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Aldis

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Naja, ich kann es ein bisschen verstehen. Der Beruf ist sicherlich kein Zuckerschlecken. Und der Jüngste ist er auch nicht mehr. Da hört man vll lieber auf als ein Anfahrer von nem Younggun zu sein.
 

zodac

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Naja, er ist dieses Jahr 31 geworden. Da hat man als Weltklassesprinter schon noch etwas Zeit, bis man über die Anfahrerrolle nachdenken muss. Ist aber natürlich sein Leben. Wenn er das lieber mit seinem Sohn verbringt und noch ein Studium dranhängt, ist das sicherlich nicht unvernünftig. Genug gewonnen und verdient hat er sowieso. Da gibt es dann keinen Grund mehr, seinen Körper weiter zu malträtieren.
 

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Vielleicht steht für ihn nun auch das Private im Vordergrund. Seine Partnerin Tess von Piekartz hat ihre Volleyball-Karriere beendet (oder unterbrochen, bin ich mir nun gerade nicht sicher) und ist in der 26. Woche schwanger. Dass da Prioritäten verschoben werden und er keine Lust hat, die meiste Zeit am anderen Ende der Welt zu sein, kann ich schon verstehen.

Als Tennisspieler bist du zwar auch dir ganze Zeit unterwegs, aber dort bist du dann eine, vielleicht auch zwei Wochen am selben Ort. Als Radsportler jeden Tag an einem anderen Etappenort würde das Ganze wohl noch zusätzlich erschweren.
 

Little

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Kann viele Gründe haben. Vielleicht auch die Einsicht, dass es "zu viel" Arbeit wäre nochmal in die Form zu kommen die nötig wäre, auch für sein Selbstverständnis zu den absoluten Topsprintern zu gehören. Evtl. merkt er auch, dass er da gar nicht mehr hinkommen würde. Könnten auch mentale Probleme (gewesen) sein, nach den Katusha-Jahren, die ihn zu der Einsicht gebracht haben, dass er einfach keine Lust mehr auf den Zirkus hat. Die Karriere kann sich trotzdem sehen lassen :)
 

theGegen

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CCC rüstet sein diesjährig noch sehr rudimentäres Team zur nächsten Saison mit einigen Rundfahrern und Bergspezialisten auf.
Als Nachfolger von BMC in die World Tour aufgestiegen, hatten sie bei ihrer Word Tour Premieren-Saison viel zu wenig Siegfahrer und für die Rundfahrten eigentlich niemanden.
Nur Greg van Avermaet für Etappen, Eintagesrennen und die Klassiker ohne nennenswerten Support. Verletzungen von Geschke und De Marchi hatten zusätzlich zur wenig berauschenden Saisonbilanz (bislang 5 Siege) beigetragen.
Zweimal van Avermaet, zweimal Patrick Bevin, der ein guter Zeitfahrer ist.

Für die nächste Saison hat man jetzt ein paar Fahrer verpflichtet, die auf Bergetappen bei Rundfahrten mithalten können und mit Ilnur Zakarin zumindest einen GW-Fahrer, der in die Top Ten eine Rundfahrt landen könnte.


Rückkehrer Jan Hirt und Fausto Masnada sind starke Ergänzungen.
 
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campos

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Wurzelsepp

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Sehe ich nicht unbedingt so, beide Teams werden sehr sehr stark sein, vieles hängt von einigen Details ab:

zB Wie die beiden designierten Leader von ihren Verletzungen zurückkommen:
Dumoulin ist nach einem zunächst harmlosen Sturz mit Kniebeschwerden die ganze Saison ausgefallen und auch Froome muss nach seinem Horrorsturz wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Dahinter sehe ich Ineos doch noch ein bisschen stärker (und fokussierter): Carapaz, Bernal, Thomas finde ich stärker als Roglic, Kruijswijk, Gesink, aber die Unterschiede werden mehr von der Form als dem Talent abhängen.
Ineos schätze ich irgendwie fokussierter ein: Die sind es sich gewohnt, alles auf die Karte GK zu setzen, mit Froome (resp Thomas/Bernal) sind etablierte und bewährte Leader im Team, die Hierarchie dürfte klar sein, Carapaz wird einfach den Giro kriegen. Bei Jumbo kommt mit Dumoulin der Leader neu hinzu, die Hierarchie muss sich erst irgendwie entwickeln, aber das wird schon gehen.

Eher problematisch könnte die Sprinter/Klassiker-Fraktion werden:
Bei Ineos fahren alle für die Leader rein aufs GK. Bei Jumbo hatte man bisher mit Groenewegen einen der stärksten Sprinter dabei, mit Van Aert ein Spitzen-Klassiker, das hat zu einer Verzettelung geführt. Logischerweise sollte man beide (oder mindestens Groenewegen) bei der Tour zu Hause lassen, aber das kann schon etwas für Missstimmung im Team sorgen.
 

unicum

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Der frischgebackene Zeitfahrweltmeister Rohan Dennis steht ohne Team da. Wie Bahrain-Merida mitteilte, hat der Rennstall von der Arabischen Halbinsel den Vertrag mit dem Australier bereits am 13. September aufgelöst. Um die Vorbereitung auf die WM nicht zu stören, ging Bahrain-Merida mit der Meldung erst jetzt an die Öffentlichkeit.

https://sport.orf.at/#/stories/3054040/
 

Aldis

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Hui. :eek:

Sollte aber kein Problem haben, ein neues zu finden.
 

MrStylo

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Ein ganz grosser Mann des Radsports, er hat den Sport wirklich geliebt! Er hatte eine enorme Ausstrahlung und es ist auch extrem selten das sich fast alle Ex-Fahrer positiv über ihre Zeit bei Mapei äussern. Wer mal die Biografie von Charly Wegelius liest, bekommt nen ganz guten Einblick in das Mapei Team
 
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