FC Bayern München 2021/22: Mit nagelneuem Trainerteam zur 10. Meisterschaft in Folge?!


MRB

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Das ist aber nicht der entscheidende Punkt. Falls es mit Nagelsmann anders laufen sollte, dann wird das eher an der neuen Vereinsführung liegen. Bei den Bayern war das Thema bisher immer, dass es da geltungsbewußte Bosse gab, die einen Sir Alex oder einen Arsene Wenger nie hätten entstehen lassen, weil sie noch jedem Trainer über kurz oder lag klar gemacht haben, dass er Übungsleiter ist, aber nicht mehr. Falls da mit Kahn und Konsorten ein neuer Wind einzieht, könnte es auch mal einen Trainer geben, der länger als ein paar Jährchen durchhält. But, I doubt it, nach der causa Brazzo ./. Flick.
Mit Pep hätte man wohl eher liebend gern nochmal so lange verlängert, aber der wollte halt nicht.

Aber wenn du meinst es gab sonst keine Probleme, bei den Entlassungen die der FCB bisher hatte, sondern nur der Konflikt mit "den Bossen" war der Grund - mir auch recht.
 

Francois

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Finde es immer genial wenn dem mit Abstand bestgeführten Verein der letzten Jahrzehnte all diese Fehler erklärt werden die er gemacht hat. :LOL: Insbesondere mit der Trainervergangenheit der meißten anderen Top Vereine aus Deutschland ist das schon sehr amüsant. Gerade der Arsenal Vergleich.So schade das man heutzutage nicht so wie Arsenal dasteht. Das perfekte Vorbild :D. Wenger war seine letzten Jahre ein Negativbeispiel für einen Trainer der schon lange verbraucht war aber nicht loslassen konnte. Momentan ist er ja auf Mission für die 2 Jahres Weltmeisterschaft. Scheint einige Nervenzellen verloren zu haben der Gute.
 

Sports Almanac

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Das ist aber nicht der entscheidende Punkt. Falls es mit Nagelsmann anders laufen sollte, dann wird das eher an der neuen Vereinsführung liegen. Bei den Bayern war das Thema bisher immer, dass es da geltungsbewußte Bosse gab, die einen Sir Alex oder einen Arsene Wenger nie hätten entstehen lassen, weil sie noch jedem Trainer über kurz oder lag klar gemacht haben, dass er Übungsleiter ist, aber nicht mehr. Falls da mit Kahn und Konsorten ein neuer Wind einzieht, könnte es auch mal einen Trainer geben, der länger als ein paar Jährchen durchhält. But, I doubt it, nach der causa Brazzo ./. Flick.
Selbst als Brazzo Jünger muss ich sagen: Kurioserweise fällt mir (auf die Schnelle) bis auf Flick sonst keiner ein der wegen Eitelkeiten oder Streitereien gehen musste / oder deswegen von selbst ging. Alle anderen gingen von selbst aus anderen Gründen (Rente, neue Herausforderung) oder wurden gegangen weil es sportlich nicht (mehr) passte. Magath, Rehagel usw hätte ich auch entlassen... da hätte sportlich bei denen mehr rausspringen müssen.


Mit Pep hätte man wohl eher liebend gern nochmal so lange verlängert, aber der wollte halt nicht.
Kalle und Uli auf jeden Fall. Bei den Fans war es nicht so eindeutig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Max Power

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Wenger wird hier völlig zu Unrecht wieder in ein schlechteres Licht geschoben, als er es verdient hat. Klar, die letzten beiden Saisonen waren nicht mehr so gut, aber der Mann hat zwei Jahrzehnte lang einen richtig guten Job gemacht. Seit er weg ist, geht da gar nichts mehr ... der Leistungsabfall begann zwar schon mit ihm, aber Arsenal hat auch den mit Abstand miesesten Besitzer aller größeren europäischen Vereine und ich denke, dass Wenger da sogar noch viel kaschieren konnte. Wie es jetzt mit Lego Pep läuft, sieht man ja ...

aber gut, ist Off-Topic.
 

