Game of Thrones

karmakaze

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Was ist mit Asha? Ein Charakter, der ab Staffel 6 (?) schon viel Screentime hatte, taucht auch plötzlich ab. Hatte die Hoffnung, dass sie in der aktuellen Folge auftauchen würde um Euron etwas zu beschäftigen, damit Drogon etwas aus der Schusslinie ist, kam dann aber anders, wie wir ja wissen.

Was ist mit Brienne? So cool, wie ich die 2. Folge mit Ihrer Ernennung zum Ritter fand umso lächerlicher fand ich das Techtelmechtel mit Jaime. Wenn das der Abschluss ihres Charakters wäre, wäre das schon etwas uncool. Vielleicht rettet sie Sansa vor der Madqueen ja noch?
Ich hätte mir auch gewünscht, dass Tom Bombardil beim letzten Aufgebot vor Morannon auch dabei gewesen wäre. ;)
 

DaLillard

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Ein Arbeitskollege hat mir gesagt, dass 2 verschiedenen Ende gedreht wurden und beide im Moment als Spoiler unterwegs sind...beide hat er schon gelesen....bist du jetzt sicher wie es endet??? ;)

Er ist sich ziemlich sicher, da er die Spoilers von Anfang an erfahren hat und alle sich bisher bestätigt haben.
Zwei verschiedene Enden nicht, es gibt ein gemeinsames Ende. Das einzige, was sich unterscheidet, ist das Schicksal einer Person. Der Rest ist bei beiden gleich.

Und ja, die Leaks waren bisher fast zu 100% richtig. Der Moment, in dem Dany mad wird. Der genaue Ablauf des Todes von Cersei und Jaime, von Varys oder der Clegane Bowl.
 

JulioHizzle

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Seine Hauptmotivation um die irren König zu töten war ja, weil er verlangte das Jaime seinen Vater umbringt.
Wäre es nur zum wohle des Volkes, hätte er ja schon früher etwas getan ( oder tun können/wollen ).

Hier hört es sich eben nicht so an, als wäre ihm alles egal und wenn es so war, dann nimmt das viel von dieser Szene weg, seinen Vater hat er sogar beim König verraten.
 

stillbrick

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Wie kann er sie denn grillen, wenn ihr Feuer nichts anhaben kann?
Ähm, Dany ist nicht generell "feuerfest". In Staffel 1 ist es zB ein Blutzauber von Mirri Maz Duur. Dany opfert Drogo, ihren Sohn und Drogos Pferfd für die Drachen. Und so sind auch andere Szenen singuläre Ereignisse durch Blutmagie bezahlt mit Opfern. Die Targaryens sind hitzeaffin, aber nicht generell feuerfest. Dany auch nicht.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Es ist ja nicht so, dass zumindest die zentralen Auflösungen die Erwartungen nicht erfüllen würden. Der Sieg über den Night King und die Wandlung von Dany sind durchaus zwei zentrale Elemente, die man so auch von den Büchern erwarten kann und die auch die Story zu einem guten Ende bringen würden. Das Problem ist schlicht und einfach, dass die Umsetzung vor allem aber die Vorbereitung in den letzten beiden Staffeln katastrophal gewesen ist.
Wobei es in den Büchern keinen Night King gibt. Es gibt nur eine historische Figur, die schon lange besiegt wurde. Der Nachtkönig aus der Serie ist eine reine Erfindung von D&D. Mal schauen, was da kommt. Falls was kommt.
 
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LoverNo1

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Wobei es in den Büchern keinen Night King gibt. Es gibt nur eine historische Figur, die schon lange besiegt wurde. Der Nachtkönig aus der Serie ist eine reine Erfindung von D&D. Mal schauen, was da kommt. Falls was kommt.
Das habe ich gar nicht gewusst.
Dann könnte vielleicht herauskommen, dass es gar nicht der Nachtkönig war, den sie töteten. :D
 

