DFB Pokal 20/21 2.Runde: Holstein Kiel - Bayern München


Wer kommt weiter?


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Brummsel

Grumpy Old Man
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Also wenn ich englische Sender gucke oder auch andere Sportarten (Tennis), da kommt eigentlich nie die Frage, wie fühlen sie sich nach der Niederlage
Sondern?
Komisch, im privaten Bereich, wenn jemand plötzlich erkrankt und die Frage kommt: "Wie fühlst Du Dich?" macht man auch nicht so ein großes Aufheben darum, weil es grundsätzlich erst mal von "Interesse" zeugt.
 

hermite

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Ist sicherlich richtig, allerdings wenn man schon einen Spieler nach einer Niederlage vors Mikro holt, gibt es kaum Alternativen dazu.
Was soll man sonst fragen?
"Haben sie eine Erklärung für diese Niederlage?" :D
Die haben 90 Minuten Zeit, sich ein paar vernünftige Fragen einfallen zu lassen. Vor allem, seit die Spieler alle im Rhetorik Coaching waren, sind die Antworten nicht nur erwartbar (waren sie schon immer), sondern rein stereotyp.
 

Hans Meyer

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Woran es gelegen hat zB
Wieso die Abwehr auch gg Kiel nicht sattelfest war, was man ändern muss, wobei das ja auch eher allgemeine Fragen sind
Aber man studiert doch nicht Journalismus, um jmd enttäuschtes zu fragen wie er sich fühlt, wobei natürlich nicht jeder von denen studiert hat, aber selbst die stellen diese Fragen
Dieses "wie fühlen sie sich" ist etwas, was nach meiner subjektiven Empfindung eigentlich nur in Deutschland gefragt wird (also wo ich es verfolge) und ich gucke Sport meist mit englischem Kommentar
 

RightyRight

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Und die Frage "Wie ist die Stimmung?" ist einfach trivial und 0815, aber die wird halt von jedem Reporter gestellt. Da muss man jetzt als Spieler nicht so tun, als wenn da irgend ein hämisches, schadenfrohes Motiv hinter steckt.

Und was hier genau das Problem war... Dass man keine 2 Sekunden nachdenken und sich fragen konnte, wie sich wohl die Spieler so fühlen, nach einem Ausscheiden gegen einen Zweitligisten, wo die halbe Mannschaft im Vorfeld wohl nichtmal wusste wo Kiel liegt (hier hat einer „Bayern hätte sie in der Nordsee versenkt“ geschrieben :LOL:)... Ich glaube jeder einzelne hier wäre genauso pissed gewesen.

Ansonsten geil wie sich der Thread hier gestern entwickelt hat - nach 90 Min waren kaum 5 Seiten geschrieben, bis dann 10 Seiten Hohn und Spott in wenigen Minuten folgten:LOL: Da solchen Niederlagen aber in der Regel Jahre krasser Dominanz folgen, haben die Schadenfrohen das gestern auch hoffentlich genossen;) Für Kiel freuts mich, super sympathische Truppe!
 

tennisfun

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Das ist eben Müller mit der kurzen Zündschnur bzw. extrem niedrigen Frustrationstoleranz, wenns mal nicht so gelaufen ist, wie geplant.
Die Frage und das kurze Kichern war doch eher ein Verlegenheitslachen der Reporterin, denn ein "Auslachen". Keine Ahung, warum man da so einen Aufriss für machen muss.
Müller hat doch gar keinen Aufriss gemacht. Ich wette hätte der BVB verloren und ein Reus, Haaland, Hummels hätten spaßig zurück gelacht wären die BVB Fans abgegangen "das der überhaupt nicht bei der Sache war.... das Spiel nicht ernst genommen hat etc." Im Spiel voller Emotionen aber 2 Minuten danach soll er antworten wie ein Kühlschrank?
Diese Rückfrage von Müller "warum lachen sie" fand ich schon berechtigt. Könnte sich ja auch demnächst ein Fan hinstellen als verkappter Reporter und frech grinsend fragen "wie schön fanden sie es das Bayern/ der BVB sich heute gegen einen 2.Ligisten blamiert hat?" und dabei das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommt. Vom Reporter darf man als Spieler/ Trainer bei Fragen zur Spielanalyse Neutralität erwarten.
 