Francois

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@Max Power
War nicht wirklich eine Spitze gegen Wenger. Es ging darum wie viele Fehler das Bayern Management/Vereinsführung anscheinend macht und gerade das war und ist eben im Vergleich zu Arsenal recht absurd. . Bayern hat mit unterschiedlichen Trainern den Verein immer wieder zurück zur europäischen Spitze geführt und war Anwärter auf den Thron. Wenger hat lange einen sehr guten Job gemacht. Bestreitet niemand. I
 

le freaque

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Kalle und Uli auf jeden Fall. Bei den Fans war es nicht so eindeutig.
Wobei Onlinefans (also die, die sich in Foren und auf SM aktiv einbringen) noch einmal eine Spezies für sich sind, die nicht unbedingt mit den Stadiongängern und den ganz normalen Alltagsfans kompatibel sind.
Guardiola wurde nicht unbedingt geliebt, dafür ist er auch einfach nicht fannah und volkstümlich genug. Aber ich glaube schon, dass locker 70-80 % der gesamten Bayernfans mit seiner Arbeit und den Ergebnissen zufrieden waren und eine VVL befürwortet hätten.
 

le freaque

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Na ja, so etwas wie dass sein Stil so ist wie JN es beschrieben hat und das nicht zu dem passt, was er bei Bayern in der BL spielen muss.
Wenn ein Spieler kein Gefuehl hat wann er ein Dribbling riskiert und wann nicht ist das schon nicht unwichtig.
Und ich denke nicht, dass das bei allen Spielern in auslaendischen Ligen gleich ist, da gibt es sicher auch Teams, wo der Unterschied nicht so stark ist.
Klar sieht man das genauer wenn der Spieler mal mittrainiert, aber im Scouting geht es doch genau darum solche Einschaetzungen zu treffen wie wahrscheinlich der Spieler sich an das System ampasst und auf dem erforderlichen Niveau liefern kann.
Also, da sehe ich das Problem nicht wirklich. Richards wurde doch als klarer Backup für Davies geholt. Man wollte offensichtlich keine Alternative mit anderem, defensiveren Stil, denn die hat man ja mit Lucas bereits. Mit den Allroundern Stanisic und zu dem Zeitpunkt auch noch Chris Richards hat(te) man auch noch zwei Spieler, die den konservativen LV geben können und auch schon gespielt haben.

Omar Richards kam als weitere offensive Option und damit eben als reiner Phonsie-Backup. Das ist eher ein nice to have Transfer als ein zwingendes must have, er kam ablösefrei und ist der Geringstverdiener im Kader, stellt also null Risiko dar. Im Gegenteil: auch wenn er nach einem Jahr nur 5 Einsätze auf der Uhr hat, wird man mit Sicherheit eine niedrige siebenstellige Summe generieren können, die die "Anschaffungskosten" kompensiert.

Dazu kommt, dass er eben auch ähnliche Grundparameter wie Davies hat: gelernter Winger, dann zum LV umgeschult, schnell, gutes 1vs1 offensiv, Linksfuß. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht so gering, dass er Phonzies Spielstil nach der ganz normalen Eingewöhnungszeit (die bei Spielern aus anderen Ligen, die nicht als Soforthilfe kommen, locker eine Hinrunde dauern kann) ganz ordentlich imitieren kann. Und nur darum geht es doch. Und wenn es am Ende nicht funktioniert, ist das finanziell kein Beinbruch.

Das sind ganz andere Voraussetzungen als bei Sarr und Roca oder auch Cuisance, die von der Positionsauffassung von grundauf nie dem Teamneed entsprachen und auch gutes Geld (zusammen immerhin 25 Mio) verbrannt haben. Das waren mehr oder weniger Fails mit Ansage, was man bei Omar mMn nicht sagen kann.
Ich sehe hier nichts, was man dem Scouting oder Brazzo als Entscheider vorwerfen kann und sehe den Transfer nach wie vor als vielleicht nicht zwingend nötig, aber als durchaus sinnvoll.
 

Solomo

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Wie schon öfter gesagt: Das Problem ist halt, dass im Profifußball viele Vereine unglaublich unprofessionell vorgehen, wenn es um die Trainerauswahl geht. Zumindest macht es nach außen hin den Eindruck. Da zählt der Name oder geholte Titel oft mehr als die Philosophie. Zwei Trainer, die den FC Bayern in den letzten 20 Jahren extrem nach vorne gebracht haben, waren alles andere als Wunschkandidaten (van Gaal, Flick). Dazu hat man zweimal Trainer zurückgeholt, was zwar durchaus Titel gebracht hat, aber für die Entwicklung eher schädlich war (Hitzfeld, Heynckes IV). Nostalgie vor Enzwicklung. Bei Magath (war aber noch eine andere Zeit), Ancelotti und Kovac war es klar, dass sie taktisch eher keinen Fortschritt bedeuten, sondern es eher Rückschritte geben wird. Aber Magath hat mit den jungen Wilden in Stuttgart begeistert, Ancelotti war der große Name und Kovac war halt nach dem langen Baggern an Jupp noch verfügbar und hat Stallgeruch. Natürlich beurteile ich das jetzt in der Rückschau, aber hätte man mehr drauf geschaut, wie das Team spielen soll, welche Entwicklung man haben will und wer dazu passt, hätte man weder Magath, noch Ancelotti, noch Kovac holen dürfen.