Timbo

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Und mal ganz ehrlich: Kann hier wirklich jemand mit gutem Gewissen sagen, dass der Aufbau zur Red Wedding oder dem Tod von Ned offensichtlich besser vorbereitet war? (in der Serie) Auch hier gab es Anzeichen und Andeutungen. Mehr nicht. Ich musste nicht vorher wissen, dass Walder Frey zu so etwas in der Lage ist und ich musste nicht wissen, dass Joffrey so etwas Dummes tun würde. Der Schock ist doch eben das Unerwartete und Überraschende.
Das sind meiner Meinung nach schlechte Beispiele, da sowohl Joffrey, als auch Walder Frey eben genau entsprechend ihres Charakters gehandelt haben, ob das jetzt überraschend kam oder nicht angedeutet wurde, ist da nebensächlich. Niemand hat sich hinterher nach dem "Warum" gefragt...Ebenso das Ned Starks krankhaft ehrenhafter Charakter einen Weg einschlägt, der ihm das Leben kostet, ist irgendwo logisch....Oder das Oberyn überheblich und arrogant ist und daher unachtsam vor seinem Ende wurde.

Mein Problem ist daher auch nicht, daß ich erklärt haben will, warum Danaerys ihren Weg eingeschlagen hat, das ist nicht nötig....Was aber, zumindest in der Logik der Serie, nötig ist, ist über die vorherigen Staffeln einen Charakter aufzubauen, der so eine Handlung glaubhaft machen kann. Und dazu gehört nicht, daß sie mal aus falschem Gerechtigkeitssinn unnachgiebig und eisern in Sachen Bestrafungen gewesen ist.

Ich muss für mich sagen, daß sich in der letzten Staffel einfach vieles irgendwie falsch angefühlt hat, ohne das ich das genau begründen oder in Worte fassen kann.

Ich finde aber, daß es einfach unglaublich schwer ist, Geschichten, gerade von dem Ausmass, zu einem Ende zu bringen. Mit Ausnahme von Six Feet Under fällt mir spontan kein Ende einer Serie ein, daß mir wirklich gefallen hat...
 

TheBigO

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An die die komplette Serie House of Cards geschaut haben:

Ist es möglich das GoT mehr enttäuscht als es House of Cards mit der letzten Staffel getan haben? Ich denke das wird schwierig.
 

DaLillard

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An die die komplette Serie House of Cards geschaut haben:

Ist es möglich das GoT mehr enttäuscht als es House of Cards mit der letzten Staffel getan haben? Ich denke das wird schwierig.
Finde ich schon. House of Cards wurde ja kontinuierlich von Staffel zu Staffel schlechter und ich zumindest hatte Null Erwartungen an die letzte Staffel. Bei GoT war das komplett anders. Staffel 7 war zwar schon grenzwertig, und Staffel fünf sowie sechs insgesamt nicht mehr auf dem Niveau der ersten vier (wobei die letzten beiden Folgen von S06 zu den Top 5 overall imo gehören), aber man hatte dennoch enorme Erwartungen. So enttäuscht wie von GoT war ich bisher noch von keiner Serie.
 

Tuco

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An die die komplette Serie House of Cards geschaut haben:


Ist es möglich das GoT mehr enttäuscht als es House of Cards mit der letzten Staffel getan haben? Ich denke das wird schwierig.

Naja, ein Vergleich mit HoC wird GoT dann auch nicht gerecht. Da war eigentlich nur die erste Staffel gut und der Rest mittelmäßig bis Trash (... die letzte habe ich aber nicht gesehen).

Vergleiche, die bei GoT passen, sind wohl "Lost", "Dexter" oder "Sons of Anarchy". Also Serien, die längere Zeit gut oder sehr gut waren und dann am Ende sehr stark abfielen. Wobei bei GoT die ersten 6 Staffeln so gut sind, dass die Serie trotz der letzten beiden Staffeln wohl in meinen Top 10 bleiben wird.


Ich finde aber schon, dass es durchaus längere Serien gibt, die

Mit Ausnahme von Six Feet Under fällt mir spontan kein Ende einer Serie ein, daß mir wirklich gefallen hat...
gelungene Beispiele sind für eine gute oder hervorragende letzte Staffel samt Abschluss: etwa "Breaking Bad", "The Wire", "Mad Men" oder "The Shield". Ganz aktuell auch "Veep". Da gibt es schon etliche Gegenbeispiele, so ein Abfall bzw. starke Unzufriedenheit bei einem Großteil der Fans ist keinesfalls zwangsläufig.
 
