Novak Djokovic


Rhaegar

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Ich sehe Olympia eher insofern für Djokovic relevant, als dass es das einzig halbwegs bedeutende Event ist, dass er noch nie gewinnen konnte und weniger im Kontext eines Golden Slam, ein Begriff der ja wirklich ziemlich exklusiv für Graf geschaffen wurde, ähnlich wie der Begriff des Golden Masters für Djokovic.
 
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L-james

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Ich persönlich finde den Unterschied zwischen Golden Slam und Grand Slam relativ gering ehrlich gesagt. Vielleicht ist durch Graf der golden slam in Deutschland präsenter als woanders. Olympia im Tennis ist ein besseres Masters und hat für mich, ähnlich wie im Fußball, nicht die Bedeutung der anderen Titel.

Davon abgesehen ist die Gefahr Best of 3 zu verlieren auch höher für Nole. Für die "Legacy" wäre daher voller Fokus auf die US Open mmn die richtige Entscheidung.
Ich persönlich sehe eine Goldmedaille bei Olympia als großen Titel an. Das ist was ganz besonderes wenn du dich Olympiasieger nennen kannst.
Ich würde 3 Masters-Titel sofort gegen eine Einzel-Goldmedaille bei Olympia eintauschen.
Würde es zwischen Djokovic, Nadal und Federer nicht so ein Kopf an Kopf Rennen bei den Slams geben, würde ich bei einer so hohen Anzahl an Slam-Siegen selbst eins davon gegen einen Olympiasieg eintauschen.

Olympia hat über den eigenen Sport hinaus eine große Bedeutung. Alleine schon daran teilzunehmen ist was faszinierendes.

Nenn es "Golden Slam" oder auch nicht, das ist eine vereinfachte Beschreibung davon, dass du in einem Olympia-Jahr alle 4 Slams + die Goldmedaille bei Olympia holst, was für mich ein krasser Shit wäre und absolut geschichtsträchtig.
 

Marius

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Ich sehe Olympia eher insofern für Djokovic relevant, als dass es das einzig halbwegs bedeutende Event ist, dass er noch nie gewinnen konnte und weniger im Kontext eines Golden Slam, ein Begriff der ja wirklich ziemlich exklusiv für Graf geschaffen wurde, ähnlich wie der Begriff des Golden Masters für Djokovic.
So sehe ich es auch.

Ich persönlich finde den Unterschied zwischen Golden Slam und Grand Slam relativ gering ehrlich gesagt. Vielleicht ist durch Graf der golden slam in Deutschland präsenter als woanders. Olympia im Tennis ist ein besseres Masters und hat für mich, ähnlich wie im Fußball, nicht die Bedeutung der anderen Titel.

Davon abgesehen ist die Gefahr Best of 3 zu verlieren auch höher für Nole. Für die "Legacy" wäre daher voller Fokus auf die US Open mmn die richtige Entscheidung.
Zustimmung... bis auf diesen Satz. Es ist schon wichtiger als ein 1000er. Gewinnst du lieber Olympiagold oder Shanghai? ;) Frag mal bei Leuten wie Steffi Graf, Serena Williams, Nadal, Justine Henin, Agassi, Davenport, Capriati oder Kafelnikow nach, wie sie ihre Goldmedaille im Vergleich zu einem 1000er einstufen würden. Der Vergleich mit Fußball hinkt, weil dort zwischen dem WM oder EM Titel und Olympia-Gold natürlich Welten von der Bedeutung liegen. Beim Fußball hat Olympia in der Tat kaum Bedeutung. Beim Tennis ist das schon anders. Es ist natürlich nicht so wie z.B. in der Leichtathletik, wo Olympia quasi das Größte ist. Ein GS-Turnier beim Tennis ist wichtiger als Olympia, aber Olympia ist schon ein bedeutungsvoller Titel.
 
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TennisFed

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@Rhaegar , @L-james , @Marius
Naja, seien wir doch mal ehrlich. Tokio sind beileibe keine normalen Olympischen Spiele im Sinne von Rio de Janeiro (2016), London (2012) oder Peking (2008). Ja, es gibt ne Medal aber das wars auch. Ansonsten hat Tokio 2021 aber so gar nichts mit Olympia zum tun!

