Kalender 2021 / 22


Na toll mit Iron Mountain 🤦🏻‍♀️ Aber Fliegen auf meiner Lieblingsschanze (nach dem Holmenkollen natürlich) 🥰
 
Auch das Skifliegen am Kulm, das unmittelbar nach der Vierschanzentournee hätte stattfinden sollen, ist gestrichen worden. Dafür gibt es jetzt am Saisonende drei Skiflugwochenenden hintereinander (inclusive Skiflug-WM).
 
Auch das Skifliegen am Kulm, das unmittelbar nach der Vierschanzentournee hätte stattfinden sollen, ist gestrichen worden. Dafür gibt es jetzt am Saisonende drei Skiflugwochenenden hintereinander (inclusive Skiflug-WM).
Vielleicht ist ein Grund, dass man 2023 ja jetzt im Kalender ist.
 
Also das mit Sapporo und Willingen ist alles andere als optimal.
Umgekehrt wäre besser. So tut man aber beiden nix Gutes.
 
Der Termin von Courchevel im Sommer wundert mich ja ein bisschen. In der Vergangenheit hat man die SGP-Termine in Olympiajahren immer so gelegt, dass es keine Kollision zwischen den Olympischen Sommerspielen und dem SGP gab. Die Spiele sollen vom 23.07. bis zum 08.08. stattfinden - und Courchevel liegt momentan auf dem 07.08. - zumal die nächsten paar Wochenenden ja frei sind. Schön im Übrigen, dass der Sommer sich wieder ein bisschen füllt - wobei ich immer noch ein bisschen skeptisch bin, ob das alles stattfindet. Der SGP lohnt sich ja eigentlich nur mit Zuschauern vor Ort, weil man kaum TV-Einnahmen hat im Vergleich zum Winter.

Bei den Damen hat man die Blue Bird Tour, die man ursprünglich auf den Dezember legen wollte, ja nun doch wieder in den März gelegt. Aber andererseits ist das durchaus vernünftig. In Klingenthal können die Damen und die Herren so gemeinsam an den Start gehen, und so lohnt sich die Schneeproduktion dort Mitte Dezember auf jeden Fall. Und die russischen Orte sind ja auch in der zweiten Märzhälfte noch schneesicher.

Bei den Herren ist es - denke ich - durchaus auch nicht schlecht, dass man den Plan ein bisschen entzerrt hat. Ein Weltcup-Fliegen mitten in der Woche zwischen Oslo und der Skiflug-WM muss nicht unbedingt sein, gerade wenn schon in der Vorwoche auch während der Woche gesprungen wird. Dass man das Fliegen in Bad Mitterndorf gestrichen hat und dass dafür in Oberstdorf geflogen wird, wundert mich ein bisschen. Auch hier tut es den Springern aber vielleicht ganz gut, wenn es nicht direkt am Tag nach dem Tourneefinale zur Qualifikation nach Bad Mitterndorf geht.
Der Termin in der zweiten Märzhälfte für das Fliegen in Oberstdorf ist dafür allerdings ein bisschen schneekritisch. Aber vielleicht ist auch das ein Grund, warum man nach Oberstdorf geht. Falls nicht genügend Schnee vorhanden ist, um die Flugschanze zu präparieren, könnte man eventuell auf die Schattenbergschanze ausweichen, die man ja in der Regel auch zum Training so lang wie möglich präpariert hält. Das hat man ja in der Saison 2006/07 mal gemacht - da wären dann keine aufwändigen neuen Reiseplanungen nötig.
Dass das ursprünglich geplante Springen in Iron Mountain wieder mal wegfällt, ist eigentlich nicht so überraschend... das hatten wir ja schon mal...
Insgesamt hat sich der Kalender aus meiner Sicht aber durchaus im Vergleich zur ursprünglichen Planung verbessert. Nur der Sapporo-Termin ist immer noch unglücklich - dazu würde mich wirklich mal eine Aussage aller Beteiligten zum Grund interessieren, damit wir nicht immer nur spekulieren müssen.

