O-Scoring: Lester Martinez vs. Joeshon James | ProBox Contender Series | YouTube


Young Kaelin

merthyr matchstick
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Lester Martinez vs. Joeshon James 10 Rd. BOXTIPPSIELFIGHT ❤
1. Rd. 9-10 Lester dominiert die Runde. James kommt dann auf. habe aber die Runde nur halb gesehen. gemäss den stats an james.
2. Rd. 9-10 james arbeitet gut hinter dem jab. martinez hat die konter. martinez kommt etwas besser in den fight. beide traden gut. james. hat treffer drin. he came to fight. james hat hier gute momente. die runde geht wohl auch an ihn.
3. rd. 10-8 Martinez muss mehr machen und versuchts. james recht aktiv. martinez macht einfach etwas gar wenig. james ist aktiver. martinez hat hände drin. Das Ding wird etwas enger. ich fühle, wie ich müde bin. nicht einfach, die konzentration zu behalten. oh je da kommt martinez hart durch und james muss hart runter. kommt er hoch? Ja noch 10 sek. martinez gibt gas und james schaffts in die Pause.
4. Rd. Sah nach einem ko aus. aber james kam auf wundersame Weise hoch. Im Moment sieht james gut aus, als wäre nix geschehen. Unglaublich, dass er wieder so boxen kann. Martinez kommt durch und wieder muss james runter und er ist hurt. kommt er hoch? naja kind of. ja das wird gestoppt von der Ecke.

Lester Martinez WKO 4 Joeshon James.



James konnte sich wohl nicht wirklich erholen.
 
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al

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Artiga vs. Chavez muss ich mir morgen anschauen. Wie kann man einen Fight der offensichtlich über 10 Runden einseitig in favour einer Athletin stattgefunden hat , der Gegnerin zusprechen?
Tja, man kann. Weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, dir das anzusehen, man könnte darüber endgültig die Freude am Boxsport verlieren bzw. daran, dass es auch nur ansatzweise fair zugeht. Und das war ja auch keine nordmexikanische Kreismeisterschaft, sondern ein WM-Kampf.

Was noch hinzukommt: Die Kommentatoren hatten den Kampf ebenfalls klar zugunsten von Chavez (einer meinte, als er das 98 : 92 hörte, wäre für ihn klar gewesen, das Chavez das Urteil bekommen würde, weil ein so hohes Scoring zugunsten von Artiga völlig unmöglich sei). Dann das Urteil, ein kurzes Erstaunen, die Pfiffe des Heimpublikums, die _ihre_ Boxerin ausbuhten, die weinende Chavez im Ring, die nicht wusste, wie ihr geschehen ist - und schließlich der Beginn von ein bisschen Relativieren und ein zur Kenntnis nehmen des ganzen Betruges. Business as usual, keine große Aufregung, Betrug und Gaunerei ist Normalität.

Wenn jemand so offenkundig beschissen wird und keinen schert's - wie soll das jemals besser werden?
 

al

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Nachtrag zu oben: Eigentlich müssen auch Artiga und ihre Ecke in die Pflicht genommen werden. Gut, diesmal haben sie profitiert, das nächste Mal könnte es andersrum sein. Ali hatte mal die Größe festzustellen (nach dem umstrittenden Punktesieg gegen Norton), dass er diesen Kampf nicht gewonnen, sondern verloren hätte. So etwas würde ich mir (ach, in einer idealen Welt) sehr viel öfter wünschen.
 

Gladio

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Jasmine Artiga vs. Regina Chavez

Mit fehlen die Worte. Es gibt Fights bei denen ist es so klar wer der bestimmende Sportler ist, dass alles was dem Offensichtlichen widerspricht, nicht mehr nachvollziehbar ist.

Ich wüsste nicht mal was ich Jasmine Artiga anrechnen sollte um ihr auch nur eine Runde geben zu können. Vielleicht kann man ihr die ersten 30 Sekunden der ersten Runde zusprechen, aber das war es dann im allgemeinen auch schon.

Ich bin schockiert über ein Urteil bei dem ein VERBRECHER an den Punktezetteln Artiga ganze acht Runden zugeschrieben hat. Mal sehen ob die WBA bei diesem Urteil eingreift. Wenn man Team Artiga solch eine Unverschämtheit durchgehen lässt, dann ist der Boxsport tatsächlich vielleicht nicht mehr zu retten und dient nur noch dem Sportwashing despotischer Saaten.