Hauptgrund warum Djokovic vielleicht Olympia absagt könnten die strengen Bestimmungen sein.
 

Rhaegar

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Zustimmung... bis auf diesen Satz. Es ist schon wichtiger als ein 1000er. Gewinnst du lieber Olympiagold oder Shanghai? ;) Frag mal bei Leuten wie Steffi Graf, Serena Williams, Nadal, Justine Henin, Agassi, Davenport, Capriati oder Kafelnikow nach, wie sie ihre Goldmedaille im Vergleich zu einem 1000er einstufen würden. Der Vergleich mit Fußball hinkt, weil dort zwischen dem WM oder EM Titel und Olympia-Gold natürlich Welten von der Bedeutung liegen. Beim Fußball hat Olympia in der Tat kaum Bedeutung. Beim Tennis ist das schon anders. Es ist natürlich nicht so wie z.B. in der Leichtathletik, wo Olympia quasi das Größte ist. Ein GS-Turnier beim Tennis ist wichtiger als Olympia, aber Olympia ist schon ein bedeutungsvoller Titel.
Naja, gerade für die Amerikaner ist Olympia doch maximal ein Pflichtprogramm gewesen, ein Sampras hatte bspw. nie wirklich Bock auf das Turnier, bei Agassi findet es in seiner Biografie auch keine sonderlich große Erwähnung. Die wirkliche Aufwertung im Tennis hat das olympische Turnier in meiner Wahrnehmung dadurch erhalten, dass das Tennis mehr und mehr von europäischen Sportlern dominiert wurde und Spieler wie Federer oder Nadal immer wieder ihre Wertschätzung für Olympia geäußert haben.
 

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@Rhaegar , @L-james , @Marius
Naja, seien wir doch mal ehrlich. Tokio sind beileibe keine normalen Olympischen Spiele im Sinne von Rio de Janeiro (2016), London (2012) oder Peking (2008). Ja, es gibt ne Medal aber das wars auch. Ansonsten hat Tokio 2021 aber so gar nichts mit Olympia zum tun!

Hauptgrund warum Djokovic vielleicht Olympia absagt könnten die strengen Bestimmungen sein.
Trotzdem brauchst du für den Golden Slam die Olympia-Goldmedaille und sollte er diesen komplettieren, hat er einmal mehr Tennis-Historie geschrieben. In Zukunft wird niemand mehr die Historie hinterfragen, da steht dann der „Golden Slam“ und niemand wird diesen auf Corona-Olympoa reduzieren. Ich rechne eigentlich felsenfest mit einer Teilnahme von Djokovic.

Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber in Paris 2024 bzw. in dieser gesamten Saison wird er dieses Meisterwerk nicht mehr komplettieren können. Das ist in diesem Jahr eine einmalige Chance und ich bin zwar kein Fan von Djokovic, aber dieses Stück Tennis-Historie würde ich ihm wirklich gönnen.
 

Rhaegar

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Trotzdem brauchst du für den Golden Slam die Olympia-Goldmedaille und sollte er diesen komplettieren, hat er einmal mehr Tennis-Historie geschrieben. In Zukunft wird niemand mehr die Historie hinterfragen, da steht dann der „Golden Slam“ und niemand wird diesen auf Corona-Olympoa reduzieren. Ich rechne eigentlich felsenfest mit einer Teilnahme von Djokovic.
Ich denke du überbewertest einfach das "Golden". Historisch ist der Gewinn der vier Major-Turniere, ob als Beiwerk noch das Olympische Turnier oder auch ggf. die Finals gewonnen wurden (was in meinen Augen auch das deutlich wertvollere Turnier wäre), wird historisch nicht mehr sonderlich viele interessieren. Für den historischen Vergleich braucht es Olympia einfach nicht, zumal Laver und Budge nie die Chance auf olympisches Gold hatten.
 

Tuco

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Und wenn sollte man es auch schon eher auf die Spitze treiben und sich auf den Super Slam fokussieren, denn der ist auch noch drin.

Was soll das überhaupt sein, Grand Slam und ATP-Finals?

