenken.
Indem man einfach die Spiele nicht schaut, ist erstmal niemandem geholfen.

@Tuco Es ehrt Dich ja, dass Du bei diesem Thema dafür Sorge trägst, dass ja nicht die bösen Bayern vergessen werden. Allerdings weiß ich nicht genau worauf Du hinaus willst. Vielleicht kannst Du mir das noch einmal genauer erklären.
Zur willkürlichen Grenze ein kleiner Vergleich. Wenn man Anhänger vom BVB ist und sich gegen Rechtsradikalität ausspricht, zieht man dann auch eine willkürliche Grenze, wenn man dem Verein wegen bestimmter Fangruppen nicht die Unterstützung entzieht?
Natürlich gibt es immer Abstufungen, was man bzw. die breite Masse bereit ist noch mitzutragen. So gab es bei Bayern durchaus Widerstände in der Fanszene gegen die Kooperation mit Katar. Es gab Austritte aus dem Verein und Positionierungen in der Kurve. Beim letzten Aufenthalt gab es viel Wirbel um einen eigentlich unabhängigen Blogger aus dem FCB-Umfeld, der von den Bayern eingeladen wurde mitzufliegen. Das ist seiner Reputation gar nicht gut bekommen.
Es ist immer eine Frage davon, wie viel man bereit ist zu ertragen und wie man das mit sich vereinbaren kann. Das geht uns allen tagtäglich so, die wir viel an Leid in Kauf nehmen und/oder verdrängen für das wir mehr oder weniger direkt an anderen Orten der Welt verantwortlich sind.

Um auf Deinen Einwurf zurückzukommen, ich sehe das ganz ähnlich wie @Hans Meyer und wie große Teile der interessierten/organisierten Fanszene. Die Zusammenarbeit der Bayern mit Katar ist ein Schandfleck für den Verein. Sie ist einzig und allein dem kurzfristigen Profit untergeordnet und steht in krassem Gegensatz zu den sonstigen Äußerungen und dem Einfordern von Werten wie Moral und Anstand, das von den Führungskräften immer mal wieder kommt.
Das kann man gerne so festhalten.
Ich habe nur ein Problem damit, wenn aus anderen Fanlagern mit dem Finger auf die Fans anderer Vereine gezeigt wird, bzw. diese direkt in Mitverantwortung für das Treiben des Vereins gesetzt werden. Denn das ist quasi immer ein Eigentor.
Kann sein, dass das gar nicht Dein Anliegen war, aber der Verweis auf Bayern in diesem Zusammenhang lässt mich diesen Eindruck gewinnen.
 

Sports Almanac

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Ich stimme Dir aber zu, Geld ist der Schlüssel der Einflussnahme. Ein "Boykott" könnte bspw. so aussehen, dass man keine Produkte kauft, die mit der WM beworben werden, dass man nicht in Gastronomie die Spiele verfolgt oder dass man Sponsoren der WM boykottiert. Zudem kann man jegliche Online-Berichterstattung ignorieren. Also alles Dinge, die tatsächlich einen direkten messbaren Einfluss haben.
Dazu kann man ja auch sagen, dass man die Spiele nicht schaut und warum man das nicht macht und so in seinem eigenen Umfeld die Aufmerksamkeit auf die Problematik lenken.
Indem man einfach die Spiele nicht schaut, ist erstmal niemandem geholfen.

Ich denke schon, weil das früher oder später die von dir beschriebene Spirale in Gang setzen würde. Man muss deinen Post nur von unten nach oben lesen. :)
 

Tuco

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@Tuco Es ehrt Dich ja, dass Du bei diesem Thema dafür Sorge trägst, dass ja nicht die bösen Bayern vergessen werden. Allerdings weiß ich nicht genau worauf Du hinaus willst. Vielleicht kannst Du mir das noch einmal genauer erklären.
Zur willkürlichen Grenze ein kleiner Vergleich. Wenn man Anhänger vom BVB ist und sich gegen Rechtsradikalität ausspricht, zieht man dann auch eine willkürliche Grenze, wenn man dem Verein wegen bestimmter Fangruppen nicht die Unterstützung entzieht?
Natürlich gibt es immer Abstufungen, was man bzw. die breite Masse bereit ist noch mitzutragen. So gab es bei Bayern durchaus Widerstände in der Fanszene gegen die Kooperation mit Katar. Es gab Austritte aus dem Verein und Positionierungen in der Kurve. Beim letzten Aufenthalt gab es viel Wirbel um einen eigentlich unabhängigen Blogger aus dem FCB-Umfeld, der von den Bayern eingeladen wurde mitzufliegen. Das ist seiner Reputation gar nicht gut bekommen.
Es ist immer eine Frage davon, wie viel man bereit ist zu ertragen und wie man das mit sich vereinbaren kann. Das geht uns allen tagtäglich so, die wir viel an Leid in Kauf nehmen und/oder verdrängen für das wir mehr oder weniger direkt an anderen Orten der Welt verantwortlich sind.

