Rudolf Scharping (Präsident, Bund Deutscher Radfahrer): «Ein großes Talent, so große Möglichkeiten und Erfolge - das alles könnte ohne Schatten strahlen, wären da nicht mindestens das letzte Jahr, die schwerwiegenden Indizien und eine verwirrende Verzögerungstaktik. Auch heute hat Jan Ullrich nichts zur Aufklärung beigetragen; stattdessen ein Rundumschlag. Das ist ein Schlusspunkt hinter einer sportlichen Karriere, der alle ein besseres Ende gewünscht hätten.»
Sylvia Schenk (Ex-Präsidentin Bund Deutscher Radfahrer): «Am Anfang dachte ich, es ist nur peinlich, am Ende war es nur noch traurig. ...»
Karl Link (Olympiasieger 1964 mit Bahnvierer): «Ich finde es gut, dass er diesen Schlussstrich zieht und hoffe, dass nun Ruhe einkehrt und nicht immer alles aufgekocht wird. Ich sehe es gelassen, dass er als Berater und Werbeträger dem Radsport erhalten bleibt, weil das Volksbank-Team ohne ihn keinen hohen Stellenwert besitzt. In fachlichen Dingen kann er sicherlich hilfreich sein, aber auf Nachwuchsfahrer würde ich ihn nicht loslassen. Ich gehe davon aus, dass Jan Ullrich an diesem Dopingskandal beteiligt ist, weil mir seine Verzögerungstaktik komisch vorkommt.»
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