Das Problem ist ganz einfach, bei solchen Veranstaltungen werden die heimischen Boxer in einem solchen Maße bevorteilt, dass es kein Wunder ist, dass dieser Kampf so endete.
Huck hatte von Anfang an mitbekommen (vielleicht auch von bestimmten Quellen gewusst) dass der Ringrichter auf seiner Seite ist. Schläge auf den Hinterkopf wurden z.B. nicht geahndet. Je mehr der Ringrichter durchgehen lässt, desto mehr nimmt sich ein Boxer heraus, ist doch logisch.
So hatte er auch nicht den nötigen Respekt vor dem Ringrichter und der Kampf entwickelte sich in die Richtung, dass Huck seinen gegner trotz mehrfachem Break-Kommando weiterhin in der Ringecke bearbeitete.
Ich hätte an dieser Stelle gern gewusst, was wäre wenn Aurino an dieser Stelle keinen Kopfstoss gebracht hätte. Ich Wette, dass Huck höchstens eine Ermahnung kassiert hätte. Ich denke, er wusste das auch, so war es ihm auch *******egal dass der Ringrichter "Break" geschrien hatte, er hatte ja nichts zu befürchten!
Es ist für mich auch ganz logisch dass dem Aurino der Kragen platzte und er sich in so einer Situation unfairer Mittel bediente. Er stand ja in der Ecke konnte sich vom Boxer nicht lösen, wurde mit schlägen bearbeitet und sah zu wie der Ringrichter den Huck versucht erfolglos zurückzuhalten. Als ihm dann der Kragen entgültig platzt und er dann mit dem Kopf zustößt kriegt er auch noch einen Tritt ab.
Was dann kommt, ist ja der Witz schlecht hin....Aurino wird als einziger verwarnt und mit 2 Punkten bestraft.
Kein Wunder dass er keinen Bock hatte bei dieser Gaunerei weiterzumachen!