Gratulation an Regina Chavez für ihre außerordentliche Leistung. Sie hat alles richtig gemacht und einen klugen, umsichtigen und autoritären Kampf gefochten.
 

timeout4u

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Rein aus Neugier wegen der Diskussion hier ebf. in den Kampf rein geschaut habe und ich kann den Unmut über das Urteil nachvollziehen.
Ich hätte den Kampf zwar auch der Chavez gegeben, aber wie schon mal woanders erwähnt, hat sie genau jene "Fehler" gemacht, die bei der Punktevergabe oft durchaus eine Rolle für die PR spielen können und live vor Ort am Ring aus dem PR Winkel anders wirken als am TV. Wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, warum genau die PR die Entscheidung gegen Chavez fällten.
Das Manko bei Chavez war aber dennoch, dass sie die gerade Führhand zu wenig brachte, gelegentliche Akzente/den notwendigen Körpereinsatz bei Schlagfolgen vermissen ließ und zu selten Absicherungshandlungen zeigte. Das machte Artiga cleverer.
In der Auslegung der Bewertungkriterien sollte eine Abwehr oder ein Angriff immer grob bestehen aus Vorbereitung, Durchführung, Absicherung. Hier hat Chavez leider "geschlampt" im Gegensatz zu ihrer Gegnerin, zudem auch nur wenige Hände bei ihren Schlagserien wirklich vorschriftsmässig durchgekommen sind. Dadurch wirkte der Kampf für die PR vermutlich/vielleicht enger.
Trotzdem hätte es meiner Meinung nach gereicht für Chavez und ich sehe es auch als Fehlurteil.
Möchte damit das Urteil nicht in Schutz nehmen, relativieren oder andere Bewertungen kritisieren, doch bei dieser Sicht zeigte Chavez leider (noch) Schwächen, was aber verständlich ist aufgrund ihres Alters, ihrer Proboxkarriere scheinbar ohne Amateurerfahrung und eines für mich eher negativ wirkenden Boxumfeldes aufgrund der Tatsache ein Mädchen mit 13/14 Jahren bereits Profikämpfe machen zu lassen oder dass man wenig aus z.B. den Kampf gegen Clara Lescurat lernte/mitnahm.
 
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al

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Mit Verlaub - welchen Fehler soll Chavez denn gemacht haben? Sie hat das, was man "Ring Generalship" nennt, über 10 Runden perfekt durchgezogen, sie hat in ausnahmslos jeder Runde mehr geschlagen, mehr und eindeutiger getroffen (ohne Fan der Compu-Box-Stats zu sein - guck dir mal die Zahlen an, es gibt keine einzige Runde, in der Artiga vorn liegt). Und was ist das für eine abstruse Forderung, dass sie zu wenig Jabs geschlagen hätte oder aber der Sichtwinkel für die Punkterichter ein anderer gewesen sei? Hätte sie vor dem Schlagen mal einen Blick auf den Punkterichter werfen sollen, ob der nun wohl auch die kommende Aktion wirklich sehen kann - und wenn nicht, ein wenig warten sollen? Und - wären es mehr Jabs gewesen, kommt der nächste und fordert mehr Uppercuts oder rechte Haken? Und Chavez hat auch in Bezug auf die Punkterichter durchaus schlau geboxt, am Ende jeder Runde noch mal Aktionen gesetzt, beeindruckt.

Ich weiß - du willst erklären, wie solche Urteile zustande kommen, andere Sichtweisen einbringen, die Komplexität der Bewertungen darstellen. Und ja - ist oft wirklich kompliziert. Aber es ist nicht so kompliziert, wie du es darstellst, es war es weder für die Leute hier im Forum noch für das Publikum vor Ort (das _Heim_publikum von Artiga) oder die Kommentatoren. Weil - außer den Punkterichtern - jeder problemlos sehen konnte, wer diesen Kampf gewonnen hatte. (Es gibt auch eine "Fan-Bewertung auf Boxrec: Dort hatten es alle 100 : 90 für Chavez.)

Im Vorbericht wurden die Vorhaben von Artiga und ihrem Team gezeigt, man plant große Vereinigungskämpfe, will aus ihr einen Star machen (alles legitim). Sie hat große Unterstützung (war da nicht Nonito Donaire in der Ecke?) - und bei all dem konnte man eine kleine Mexikanerin, die ihr in die Suppe spuckt, gar nicht brauchen. Waren die Punkterichter bestochen? Kaum, aber sie haben gewusst, was von ihnen erwartet wird und sie haben das mit einer Dreistigkeit umgesetzt, die ihresgleichen sucht. War es Betrug? Ja, Chavez wurde betrogen - und die Fans. Dass es Betrug war, kann man an einem Gedankenexperiment demonstrieren: Man stelle sich vor, die dominante Performance wäre nicht von Chavez, sondern von Artiga gekommen und sie hätte das Urteil _nicht_ bekommen. Und genau das ist nicht vorstellbar, es ist undenkbar (vielleicht hätten die Fans dann die Halle auseinandergenommen).

Fernando Villarreal, derjenige, der es 98 : 92 hatte, gehört auch zu den glühendsten Verteidigern von A. Byrd (auf Reddit nachzulesen). Und meint, dass es keine "House-Fighter" gäbe. Obwohl jeder genau weiß, dass das selbstverständlich der Fall ist (wie hätte ein Ottke je sonst seine 0 halten können?). Ich mag kein Schwarz-Weiß-Denken, differenzierte Sichtweisen. Aber ich mag es auch, die Dinge als solche zu benennen, wenn sie offenkundig korrupt sind.

