Zum einen, als wir Roque Santa Cruz in Paraguay gekauft haben. Da saßen Karl-Heinz Rummenigge und ich beim Vereinspräsidenten im Wohnzimmer mit ungefähr 25 anderen Leuten. Er war völlig nassgeschwitzt, immer wieder ging er raus. Unser Angebot betrug zehn Millionen Mark, aber er wollte Dollar. Wir waren schon draußen und haben auf ein Taxi gewartet, da holte er uns wieder zurück. Als wir uns schließlich noch geeinigt haben, waren plötzlich 30, 40 Journalisten mit Kameras im Wohnzimmer, es war ein Tohuwabohu, unglaublich. Die andere Geschichte war Adolfo Valencia. Die Verhandlungen begannen in Madrid, geendet haben sie in Ottobrunn. Nach 24 Stunden in Madrid mussten wir unbedingt zurück nach München. Da sagten die Verhandlungspartner: Fliegen wir halt mit! Fünf, sechs Mann saßen dann drei Tage bei mir zuhause in Ottobrunn, bis wir uns einig waren.“