Frage mich immer, warum beim Profiboxen oft jeder "Horst" ohne Probleme in den Ring klettern darf/kann/will?
Hier war es scheinbar der Bruder des Verlierers, der unbefugterweise nach dem Kampfende in die Ecke kam, beim Ref. protestierte, den rus. Boxer verbal anging und zuerst handgreiflich wurde, obwohl sich dieser vermutlich nur nach dem Verlierer wie üblich "erkundigen" wollte nach seinem nachvollziehbaren Freudestanz. Daraufhin rastete ein russischer Betreuer aus, rannte auf den Bruder zu und attackierte diesen als Art von seinen Boxer helfen/schützen.

Beides völlig überflüssig, vermeidbar und nur aufgeheizt durch das schlechte Benehmen einzelner und dieser unnötigen Stimmungsmache mit Ausbuhen usw.
Meist entsteht die Gewalt ja eh weniger durch die Sportler selbst, sondern durch das Fehlverhalten ihres direkten Umfeldes, sei es Verwandte, Freunde, Betreuer, Trainer, Zuschauer ua. aus dummen Gründen, angefangen von falschem "National/Sport/Parteistolz", nicht verlieren können, Schuld beim Gegner/Ref. suchen, was weiß ich.
Bin ja seit inzwischen mehr als 40 Jahren regelmässig auf Sportevents und es vergeht echt kein Jahr, in dem ich nicht mindestens 1-2× über "Gewaltaktionen" berichten könnte. Zwar zum Glück nicht in solch Schlägereiausmaßen und beim Boxen weniger als beim Fussball, aber wüste Verbalangriffe, Pöbeleien, Handgemenge, Beschimpfungen gibts immer in regelmäßigen Abständen irgendwo obendrauf.