Nagelsmann ist hingegen eine Trainerwahl, die zu 100% passt. Allerdings halt auch eine logische. Ich befürchte, wenn man diesen logischen Namen mal nicht hat, wird wieder "Name vor Passung" die Wahl sein. Aber hoffentlich hat man jetzt eh erst mal ein paar Jahre Ruhe.
 

Michael der Echte

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Kahn hat das ja auch im letzten Jahr betont, das es um den Spielstil geht und nicht mehr um Namen, wenn man einen Trainer holt, das ist bei JN gelungen. Ich würde hinzufügen das Heynckes die Evolution von LvG gelungen ist, er hat mehr Kreativität hineingebracht und ein bisschen mehr Variabilität. Bei Ancelotti dachte man das er einfach das verwaltet was vorher geschaffen wurde, und das eben das ausreichend ist. Kovac war der klassische Fehler, er hatte weder die taktischen noch die menschliche Voraussetzung, er konnte rheotrisch das eine oder andere aber er hatte irgendwie noch die alten Bayern im Kopf, Hauptsache Erfolg, egal wie man den erreicht.
 

henningoth

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naja Magath passte eigentlich sehr gut in die biedere Zeit Mitte der 2000er. Da hatte Deutschland wenig hoch angesehene Trainer und auch der FCB war international vlt. grade so noch 2te Reihe.
Dazu war damals grade in Deutschland die taktische Sicht auf den Fußball noch weniger ausgeprägt, vor allem in der Öffentlichkeit. Da wars halt einfach logisch und passend nen harten Schleifer zu holen, der mit seiner Art Erfolg hatte.

Klinsmann war dann ja zumindest der erste Versuch mal frischen Wind reinzubringen. Vom Gedanken her war das auch ganz richtig, nur dass Klinsmann zu viele Defizite hat und die FCB Führung auch gerne zu konservativ ist.

Van Gaal war dann der nächste Versuch den Wechsel voran zu treiben. Auch wenn das nur kurz gut ging, war das eine gute und wichtige Entscheidung.

Heynckes zu holen war dann eher wieder konservative Variante, aber zu dem Zeitpunkt ziemlich sinnvoll um den Verein wieder zu beruhigen.

Pep war auch genau die richtige Idee. Der passte in den Moment und zu dem was die Spieler in den Jahren vorher gelernt hatten.

Bis dahin kann ich alle Trainerverpflichtungen nachvollziehen und man kann den plan dahinter erkennen.

Ancelotti habe ich damals absolut nicht verstanden. Der machte keinen Sinn. Da war klar dass Bayern sein Alleinstellungsmerkmal verliert, was sie spielerisch und in Sachen Pressing von van Gaal bis Pep gelernt hatten.
Heynckes dann nochmal zu holen, war genauso konservativ aber natürlich mit der Hoffnung verbunden dass man den 2013er Spirit wiederbeleben kann. Gelang ja auch einigermaßen.
Kovac war natürlich ähnlich unsinnig wie Ancelotti. Da hatte man sich vorher im Verlängerungstheater mit Heynckes aber soweit selber aus dem Trainertransfermarkt rausgenommen dass kaum noch jemand verfügbar war.

Dass Flick Kovac Ersatz werden könnte, deutete sich ja an als man ihn als Co Trainer installierte. Dass Flick aber so gut mit dem Kader und für den FCB funktioniert hätte ich aber nie erwartet. Die Führungsetage mit Sicherheit auch nicht. Aber falsch gemacht hat man da natürlich nix.

Nagelsmann ist jetzt im Prinzip die logischste aller Trainerentscheidungen seit ich Bayern aktiv verfolge. Fortschrittlicher junger deutscher Trainer aus der Region München, der bereits auf hohem Niveau gearbeitet hat. Mehr geht da eigentlich gar nicht.