Nachsatz: Natürlich sind meine obigen Zeilen bezüglich Uppercuts und rechter Haken polemisch. Will sagen: Ich weiß, was du mit den Jabs gemeint hast, mit dem Eindruck auf die Punkterichter. Aber in diesem Fall ist das irrelevant, weil der Kampf völlig einseitig war.
 
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HamburgBuam

Adalaide Byrd
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Was @timeout4u da beschreibt, erinnert mich ein bisschen an Kunstturnen oder Eiskunstlauf. Dass die technische Ausführung bewertet wird und die Treffer im Grunde egal sind. Oder verstehe ich da etwas falsch? Das wäre ja absurd. :confuse:
 

Deontay

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Was @timeout4u da beschreibt, erinnert mich ein bisschen an Kunstturnen oder Eiskunstlauf. Dass die technische Ausführung bewertet wird und die Treffer im Grunde egal sind. Oder verstehe ich da etwas falsch? Das wäre ja absurd. :confuse:

Kampfsport zu bewerten ist nicht einfach. Häufig ist die Perspektive zwischen vor Ort und TV auch einfach eine ganz andere. Ich denke da gerne an den Matevosyan vs. Natalizi-Kampf zurück, wo ich ich am Ring saß und hier nebenbei gescort habe.

Letzte Runde nochmal viel los. Natalizi gibt alles, aber der KO folgt nicht.

7-3

Dürfte 116–112 oder 117-111 geben.
Matevosyan

Für mich war das aus der Perspektive sehr klar, dass Matevosyan es gewonnen hat, obgleich Natalizi aktiver gewesen ist. Ich saß auch direkt hinter einem Punktrichter, der dieselbe Sichtweise hatte.

Im Forum wurde dann Folgendes gescort:

Ich habe den Kampfabend jetzt auch gesehen.
Interessant fand ich die Scorecard zu Matevosyan vs. Natalizi
1. 9 - 10 eng
2. 9 - 10
3. 9 - 10
4. 10 - 9 eng
6. 9 - 10
7. 9 - 10 eng
8. 10 - 9 eng
9. 9 - 10 eng
10. 9 - 10 eng
11. 10 - 9 eng
12. 9 - 10
111 - 117 bei mir
Matevosyan mit einer Wegner-Gedächtnis-Vorstellung. Solide Doppeldeckung im Vorwärtsgang, dann am Ende immer mit ein bis zwei Schlägen, die aber voll trafen. Natalizi im Rückwärtsgang und sehr hoher Workrate, aber Matevosyan stand halt in jeder Runde 2 Minuten 50 Sekunden in der Doppeldeckung vor ihm und da waren viele Treffer nicht so klar. Im Verhältnis hat das aber bei mir trotzdem für einen klaren Sieg gereicht.
@Deontay wertet 117/111 oder 116/112 für Matevosyan, @Sakaro 117/111 für Natalizi. Das klingt nach einem interessanten Fight und muss geprüft werden :D


