s.Oliver Würzburg - gelingt 2019/2020 der große Wurf?


maritim

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Ich hatte ja schon angedeutet, dass da die Formulierung von Wucherer vielleicht undeutlich war und er meinte, man habe die Verträge, die auch nächste Saison gelten würden, aufgelöst - für die nächste Saison. Dafür spricht die Aussage, der Verein habe z.T. von seinem Auflösungsrecht Gebrauch gemacht. Sowas wird es ja wohl kaum nach zwei Dritteln der Saison geben.
@offset: Diese Pressemeldung ist ja nun wirklich nicht mehr ganz frisch. Da steht ja auch nicht drin, dass die Vertäge für die nächste Saison aufgelöst worden sind - und das sind sie ja definitiv jetzt.
 

you_never_walk_alone

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Der Spaß auf Sportdeutschland mit Dirk, Robert, Demond and Marvin war für alle, die damals schon dabei waren, sicher etwas besonderes. Man muss sich ja nur mal vorstellen, dass genau diese vier Spieler in einem offiziellen Spiel der Nationalmannschaft einmal mit Wucherer (der da aber nicht mehr für die XRays aktiv war) auf dem Platz standen, also eine komplette Fünf aus (Ex-)Würzburgern. Das war schon eine tolle Zeit.

Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn die Vier sich einfach eine Stunde - bei verstehbarem Ton ohne tausend Rückkopplungen - über die Zeit damals und ihre jeweilige Situation heute unterhalten hätten. Zum Beispiel über den wahrscheinlich auch heute in der BBL noch einmaligen "Eigenkorb" von Marvin (wer nicht dabei war: er ist bei einem Heimspiel der XRays bei einem Einwurf in der eigenen Hälfte "völlig unbedrängt vom Gegner" auf den eigenen Korb zu und hat den Ball sicher verwandelt :LOL:.) Vielleicht nimmt ja jemand mal diesen Faden auf und arrangiert nochmal so eine Aktion ohne das Uno-Chaos.
 

Herbipolis

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Das rechnet sich einfach von der Menge her nicht, denke ich.

Prinzipiell sollten die BBL-Clubs sich (nach Corona) mal überlegen, ob sie Merchandising-mäßig nicht kooperieren wollen, um einen gemeinsamen Onlineshop aufzumachen (siehe NBA), da könnte dann auch für "kleinere" Clubs mehr gemacht werden, von wegen Produktion on-demand. Kauft man halt 10.000 T-Shirt Rohlinge und druckt dann halt 3000 Bayern, 1000 Bamberg, 2000 Alba, 500 Rasta, 1000 Würzburg T-Shirts,etc.
Wäre sicher noch einfacher, hätte die BBL nur einen gemeinsamen Ausstatter, aber jeder Club hat einen eigenen (was ich nicht schlecht finde), wir mit unserem Textil-Sponsor noch mal eine Sonderrolle, weil es sicher komisch wäre in Adidas T-Shirts rumzulaufen, auf denen groß s.Oliver draufsteht.
 

Buzzerbeater

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Sicherlich eine gute Idee, mit dem gemeinsamen Shop. Befürchte nur, dass dieser dann auch aus London od sonst wo gesteuert wird.
Habe neulich im ran-shop.de bestellt. Eine einzige Katastrophe war das. Da hat nichts geklappt. Dachte eigentlich, naja Pro7/Sat1 kommt aus D, aber weit gefehlt. War vorher schon skeptisch und diese hat sich leider bestätigt.

Das Thema Maske wird uns vermutlich länger begleiten. Deswegen glaube ich schon, dass der Artikel gehen kann. Es müssen ja keine 1000 sein, sondern vllt mal mit 2-300 angefangen.
 

xraysforever

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Es gibt inzwischen Möglichkeiten sich Masken nach eigenem Wunsch zu gestalten. Will jetzt hier keine Werbung machen, einfach mal googeln. Zum Beispiel: "mundschutz selbst gestalten foto"
 

Hutz

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Respekt wir sind die einzige Mannschaft der ersten 10 wo nicht teilnimmt
Es lässt viel Platz für Rückschlüsse

