grauzoneWenn man kurz davor steht, den zehnten Schritt zu machen, muss das gepfiffen werden![]()
grauzone![]()
Tolles Spiel, keine Frage.
Das Gepfeiffe gehört wahrscheinlich dazu. Scheint Spanien ja eher zu pushen.
Das ist halt ein Problem für ein 4 Millionen Einwohner Land. Breite im Kader ist da schwerer
die eurosport kommentatoren sagten, dass zwei linkshänder für den rückraum verletzt zu hause geblieben sindWas war eigentlich mit Cindric? Der kam ja gefühlt ab Mitte der Hauptrunde gar nicht mehr zum Einsatz? Hinter Stepancic gab es keinen zweiten Linkshänder. Am Kreis war man mit Maric, Musa und Brozovic gar nicht so schlecht besetzt. Sego und Asanin haben sich auch gut ergänzt und die Außen Mandic und Horvath mehr als solide.
die eurosport kommentatoren sagten, dass zwei linkshänder für den rückraum verletzt zu hause geblieben sind![]()
Habe das eigentlich so in Erinnerung, dass beim Handball die gegnerische Mannschaft sehr häufig bei Angriffen ausgepfiffen wird (wie beim Fußball auch).Sehe darin auch überhaupt kein Problem. Aber vlt. bin ich ja auch nur altmodisch
![]()
Du kannst aber auch nicht behaupten, dass das besonders sportlich ist. Ich habe immer das Gefühl, dass Emotionalität, kleines Land und ausgeprägter Nationalstolz alle guten Sitten vergessen lassen und Fußball, Handball, Wasserball Krieg mit anderen Mitteln ist. Ehrlich gesagt, widerstrebt mir das zutiefst, so sehr ich Sportler wie Duvnjak für ihren unbändigen Einsatz und Kampf sehr schätze.
So sind die Jugos, wenn es mal nicht in ihrem Sinne läuft, wittern sie gleich überall die Verschwörung. Cervar ist ja auch kein unbeschriebenes Blatt in dieser Hinsicht, oftmals auf die Tränendrüse zu drücken. Duvnjak schein im Nationaltrikot auch ein anderer Typ zu sein. Ansonsten ist er eher als fairer Sportsmann bekannt.
Du hast nicht verstanden, was ich dir sagen will. Einen Hexenkessel kann man auch erzeugen, in dem man sein eigenes Team frenetisch anfeuert. Das macht wohl jede Nation. Das permanente Auspfeifen des Gegners über ein ganzes Spiel ist für mich respektlos und sagt etwas über eine Grundhaltung aus, unabhängig davon ob es sich um Südosteuropäer oder Mitteleuropäer handelt. Gute Sitten haben für mich was mit Respekt zu tun. Die habe ich im Finale von einer nennenswerten Anzahl kroatischer Fans nicht wahrnehmen können. Das Verhalten als selbstverständlich zu tolerieren, spricht auch wieder über eine gewisse Wahrnehmung im Umgang miteinander.
Zu deiner Info, ich habe einige "jugoslawische" Freunde. Die erfreuen sich aber generell an hochklassigem Sport, erkennen auch die Leistung des Gegners an und freuen sich selbstverständlich euphorisch, wenn ihr Team gewinnt.
Es ist ein verdammt einfacher Nenner, sämtliche "Ausfälle" immer mit Emotionalität zu begründen und über alles einfach hinwegzusehen und es als normal abzustempeln. Die Spieler bei der EM mögen professionell damit umgehen können, weil sie es mittlerweile nicht anders gewöhnt sind.
Wenn man das Ganze hingegen mal auf eine andere Ebene überträgt, ist die Vorbildwirkung für den Jugend- und Breitensport verheerend. Leider sind nicht alle Eltern und Fans so reflektiert, was auch in den Handballhallen die zunehmende Aggressivität von außen gegenüber Schiedsrichtern, Kampfgerichten und Jugendlichen zum Ausdruck bringt.