Nachscoring Haro Matevosyan vs. Mirko Natalizi

1) 9:10 Erste Runde. Beide in der Rechtsauslage? Hmh, hatte Natalizi als Normalausleger in Erinnerung, kann aber auch Taktik sein. Der Italiener ist merklich länger, wirkt aber vergleichsweise schlank. Matevosyan kompakter. beide jabben, Natalizi wechselt nach ner halben Minute in die Normalauslage. Schöner Uppercut des italieners drin, der wieder switched. Natalizi wirkt etwas runder, aber Matevosyan schafft es dennoch als kleinerer Mann manchen Jab reinzubringen. Matevosyan etwas aktiver, geht meist vorwärts, Natalizi aber it höherem Schlagoutput. Nix Gravierendes, in den letzten 20 Sekunden mehr Aktivität und Schlagabtausch, wo beide etwas treffen. Die Runde hat Natalizi durch ein Trefferplus close but clear, aber ob er auswärts solche Runden auch bekommt?
2) 9:10 Natalizi weiter meist als Southpaw. Sene Doppeldeckung ist zu offen, so dass Matevosyan zwischen den Händen durchkommt und das Gesicht trifft. Aber der Italiener mit etwas mehr Energie in den Schlägen, imho ist er in Normalauslage deutlich offensiver und effizienter. Natalizi mit wenigen guten Treffern, Matevosyan fast nur mit Jabs und ohne Wirkung. Puh, das ist nicht einfach zu werten. Aber Matevosyan mit zu wenig Erfolg. Knappstens an Natalizi.
3) 10:9 In der ersten Minute pasiert wenig bis nix. Matevosyan mit ein paar Jabs, die durchkommen. Natalizi sehr unpräzise und hne Erfolg, schwach vom Italiener. In der letzten halben Minute bessere Offensivaktionen, der Italiener macht Boden gut. Matevosyan mit biederer und solider Arbeit, was in dieser Runde knapp reicht. Der Kampf gefällt mir nicht besonders bis dato...
4) 10:9 Matevosyan boxt praktisch ein Niveau und Tempo durch, auch was ich vorher von ihm gesehen habe ist das eben sein Stil und Level. Von Natalizi bin ich bislang doch etwas enttäuscht. Wenn er mal in die Offensive geht sieht er besser aus, aber das nur 2-3x zu machen ist eben zu wenig. Er müsste Haro permanent unter Druck setzen, sonst kriegt er hier die Runden nicht. Ganz enge Runde, bei mir an Matevosyan.
5) 9:10 Warum boxt Natalizi so passiv, weicht tendenziell zurück und hat die Seile im Rücken? Geh in die Normalauslage und nach vorne, Junge! Matevosyan völlig unspektakulär, setzt ein paar Jabs. Dann kommt Natalizi in der zweiten Rundenhälfte besser auf, geht mal nach vorne. Und schon hat Matevosyan etwas Probleme. Seine deckung steht meist, aber er kann nicht wirklich antworten. Natalizi hat zum Ende ein Trefferplus und Matevosyan war da einfach zu negativ. Knappe Runde ohne Höhepunkte, knapp an den Italiener.
6) 9:10 Sobald Mirko offensiv wirkt und schlägt, verharrt Haro in der Doppeldeckung und es kommen keine Aktionen in der Offensive. Aber er weicht wieder zurück, Matevosyan mit Jab und scheinbarer Kontrolle. Aber diesmal wacht der Italiener eher auf und setzt selber mehr Akzente. on Matevosyan kommt nur sporadisch was zurück, beide im Schlagabtausch mal mit Treffern. Insgesamt bessere Runde für den Italiener, der die Runde haben sollte.
7) 10:9 Natalizi ist jetzt wacher, der Kampf wird dadurch auch insgesamt besser. Mirko jetzt mit mehr Output, da geht aber auch sehr viel auf die Deckung. Gerade zum Körper ist er effizienter und würde u. U. auch oben Räume öffnen. Sollte er öfter machen. Matevosyan kommt nach kurzer Durchstrecke zurück, sett gute Treffer. Der Mundschutz bei Natalizi geht raus, kurze Unterbrechung. Noch eine Minute. natalizi in Linksauslage, setzt Treffer und geht nach vorne. Dann wieder Southpaw, weicht zurück und wird getroffen. Warum macht Natalizi das? Schöner Treffer von Matevosyan, in den letzten zehn Sekunden ungefähr 10 rechte Haken von Natalizi, aber so wie ich es sehe alle auf die Deckung. Der Italiener verschenkt die Runde. Bliebe er in der Normalauslage und auf dem Frontfoot würde er imho jede Runde gewinnen können.
8) 10:9 Natalizi scheint ein wenig ein Phlegmatiker zu sein, jedenfalls kann er nicht raus aus seiner Haut und geht wieder zurück. Matevosyan kann das so scheinbar kontrollieren, ohne irgendeine Dominanz auszustrahlen oder Akzente zu setzen. Aber er geht nach vorne, bringt mal den Jab. Von Natalizi zu wenig. Der Italiener kommt wieder auf, schon hat Matevosyan Probleme, der aber insgesamt etwas mehr Treffer setzt und präziser ist. Natalizi kommt zu spät auf und verliert auch diese Runde, was erneut unnötig war.
9) 9:10 Natalizi startet stärker, ist zwar relativ häufig im Rückwärtsgang, aber hat einen höheren Output. Matevosyan geht voran, schlägt aber kaum. Dann fällt Mirko wieder in alte Muster zurück. Meine Güte, hat er keinen Ring-IQ oder einen Trainer, der ihn da einstellt? Matevosyan arbeitet wieder solide und macht Boden gut, ohne zu überzeugen. Aber diesmal kriegt Natalizi rechtzeitig die Kurve und holt sich mit einem Schlussspurt knapp die Runde.
10) 9:10 Die ohnehin nicht gute Workrate von Matevosyan kommt hier teilweise zum Erliegen. Das macht es Natalizi jetzt auch leichter, selbst aus dem Rückwärtsgang besser auszusehen. Er trifft sehr selten, aber von Haro kommt erst mal nix. Dann wacht er auf, Natalizi hat auch nur gute Phasen, die immer wieder abebben. Matevosyan etwas besser, aber Natalizi mit Trefferplus. Dann kommt Matevosyan, einige Stubser mit dem Jab. jetzt mal Hao am Seil, Natalizi versucht es, wird aber kurz vor Rundenende hart abgekontert durch eine Linke zum Kopf. Dann nochmal nicht ganz so hart, Natalizi macht dann trotzdem weiter und nochmal mit leichten Treffern.
Schwierig zu werten... die besten Treffer hatte Haro, aber der Output war sonst richtig schlecht. Eng an Natalizi.
11) 10:9 Matevosyan setzt in der ersten Sekunde einen Jab, um dann 40 Sekunden kein einziges Mal zu schlagen. Krass! Von Natalizi kommen keine tollen Treffer, aber er macht was. Haro merkt aber wohl, dass eihm so der Kampf entgleitet. Gute Treffer jetzt, da kann er etwas Eindruck machen. Von Natalizi jetzt zu wenig. Dann geht es hin und her. Natalizi mit besserem output, aber bis auf die erste Minute war Matevosyan dann doch besser und präziser.
12) 9:10 Beide mit respektvoller Urarmung. Letzte Runde, Natalizi hat es bislang verschlafen den Kampf klar zu machen, kann sein dass er auswärts sogar knapp hinten liegt. Natalizi erkennt die Dringlichkeit und macht Druck. Warum nicht von Anfang an so? Matevosyan immer wieder mal mit schönen Kontern, aber Natalizi macht jetzt hier Druck. Zur Hälfte wird es etwas weniger, was Haro ausnutzt. Sobald Mirko nach vorne geht kommt außer sporadischen Kontern ganz, ganz wenig von Haro. Dann steht der Italiener doch wieder mit dem Rücken am Seil in der Ecke. Schlussspurt dann von Natalizi, Haro mit ein paar Kontern, aber Mirko mit mehr Treffern und höherem Output. Die Runde geht nach Italien.