Die Diskussion hier ist schon etwas skurril, bzw. die Überbetonung des "golden" völlig unangemessen. Es geht um den Grand Slam an sich, nicht um das "golden", das nicht mehr wäre als ein kleiner Bonus. Hier wird teilweise so getan, als wäre der Grand Slam an sich gar keine große Sache und nur dann bemerkenswert, wenn man dazu auch noch die olympische Goldmedaille gewinnt - seltsam, dass es dann bei den Herren seit über 50 Jahren niemand mehr geschafft hat.
 

leschmuh

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Es stimmt schon, dass der Grand Slam in sich eine unfassbare Sache wäre - auch ohne Olympia. Es wäre halt ein added feature, eines das Du nur alle vier Jahre überhaupt erreichen kannst. Eine kleine Kirsche auf der großen Torte.
Wenn Djokovic durch die Olympiateilnahme seine Chance auf den US Open-Sieg und damit den Grand Slam ernsthaft gefährdet sieht, dann wird er das lassen. Aber nur dann. Kann auch sein, dass die Corona-Situation und alles was damit verbunden ist, ihm das Gefühl gibt, dass er dadurch sein aktuelles Momentum verlieren könnte und deshalb bei den US Open nicht auf dem gleichen Level performen könnte. Auch das wäre in meinen Augen ein Grund, den er anführen könnte. Was er meines Erachtens nicht tun wird ist, Olympia "einfach so" abzusagen. Es wird immer in eine Abwägung mit den US Open verknüpft sein.
Mal sehen. Ich werde ihm auf jeden Fall entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten bei beiden Gelegenheiten die Daumen drücken. Aber wenn er Olympia-Gold gewinnt und die USO vermasselt, dann wäre ich sauer auf ihn und würde ihm dann gerne die Goldmedaille nachträglich wieder aberkennen. Nimmt er an Olympia tiel und gewinnt nicht oder tritt gar nicht erst an, dann würde ich ihm trotzdem bei den USO für den Grand Slam die Daumen drücken. Insofern, ja, im Vergleich zum Grand Slam ist Olympia nichtig. Aber zusammen mit dem Grand Slam ist es halt schon richtig cool.
 

TennisFed

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Es stimmt schon, dass der Grand Slam in sich eine unfassbare Sache wäre - auch ohne Olympia. Es wäre halt ein added feature, eines das Du nur alle vier Jahre überhaupt erreichen kannst. Eine kleine Kirsche auf der großen Torte.
Wenn Djokovic durch die Olympiateilnahme seine Chance auf den US Open-Sieg und damit den Grand Slam ernsthaft gefährdet sieht, dann wird er das lassen. Aber nur dann. Kann auch sein, dass die Corona-Situation und alles was damit verbunden ist, ihm das Gefühl gibt, dass er dadurch sein aktuelles Momentum verlieren könnte und deshalb bei den US Open nicht auf dem gleichen Level performen könnte. Auch das wäre in meinen Augen ein Grund, den er anführen könnte. Was er meines Erachtens nicht tun wird ist, Olympia "einfach so" abzusagen. Es wird immer in eine Abwägung mit den US Open verknüpft sein.
Mal sehen. Ich werde ihm auf jeden Fall entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten bei beiden Gelegenheiten die Daumen drücken. Aber wenn er Olympia-Gold gewinnt und die USO vermasselt, dann wäre ich sauer auf ihn und würde ihm dann gerne die Goldmedaille nachträglich wieder aberkennen. Nimmt er an Olympia tiel und gewinnt nicht oder tritt gar nicht erst an, dann würde ich ihm trotzdem bei den USO für den Grand Slam die Daumen drücken. Insofern, ja, im Vergleich zum Grand Slam ist Olympia nichtig. Aber zusammen mit dem Grand Slam ist es halt schon richtig cool.
Joa, das kann man wohl so sehen bzw ich bin mit Dir da gleicher Meinung!
Novak wird schon die richtige Entscheidung treffen. Erfahrung hat er ja genug!
 