Hans Meyer

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Genau, das wäre dann die andere Alternative, die ich oben schon schrieb. ;)
Viel mehr bleibt da einfach nicht für einen Reporter so kurz nach einem Spiel, v.a. wenn er den Spieler nicht mit dem Wunsch nach komplexen Analysen überfordern will.
es geht speziell um die Frage "wie fühlen sie sich" und das am besten nach einer besonders bitteren Niederlage
Man braucht doch keinen Psychologen um die Antwort zu kennen, selbst wenn ich nur zum Spaß Fußball, Tennis oder so spiele und verliere nervt mich die Niederlage

Wenn dir keine bessere Frage einfällt, dann ist es einfach der falsche Job für dich, in meinen Augen, was ja komplett in Ordnung ist, das liegt halt nicht jedem
 

Solomo

Hundsbua
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Diese Interviews direkt nach dem Spiel werden eh viel zu hoch gehängt. Die einen schauen das Spiel 90/120 Minuten vom Sofa aus an, der andere kommt voller Adrenalin frisch vom Spielfeld und dann regt man sich auf, weil er einen nicht erkanntes Abseits aus der ersten Halbzeit nicht im Kopf hat :crazy: Es ist doch ganz einfach. Wäre es z.B. Klopp gewesen statt Müller, würden ihn genau die verteidigen, die sich jetzt aufregen und die würden sich aufregen, die Müller jetzt verteidigen.

Ich persönlich kann jeden Spieler verstehen, der da nach Spielschluss am Spielfeldrand rumstänkert. 10 Minuten später schaut die Welt dann eh anders aus.

Ich schreibe seit 18 Jahren Spielberichte für die Lokalzeitung für meinen Heimatverein und habe festgestellt, dass ich gut daran tue, nach dem Spiel erst mal mindestens 30 Minuten zu warten und dann los zu legen. Da werden die Berichte deutlich objektiver :saint:
 

Brummsel

Grumpy Old Man
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es geht speziell um die Frage "wie fühlen sie sich" und das am besten nach einer besonders bitteren Niederlage
Sie hat nicht gefragt "Wie fühlen sie sich" sondern nach der Stimmung in der Kabine gefragt.
Wenn ein Kumpel von Dir krank wird und Du rufst ihn kurz später an, fragst Du dann nicht auch "Wie gehts Dir/Wie fühlst Du Dich?"
Da könnte man auch sagen "Doofe Frage, wie soll ich mich schon fühlen???"

Natürlich haben wir hier eine Journalistin, aber solche Fragen zeugen auch einfach von Interesse am Gemütszustand des anderen.
Kann man sich schenken, muss man aber auch nicht überbewerten, nur weil es sich hier um einen "Profi-Frager" handelt.
 

Ghost

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Empörung ist immer wichtig, entweder über Müller oder über die Reporterin. Ist auch egal, ob es das wert ist. :D

Was ist wirklich passiert: Reporterin war nervös oder wusste selbst nicht, was sie fragen soll, hat ein bisschen gekichert, Müller war genervt und hat es, ohne beleidigend zu werden, kund getan.
Nachrichtenwert 0,000000000.
Wäre es Eckie Häuser gewesen, wäre Müller beklatscht worden, hätte Löw so reagiert, hätte man die Mistgabeln rausgeht.

Ach so, die Welt dreht sich trotz des Interviewgates noch:clowns:
 

Kalle6861

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Ich hab Müllers Interview erst jetzt gesehen
Hier haben sich einige an der "Spielglück" Aussage aufgehängt, was stimmt an der Aussage nicht, dass in der Verlängerung es so war? mehr sagt er doch nicht?
Bayern war in der Verlängerung klar am Drücker, ohne jetzt eine 100 % Torchance zu haben, aber in einigen Situationen, vor allem die ganz am Ende nach der Ecke, war im Strafraum schon viel Unruhe und da hätte einer schon reingehen können

Die Reporterin lacht, man sagt das kann passieren, aber wenn es Müller stört ist es nicht ok?