Mein Scoring: 113:115 Natalizi
Viele recht knappe Runden. Natalizi hat es sich selber schwerer als nötig gemacht, hätte mit mehr Druck boxen sollen.
Vielleicht muss er sich daher hier mit einem Draw begnügen. Matevosyan wird das wohl eher nicht gewonnen haben, könnte mir aber dennoch eine 115:113 für ihn vorstellen.

Offiziell: 118:110, 117:111, 117:111 Matevosyan :kopfpatsch:
Nein, nein, nein. So geht das einfach nicht! Natalizi hatte hier von Anfang an keine Chance.

Der Italiener hat für die Zukunft deutliches Upside-Potential. Matevosyan hat gegen Top-Leute nur eine hauchdünne Chance, wenn die keinen Punch haben und er selber zu Hause boxt und die üblichen Judges am Start sind. Solider Arbeiter, aber niemand für die Top 20.

Und ich kann garantieren, dass aus der Perspektive am Ring der Sieg für Matevosyan absolut gerechtfertigt erschien. Wenn jemand viel auf die Deckung haut, das kommt nicht gut an. Deswegen ist Gausha vs. Garcia eigentlich noch viel krasser, weil Gausha der bedeutend bessere Boxer war - und dennoch verlor. Das ist in allen Bereichen komplett unmöglich Garcia vorne zu sehen. Wer Garcia hier vorne sieht, dann hat man auch Natalizi mit 119-109 vorne. Aber so funktioniert das nicht, vor Ort muss der Kampf völlig einseitig erschienen sein. Das ist wirklich unglaublich.

Jedenfalls wollte ich sagen, dass die Perspektiven schon sehr verschieden sind. Die Punktrichter werten auch andere Dinge stärker. Es ist schon kein einfache Aufgabe, insbesondere vor Ort ist die Herausforderung einfach größer. Dennoch kann man beobachten. dass immer nur die a-sides umstrittene Urteile erhalten. Man stelle sich vor, dass eine b-side unterlegen ist, dennoch eine kontroverse Entscheidung erhält. Der Aufschrei wäre gigantisch, das kommt aber zu 98 % nie vor - immer das Gegenteil. Von daher ist das ein strukturelles Problem. Die Punktrichter wissen wer gewinnen soll, entsprechend verschieben sie alles so, dass das am Ende irgendwie halbwegs noch passt.
 

Gladio

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Die Punktrichter wissen wer gewinnen soll, entsprechend verschieben sie alles so, dass das am Ende irgendwie halbwegs noch passt.
Das beschreibt die Situation in der professionellen Bewertung von Boxkämpfen durch ausgebildete Fachkräfte leider sehr genau.

Dabei sein oder verstoßen werden, das ist hier die Frage. Ob Edlengemüts oder ganz und gar nutzlos gemacht durch das System, Boxsport als Kapitalanlage. Diese Frage müssen sich Judges im Laufe ihrer Karriere stellen.
 