Der Sommerkalender für den FIS-Cup und den COC sieht ja auch sehr interessant aus: Otepää, China und PyeongChang. Dass man es allerdings auch hier nicht fertiggebracht hat, PyeongChang zeitlich nah an die olympischen Testwettkämpfe zu legen... naja... Und dass China am selben Wochenende stattfindet wie der SGP in Wisla, ist auch ein bisschen schade - wer weiß, ob sich sonst der ein oder andere Spitzenspringer auch mal auf den Weg nach China gemacht hätte, um die Schanzen dort kennenzulernen.
Aber auch hier bin ich etwas unsicher, was denn im aktuellen Corona-Jahr wirklich stattfindet. Nur die Wettkämpfe in China wird man wohl mit aller Macht als Schanzentest haben wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das mit Sapporo und Willingen ist alles andere als optimal.
Umgekehrt wäre besser. So tut man aber beiden nix Gutes.
Auch wenn ich hier wieder angemotzt werde, ist meine logische Begründung einfach, dass das mit dem TV Programm zusammen hängt.
Wäre Willingen eine Woche eher würde es fast unmöglich sein, die Damen Wettkämpfe im tv zu zeigen, was sicherlich im Interesse des Veranstalters ist. Immerhin sind an dem Wochenende mit Alpin in Cortina und Kitzbühel und Biathlon in Antholz drei echte Klassiker, die schon ziemlich viel TV Platz weg nehmen. Dazu kommt noch NoKo und Langlauf in Planica. Dann kommt noch eine Europameisterschaft im Rodeln in St Moritz und und ein Heim Weltcup der Snowboardcrosser im Feldberg dazu. Ich befürchte einfach, dass es unmöglich gewesen wäre die Skisprung Damen dort nur ansatzweise vernünftig zu zeigen.

Eine Woche später ist das Programm wesentlich entzerrter: Alpin Damen in Garmisch,NoKo in Seefeld und Skicross am Feldberg. Da ließen sich die Damen ohne jegliche Probleme unterbringen.

Dass wäre für mich eine plausible Begründung, dass insbesondere Willingen da mitgespielt hat, dass Willingen halt Ende Januar ist und nicht die Woche davor. Sinnvoll wäre es durchaus gewesen, dass wie es bei skijunping.pl eigentlich stand, dass in sapporo drei einzelspringen statt gefunden hätten. Dann wäre der Anreiz sicherlich groß gewesen hin zu fahren, so kann es durchaus passieren, dass der ein oder andere auslässt.
 
Der Termin von Courchevel im Sommer wundert mich ja ein bisschen. In der Vergangenheit hat man die SGP-Termine in Olympiajahren immer so gelegt, dass es keine Kollision zwischen den Olympischen Sommerspielen und dem SGP gab. Die Spiele sollen vom 23.07. bis zum 08.08. stattfinden - und Courchevel liegt momentan auf dem 07.08. - zumal die nächsten paar Wochenenden ja frei sind. Schön im Übrigen, dass der Sommer sich wieder ein bisschen füllt - wobei ich immer noch ein bisschen skeptisch bin, ob das alles stattfindet. Der SGP lohnt sich ja eigentlich nur mit Zuschauern vor Ort, weil man kaum TV-Einnahmen hat im Vergleich zum Winter.

Bei den Damen hat man die Blue Bird Tour, die man ursprünglich auf den Dezember legen wollte, ja nun doch wieder in den März gelegt. Aber andererseits ist das durchaus vernünftig. In Klingenthal können die Damen und die Herren so gemeinsam an den Start gehen, und so lohnt sich die Schneeproduktion dort Mitte Dezember auf jeden Fall. Und die russischen Orte sind ja auch in der zweiten Märzhälfte noch schneesicher.
Bezüglich Courchevel: Der Termin ist ja dass letzte Wochenende der Spiele und wenn der Wettkampf wie die letzten Jahre um 18 Uhr beginnt, sollten die Spiele in Tokio eigentlich beendet sein und eine Übertragung sollte möglich sein.
Bezüglich Blue Bird: Ich hab bei skijumping.pl gelesen, dass die FIS die Tour gerne im Dezember hätte, aber sich der Verband dagegen wehrt. Unter dem Kalender steht ja schon, dass es für 2023 wieder einen neuen Vorstoß der fis gibt, dass ganze auf den Dezember zu schieben.
 
Die Sache mit Sapporo und Willingen ist wirklich totaler Quark.
Wenn die Begründung, die Biathon-Fan anführt, zutrifft, dann steht der FIS tatsächlich gewaltig unter der Fuchtel der Fernsehanstalten. So sollte das wirklich nicht sein, es muss doch um die Sportler gehen.