Alles in allem kann man eigentlich ziemlich zufrieden damit sein wie Bayern seine Trainer wählt. Die Gründe für die Trennungen sind auch immer nachvollziehbar.
 

steb

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Ancelotti habe ich damals absolut nicht verstanden. Der machte keinen Sinn. Da war klar dass Bayern sein Alleinstellungsmerkmal verliert, was sie spielerisch und in Sachen Pressing von van Gaal bis Pep gelernt hatten.
finde alles sehr gut analysiert (y)
das einzige, bei dem ich nicht mitgehen würde, ist dieser Teil bezüglich ancelotti.
im prinzip war er diesselbe wahl wie heynckes nach van gaal: ein erfahrener pragmatiker, der das "revolutionäre" der jahre zuvor konsolidieren sollte, ohne alles über den haufen werfen zu wollen, plus noch ein bisschen internationales flair im vergleich zu heynckes.
hat halt aus verschiedenen gründen nicht gepasst, aber grundsätzlich war die idee für mich damals absolut nachvollziehbar.
 

henningoth

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finde alles sehr gut analysiert (y)
das einzige, bei dem ich nicht mitgehen würde, ist dieser Teil bezüglich ancelotti.
im prinzip war er diesselbe wahl wie heynckes nach van gaal: ein erfahrener pragmatiker, der das "revolutionäre" der jahre zuvor konsolidieren sollte, ohne alles über den haufen werfen zu wollen, plus noch ein bisschen internationales flair im vergleich zu heynckes.
hat halt aus verschiedenen gründen nicht gepasst, aber grundsätzlich war die idee für mich damals absolut nachvollziehbar.
die Situationen unterschieden sich aber durchaus schon.
nach Klinsmann und van Gaal war es im Verein sehr unruhig. Da passte so eine ruhige Person wie Heynckes schon wirklich gut als beruhigendes Element. Wobei man natürlich auch sagen muss dass Heynckes da dann auch taktisch einiges eingebracht hat, was ihm wohl wenige zugetraut hatten. Von daher auch etwas Glück dass der den FCB nicht nur beruhigt sondern auch spielerisch weiterentwickelt hat.

Nach Pep war hingegen keine wirkliche Unruhe da. Klar in der Cl ist man immer eine Runde zu früh gescheitert, aber an sich liefs ja. Man merkte aber auch dass die Mannschaft nach den ersten 2 Pep Saisons in der Entwicklung etwas stehen geblieben ist. Da wäre mMn genau der richtige Zeitpunkt gewesen nach Pep neue Reizpunkte zu setzen durch einen Trainer der zwar auf Pep aufbaut aber noch eigene Ideen einbringt.
Ancelotti lies es halt erstmal so weiterlaufen, bis das Team langsam immer schlechter bei dem wurde was es mal ausgezeichnet hatte. (vor allem auch beim Thema Pressing) Man verlor das Alleinstellungsmerkmal und spielte halt einfach nur noch Fußball. Ancelotti war ja vorher bereits als Verwalter bekannt. Aber eigentlich brauchte der FCB zu der Zeit mal wieder neue Reize und nicht jemanden der versucht Peps Ideen größenteils so zu übernehmen, nur halt etwas schlechter weil er nicht Pep ist.
Klar mit etwas mehr Glück wäre vlt auch die Ancelotti Zeit eine bessere gewesen, aber ich glaube auch dass der Kern der Spieler in den Jahren vorher einen Anspruch an die Trainer entwickelt hat der über das Verwalten hinausgeht und schon allein deshalb das Ganze wenig erfolgversprechend war.
 

Solomo

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@henningoth Du hast das aus meiner Sicht super zusammengefasst (y) Bei Magath habe ich genau deswegen den Hinweis hingeschrieben "war eine andere Zeit", damals ging es auch in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht um diese taktischen Feinheiten, sondern eher um "der wird den faulen Millionären ordentlich Beine machen!"
 

Michael der Echte

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vielleicht muss man noch erwähnen, das Heynckes im besten funktionierte als man ihm nach dem verlorenen Finale Dahoam, Sammer zur Seite gestellt hat, ich denke er hat da auch seine Ideen mit eingebracht.
 

Moritz

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vielleicht muss man noch erwähnen, das Heynckes im besten funktionierte als man ihm nach dem verlorenen Finale Dahoam, Sammer zur Seite gestellt hat, ich denke er hat da auch seine Ideen mit eingebracht.
Oder einfach, dass man Heynckes einen breiteren Kader zur Verfügung stellte, damit er die Saison mit dem doch aufwendigen Stil und Konsequenz durchspielen konnte. Ich erinnere an die ganzen Ausfälle im 2012er Finale, da stellte das Team sich praktisch von alleine auf. Sommer wird im Umfeld seines getan haben, aber die Neuzugänge haben gepasst und Jupp hat die Zügel etwas angezogen und der Rest war dann ein Spirit der sich entwickelt hat: Jetzt erst recht.
 
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