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Duncan211

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Hier hört es sich eben nicht so an, als wäre ihm alles egal und wenn es so war, dann nimmt das viel von dieser Szene weg, seinen Vater hat er sogar beim König verraten.
Also man kann es so interpretieren das er nicht seinen eigenen Vater köpfen wollte, oder man kann es so interpretieren das er nicht seinen eigenen Vater köpfen + die ganze Stadt niederbrennen sehen wollte.
Für mich war es immer der Befehl zum Mord an Tywin der den Ausschlag gegeben hat.

Was meinst du mit, er hat seinen Vater beim König verraten?
 

Duncan211

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An die die komplette Serie House of Cards geschaut haben:

Ist es möglich das GoT mehr enttäuscht als es House of Cards mit der letzten Staffel getan haben? Ich denke das wird schwierig.
Für mich persönlich nicht.
Für die Allgemeinheit mit Sicherheit, einfach weil der Hype so groß ist.
Bei HoC waren die Erwartungen nach Kevin Spacey's Abschied nicht so hoch denke ich. Die meisten werden interessiert geguckt haben, wie Sie das jetzt wohl machen, weil man ja weiß das es anders sein muss. Ähnlich wie Two and a half Men.
Den meisten dürfte aber vorher klar gewesen sein, das anders, in diesen Fällen nicht besser geschweige denn auf gleichem Niveau bedeutet.
 

Duncan211

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Was ich etwas komisch finde: Wir wissen ja seit Jahren, dass es nur 13 Folgen in den letzten 2 Staffeln gibt und damit zu wenig Zeit ist, man kann das ja kritisch sehen - ich hätte auch lieber mehr gesehen.

Ich habe es aber immer so interpretiert, dass das jedem bewusst war. Nun wird das aber bei nahezu jedem Kritipkunkt gegen die Serie gedreht und das verstehe ich nicht. Es war doch absolut abzusehen, dass nicht im mindesten jeder Handlungsstrang vernünftig zu Ende gebracht werden kann und dass Sachen gerusht werden müssen. Es wird jetzt auch an allem rumgenörgelt, ich sage mal speziell auf Youtube, hier im Forum finde die Betrachtung recht differenziert und Kritik ist ja auch voll ok.
Danke, da hast du vollkommen recht.
Dieser negative Grundgedanke zur letzten Staffel ( nicht nur hier im Forum, aber natürlich auch bei YT ) ist wirklich extrem.
Gefühlt alles was nicht zu 100% perfekt ist, wird auch sofort gegen die Serie gedreht.

Da gibt es die Bücher Leser, bei denen seit Staffel 6 ohne Bücher alles den Bach runtergegangen ist. In den Büchern ist es aber so und so.

Dann gibt es die "früher war alles besser" Fraktion. Staffel 1 - 4 war klasse, danach nur noch Popcorn Trash für Idioten.

Außerdem noch die "logiklöcher Sucher", hey, es ist die vorletzte Folge und die Leute teleportieren sich von A Nach B, die Schlachten waren dumm, warum lebt der da noch und warum sind die auf einmal wieder da.


Natürlich will ich hier nicht alles feiern was in GoT passiert, auch mir gefallen manche Szenen nicht ( zB. das Jaime nach 2 Messerstichen immer noch locker rum läuft ). Aber genauso gibt es in jeder Folge gute bis sehr gute Szenen, die mich die schlechten vergessen lassen.
Und so war es doch schon immer, bei jeder anderen Serie auch.
Wenn ich jetzt zurückdenke an die ersten 7 Staffeln GoT, dann denke ich doch nur an geile Szenen, die die für mich GoT ausmachen, und nicht an langweilige Plots oder Logiklöcher. Ich denke an Ned's Hinrichtung, die rote Hochzeit, die Schlachten in allen Staffeln, an Joffrey und Ramsay, an Tyrions Verhandlung, die Drachen usw.
und nicht an
Jon's langweilige Reise in den Norden, Dorne allgemein, Stannis, die Eiseninseln ( Sachen die mich nie wirklich mitgenommen haben ).

