PS: Was ich komisch finde: Es gibt 100m "Freistil", das heisst in meinen Laienaugen, dass ich schwimmen kann, wie ich will, ich muss einfach so schnell wie möglich die 100m im Wasser zurücklegen. Nun gibt es aber noch die Zusatzregel, dass nach 15m der Kopf über Wasser sein muss... wozu, dann ist es doch nicht mehr Freistil? Wenn 50m am Stück tauchen schneller ist als Kraulen, so what, dann ist es halt so. Bei Rücken oder Delphin verstehe ich es, aber im Freistil.
Dazu eine Anmerkung, weil ich selbst ein Schwimmer war...
Es heißt nunmal Schwimmen und nicht Schnell-Tauchen. Mitsamt Einschränkungen bezüglich Anabolika (die Chinesen sehen das zwar immer noch etwas lockerer

), den Haifisch-Anzügen musste man auch die Wenden-Spezis etwas begrenzen, damit das nicht ausartet.
Abgesehen von meiner schlechtesten Teilstrecke Kraul habe ich oft Zeit gewonnen über gute Wenden und einer erlaubten Tauchphase, denn unter Wasser spart man eine Menge Kraft. Die Rückenschwimmer hatten es irgendannn übertrieben, da musste einfach eine Marke her.
Beim Brustschwimmen (meine beste Disziplin) waren 2 Armzüge nach der Wende unter Wasser erlaubt, nun gibt es halt einen klaren Korridor, ab dem die Tauchphase beendet sein muss.
Das hat man als Schwimmer definitiv im Blick und es braucht sich keiner beschweren, falls die Marke überschritten wird.
Ich bin in der Jugend oft auf Wettbewerben über 200 Meter oder 400 Meter Lagen angetreten und ich hielt mich oft gut nebst meiner Paradestrecke Brustschwimmen.
Bis zum abschließenden Kraulen. Da hatte ich eine miese Atemtechnik und schlechte Rollwenden in Petto und nachfolgend zuwenig Kraft, um einen Vorsprung zu verteidigen.
Bei der 1. Teilstrecke Delphin war ich möglichst lange um einen Zweier-Atemzug bemüht, weil jedesmal raus kostete viel zuviel Körner oder Kraft. Die Wenden dienten zur Erholung. Danach kommt Rücken, da blieb ich über gute Tauchwenden immer dran. Holte im Brustschwimmen eine Führung, die ich dann über Kraul wieder verlor.