Hans Meyer

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Es stimmt schon, dass der Grand Slam in sich eine unfassbare Sache wäre - auch ohne Olympia. Es wäre halt ein added feature, eines das Du nur alle vier Jahre überhaupt erreichen kannst. Eine kleine Kirsche auf der großen Torte.
Wenn Djokovic durch die Olympiateilnahme seine Chance auf den US Open-Sieg und damit den Grand Slam ernsthaft gefährdet sieht, dann wird er das lassen. Aber nur dann. Kann auch sein, dass die Corona-Situation und alles was damit verbunden ist, ihm das Gefühl gibt, dass er dadurch sein aktuelles Momentum verlieren könnte und deshalb bei den US Open nicht auf dem gleichen Level performen könnte. Auch das wäre in meinen Augen ein Grund, den er anführen könnte. Was er meines Erachtens nicht tun wird ist, Olympia "einfach so" abzusagen. Es wird immer in eine Abwägung mit den US Open verknüpft sein.
Mal sehen. Ich werde ihm auf jeden Fall entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten bei beiden Gelegenheiten die Daumen drücken. Aber wenn er Olympia-Gold gewinnt und die USO vermasselt, dann wäre ich sauer auf ihn und würde ihm dann gerne die Goldmedaille nachträglich wieder aberkennen. Nimmt er an Olympia tiel und gewinnt nicht oder tritt gar nicht erst an, dann würde ich ihm trotzdem bei den USO für den Grand Slam die Daumen drücken. Insofern, ja, im Vergleich zum Grand Slam ist Olympia nichtig. Aber zusammen mit dem Grand Slam ist es halt schon richtig cool.
Naja, Olympia zwischen RG, Wim und USO wird vermutlich nicht die ideale Vorbereitung sein auf die USO.
Am Ende weiß man es hinterher, wenn die USO schief gehen, wieso auch immer, dann kann man sagen, wieso hat er nicht die Spiele mitgenommen, nimmt er die Spiele mit und die USO gehen schief, wird man auch sagen, wieso er gespielt hat.
Rein sportlich wäre der GS plus die ATP Finals beeindruckender als GS plus Gold, Djokovic hat natürlich schon 5x die Finals gewonnen und würde deshalb vermutlich Gold bevorzugen, aber sportlich sind die Finals schwieriger zu gewinnen. Bei den Finals hast du natürlich mehr Versuche, aber dann könnte man ja sagen, dass das bei den GS ja genauso ist
GS plus ATP Finals würde noch mehr eine totale Dominanz der gesamten Konkurrenz im Jahr 2021 zeigen, GS plus Gold wäre in Sachen Dominanz kein nennenswerter Unterschied zu GS ohne Gold
 

elpres

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Voller Fokus auf die US Open. Alles andere darf für ihn jetzt keine Rolle spielen. Tennis ist kein Nischensport wo die Medaillen das Maß aller Dinge sind.
 

Rhaegar

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Voller Fokus auf die US Open. Alles andere darf für ihn jetzt keine Rolle spielen. Tennis ist kein Nischensport wo die Medaillen das Maß aller Dinge sind.
Wobei ich jetzt Sportarten wie Handball oder Eishockey auch nicht als allzu nischig bezeichnen würde, Olympia dort aber schon eine ordentliche Bedeutung hat. Aber ja, die Grand Slam-Turniere sind die einzige Institution, die das Tennis seit einer gefühlten Ewigkeit begleiten, der Begriff an sich ist auch fast schon 90 Jahre alt.
Die Masters-Turniere und damit auch das sogenannte Golden Masters sind in vielen Bereichen austauschbar, selbst die Tour Finals sind noch eine vergleichsweise neue Erscheinung, der Davis Cup verliert von Jahr zu Jahr mehr und mehr an Bedeutung.
 

Hans Meyer

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Die Masters-Turniere und damit auch das sogenannte Golden Masters sind in vielen Bereichen austauschbar, selbst die Tour Finals sind noch eine vergleichsweise neue Erscheinung, der Davis Cup verliert von Jahr zu Jahr mehr und mehr an Bedeutung.
Die GS haben auch in den letzten 25 Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, das sollte man dann auch dazu sagen oder willst du, dass ich @Jones rufe ;)
 