Um auf Deinen Einwurf zurückzukommen, ich sehe das ganz ähnlich wie @Hans Meyer und wie große Teile der interessierten/organisierten Fanszene. Die Zusammenarbeit der Bayern mit Katar ist ein Schandfleck für den Verein. Sie ist einzig und allein dem kurzfristigen Profit untergeordnet und steht in krassem Gegensatz zu den sonstigen Äußerungen und dem Einfordern von Werten wie Moral und Anstand, das von den Führungskräften immer mal wieder kommt.
Das kann man gerne so festhalten.
Ich habe nur ein Problem damit, wenn aus anderen Fanlagern mit dem Finger auf die Fans anderer Vereine gezeigt wird, bzw. diese direkt in Mitverantwortung für das Treiben des Vereins gesetzt werden. Denn das ist quasi immer ein Eigentor.
Kann sein, dass das gar nicht Dein Anliegen war, aber der Verweis auf Bayern in diesem Zusammenhang lässt mich diesen Eindruck gewinnen.


Es geht mir darum, dass bei Dingen wie einem Boykott das Pferd in der Regel von hinten aufgezäumt wird. Da kommt in der Regel weniger auf die Schwere des "Vergehens" an, als darauf, wie wichtig einem das Produkt etc. ist. Da war der FC Bayern hier nur ein nahe liegendes Beispiel, dafür gibt es natürlich unzählige andere (... und ich will mich da selbst auch nicht ausnehmen).

Konkret hier: Wer eingefleischter und jahrzehntelanger Bayernfan ist und die NM dagegen eher nebenbei verfolgt, dem fällt es natürlich viel leichter, eine WM zu boykottieren, als sich von "seinem" Verein abzuwenden. Für letzteres wäre es bei vielen Vereinsfans wohl schwer, überhaupt irgendetwas konstruieren, das dies zur Folge hätte, dazu hat der Vereinsfußball für viele einfach einen zu hohen Stellenwert in ihrem Leben. Und das nutzen die Vereine ganz bewusst aus, um die Kommerzialisierung etc. immer gnadenloser voranzutreiben.

Bei der FIFA ist es natürlich ähnlich: Die wissen genau, dass die WM ein derart gutes und gefragtes "Produkt" ist, dass sie das kaum durch ihre Korruption etc. zerstören können, also können sie so dreist sein, wie sie wollen. Viel krasser als im Fall der Vergabe nach Katar geht es ja auch gar nicht mehr, hier haben sie zynisch ausgedrückt wirklich alles versucht. Aber "gelingen" wird es trotzdem nicht... ;)
 

Vega

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Ich störe die berechtigte Diskussion nur ungern, wollte aber mal kurz zum Sportlichen kommen. Denn heute geht die WM 2022 im Prinzip los - mit der ersten Qualifikations-Runde in Asien. Die Mongolei konnte das Hinspiel gegen Brunei bereits mit 2:0 gewinnen.

Weitere Ergebnisse
Kambodscha - Pakistan 2:0
Laos - Bangladesh 0:1
Macau - Sri Lanka 1:0
Bhutan - Guam 1:0

Morgen trifft noch Malaysia auf Osttimor, die Rückspiele finden am 10. Juni statt, dann sind die ersten sechs Mannschaften also bereits ausgeschieden.

;)
 
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sefant77

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Es geht mir darum, dass bei Dingen wie einem Boykott das Pferd in der Regel von hinten aufgezäumt wird. Da kommt in der Regel weniger auf die Schwere des "Vergehens" an, als darauf, wie wichtig einem das Produkt etc. ist. Da war der FC Bayern hier nur ein nahe liegendes Beispiel, dafür gibt es natürlich unzählige andere (... und ich will mich da selbst auch nicht ausnehmen).

Warum war der BVB kein naheliegendes Beispiel mit einem Trainingslager in den VAR, welches danach noch von Schwatzke glattgefaselt wurde? Und es am Ende auch nur um die armen Kicker ging, denen die Luxushotels in Spanien zum Hals raushängen und welche die Sklaventempel vor Ort auch aus ihren privaten Urlauben voll toll fanden und deshalb dort auch ein Trainingslager machen wollten.
 

Tuco

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Warum war der BVB kein naheliegendes Beispiel mit einem Trainingslager in den VAR, welches danach noch von Schwatzke glattgefaselt wurde? Und es am Ende auch nur um die armen Kicker ging, denen die Luxushotels in Spanien zum Hals raushängen und welche die Sklaventempel vor Ort auch aus ihren privaten Urlauben voll toll fanden und deshalb dort auch ein Trainingslager machen wollten.


