Regionalligen - Von Investoren und Insolvenzen


Kalle6861

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Wenn..
;)aber den RR auftakt haben se vergeigt Homberg und co..aber noch im alten Jahr ok
Immer noch unbegreiflich..
 
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Hans A. Jan

zu gut für die 3. Liga
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Türkgücü führt so richtig schön die Logiklücke unterhalb der 3. Liga vor. Durchmarsch ohne Konkurrenz, während im Westen und Osten große Vereine festhängen. 4 x München in einer Liga braucht kein Mensch, aber ist dann eben so.
 

Lucatoni14

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Welche große Mannschaft steckt den vbitte im Osten fest, also ernste Frage jetzt?

Und bis auf RWE ist im Westen doch auch nix besonderes.
 

Steigerwald

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Türkgücü führt so richtig schön die Logiklücke unterhalb der 3. Liga vor. Durchmarsch ohne Konkurrenz, während im Westen und Osten große Vereine festhängen. 4 x München in einer Liga braucht kein Mensch, aber ist dann eben so.
Türkgücü würde sich auch in jeder anderen Liga durchsetzen. Icj werde mich zu diesem Produkt in der nächsten Zeit nochmal äußern.
 

Brigadier

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Solange der Bieberer Berg weiterhin der größte Berg Deutschlands bleibt.

10 Jahre für den Aufstieg, ber nur eines für den Abstieg.
 

theGegen

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Während es sich in der Regionalliga Südwest schon wieder knubbelt, an Tradition im Jammertal, an geltungssüchigen Provinzfürsten und dem seit jeher spendablen Saarland. Dazu noch ein paar Zwote, bei denen manchmal Erstligaspieler zum Einsatz kommen, wenn sie Spielpraxis benötigen.
Nicht selten purzelt der Südwestabsteiger aus der 3. Liga direkt weiter die Treppe hinunter. Diese Saison hat der VfR Aalen zu kämpfen und nächstes Jahr vielleicht der Ponyhof Andrea Berg.
Aus den Oberligen unterhalb warten ebenfalls einige Traditionsteams und Gernegroße auf den Geldvernichtungs-Vergleich der RL Südwest:
Schott Mainz, Lautern 2 (wenn sie wollen), Eintracht Trier, TuS Neuendorf aus der OL Rheinland-Pfalz/Saar
Stuttgarter Kickers, VfB Stuttgart 2 und irgendwann mal vielleicht SSV Reutlingen aus der OL Baden-Württemberg
Hessen Kassel, Stadtallendorf, Eddersheim aus der Hessenliga.

Die RL Südwest ist jede Saison ein wahnwitziges Pimmelfechten darum, wer die meisten Millionen in einen Drittliga-Kader versenkt.
 

sefant77

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Türkgücü führt so richtig schön die Logiklücke unterhalb der 3. Liga vor. Durchmarsch ohne Konkurrenz, während im Westen und Osten große Vereine festhängen. 4 x München in einer Liga braucht kein Mensch, aber ist dann eben so.
Vorallem die Logiklücke der Reisekosten.

Da wird aus Bayern immer krakeelt dass eine Zusammenlegung nicht geht weil sich die armen Dorfvereine die Reisekosten nicht leisten können. Aber wenn dann in Liga 3 die restlichen Vereine 4 von 19 Auswärtsspielen in München bestreiten dürfen, dann ist das alles kein Problem. Dazu dann noch Würzburg und Ingolstadt, alles kein Ding.

Letztes Jahr wurde das Spiel in München so kurzfristig angesetzt, da hat aufgrund irgendeiner großen Messe nur noch ein Hotel 100km von München entfernt gefunden. Absoluter Witz.

Es gibt echt nichts penetranteres als der olle Landesverband Bayern.
 

theGegen

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Und wahrscheinlich wird nirgendwo soviel Geld verbraten, wie in der Regionalliga Wildwest.
Mit den Kosten für die Kader aus Starbrücken, Elverspharm und den Siegerlandbremsen könnte man evtl. auch in der 3 Liga in der oberen Hälfte mitmischen.

 

Steigerwald

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Vorallem die Logiklücke der Reisekosten.

Da wird aus Bayern immer krakeelt dass eine Zusammenlegung nicht geht weil sich die armen Dorfvereine die Reisekosten nicht leisten können. Aber wenn dann in Liga 3 die restlichen Vereine 4 von 19 Auswärtsspielen in München bestreiten dürfen, dann ist das alles kein Problem. Dazu dann noch Würzburg und Ingolstadt, alles kein Ding.

Letztes Jahr wurde das Spiel in München so kurzfristig angesetzt, da hat aufgrund irgendeiner großen Messe nur noch ein Hotel 100km von München entfernt gefunden. Absoluter Witz.

Es gibt echt nichts penetranteres als der olle Landesverband Bayern.
Die Frage ist wie willl man die Regionalligen gestalten? Die einzige Kombi die Sinne ergibt, wäre Bayern + Thüringen + Sachsen. Bayern und Baden Württemberg könnte man aus sportlichen und finanzellen Gründen nicht zusammwerfen, da beide Bundesländer über eher finanzschwächere Teams verfügen. Für beide Seiten wäre eine Zusammenarbeit unzumutbar.

Die bayerischen Spitzen Regionalligavereine wie z.B. Schweinfurt, Bayreuth, Aschaffenburg und Burghausen befürworten schon seit längeren eine Auflösung der Regionalliga Bayern, da man durch geringes Zuschaueraufkommn (wenig Gästefans), kaum zahlungsfreudige SPonsoren für sich gewinnen kann. Schweinfurt hat das Glück, dass man mit Wolf einen seriösen Unternehmer an der Seite hat, der alle Verluste auffängt.

