Natürlich liegt der Schwund an Dauerkartenkäufern in erster Linie an den sportlichen Enttäuschungen der letzten Jahre. Dennoch verstehe ich nicht, warum da nicht gegengesteuert wird.
Ich verstehe nicht, warum
- langjährige Dauerkartenkäufer nicht ein bisschen mehr "gepflegt" werden durch z.B. deutlich höhere Vergünstigungen bei den Euro-Spielen. Ich habe - und ich kenne viele andere - für die 2. Runde des Eurocup angesichts der Preise kein Abo gekauft.
- man die Euro-Spiele nicht viel mehr zu Anwerbezwecken nutzt. Die Halle ist nur zu einem Drittel gefüllt: Schulklassen? Studentenaktionen an der Uni? Oder einfach ordentlich Preise runter und dazu Werbeaktionen? Hier vergibt man eine echte Chance.
- die Baskets in der Stadt nach wie vor kaum präsent sind. Abgesehen von den Uralt-Aktionen wie dem Würstchengrillen am Weihnachtsmarkt. WAS MACHT EIGENTLICH DER MARKETING-DIERL, außer seinen s.Oliver-Anzug in der Halle spazierenzutragen?
- man zu faul oder sich zu gut ist, mal eine Meinungsumfrage bei den Fans zu machen bezüglich dem Umfeld der Spiele (Einlaufmusik, Hallensprecher usw.)
Sorry - das ist alles zu träge und zu tröge - genauso wie die unendlich einfallslosen und langweiligen Aktionen während der Spielpausen.
Offensichtlich hat man immer noch nicht begriffen, dass man sich nicht einfach auf der Basketballbegeisterung der Würzburger ausruhen darf.
Es gab mal eine Zeit, da waren die Heimspiele der Basketballer DAS Highligt in Würzburg. Und man musste arg schnell sein, um eine Karte zu ergattern.
Inzwischen überlegen sich offensichtlich selbst Uralt-Basketballfreaks, ob sie in die Halle gehen oder sich das Spiel vor der Glotze ansehen.
Das ist sehr traurig. Aber dem Verein bzw. der GmbH scheint das ja egal zu sein.