Bei Berkutschi stehen übrigens drei Springen für Sapporo drin. Wenn der Freitagtermin gestrichen wurde, dann sicher auf das Verlangen derjenigen, die jetzt schon planen, nicht nach Japan zu fahren.
Wenn es darum geht, Sapporo oder Willingen - darauf wird es für die meisten sicher hinauslaufen - hat Willingen die besseren Karten, denn dort finden drei Springen statt (auch wenn eines davon ein Mixed ist).

Für Sapporo wäre ein Tausch sicher kein Problem, die Schanze ist ab Anfang Januar durchgehend präpariert.
 
Ob das TV-Argument wirklich stimmt, werden wir eben erst erfahren, wenn entweder tatsächlich mal einer der Verantwortlichen Näheres über die Gründe für die Planung erzählt - oder wenn wir nächsten Winter die TV-Zeiten wissen. Falls beispielsweise die Damenwettkämpfe von Willingen trotzdem nicht gezeigt werden, wissen wir, dass das nicht der Grund ist. Vorstellbar wäre es aber schon.

Im Berkutschi-Artikel findet sich im Übrigen noch Näheres zu diesen chinesischen Sommerterminen. Da steht, dass die acht Wettkämpfe (FIS-Cup und COC, Damen und Herren, in Lahti stattfinden - aber der chinesische Skiverband tritt als Veranstalter auf - was immer das genau bedeutet. Meine Frage, warum man das nicht mit den Sommer-FIS-Cups von PyeongChang zusammenpackt, ist dann natürlich hinfällig.


Die tatsächlich ersten Wettkämpfe in China sollen dann im Winter stattfinden - ich glaube der Plan ist noch nicht gepostet worden:

FIS-Cup-/COC-Kalender für den Winter: https://assets.fis-ski.com/image/up...ts/DRAFT_-_COC-FC_JP_Calendar_Winter_2022.pdf

Der Termin ist ziemlich ungewöhnlich: Die Test-COCs von Peking sollen am 13./14. November stattfinden. Das ist also das Wochenender vor dem Weltcup-Auftakt in Nizhny-Tagil. Hier wäre es also theoretisch tatsächlich denkbar, dass der ein oder andere Top-Springer da schon mal in Peking vorbeischaut, um die Schanzen mal kennenzulernen - auch wenn ich aufgrund der Terminfülle bezweifle, dass viele das tun werden.

Bemerkenswert ist auch die Nordamerika-Reise der COC-Damen im März; da stehen Park City, Whistler und Lake Placid auf dem Programm. Überhaupt sind mit 16 bis 18 Wettkämpfen erfreulich viele Damen-COCs geplant.
 
Die Sache mit Sapporo und Willingen ist wirklich totaler Quark.
Wenn die Begründung, die Biathon-Fan anführt, zutrifft, dann steht der FIS tatsächlich gewaltig unter der Fuchtel der Fernsehanstalten. So sollte das wirklich nicht sein, es muss doch um die Sportler gehen.

Dass das Fernsehen (und gerade das Deutsche) sehr viel Einfluss hat, sollte nun wirklich klar sein. Alles kann man damit nicht erklären, aber bestimmte Konstellationen wohl schon. Allerdings darf man auch nicht so einfach davon ausgehen, dass Sappro besser direkt vor Olympia gewesen wäre. Auch wenn es geografisch Sinn macht von Japan nach China zu reisen, so sind viele Athleten bewusst vor solchen großen Ereignissen noch einmal in der Heimat, um dann gemeinsam als Delegation aufbrechen zu können.
 
Dass das Fernsehen (und gerade das Deutsche) sehr viel Einfluss hat, sollte nun wirklich klar sein. Alles kann man damit nicht erklären, aber bestimmte Konstellationen wohl schon. Allerdings darf man auch nicht so einfach davon ausgehen, dass Sappro besser direkt vor Olympia gewesen wäre. Auch wenn es geografisch Sinn macht von Japan nach China zu reisen, so sind viele Athleten bewusst vor solchen großen Ereignissen noch einmal in der Heimat, um dann gemeinsam als Delegation aufbrechen zu können.
Stimmt, dass könnte auch ein Grund sein. Viele Mannschaft haben ja auch Vollcharter ihrer Olympia Mannschaft und kurz vor Abreise finden ja meist auch noch Pressekonferenzen statt.
 
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