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Kampfsport zu bewerten ist nicht einfach. Häufig ist die Perspektive zwischen vor Ort und TV auch einfach eine ganz andere.
Und ich kann garantieren, dass aus der Perspektive am Ring der Sieg für Matevosyan absolut gerechtfertigt erschien. Wenn jemand viel auf die Deckung haut, das kommt nicht gut an. Deswegen ist Gausha vs. Garcia eigentlich noch viel krasser, weil Gausha der bedeutend bessere Boxer war - und dennoch verlor. Das ist in allen Bereichen komplett unmöglich Garcia vorne zu sehen. Wer Garcia hier vorne sieht, dann hat man auch Natalizi mit 119-109 vorne. Aber so funktioniert das nicht, vor Ort muss der Kampf völlig einseitig erschienen sein. Das ist wirklich unglaublich.

Jedenfalls wollte ich sagen, dass die Perspektiven schon sehr verschieden sind. Die Punktrichter werten auch andere Dinge stärker. Es ist schon kein einfache Aufgabe, insbesondere vor Ort ist die Herausforderung einfach größer.

Ich bin da ganz bei dir bzw. bei @timeout4u, es ist schwer - und die Sichtweise am Ring inklusive Lärm der Zuschauer etc. eine unterschiedliche.

Dennoch kann man beobachten. dass immer nur die a-sides umstrittene Urteile erhalten. Man stelle sich vor, dass eine b-side unterlegen ist, dennoch eine kontroverse Entscheidung erhält. Der Aufschrei wäre gigantisch, das kommt aber zu 98 % nie vor - immer das Gegenteil. Von daher ist das ein strukturelles Problem. Die Punktrichter wissen wer gewinnen soll, entsprechend verschieben sie alles so, dass das am Ende irgendwie halbwegs noch passt.

Genau das aber ist der Punkt, den ich auch mit dem "Gedankenexperiment" in meinem Beitrag ansprechen wollte: Es hängt eben offenbar keinesweigs an den "Perspektiven", weil die A-Side in fast allen Fällen bevorzugt wird. Die Perspektiven mögen andere sein, dann aber müsste sich das a la longue ausgleichen. Tut es aber nicht.
 

Deontay

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Genau das aber ist der Punkt, den ich auch mit dem "Gedankenexperiment" in meinem Beitrag ansprechen wollte: Es hängt eben offenbar keinesweigs an den "Perspektiven", weil die A-Side in fast allen Fällen bevorzugt wird. Die Perspektiven mögen andere sein, dann aber müsste sich das a la longue ausgleichen. Tut es aber nicht.

Nicht ganz.

Ich habe das Matevosyan vs. Natalizi-Beispiel auch deshalb genannt, weil man gerne als Zuschauer die b-side vorne sieht. Man stelle sich auch als neutraler Beobachter vor, dass ein Underdog aus dem Ausland anreist, mehr schlägt, den Kampf macht und es enger gestaltet. Dann neigt man als Zuschauer schon dazu Sympathien aufzubauen und diesen eventuell vorne zu sehen.

Deswegen sieht man forsche b-sides auch gerne vorne und spricht von einer Robbery. Das muss rein fachlich aber keine sein, weil gewisse Punkte eben anders gewertet werden.

Dennoch bleibt natürlich zu nennen, dass diese umstrittenen Urteile immer nur in eine Seite ausfallen, nicht in die andere. Dagegen kann man nicht argumentieren.
 

timeout4u

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Leider lassen viele Meinungen oft ausser acht, dass die PR in der Regel regelmässig an Schulungen teilnehmen, sich weiterbilden müssen, hoffe ich, und Begriffe wie eben Ring Generalship, weil angesprochen, dort gerade wegen der Praxis/Neutralität/Technik oft anders definiert wird als vielleicht hier üblich.

Mein Respekt, wenn für die Mehrheit hier ein Scoring nicht kompliziert ist. Bin jetzt zwar kein Experte in Sachen Kampfrichterwissen, aber ich z.B. tue mich beim Scoring oft schwer. Vor allem, wenn ich beiden Seiten gerecht und objektiv sein will. Es gibt im Boxen nun mal viele Techniken, Stile, Bewegungsarten und nach den Bewertungsrichtlinien, die ich so in der Praxis mitbekommen habe, sollen die so ausgelegt werden, dass alle Stile, Kampfarten gleich betrachtet werden und darum niemand bevorzugt/benachteiligt werden soll, wie er kämpft.

Am Beispiel hier Ring Generalship: klar, Ringmitte, Druck, mehr Schläge etc. mögen auf den ersten Blick klar für Chavez sprechen. Allerdings heißt es auch: Ringmitte und Angriffsboxen bedeutet nicht automatisch Ringdominanz.
Chavez hat sich meist ohne Schlagaktion an die Gegnerin geschoben und immer, wenn sie in Reichweite kam, hat sie verschiedene Schlagfolgen "blind" losgelassen. Problem dabei: viele "Treffer" waren nicht unbedingt zählenswert, weil das Merkmal "sauber" fehlte, sprich zu wenig technischer Körpereinsatz oder eine Deckungs/Defensivarbeit seitens Artiga ließ den Schlag nicht vollständig durchkommen. Zudem fehlte es Chavez oft an Vorbereitung/Absicherung. Sie läuft stur hinterher, wenn es passt, lädt sie ab, bis es nicht mehr weiter geht und bleibt dann stehen. Im Sinn der Regelauslegung nicht immer ein Zeichen für eine kluge Angriffsaktion, wenn man dabei selbst eine mitbekommt.
Umgekehrt kann ich einem Konterboxer ja auch nicht Ringgeneralship absprechen, nur weil er die Ringmitte aufgibt, nicht angreift und weniger Schläge bringt. Das ist ja gerade die Natur vom Konterboxen, einfach und zum Vergleich ausgedrückt.