Rhaegar

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Die GS haben auch in den letzten 25 Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, das sollte man dann auch dazu sagen oder willst du, dass ich @Jones rufe ;)
Ich finde nicht, dass die Grand Slam-Turniere an sich an Bedeutung gewonnen haben. Einzelne Grand-Slam-Turniere haben aber an Bedeutung gewonnen, insbesondere die Australian Open, sowie das Konzept der Grand-Slam-Turniere an sich. Vor 25 Jahren war es noch ein riesiger Unterschied, ob man die Australian Open oder Wimbledon gewonnen hat, heute nicht mehr.
 

elpres

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Wobei ich jetzt Sportarten wie Handball oder Eishockey auch nicht als allzu nischig bezeichnen würde, Olympia dort aber schon eine ordentliche Bedeutung hat. Aber ja, die Grand Slam-Turniere sind die einzige Institution, die das Tennis seit einer gefühlten Ewigkeit begleiten, der Begriff an sich ist auch fast schon 90 Jahre alt.
Die Masters-Turniere und damit auch das sogenannte Golden Masters sind in vielen Bereichen austauschbar, selbst die Tour Finals sind noch eine vergleichsweise neue Erscheinung, der Davis Cup verliert von Jahr zu Jahr mehr und mehr an Bedeutung.
Ich kenne keine Zahlen und man kann es schlecht vergleichen, aber ich gehe davon aus, dass die globalen Zuschauer- und Besucherzahlen alleine bei den GS locker über denen liegen, die Eishockey und Handball über eine ganze Saison generieren.
 

Jones

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Ich finde nicht, dass die Grand Slam-Turniere an sich an Bedeutung gewonnen haben. Einzelne Grand-Slam-Turniere haben aber an Bedeutung gewonnen, insbesondere die Australian Open, sowie das Konzept der Grand-Slam-Turniere an sich. Vor 25 Jahren war es noch ein riesiger Unterschied, ob man die Australian Open oder Wimbledon gewonnen hat, heute nicht mehr.
Du umschreibst doch wunderbar, wie die GSs an Bedeutung gewonnen haben. Ja Wimbledon war schon immer das größte was es zu gewinnen gab und in Nordamerika waren die USO das größte. Und nun hat man 4 Turniere die sich deutlich abheben und es ist mehr und mehr zweitrangig geworden ob du Wimbledon gewinnst oder eines der anderen GSs.
Früher stand der Name des Turniers, die Gegnerschaft, die Weltranglistenpunkte, das Preisgeld usw. ebenso für die Bedeutung und heute ist alles ganz klar aufgeteilt GS, Finals, 1000er und kleine Vorbereitungsturniere. Wobei von den Stars die 1000er zum Teil als Vorbereitung gesehen werden. So extrem war es früher nicht.
 

Rhaegar

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Ich fand es früher ehrlich gesagt sogar extremer. Welche Turniersiege von einem bspw. Jimmy Connors bleiben denn wirklich in Erinnerung? Ziemlich sicher seine Siege in Wimbledon und bei den US Open. Ansonsten könnte ich kaum noch nennenswerte Titel nennen, weil der Formalisierungsgrad sich doch stark verändert hat. Die Masters-Serie hat sicher eine wesentlich höhere Konsistenz als alle Versuche einen strukturierten Wettbewerb in den 70er oder 80er-Jahren zu schaffen, dementsprechend ist die Bedeutung der Turniere auch größer.
 

Jones

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Ich fand es früher ehrlich gesagt sogar extremer. Welche Turniersiege von einem bspw. Jimmy Connors bleiben denn wirklich in Erinnerung? Ziemlich sicher seine Siege in Wimbledon und bei den US Open. Ansonsten könnte ich kaum noch nennenswerte Titel nennen, weil der Formalisierungsgrad sich doch stark verändert hat. Die Masters-Serie hat sicher eine wesentlich höhere Konsistenz als alle Versuche einen strukturierten Wettbewerb in den 70er oder 80er-Jahren zu schaffen, dementsprechend ist die Bedeutung der Turniere auch größer.
Welche Turniere von Connors konntest du denn hier verfolgen?

Ausserdem wird die Nachbetrachtung natürlich auch verzehrt. Die AO Finals der 80er haben heute natürlich viel mehr Klicks auf Youtube als besser besetzte Turniere von damals. Denn die AO der 80er haben heute das Branding durch die heutigen USO.
 
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