Rainer Koch (Leitung Bayerischer Fussballverband) lebt sowieso in einer Fantasiewelt. Er ist der größte Freund des Amateurfussballs. Die wirkliche ambitionierten Regionalligavereine passen nicht in sein Weltbild und sind ihm daher völlig egal. Um von der Regionalliga in die dritte Liga aufsteigen zu können, muss man vorher auf Profitum umstellen, weil man sonst spätestens bei Aufstieg chancenlos ist. So eine Umstellung braucht mind. eine 6-9 Monatige Vorlaufszeit, damit eine vernünftige Umsetzung garantiert werden kann. Also man muss eig. vor Saisonbeginn die Umstellung einleiten. Verpasst man anschließend den Aufstieg, schreibt man 90 % Wahrscheinlichkeit rote Zahlen. Das kann ein ein Verein vllt 1-2 Jahre durchhalten ohne in existenziellen Problemen zu geraten.

Die Verein im Westen haben natürlich viel mehr Geld, da sie deutlich mehr Fans und Sponsoreneinnhamen haben. ABER die Gehälter sind deutlich höher als im Süden, da die meisten Vollzeitprofis und keine Amateurspieler wie in Bayern sind. Und dadurch geraten auch eher die Vereine im Westen als im Süden in Nöten.
 

sefant77

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Mal ein kleiner Hinweis mit welchen Summen die Richtung Kammlott, Lohmannsdödel etc rumgewedelt haben

Metzelder: „Unser Profi-Etat wurde in den letzten drei Jahren kontinuierlich zurückgeschraubt. Spieler wie Rene Klingenburg oder Martin Kobylanski waren nicht zu halten. Auch Jan Löhmannsröben hätten wir im Sommer noch nicht finanzieren können. Das wurde erst jetzt durch einen Kraftakt unserer Sponsoren möglich...“
Der Dödel hätte im Sommer das Gehaltsgefüge in einem 3.2 Mio Etat gesprengt
 

Roneem10

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Meine Fresse hin und her. Nachdem es Montag hieß das es weiter geht erstmal schön Frei genommen um hinzufahren.
 

Hans A. Jan

zu gut für die 3. Liga
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Erfurt ist schon bitter, du kannst selbst als "Drittligadino" nicht annähernd einen Abstieg verkraften. Dazu ein Windbeutel und die offenbar schwierige Lage im dünn besiedelten Thüringen, fraglich ob da mittelfristig Platz für zwei Profivereine ist.
 

torben74

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Erfurt ist schon bitter, du kannst selbst als "Drittligadino" nicht annähernd einen Abstieg verkraften. Dazu ein Windbeutel und die offenbar schwierige Lage im dünn besiedelten Thüringen, fraglich ob da mittelfristig Platz für zwei Profivereine ist.
Da muss ich leider widersprechen.
Das ganze hat mitnichten nur zu tun mit einem eher unglücklich agierenden Insolvenzverwalter oder mit "dünn besiedelten" Thüringen.
Die Gründe dafür liegen ganz allein beim RWE und führen weit zurück, eigentlich sogar zurück bis in tiefste DDR-Zeiten.
Der RWE hat es nie verstanden, die Leute in Erfurt und der Region darum so für sich zu begeistern, wie z. bsp. Dynamo in Dresden oder der SC in Paderborn.
Das war von der Sache her immer eine schwierige "Beziehung", wofür der RWE auch kräftig mit selbst verantwortlich war.
Außerdem hat man es nie geschafft bzw. verstanden, das ganze Gebilde auf eine grundsolide finanzielle und auch professionell-organisatorische Ebenen zu stellen.
Man hat immer von der Hand in den Mund gelebt, war immer von wohlwollenden Sponsoren abhängig (Sparkasse, TEAG), von denen man dazu immer Geld vorgeschossen bekommen hat und die man als "Dank" dafür auch noch richtig Schei... behandelt hat.
Nur mal so als Beispiel, um die Jahrtausendwende rum musste man neben dem eigentlichen Cheftrainer teilweise bis zu 5 (!!!) Ex-Trainer bezahlen und dies wurde als völlig normal empfunden.
Man hat auch nie verstanden, die relativ guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in und um Erfurt herum (Verkehrsknotenpunkt, Ansiedlung großer nationaler und internationaler Firmen, Flughafen) zum positiven zu nutzen.
In Erfurt war immer das Pech, dass man nie handelnde Personen hatte, die richtig Ahnung und Einsatzwillen und Visionen hatten für eine Entwicklung des Klubs, wie z. Bsp. in Aue, Heidenheim oder Magdeburg.
Natürlich kam noch erschwerend dazu, das man auch nie so eine Fan-Base aufbauen konnte, wie z.Bsp. in Dresden oder Magdeburg oder in Braunschweig, wo auch in Liga 3 oder gar 4 ein Zuschauerschnitt von 10.000 plus erreicht wurde oder erreicht wird. Dies hat man in Erfurt schon immer unterschätzt.
Von der Hinsicht her war völlig klar, dass irgendwann die große Blase platzen musste, weil einfach keiner mehr hier in Thüringen vertrauen in den RWE hatte, keine öffentliche Hand, keine Personen aus der freien Wirtschaft.
Und so kam es nun zu diesem traurigen Ende...
 
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