Ich habe ja trotzdem ebf. Chavez als Siegerin gesehen, wenn auch knapper und nicht so klar. Und auch, wenn es im Boxen oft ungerecht/unfair/korrupt zugeht: will ich eigentlich nur darauf hinweisen, dass ein Scoring auch so mehr als kompliziert werden kann, vor allem mit mehr Wissen, Erfahrung, Praxis und eben sachlichen Austausch über Auslegung von Bewertungsrichtlinien, unterschiedlicher Wahrnehmung uä.

Kann mich natürlich genauso täuschen. Vielleicht waren die PR parteiisch, keine Ahnung. Wie gesagt: ich tu mich hier bei sachlicher, neutraler Betrachtung genauso schwer wie beim Scoring. Ist halt das Problem, wenn man immer beide Seiten betrachtet und beide Sichtweisen kennen gelernt hat.
 
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Adalaide Byrd
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Dann sollte man den Inhalt der Schulungen hinterfragen. Bzw. mal recherchieren, wer diese durchführt.
Lewtztendlich wird hier mit den Karrieren und somit auch mit dem Lebensunterhalt der Sportler gespielt.
 

timeout4u

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Besserer Vorschlag: fangt doch einfach als Kampfrichter an, macht die Ausbildung dazu, egal, ob Olympisches Boxen oder von mir aus gleich: Profiboxen. Vielleicht hilft es dem Boxsport an sich und es wird dann eine Spur fairer/gerechter. Da wäre die Zeit, die hier fürs Scoring aufgewendet wird, zielgerichteter investiert. ;)
 

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Leider lassen viele Meinungen oft ausser acht, dass die PR in der Regel regelmässig an Schulungen teilnehmen, sich weiterbilden müssen, hoffe ich, und Begriffe wie eben Ring Generalship, weil angesprochen, dort gerade wegen der Praxis/Neutralität/Technik oft anders definiert wird als vielleicht hier üblich.

Mein Respekt, wenn für die Mehrheit hier ein Scoring nicht kompliziert ist. Bin jetzt zwar kein Experte in Sachen Kampfrichterwissen, aber ich z.B. tue mich beim Scoring oft schwer. Vor allem, wenn ich beiden Seiten gerecht und objektiv sein will. Es gibt im Boxen nun mal viele Techniken, Stile, Bewegungsarten und nach den Bewertungsrichtlinien, die ich so in der Praxis mitbekommen habe, sollen die so ausgelegt werden, dass alle Stile, Kampfarten gleich betrachtet werden und darum niemand bevorzugt/benachteiligt werden soll, wie er kämpft.

Am Beispiel hier Ring Generalship: klar, Ringmitte, Druck, mehr Schläge etc. mögen auf den ersten Blick klar für Chavez sprechen. Allerdings heißt es auch: Ringmitte und Angriffsboxen bedeutet nicht automatisch Ringdominanz.
Chavez hat sich meist ohne Schlagaktion an die Gegnerin geschoben und immer, wenn sie in Reichweite kam, hat sie verschiedene Schlagfolgen "blind" losgelassen. Problem dabei: viele "Treffer" waren nicht unbedingt zählenswert, weil das Merkmal "sauber" fehlte, sprich zu wenig technischer Körpereinsatz oder eine Deckungs/Defensivarbeit seitens Artiga ließ den Schlag nicht vollständig durchkommen. Zudem fehlte es Chavez oft an Vorbereitung/Absicherung. Sie läuft stur hinterher, wenn es passt, lädt sie ab, bis es nicht mehr weiter geht und bleibt dann stehen. Im Sinn der Regelauslegung nicht immer ein Zeichen für eine kluge Angriffsaktion, wenn man dabei selbst eine mitbekommt.
Umgekehrt kann ich einem Konterboxer ja auch nicht Ringgeneralship absprechen, nur weil er die Ringmitte aufgibt, nicht angreift und weniger Schläge bringt. Das ist ja gerade die Natur vom Konterboxen, einfach und zum Vergleich ausgedrückt.