Und das Müller genervt ist, ist doch komplett normal, jeder Bundesligaspieler sollte nach einem Aus gg einen niederklassigen Verein angepisst sein, das ist doch komplett verständlich, generell sagt doch auch Müller nicht viel, wie man sich an so einem Interview solange aufhängen kann
Gähn wo war das denn so?
Weil Kiel bis zum schluss konzentriert zu ende verteudigt hat und es schaffte schüsse etc zu blocken?
Was war denn zwingendes da ausser Musialad Pfostenschuss?
Ausserdem haben sich due meisten am vermeintlichen Auslachen der Joutrnalistin aufgehangen
Und ein spiel dauert eben 120 minuten in dem Fall und nicht nur 8 minuten in denen man echt Druck machte und Kiel festnagelte!
Und mit fähigem Linienrichter hätte es noch 1-2 1 zu 1 Situationen geben können für Kiel.
Dann was von mangelndem Spielglück zu reden ist zumindest mal auch inhaltlich stuss!
Aber sicher kein grund zur Aufregung!
Und auch kein grund es hier als nebenschauplatz aufzumachen um sich über die vermeintliche Aufregung zu echauffieren bzw zu erheben!
Typisch
 

Kalle6861

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Diese Interviews direkt nach dem Spiel werden eh viel zu hoch gehängt. Die einen schauen das Spiel 90/120 Minuten vom Sofa aus an, der andere kommt voller Adrenalin frisch vom Spielfeld und dann regt man sich auf, weil er einen nicht erkanntes Abseits aus der ersten Halbzeit nicht im Kopf hat :crazy: Es ist doch ganz einfach. Wäre es z.B. Klopp gewesen statt Müller, würden ihn genau die verteidigen, die sich jetzt aufregen und die würden sich aufregen, die Müller jetzt verteidigen.

Ich persönlich kann jeden Spieler verstehen, der da nach Spielschluss am Spielfeldrand rumstänkert. 10 Minuten später schaut die Welt dann eh anders aus.

Ich schreibe seit 18 Jahren Spielberichte für die Lokalzeitung für meinen Heimatverein und habe festgestellt, dass ich gut daran tue, nach dem Spiel erst mal mindestens 30 Minuten zu warten und dann los zu legen. Da werden die Berichte deutlich objektiver :saint:
Er hat ja nicht nur das abseitstor nicht auf dem Schirm gehabt
Seine Analyse passte aber zu seiner Leistung
 

Hans Meyer

Bankspieler
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Gähn wo war das denn so?
Weil Kiel bis zum schluss konzentriert zu ende verteudigt hat und es schaffte schüsse etc zu blocken?
Was war denn zwingendes da ausser Musialad Pfostenschuss?
Ausserdem haben sich due meisten am vermeintlichen Auslachen der Joutrnalistin aufgehangen
Und ein spiel dauert eben 120 minuten in dem Fall und nicht nur 8 minuten in denen man echt Druck machte und Kiel festnagelte!
Und mit fähigem Linienrichter hätte es noch 1-2 1 zu 1 Situationen geben können für Kiel.
Dann was von mangelndem Spielglück zu reden ist zumindest mal auch inhaltlich stuss!
Aber sicher kein grund zur Aufregung!
Und auch kein grund es hier als nebenschauplatz aufzumachen um sich über die vermeintliche Aufregung zu echauffieren bzw zu erheben!
Typisch
Müller sagt explizit, uns fehlte in der VL das Spielglück, und diese Aussage ist richtig, es waren auch nicht nur 8 Minuten wo es eintraf, sondern die meiste Zeit der Verlängerung
 
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