Dieses Früher war alles besser in Kombination mit dem Hype und der Erwartungshaltung ist doch nicht mehr normal.
Macht es wirklich so viel Spass GoT zu gucken und nur darauf zu achten, was schlecht ist und sich darauf einzuschießen.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen das alle oberkritiker hier, bei allen anderen Filmen und Serien auch so herangehen ( gerade bei der eigenen Lieblingsserie oder Film ).
Aber bei GoT ist es so.
Und bitte jetzt nicht wieder, früher war der Standard der Serie.. die Bücher waren ... das Writing war ..
Ganz ehrlich, es war auf einem ähnlichen Level auch so. Nur hat man sich nicht in diesem Maß darüber gestört.
Oder gab es in Staffel 6 auch eine 10 Seiten Diskussion über die fehlende Logik, das Arya nach dem Dolchstich von der Heimatlosen noch so easy peasy weitermacht und überlebt? Ich glaube nicht.

Am Montag ist der Zauber vorbei, und ich denke wenn etwas Zeit verflogen ist, wird die letzte Staffel auch nicht mehr so negativ gesehen wie jetzt.
 

Tony Jaa

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Was ist das wieder für eine Logik...
Vorher hat man vermutet, dass 6 Folgen einfach nicht ausreichen würden, um die Story vernünftig zu erzählen.
Jetzt weiß man, dass 6 Folgen nicht ausreichen, um die Story zumindest mittelmäßig zu erzählen.
Wo soll da in irgendeiner Weise ein Widerspruch sein?
 

pojo

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Was ich etwas komisch finde: Wir wissen ja seit Jahren, dass es nur 13 Folgen in den letzten 2 Staffeln gibt und damit zu wenig Zeit ist (...)

Ich habe es aber immer so interpretiert, dass das jedem bewusst war. Nun wird das aber bei nahezu jedem Kritipkunkt gegen die Serie gedreht und das verstehe ich nicht. Es war doch absolut abzusehen, dass nicht im mindesten jeder Handlungsstrang vernünftig zu Ende gebracht werden kann und dass Sachen gerusht werden müssen.
Häh? Soll der Umstand, dass bekannt war, wie wenig Zeit die Macher der finalen Staffel einräumen, die Serie immun gegen Kritik machen und den Persilschein dafür liefern, dass jeder zweite Handlungsstrang vergewaltigt wird?

Das ist so als ob Peter der Mama sagt: Ich lern jetzt für keine Klassenarbeit mehr. Und wenn Mama sich beschwert, dass der Bub eine sechs nach der anderen schreibt, empört sich Peter, dass er doch vorher Bescheid gesagt habe, dass er nicht mehr lernt.


Dann gibt es die "früher war alles besser" Fraktion. Staffel 1 - 4 war klasse, danach nur noch Popcorn Trash für Idioten.
Das ist jetzt aber - in der nettesten Lesart - überdramatisiert. Da legst du den fiesen Kritikern Sachen in den Mund, die sie nie gesagt haben, um dir die Angriffsfläche selbst zu schnitzen. Ich werd den Thread jetzt nicht nochmal durchkämmen, aber imo war der einzige, der von "Popcorn Trash für Idioten" geredet hat, ein weiterer User, der sich darüber beklagt hat, dass wer die Serie immer noch mag, sofort als Idiot abgestempelt würde, der nur Popcorn Trash schaut...
 
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Duncan211

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Das ist jetzt aber - in der nettesten Lesart - überdramatisiert. Da legst du den fiesen Kritikern Sachen in den Mund, die sie nie gesagt haben, um dir die Angriffsfläche selbst zu schnitzen. Ich werd den Thread jetzt nicht nochmal durchkämmen, aber imo war der einzige, der von "Popcorn Trash für Idioten" geredet hat, ein weiterer User, der sich darüber beklagt hat, dass wer die Serie immer noch mag, sofort als Idiot abgestempelt würde, der nur Popcorn Trash schaut...
Natürlich war das kein Zitat, aber auch wenn ich statt "Popcorn Trash für Idioten" schreibe "danach ging alles Bergab" ändert es nichts an der Grundlegenden Aussage über die früher war alles besser Fraktion.
 

pojo

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Ich hab immer noch Spaß mit GoT. Dass die Serie sich aber in Sachen Tonfall, Stringenz und Charakterzeichnung grundlegend gewandelt hat, ist imo überhaupt nicht abzustreiten. Und wer das nicht gut findet, dem kann ich das nicht verübeln - und rechne ihn auch nicht pauschal einer Fraktion zu, die ich implizit als nostalgisch verklärte Meckerfritzen hinstelle.