  1. Ging es hier um Katar
  2. Habe ich das gar nicht mit bekommen. Aber für sowas bist ja hier ohnehin du zuständig, also vorbildlich, dass du deiner Aufgabe mal wieder zuverlässig nachgekommen bist... :clowns:
Ist natürlich grundsätzlich genauso daneben, logisch. Fährt der BVB auch jedes Jahr ins Trainingslager dahin? Falls nein, wäre es zumindest hinsichtlich der Häufigkeit und Regelmäßigkeit ein Unterschied. Der FC Bayern macht das ja jetzt schon seit Jahren und denkt trotz massiver Kritik doch auch gar nicht daran, es zu ändern.
 

sefant77

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Heja BVB :jubel:

Die Oase im europäischen Fußballsport :jubel:

Ging ja auch im Katar und Dortmund ist nur einmal in die VAR gefahren mit einer dämlichen Ausrede :jubel:

Weitermachen :jubel:

Wären doch nur alle Vereine wie Dortmund :jubel:

PS: Das Ausredengerülpse von Watzke rund um die Kritik am VAR-Trainingslager war moralisch kein Deut besser als 5mal nach Katar reisen, weil der Verein auch wirtschaftliche Verbindungen dorthin unterhält und das auch offen so sagen
 

Tuco

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Heja BVB :jubel:

Die Oase im europäischen Fußballsport :jubel:

Ging ja auch im Katar und Dortmund ist nur einmal in die VAR gefahren mit einer dämlichen Ausrede :jubel:

Weitermachen :jubel:

Wären doch nur alle Vereine wie Dortmund :jubel:


Sagt wer? Also wirklich, wenn es um das Verteidigen des FC Bayern geht, bist du wirklich nie noch so dämlichen Ablenkungen, Relativierungen und Polemik verlegen. Aber schön, dass du ja trotzdem gar kein Bayernfan bist... ;)
 

sefant77

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Erstmal: ja, ich habe dich gerade mit einem vom BVB-Stammtisch verwechselt. Kann vorkommen, wenn man nicht so oft in den Bundesligathreads ist :saint:

Und es geht hier keinen Meter um ein Verteidigen von Bayern, sondern um diese typische Reaktion auf das Ausbeutungsvideo aus Katar mit dem Verweis auf die ollen Bayern und ihre Trainingslager dort. Wenn zig Teams auch nach Dubai oder Abu Dhabi gehen und die ollen Hotels und Trainingsstätten dorr unter den gleichen Sklavenmethoden entstanden sind. Anstelle mal alle einem Shitstorm auszusetzen, damit alle Vereine die Region meiden wird sich auf Bayern fokussiert, weil es ja ein schönes Feindbild gibt. Hat Frankfurt irgendeinen deutschlandweiten Shitstorm bekommen? Hat Watzke für seine peinlichen Ausreden einen bekommen?

Die ganze Region sollte für Trainingslager ein Tabu werden, da wären dann auch die Fan...ähm Kunden bei allen Vereinen gefragt. Aber sowas wird nicht passieren, wenn man fleissig ein Trainingslager in Katar (aka die ollen Bayern) auf eine eigene "das ist da am schlimmsten, woanders ist es nicht so schlimm"-Skala setzt. Was überall geschieht.

Darum ging es mir. Und ansonsten kann man zur WM 2022 auch nur sagen: Wem das ganze Drumherum (Vergabe, Ausbeutung etc) wirklich ankotzt, der läßt die Glotze ab der WM-Qualifikation konsequent aus. das wäre mal ein Zeichen, wenn es eine solche Bewegung in den Social Media geben würde und die Einschaltquoten im zweistelligen Bereich einbrechen. Das gäbe dann auch Schlagzeilen. Aber Empörung in Internetforen interessiert doch die Fifa und Konsorten einen Schais.
 
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Teddy Horn

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Ich störe die berechtigte Diskussion nur ungern, wollte aber mal kurz zum Sportlichen kommen.
Mich stört die Verwendung des Begriffs "Sport" in Zusammenhang mit Katar.
Da gibt es nicht einmal weit entfernte Assoziationen.
Diese unsägliche Geldmaschine ist die Vergewaltigung des Fußballs.
Das hat mit dem ursprünglichen Sinn nichts zu tun. Gar nichts. Unfassbar, unglaublich, unmöglich, unerhört, unzweifelhaft schäbig und unbedingt zu ignorieren.
Dietrich Mateschitz ist dagegen die Reinkarnation Engel Gabriels in Personalunion mit Messias.
Ganz klar pro RB, ganz klar gegen Vladi, gegen Ölscheichs, gegen korrupte Schweizer. Diese FIFA-Bande verursacht nur noch Brechreiz, wesentlich mehr Brechreiz als eine ganze Palette Gummibärchenbrause.
 
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