Ich habe ja trotzdem ebf. Chavez als Siegerin gesehen, wenn auch knapper und nicht so klar. Und auch, wenn es im Boxen oft ungerecht/unfair/korrupt zugeht: will ich eigentlich nur darauf hinweisen, dass ein Scoring auch so mehr als kompliziert werden kann, vor allem mit mehr Wissen, Erfahrung, Praxis und eben sachlichen Austausch über Auslegung von Bewertungsrichtlinien, unterschiedlicher Wahrnehmung uä.

Kann mich natürlich genauso täuschen. Vielleicht waren die PR parteiisch, keine Ahnung. Wie gesagt: ich tu mich hier bei sachlicher, neutraler Betrachtung genauso schwer wie beim Scoring. Ist halt das Problem, wenn man immer beide Seiten betrachtet und beide Sichtweisen kennen gelernt hat.
Wir drehen uns hier im Kreis. Und ich habe den Eindruck, dass du richtige Argumente am falschen Ort verwendest.

Ich glaube, dass hier niemand bestreitet, dass es viele Heimurteile gibt und dass diese Urteile das Boxen beschädigen und viele Boxer darunter zu leiden haben - vor allem jene, die keine finanzstarke Lobby hinter sich haben (Chavez ist diesbezüglich beispielhaft). Du weist dabei zurecht auf die zahlreichen Unwägbarkeiten bei der Beurteilung von Kämpfen hin - und man kann in fast allen Fällen eine Betrachtungsweise finden, die den Punkterichter vom Vorwurf der Parteilichkeit entlastet. Aber aufgrund des Faktums, dass es die Bevorzugung der A-Side gibt, ist der Schluss zulässig, dass die Judges eben nicht objektiv urteilen. Das ist keine irgendwie an den Haaren herbeigezogene These, sondern eine - wahrscheinlich auch statistisch zu belegende - Tatsache.

Du ignorierst diese Dinge dadurch, dass du für jeden Kampf eine entsprechende Relativierung in der Bewertung suchst und findest. Das ist - entsprechende Fachkenntnis und Kreativität vorausgesetzt - immer möglich, verleugnet aber die vorerwähnten Fakten bezüglich der großen Häufigkeit von Heimurteilen.

Wenn jemand zu faul ist den Müll runterzubringen und dies mit dem Argument tut, dass er dies nur deshalb nicht mache, weil er sich nicht der Gefahr eines Treppensturzes aussetzen will, so mag diese Gefahr durchaus real sein, aber sie ist eine Ausrede. Und ein bisschen geht es mir mit deinen Verteidigungen der Punkte- und Ringrichter ähnlich: Sie mögen im Einzelfall etwas für sich und eine gewisse Berechtigung haben, sind aber für das zugrunde liegende Problem nicht relevant. Weil sie von der Tatsache ablenken, dass es Woche für Woche allüberall auf der Welt (außer in Japan??) genau diese Urteile gibt. Selbstredend wird auch dieser Villareal seine Position verteidigen können (bzw. du übernimmst seinen Job, dafür hast du sicher Talent ;)), das ändert aber nichts am Faktum, dass der/die Heimboxer/in (bzw. das Lager, das über mehr Macht, Geld, Einfluss verfügt), eine ungerechtfertigte Bevorzugung erhält.
 

Ray

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Besserer Vorschlag: fangt doch einfach als Kampfrichter an, macht die Ausbildung dazu, egal, ob Olympisches Boxen oder von mir aus gleich: Profiboxen. Vielleicht hilft es dem Boxsport an sich und es wird dann eine Spur fairer/gerechter. Da wäre die Zeit, die hier fürs Scoring aufgewendet wird, zielgerichteter investiert. ;)

Ich hatte tatsächlich mal den BDB angeschrieben. Die hatten sich offen gezeigt.
Glaub ihren Sitz haben sie in der Nähe von Hamburg (20min entfernt)
 

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Besserer Vorschlag: fangt doch einfach als Kampfrichter an, macht die Ausbildung dazu, egal, ob Olympisches Boxen oder von mir aus gleich: Profiboxen. Vielleicht hilft es dem Boxsport an sich und es wird dann eine Spur fairer/gerechter. Da wäre die Zeit, die hier fürs Scoring aufgewendet wird, zielgerichteter investiert. ;)
Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich neben Frau Pütz sitzen möchte, um mir dann sagen zu lassen, dass ich den Heimboxer schon wieder benachteilgt habe ;) :weghier:
 

Young Kaelin

merthyr matchstick
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Besserer Vorschlag: fangt doch einfach als Kampfrichter an, macht die Ausbildung dazu, egal, ob Olympisches Boxen oder von mir aus gleich: Profiboxen. Vielleicht hilft es dem Boxsport an sich und es wird dann eine Spur fairer/gerechter. Da wäre die Zeit, die hier fürs Scoring aufgewendet wird, zielgerichteter investiert. ;)
Warum scorst Du nicht selber mal einen oder zwei Fights hier mit, nachdem Du Dir nochmal die Richtlinien fürs Punkten beim Profiboxen durchgeblättert hast?
 
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