Danke Dennis Wucherer mit ganz wenig Geld viel Basketball

Jede Träumerei wie noch vor 2 Jahren lauthals angekündigt ständiger Play oft Kanditat evtl Halbfinale alles Schall und Rauch
Und noch eins letztes Jahr unbedingt Fiba Cup
Dieses Jahr zu teuer, Nachhaltigkeit geht anders
Jetzt wird mir einiges klar

Von der Halle fang ich nicht an da können noch soviele Brücken gebaut werden
Die Kickers haben früher ein neues Stadion als Würzburg eine Halle

Das Göttingen fertig spielen kann die seit Jahren gerade so einen Mindestetat stemmen ist für mich das Faß ohne Boden

So jetzt könnt ihr wieder auf mich eintrommeln

Ich sage nur: Die Wahrheit tat immer schon weh
 

Talla

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Das ganze ist doch eh seit Wochen eine Farce. Ich finde es gut das sich die Führung dazu entschieden hat. Es waren fast alle Spieler weg, kein vernünftiges Training wäre möglich gewesen usw..
jetzt weis man wenigsten wo man dran ist und den diesjährigen Titel kann sich der Träger dann sonst wo an die wand nageln.
 

NichtLuka

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Respekt wir sind die einzige Mannschaft der ersten 10 wo nicht teilnimmt
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Danke Dennis Wucherer mit ganz wenig Geld viel Basketball

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Und noch eins letztes Jahr unbedingt Fiba Cup
Dieses Jahr zu teuer, Nachhaltigkeit geht anders
Jetzt wird mir einiges klar

Von der Halle fang ich nicht an da können noch soviele Brücken gebaut werden
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Das Göttingen fertig spielen kann die seit Jahren gerade so einen Mindestetat stemmen ist für mich das Faß ohne Boden

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Ich sage nur: Die Wahrheit tat immer schon weh
Haha du bist mit deinem Leben auch nicht zufrieden oder ? :LOL::wallbash:
 

BBWüOldSchool

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Ich weiß nicht was ich schlimmer finden soll, die Maßnahme der Liga an sich, oder was daraufhin schon wieder in die SOW Organisation hinein interpretiert wird.

Zur Liga: Für mich ist das (im Profisportbereich) die seltsamste, eher sogar sinnloseste Entscheidung, die sportartübergreifend getroffen wurde. Während quasi alle Sportarten/Ligen aufhören, dabei teilweise Meister küren, teilweise auch die Saison annulieren, kommt die BBL auf die Idee, einen neuen Wettbewerb zu arrangieren, der mit dem eigentlichen Ligabetrieb nichts zu tun hat. Für mich völlig unverständlich! Offiziell natürlich einstimmig beschlossen, man kann sich aber vorstellen, was da im Hintergrund für Meinungen herrschen.... Beim Fußball kann ich das ja noch nachvollziehen, da die Vereine dort durch Fernseheinnahmen mehr als nur überleben können, aber im BB schaut das doch ganz anders aus. Ist man da vor der Telekom eingeknickt, oder doch vor der Lobby der Großen? (Sorry, falls ich damit übers Ziel hinausschieße, aber mitr schwillt der Hals)

Zu SOW: Ich finde es höchstprofessionell und anständig, dass wir nicht teilnehmen. Bin gespannt, wie Vereine wie Braunschweig, Göttingen, Crailsheim und vielleicht auch Bamberg das alles schultern werden. Ich hoffe es übernimmt sich keiner. Dass die Standards für nächstes Jahr dann wahrscheinlich nach unten korrigiert werden birgt dann noch mehr die Gefahr, dass sich der ein oder andere Club übernimmt. Bin gespannt. Da dieses "Event" für mich weder sportlich noch wirtschaftlich einen Wert hat, finde ich es gut, dass wir uns raushalten, auch wenn ich natürlich gerne nochmal unsere Jungs gesehen hätte. Denn wie richtig geschrieben, hat mir diese Truppe viel Spaß bereitet!
Und ich weiß nicht was der ein oder andere hier will: Natürlich ist es auch in Zukunft weiterhin das Ziel, immer um die Playoffs mitzuspielen und sich dann langfristig (mit neuer Halle) auch unter den Top Vereinen zu etablieren. Und sowas geht auch, wenn man vom Etat her vielleicht nur zwischen Rang 8 und 12 rangiert. Dafür haben wir mit Loncar und Wucherer sportliche Kompetenz wie wenige Verine. Ich für meinen Teil sage DANKE für die letzen 2 Jahre und freue mich auf die neue Saison.

