Was umgekehrt vielleicht eher stimmt. Einige bewerten den Kampf schon nur deshalb euphorisch, weil Evander gewonnen hat und sich damit ihr Eindruck, der sich durch den Kampf ohnehin nicht verändert hätte, bestätigt wird.
Nein, dieses Ansatz ist falsch. Im Hinblick auf sein Ziel (WM), hätte er einen deutlich besseren Boxer als Gegner wählen müssen. Das wurde von vielen Beobachtern zurecht schon vor dem Kampf festgestellt und gilt im vollen Umfang auch weiterhin. Aus einem Kampf, indem der Gegner (Wer ist Jeremy Bates?) gar nicht in der Lage war, Evander zu fordern, irgendwas aus dem Kampfverlauf zu schließen, ist doch lächerlich.
Natürlich wurden auch Fragen beantwortet. Z.B.: "Sind Evanders Boxfähigkeiten schon soweit errodiert, dass er nicht mal mehr gegen einen unterklassigen Journeyman gewinnen kann?" Antwort: "Nein, dafür reicht es noch locker." Evander will noch mal HW-WM werden und dieser Kampf soll an der Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens etwas geändert haben?