Kleiner Nachtrag: dazu passt auch das klare und gute Statement, dass gerade durch Olli´s Office kam!
 
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Nothing but Net

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Ich halte die Entscheidung von SOW für richtig. Es geht ums wirtschaftliche Überleben. Da müssen Kosten gesenkt werden. Es ist doch auch sehr fraglich, ob die kommende Saison mit Zuschauern stattfinden kann.

Das Konzept der BBL würde ich gern mal sehen. Ob die, wie die DFL, alle Spieler regelmäßig testen wollen? Was passiert, wenn ein Spieler positiv ist? Dann müsste die gesamte Mannschaft in Quarantäne.
 

starting-line-up

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Ich finde beide Entscheidungen prinzipiell gut.
zunächst die Entscheidung der Liga: nachdem alle anderen Ligen außer Fußball abgebrochen haben, ist das eine Chance für den Basketball sich doch irgendwie zu positionieren und präsentieren und das Ganze zu einer Zeit wo es insgesamt recht wenig live-Sport zu sehen geben wird. Aber bis dahin hat die BBL noch einen ambitionierten Plan vor sich. Ein konkretes Konzept (Vorallem hinsichtlich Sicherheit und Hygiene) hat man offensichtlich noch nicht. Ob es zumindest positive Signale aus der Politik gibt geht aus den Meldungen nicht hervor. Dann müssen sich mindestens die Hälfte der teilnehmenden Teams etwas einfallen lassen, wie sie ihre Ausländer am besten bis Mitte nächster Woche zurück nach Deutschland bekommen (2 Wochen Quarantäne, Vorbereitung ab 18.Mai, Spiele Anfang Juni - Ende bis 30.06.). Dann wären da noch die Kosten für das ganze Spektakel, angefangen von den Reise bzw Übernachtungskosten über Halle und Schiedsrichter bis hin zu regelmäßigen Corona-Tests und den zusätzlichen Gehältern für die Spieler. Wie Crailsheim, Vechta oder Göttingen das stemmen können ist interessant, vorallem auch wenn man deren Statements die letzten Wochen in den Medien verfolgt hat.

Aus Sicht der Baskets sicher die Richtige Entscheidung für ein, in vielerlei Hinsicht, wackeliges Vorhaben kein Geld in die Hand zu nehmen, wenn man das Kapitel 19/20 mit einer finanziellen ‚0‘ beenden kann, bevor man irgendwelche Experimente wagt, deren sportlicher Wert und Nutzen fraglich ist. Selbst wenn die 10 Teilnehmer ein größeres Stück vom TV-Kuchen abbekommen, wird Es schwierig hier kostenneutral zu bleiben.

Daraus jetzt auf die finanzielle Gesamtsituation zu schließen ist reine Spekulation, vielmehr denke ich das man Vernunft hat walten lassen.
Auch das Thema neue Halle hier reinzubringen ist viel zu weit hergeholt. Bis sich in einigen Monaten die Wirtschaft und das öffentliche Leben wieder sortiert haben, und welche Auswirkungen daraus folgen dauert es noch und man hat viel zu wenig Hintergrund wissen. Um bei der Halle zu bleiben mal ein spekulatives Beispiel: vielleicht hat die Stiftung bereits ein Kapital von 25-30 Millionen Euro auf dem Konto liegen und profitiert davon, das die zuletzt hohen Kosten im Baugewerbe auf Grund sinkender Nachfrage fallen...
 

maritim

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Auch wenn's ein bisschen wehtut: Ich finde es absolut richtig, an dieser sportlich, rechtlich, gesundheitspolitisch und moralisch höchst fragwürdigen Veranstaltung nicht teilzunehmen.
Ich sehe auch immer noch nicht, wie man das genehmigen könnte: Außer den Spielern und den Trainern werden die wenigsten, die da in der Halle rumlaufen, echte Profis sein - Berufsausübung zählt eher auch nicht, womit im Fußball gerne argumentiert wird.
 
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